DE257491C - - Google Patents
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- DE257491C DE257491C DE1911257491 DE257491A DE257491C DE 257491 C DE257491 C DE 257491C DE 1911257491 DE1911257491 DE 1911257491 DE 257491 A DE257491 A DE 257491A DE 257491 C DE257491 C DE 257491C
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- column
- stop rods
- stop
- rods
- shaft
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- Expired
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- 239000002184 metal Substances 0.000 description 3
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
- B41J25/00—Actions or mechanisms not otherwise provided for
- B41J25/02—Key actions for specified purposes
- B41J25/18—Tabulating
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 257491 KLASSE \5g. GRUPPE
in SCHÖNAU β. CHEMNITZ.
Tabellenschreibvorrichtung für Schreibmaschinen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. April 1911 ab.
Wenn man auf einer Schreibmaschine mit Tabellenschreibvorrichtung Formulare mit verschiedener
Anordnung der Rubriken beschreiben will, so ist es bekanntlich erforderlich, stets die Lage der einstellbaren Kolonnenanschläge
der Tabellenschreibvorrichtung entsprechend den zu schreibenden Rubriken zu ändern. Dieses jedesmal erforderliche Umstellen
der Kolonnenanschläge kann lästig
ίο werden, wenn, wie dies vielfach vorkommt,
dauernd auf der Schreibmaschine verschiedene Sorten bestimmter Formulare beschrieben
werden sollen, ohne daß es möglich ist, erst alle Formulare der einen Sorte hintereinander
zu beschreiben, um dann die Tabellenschreibvorrichtung auf die nächste Sorte der Formulare
einzustellen usw. Durch die Erfindung sollen die bekannten Tabellenschreibvorrichtungen
dahin ausgebildet werden, daß es möglieh wird, nach einmaliger Einstellung mehrere
Sorten verschiedener Formulare mit verschiedener Rubrikanordnung zu beschreiben, ohne
daß man die genaue Reihenfolge innehalten muß. Dieser Erfolg wird dadurch erreicht,
daß gemäß der Erfindung an Stelle der sonst gebräuchlichen, die-Kolonnenanschläge tragenden
Stange mehrere solcher Stangen, z. B. zwei, drei, vier oder. noch mehr, mit darauf
befindlichen verstellbaren Kolonnenanschlägen angeordnet sind. Die Zahl der verschiedenen
Tragstangen für die Kolonnenanschläge richtet sich nach dem jeweiligen Bedürfnis. Auf
jeder die Kolonnenanschläge tragenden Stange können die Kolonnenanschläge für eine bestimmte
Sorte von Formularen eingestellt werden, und es ist nur erforderlich, die mit den
Kolonnenanschlägen zusammenwirkenden Einrichtungen auf die jeweils zu benutzende Kolonnenanschlagstange
einzustellen, um ein Formular der jeweils vorliegenden Sorte mit Eintragungen
versehen zu können. Diese Erfindung läßt sich für jede beliebige Bauart einer Tabellenschreibvorrichtung verwerten.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung unter Zugrundelegung der
bekannten Gorinschen Tabellenschreibvorrichtung veranschaulicht.
Fig. ι zeigt die neue Tabellenschreibvorrichin Seitenansicht.
Fig. 2 ist eine Aufsicht hierzu.
Fig. 3 ist eine Rückansicht, und
Fig. 4 veranschaulicht eine Einzelheit.
Bei der bekannten Gorinschen Tabellenschreibvorrichtung ist für jede Zahlenstelle
eine besondere Taste vorgesehen, durch deren Herabdrücken eine Anschlagstange aufwärts
bewegt wird, die mit den auf der Kolonnenanschlagstange eingestellten Anschlägen beim
Springen des Papierwagens in Berührung kommt und so den Papierwagen unter Berücksichtigung
der erforderten Zahlenstelligkeit festhält. Von dieser bekannten Tabellenschreibvorrichtung geht das vorliegende Ausführungsbeispiel
der Erfindung aus.
. An dem Papierwagen α sind gemäß der Erfindung hier mehrere, z. B. vier Kolonnenanschlagstangen , b angeordnet, deren jede in bekannter Weise einstellbare Anschläge oder
. An dem Papierwagen α sind gemäß der Erfindung hier mehrere, z. B. vier Kolonnenanschlagstangen , b angeordnet, deren jede in bekannter Weise einstellbare Anschläge oder
Reiter c trägt. Mit diesen Kolonnenanschlägen oder Reitern c können die in senkrechter
Richtung beweglichen Anschlagstangen d in Eingriff treten, wenn eine solche Stange
durch Herabdrücken des entsprechenden Tabellentastenhebels e in der aus Fig. ι ersichtlichen
Weise angehoben wird. Die sämtlichen Anschlagstangen d sind in einem Rahmen f geführt
und sitzen an ihrem unteren Ende mit
ίο Hilfe eines Langloches auf einem durchgehenden
Zapfen g so, daß sie sich um diesen Zapfen g etwas drehen, gleichzeitig aber auch
in senkrechter Richtung verschieben lassen. Durch Federn h, von denen je eine an je
einer Anschlagstange d und andererseits an dem Rahmen f anfaßt, werden die Anschlagstangen
d abwärts gezogen, so daß sie mit den Kolonnenanschlägen c der Kolonnenanschlagstange
b nicht in Berührung treten können. Um die dem jeweils zu beschreibenden
Formular entsprechende Kolonnenanschlagstange b auswählen zu können, ist der Rahmen
f mit den sämtlichen darin befindlichen Anschlagstangen d um den Zapfen g drehbar,
so daß die Anschlagstangen d abwechselnd je nach Wunsch unter die eine oder die andere
der verschiedenen Kolonnenanschlagstangen gebracht werden können. Dies geschieht mit
Hilfe der folgenden Einrichtung:
An dem Rahmen f greifen seitlich zwei Schubstangen i an, die gelenkig mit den Hebelarmen
k verbunden sind, welche auf einer Welle I sitzen. Auf dieser Welle I sitzt ebenso
festgekeilt ein Zahnsektor m, in welchen ein kleines Zahnrad η eingreift, das auf einer
Welle 0 befestigt ist. Die Welle 0 tritt an der Vorderseite über der Klaviatur aus dem
Gehäuse der Schreibmaschine heraus und trägt an dieser Stelle einen gerändelten Kopf p sowie
einen Zeiger q, der auf einer Skala r spielt. Diese Skala ist in Fig. 4 besonders
dargestellt. Ferner ist auf der Welle 0 hinter der Skala r eine zum Feststellen dienende
Scheibe s befestigt, die Einschnitte trägt, welche den verschiedenen Einstellungen der Anschlagstangen
d und den Marken der Skala r entsprechen. Diese Feststellscheibe s wird in
der Ruhestellung von einem kleinen Kloben t festgehalten, so daß sie und die Welle 0 gegen
Verdrehung gesichert sind. Sollen die Anschlagstangen d eingestellt werden, so wird die
Welle 0 durch Druck auf den gerändelten Griff p in ihrer Längsrichtung verschoben,
so daß die Feststellscheibe s von dem KIoben t frei wird. Darauf dreht man in dieser
Stellung mit Hilfe des Griffes p die Welle 0; der Zahnsektor m wird ebenfalls gedreht und
damit auch die Welle I. Die Bewegung wird
weiter auf die Hebelarme k übertragen, und diese schwenken mit Hilfe der Stange i den
Rahmen f in die jeweils erforderte Stellung.
Diese Stellung läßt sich bestimmen mit Hilfe des Zeigers q auf der Welle 0, der auf der
Skala r spielt. Die Stellung des Zeigers q
auf der Skala zeigt also an, ob die Anschlag-Stangen d der Tabellenschreibvorrichtung mit
den Kolonnenanschlägen oder Reitern der ersten, zweiten oder dritten usw. Kolonnenanschlagstange
zusammenwirken können. Haben die Anschlagstangen d die gewünschte
Stellung erreicht, so läßt man den Griff φ los; eine Feder u (Fig. 2), die auf der Welle 0
zwischen einem Lager und einem Bund bzw. dem Zahnrad η angeordnet ist, drückt die
Welle 0 zurück, und dabei springt die Fest-Stellscheibe s wieder ein, weil einer ihrer Einschnitte
mit dem Kloben t wieder zusammenfällt. Die Tabellenschreibvorrichtung ist dann
wieder gesichert. Es sei noch bemerkt, daß durch Anbringung von weiteren Einschnitten
in der Feststellscheibe s den Anschlagstangen d Zwischenstellungen derart gegeben werden können,
daß sie gleichzeitig mit den Kolonnenanschlägen zweier Kolonnenanschlagstangen b
zusammenwirken können, so daß die Formulare der ersten Kolonnenanschlagstange mit
denen der zweiten, die der zweiten Stange mit denen der dritten usw. zu neuen Formulareinteilungen
vereinigt werden können.
Über den Kolonnenanschlagstangen b ist go zweckmäßig noch eine Klappe ν aus Blech
drehbar angebracht, die zum Einstellen der Reiter oder Anschläge c in die punktierte
Stellung gemäß Fig. 1 aufgeklappt wird. Heruntergeklappt (Fig. 1 in vollen Linien)
deckt diese Klappe sämtliche Reiter auf den Kolonnenanschlagstangen, so daß sie nicht
herunterfallen können. Die Blechklappe ν ist mit einem federnden Rand versehen, der sie
in der Decklage festhält. Im Innern ist die Blechklappe v, wie Fig. 3 zeigt, unten mit
einer Skala ausgestattet, welche der vorderen Wagenskala entspricht und das Einsetzen der
Anschläge oder Reiter erleichtert.
Die Erfindung kann in sehr verschiedenartiger Weise ausgeführt werden; Beispielsweise
lassen sich, wenn nur zwei Kolonnenanschlagstangen benutzt werden, die senkrecht beweglichen
Anschlagstangen d mit ihren oberen Enden zwischen diesen beiden Kolonnenanschlagstangen
anordnen, so daß sie nur durch geringes Verschwenken mit den Kolonnenanschlägen der einen oder anderen Stange zum
Zusammenwirken gelangen. Ebenso ist es auch möglich, die verschiedenen Kolonnenanschlagstangen
übereinander anzuordnen, wobei dann allerdings die senkrechten Anschlagstangen mit wagerecht angeordneten Hebeln oder
Stangen verbunden werden müssen, die zwischen die Kolonnenanschlagstangen eingeschoben
werden können. Die Erfindung läßt sich auch mit anderen Tabellenschreibvorrichtungen
als der hier veranschaulichten Gorinschen Tabellenschreibvorrichtung
verwerten.
Claims (3)
1. Tabellenschreibvorrichtung für Schreibmaschinen, gekennzeichnet durch die Anordnung
einer Mehrzahl von Kolonnenanschlagstangen, mit denen die zum Anhalten des Papierwagens dienenden Teile (Anschlagstangen
bzw. Anschlaghebel) abwechselnd zum Zusammenwirken gebracht werden.
2. Tabellenschreibvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der
die senkrecht beweglichen Anschlagstangen (d) umfassende Rahmen (f) durch Hebelgetriebe
von einer Welle (I) aus verschwenkt wird, die mit Hilfe eines Zahnradgetriebes
von einer die Stellung der senkrechten ao Anschlagstangen mittels eines Zeigers kenntlich
machenden Welle (o) gedreht wird.
3. Tabellenschreibvorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Anordnung
einer die sämtlichen Kolonnenanschlagstangen abdeckenden drehbaren, mit federndem Rand ausgerüsteten Klappe
(v), welche innen mit einer Skala zum Einstellen der Kolonnenanschläge ausgestattet
ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (7)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1911257491 DE257491C (de) | 1911-04-04 | 1911-04-04 | |
| FR442043A FR442043A (fr) | 1911-04-04 | 1912-04-02 | Tabulateur pour machines à écrire |
| GB191208414D GB191208414A (en) | 1911-04-04 | 1912-04-09 | Improvements in Tabulators for Typewriters. |
| NL570A NL977C (nl) | 1911-04-04 | 1912-06-26 | Verbetering aan de tabulator van een schrijfmachine |
| DE1912273274 DE273274C (de) | 1911-04-04 | 1912-11-23 | |
| GB191324014D GB191324014A (en) | 1911-04-04 | 1913-10-23 | Improvements in Tabulators for Typewriters. |
| FR18347A FR18347E (fr) | 1911-04-04 | 1913-10-23 | Tabulateur pour machines à écrire |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1911257491 DE257491C (de) | 1911-04-04 | 1911-04-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE257491C true DE257491C (de) | 1913-03-11 |
Family
ID=87891034
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1911257491 Expired DE257491C (de) | 1911-04-04 | 1911-04-04 | |
| DE1912273274 Expired DE273274C (de) | 1911-04-04 | 1912-11-23 |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1912273274 Expired DE273274C (de) | 1911-04-04 | 1912-11-23 |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE257491C (de) |
| FR (1) | FR442043A (de) |
| GB (2) | GB191208414A (de) |
| NL (1) | NL977C (de) |
-
1911
- 1911-04-04 DE DE1911257491 patent/DE257491C/de not_active Expired
-
1912
- 1912-04-02 FR FR442043A patent/FR442043A/fr not_active Expired
- 1912-04-09 GB GB191208414D patent/GB191208414A/en not_active Expired
- 1912-06-26 NL NL570A patent/NL977C/nl active
- 1912-11-23 DE DE1912273274 patent/DE273274C/de not_active Expired
-
1913
- 1913-10-23 GB GB191324014D patent/GB191324014A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL977C (nl) | 1914-12-01 |
| GB191208414A (en) | 1913-02-06 |
| DE273274C (de) | 1914-04-23 |
| GB191324014A (en) | 1920-09-02 |
| FR442043A (fr) | 1912-08-22 |
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