DE735030C - Neigungswaage mit Druckwerk - Google Patents

Neigungswaage mit Druckwerk

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DE735030C
DE735030C DEV36434D DEV0036434D DE735030C DE 735030 C DE735030 C DE 735030C DE V36434 D DEV36434 D DE V36434D DE V0036434 D DEV0036434 D DE V0036434D DE 735030 C DE735030 C DE 735030C
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Expired
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DEV36434D
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LUDWIG VOGT FA
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G23/00Auxiliary devices for weighing apparatus
    • G01G23/18Indicating devices, e.g. for remote indication; Recording devices; Scales, e.g. graduated

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Neigungswaage mit Druckwerk, dessen den verschiedenen Werteinheiien (Einer, Zehner usw.) zugeordnete Drucktypenrollen durch zugehörige Taster eingestellt werden, von denen die den höheren Werteinheiten (Zehner, Hunderter) entsprechenden Taster mit von der Waage dem Gewicht entsprechend verstellten Stufenscheiben zusammenwirken und der den
.10 niedrigsten Werteinheiten zugeordnete Taster mit einer stufenförmigen Abtastkante versehen ist und mit von der Stufenscheibe der nächsthöheren Weiteinheit getragenen Anschlägen zusammenwirkt.
Durch diese Anordhug der zum Einstellen der niedrigsten Dezimalstellenwerte dienenden Anschläge an der Stufenscheibe der nächsthöheren Dezimalstufe ist bei den bekannten Waagen dieser Art zwar eine be- sondere Einerstufenscheibe eingespart, jedoch müssen die abzutastenden Scheiben noch kräftig ausgeführt oder besonders gegeneinander abgestützt sein, damit sie sich unter den Abtastdrücken nicht verbiegen.
Es ist ferner bei Neigungswaagen, bei denen für die Einstellung der verschiedenen Werteinheiten auf einem Druckwerk je eine besondere abzutastende Scheibe für jede Werteinheit vorgesehen ist, bekannt, die verschiedenen zum Abtasten dienenden Stufenscheiben in der Nähe ihres Umfanges durch Stege miteinander zu verbinden, so daß sie als dünne und mit Aussparungen versehene Scheiben geringen Gewichts ausgeführt werden können. Hierbei dienen diese Stege jedoch nicht zur Einstellung der niedrigsten Einheiten, da hierfür eine besondere Stufenscheibe vorgesehen ist.
Schließlich ist es bekannt, nur eine einzige Stufenscheibe zu verwenden und diese äußerst dünn auszuführen, aber durch besondere Halteglieder abzustützen, wobei die
den verschiedenen Werteinheiten zukommenden Merkmale als abgestufte Durchbrechungen der Stufenscheibe ausgebildet und in verschiedenen radialen Abständen angeordnet sind. Dabei müssen die Taster aller Werteinheiten mit einer stufenförmigen Abtastkante versehen und Abstützglieder für die dünne abzutastende Scheibe vorgesehen sein. Demgegenüber bestellt an einer Waage der ίο eingangs genannten Art die Erfindung darin, daß bei an sich bekannter Verbindung der Stufenscheibe in der Nähe ihres Umfanges miteinander die zur Einstellung der niedrigsten Werteinheiten (Einer) dienenden, an der Zehnerstufenscheibe vorgesehenen Anschläge zwischen der. Zehner- und Hunderterstufenscheibe angeordnet sind und unmittelbar selbst zur Verbindung der Zehner- mit der Hunderterstufenscheibe dienen. Durch diese Anordnung und Verwendung der Anschläge wird in einfacher Weise eine Verbindung der Stufenscheibe und damit eine Erhöhung von deren Widerstandskraft gegen Verbiegungen beim Abtasten erreicht, ohne daß besondere, das Gewicht vergrößernde Verbindungsglieder erforderlich sind.
Die Erfindung besteht in weiterer Ausgestaltung darin, daß die zur Einstellung der niedrigsten Einheiten dienenden Anschläge als Anlage für einen die Stufenscheiben in der ihnen durch die Belastung der Waage jeweils gegebenen Stellung haltenden und die Übergänge von einer Stufe zur anderen sichernden Hebel dienen. Ferner ist erfindungsgemäß der Sicherungshebel zur Sicherstellung der richtigen Anlage der den Stufenscheiben zugeordneten Taster beim Übergang von einer Stufe zur anderen mit einer durch eine Schrägfläche begrenzten Kerbe versehen, die sich über den jeweils dem Sicherungshebel zugekehrten, zur Einstellung der niedrigsten Einheiten dienenden Anschlag schiebt, wobei die Schrägfläche die Stufenscheiben um" einen geringen, die sichere Anlage der Taster herbeiführenden Betrag verdreht. Ferner ist der Sicherungshebel erfindungsgemäß in bezug auf den Einertaster so angeordnet, daß er die Stufenscheiben durch Anlage gegen einen der zur Einstellung der niedrigsten Einheiten dienenden Anschläge feststellt, die dem vom Einertascer berührten Anschlag unmittelbar benachbart sind.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt. Es zeigen
Abb. ι einen Teil der Neigungswaage in Ansicht und im Schnitt,
Abb. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B der Abb. 1,
Abb. 3 eine Teilansicht der Stufenscheiben, Abb. 4 eine Stirnansicht der Stufenscheiben, Abb. 5 und 6 eine Teilansicht der Stufenscheiben und des Tasters der niedrigsten ' Werteinheit in zwei verschiedenen Stellungen.
Auf der im Gehäuse 5 gelagerten Ritzelwelle 6 sind der Zeiger 8 sowie die Zehnerbtufenscheibe 2 und die Hunderterstufenscheibe 3 angeordnet.
Diese bestehen aus je einem dünnen Speichenring (Abb. 3 und 4), vorteilhaft aus Hartaluminium, und sind erfindungsgemäß durch gleichmäßig verteilte, nahe dem Umfang angeordnete Stege 4" sowie durch in den Speichen befestigte Stege 4'' miteinander verbunden. Das aus den beiden Stufenscheibe! bestehende Gebilde wird nachfolgend als Stufenrad bezeichnet.
Gemäß der Erfindung sind die Stege4" als Anschläge zur Einstellung der niedrigsten Werteinheit (Einer) !ausgebildet und angeordnet. Daher sind ebensoviel Anschläge 4" vorhanden, als die Zehnerstufenscheibe 2 Stufen aufweist, und zwar ist je ein Anschlag 4" an der Übergangsstelle von einer Stufe zur anderen vorgesehen.
Mit der Ritzelwelle 6 ist eine Zugstange 9 verbunden. Beiderseits derselben sind zwei zweiarmige Hebel 10 angeordnet, die in Lagern 11 mittels Zapfen 12 drehbar sind, zusammen eine Zange bilden und an ihren kurzen zwischen eine Kurvenlaufbrücke 7 fassenden Armen mit Klemmschrauben 13 ausgerüstet sind, die die Zugstange 9 festhalten, wenn die langen Arme der Hebel 10 nach außen gedrückt werden. Diese sind in einer Gleitbahn 14 geführt und durch Spreizglieder 15 verbunden, die einen gemeinsamen Drehbolzen 16 haben, der in einem in einer Führung 17 laufenden Gleitstück 18 sitzt. Eine Zugfeder 19 ist bestrebt, die Glieder 15 zu spreizen, doch wird das Gleitstück 18 für gewöhnlich gegen den Zug der Feder 19 durch eine Nase 20 einer Zahnstange 21 festgehalten.
Die Zahnstange 21 steht mit einem Zahnrad 22 in Eingriff, das auf einer mit einer Handkurbel 23 versehenen Welle 24 sitzt. Die Handkurbel 23 wird jeweils aus der Grundstellung um ungefähr 2100 herausgedreht, wenn die Waage belastet ist und der Zeiger sowie das Stufenrad zur Ruhe gekommen sind. Dabei wird durch das Zahnrad 22 die Zahnstange 21 nach der kurzen Laufbrücke 7 verschoben, so daß die von den Hebeln 10 gebildete Zange unter der Wirkung der Feder τ9 geschlossen und die Zugstange 9 festgeklemmt wird. Bei der weiteren Verschiebung der Zahnstange 21 gibt eine auf ihr sitzende Nase 30 einen zweiarmigen Hebel 25 frei, der bei 27 drehbar am Gehäuse gelagert ist und nahezu senkrecht zur Zahnstange 21 ungefähr tangential zum Stufen-
rad steht. Nach Freigabe legt sich der Hebel 25 unter der Wirkung einer Feder 29 mit einem Kopfstück 26 gegen einen der Anschläge 4a. Dadurch wird das Stufenrad in der durch die Belastung der Waage bestimmten Stellung festgehalten.
Zum Abfühlen der Einer-, Zehner- und Hunderterwerte sind Taster 31 bzw. $2 bzw. 33 vorgesehen. Der Taster 31 ist stufen-
förmig gestaltet und legt sich gegen die Anschläge 4°.
Die Taster 31, 32 und 33 sind je an Stangen 34, 35 und 36 angeordnet, die mittels einer Verzahnung mit Zahnrädern 2,7 in Ein-
'5 griff stellen, die mit Ziffernrollen 41 bis 43 verbunden sind und entsprechend der Verschiebung der Taster verdreht werden. Während die Taster 31, 32 und 33 dem Stufenrad anliegen, ist dieses durch die Klemmvorrichtang 10, 13 festgestellt, so daß Änderungen der Belastung während des Druckvorganges keine Beschädigungen des Stufenrades zur Folge haben können.
Der Sicherungshebel 25 dient nicht nur zum Festhalten des Stufenrades, sondern auch zum Sichern des Übergangs von einer Zehner- bzw. Hunderterstufe zur anderen. Zu diesem Zweck ist im Kopfstück 26 eine Kerbe 44 vorgesehen (Abb. 5, 6). Stehen die Taster 31, 32 und 33 in Höhe der Stufen des Stufenrades, so legt sich die Kerbe 44 über den jeweils vor ihr befindlichen Anschlag 4". Die Kerbe 44 wird durch eine Schrägfiäche begrenzt, die beim Auftreffen auf den Anschlag 4" bewirkt, daß das Stufenrad zurückgedreht wird, so daß die Taster nicht auf eine einem niedrigeren Wert zukommende Stufe abgleiten können (Abb. 6).
Im Vergleich zu den bekannten Sicherungen, bei denen ein Stift in eine Lochreihe der Stufenscheiben eingreift, bietet diese Anordnung und Ausbildung des Sicherungshebels den Vorteil einfacherer Ausbildung bei genauer Wirkungsweise.
Die besondere Ausbildung der Festklemmvorrichtung 9 bis 20 ist nicht Gegenstand der Erfindung.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    S" i. Neigungswaage mit Druckwerk,
    dessen den verschiedenen Werteinheiten (Einer, Zehner usw.) zugeordnete Drucktypenrollen durch zugehörige Taster eingestellt werden, von denen die den höheren Werteinheiten (Zehner, Hunderter) entsprechenden Taster mit von der Waage dem Gewicht entsprechend verstellten Stufenscheiben zusammenwirken und der den niedrigsten Werteinheiten (Einer) zugeordnete Taster mit einer stufenförmigen Abtastkante versehen ist und mit von der Stufenscheibe der nächsthöheren Werteinheit getragenen Anschlägen zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß bei an sich bekannter Verbindung der Stufenscheiben (2, 3) in der Nähe ihres Umfanges miteinander die zur Einstellung der niedrigsten Werteinheiten (Einer) dienenden an der Zehnerstufenscheibe vorgesehenen Anschläge (4"; zwischen der Zehner- und Hunderterstufenscheibe (2, 3) angeordnet sind und unmittelbar selbst zur Verbindung der Zehner- mit der Hunderterstufenscheibe dienen.
  2. 2. Neigungswaage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Einstellung der niedrigsten Einheiten dienenden Anschläge (4°) als x\nlage für einen die Stufenscheiben (2, 3) in der ihnen durch die Belastung der Waage jeweils gegebenen Stellung haltenden und die Übergänge von einer Stufe zur anderen sichernden Hebel (25) dienen.
  3. 3. Neigungswaage nach den Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Sicherungshebel (25) zur Sicherstellung der richtigen Anlage der den Stufenscheiben (2, 3) zugeordneten Taster (32, 33) beim Übergang von einer Stufe zur anderen mit einer durch eine 9" Schrägfläche begrenzten Kerbe versehen ist, die sich über den jeweils dem Sicherungshebel zugekehrten, zur Einstellung der niedrigsten Einheiten dienenden Anschlag (40) schiebt, wobei die Schrägfläche die Stufenscheiben (2, 3) um einen geringen, die sichere Anlage der Taster (32J 33) herbeiführenden Betrag verdreht.
  4. 4. Neigungswaage nach den Ansprüchen ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Sicherungshebel (25) in bezug auf den Einertaster (31) so angeordnet ist, daß er die Stufenscheiben (2, 3) durch Anlage gegen einen der zur Einstellung der niedrigsten Einheiten dienenden Anschlage (4«) feststellt, die dem vom Einertaster (31) berührten Anschlag (4") unmittelbar benachbart sind.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DEV36434D 1940-01-19 1940-01-19 Neigungswaage mit Druckwerk Expired DE735030C (de)

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