DE76986C - Sicherheitsschlofs mit gesperrtem Drücker - Google Patents
Sicherheitsschlofs mit gesperrtem DrückerInfo
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- DE76986C DE76986C DENDAT76986D DE76986DA DE76986C DE 76986 C DE76986 C DE 76986C DE NDAT76986 D DENDAT76986 D DE NDAT76986D DE 76986D A DE76986D A DE 76986DA DE 76986 C DE76986 C DE 76986C
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- door
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B83/00—Vehicle locks specially adapted for particular types of wing or vehicle
- E05B83/36—Locks for passenger or like doors
- E05B83/363—Locks for passenger or like doors for railway vehicles
Landscapes
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68: Schlosserei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. April 1893 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Sicherheitsschlofs, welches vornehmlich für Wagenthüren
geeignet erscheint, jedoch auch ebenso vortheilhaft für andere Thüren Verwendung
finden kann.
Fig. ι der Zeichnung zeigt ein nach vorliegender
Erfindung eingerichtetes Schlofs, vom Innern des zu verschliefsenden Raumes gesehen.
Fig. 2 zeigt eine ähnliche Ansicht des Schlosses mit hochgezogener Schlofsplatte, um die in
geschlossener Stellung befindlichen. Schlofstheile sichtbar zu machen. Fig. 3 ist ein wagerechter
Schnitt nach der Linie 1-2 der Fig. 2. Fig. 4 zeigt eine Seitenansicht, theilweise im
Schnitt. Sämmtliche Theile befinden sich in . Schlufsstellung. Fig. 5 zeigt die Anordnung
der inneren .Thürklinke derart entriegelt, dafs mit Hülfe derselben die Thür geöffnet werden
kann. Fig. 6 zeigt eine Einzelheit in Endansicht und in wagerechtem Schnitt. Fig. 7
zeigt die äufsere Ansicht und Fig. 8 den Grundrifs einer Abart. Fig. 9 zeigt einen'
Schnitt, aus welchem die innere Klinke dieser Abart in geschlossener Stellung ersichtlich ist.
Fig. 10 zeigt diese Klinke derart gelöst, dafs die Thür mit Hülfe derselben geöffnet werden
kann. Fig. 11 zeigt die Anordnung der Drückerhülse auf der Achse der Abart. Die Fig. 12
bis 15 zeigen weitere Abarten.
Das dargestellte Schlofs besteht im wesentlichen aus einem Riegel a, welcher in wagerechter
Richtung in einem Gehäuse b geführt wird. In den Seitenwandungen dieses Gehäuses
befinden sich Schlitze c, in welche am Schieber a sitzende Stifte d behufs Führung desselben eingreifen.
Der Riegel α wirkt als Schnepper, indem er selbstthätig schliefst, ohne dafs die Thürklinke
in Bewegung gesetzt werden mufs, sobald er mit dem Schliefsblech zusammenstöfst. Um
dies zu erreichen, ist dem Riegel im Gehäuse, b etwas Spiel gegeben, wie in Fig. 6. Der Kopf
des Riegels ist derart ausgekerbt, dafs eine Schulter a1 gebildet wird, mit welcher der
Riegel an der Platte e_ hängen bleiben kann. Zum Festlegen des Gehäuses b gegen den
Thürrahmen kann der Riegel durch die Platte e durchtreten. Das Hängenbleiben des Riegels a
mit seiner Schulter a1 an der Platte e wird
durch eine kleine Feder / bewirkt,' welche zwischen Riegel und Gehäusewandung eingeschaltet
ist.
Wenn die Thür in den Rahmen eingetreten ist, wie in Fig. 3, trifft der Riegel, dessen
Kopf . mit einer Nase α2 versehen ist, mit
dieser Nase gegen eine am Schliefsblech g vorspringende Platte und bringt die Schulter α1
aufser Eingriff mit der Platte e, so dafs der Riegel unter der Einwirkung der Feder h
vollständig in das Schliefsblech eindringt.
Aus dieser Schlufsstellung (Fig. 2 und 3) kann der Riegel α zurückgezogen und das
Schlofs geöffnet werden, indem der äufsere Drücker i,' welcher mittelst der vierkantigen
Achse Z den Lappen oder Daumen k bethätigt, gehandhabt wird. Das Oeffnen von aufsen
ist also durchaus einfach; nicht so das Oeffnen von innen. Die innere ThUrklinke sitzt auf
einer Hülse ηιΊ, welche ähnlich einer Kuppelungshälfte
ausgebildet ist und, wie in Fig. 4 gezeigt, verhindert wird, sich zu drehen, sobald
sie an das feste Gegenstück m anschlägt.
Claims (1)
- Diese Verriegelung oder Sperrung kann auf jede beliebige Art erreicht werden. Die in Fig. 4 und 5 gezeigte Ausführungsart dient nur als Beispiel. Eine das Ende des Vierkants Z umgebende Feder η sichert den Eingriff der beiden Theile m und m1. Das Ganze ist von einer Hülse 0 umschlossen.Um die Thür von innen öffnen zu können, mufs die Feder 0, ' welche sich gleichzeitig gegen das äufserste Ende der Hülse 0 und gegen die Klinke V stützt, zusammengedrückt werden, wobei die Klinke aufser Eingriff mit der Sperrnase m gebracht und gleichzeitig auf das' vierkantige Ende der Achse Z geschoben wird, so dafs der den Riegel bethätigende Lappen k gedreht werden kann.Die Gestalt der Klinke, wie sie in Fig. 8 gezeigt ist, erleichtert die,Handhabung wesentlich.Die Anordnung gewährt einen sicheren Schutz gegen zufälliges Oeffnen der Thür ohne Zuhülfenahme von besonderen Sicherheitsriegeln. . .Bei der in den Fig. 7 bis 11 gezeigten Abart wird die Verriegelung mittelst eines Greifstückes u bewirkt, welches an dem inneren Theil der Drückerhülse sitzt und mit einem entsprechenden Ausschnitt eines an der Drückerachse / sitzenden Bundes Z1 in Eingriff kommt. Hier kann auch die Klinke in Richtung der Achse verschoben werden, gelangt dieselbe jedoch zur Drehung, so nimmt sie letztere mit.An der Hülse des Drückers befindet sich ferner eine Nase ζ'2, welche in eine Vertiefung ν an einem geeigneten festen Theil des Schlosses eingreift, wenn die Th'ür geschlossen ist.Eine Hülse ο umgiebt das Ende der • Schraubenfeder η, deren anderes Ende sich in eine ringförmige Nuth eines auf die Achse Z aufgeschraubten Stückes o1 einlegt.Soll die Thür von innen geöffnet werden, so zieht man den Drücker Z1 an sich, so dafs die Lösung desselben erfolgt, und drückt dann denselben in gewöhnlicher Weise zum Oeffnen der Thür herunter.Bei der in den Fig. 12 bis 14 gezeigten Abart wird der innere Griff z1 zwischen zwei an einer Hülse sitzenden Ansätzen χ von einem in diesen Ansätzen gelagerten Bolzen x} getragen, um welchen derselbe drehbar ist.Diese Hülse sitzt lose auf der Achse Z. Auf das Ende der letzteren ist ein mittelst Stiftes festgelegtes Stück aufgeschraubt, das mit einer Vertiefung j'1 ausgerüstet ist, die ein Mitnehmerstück y2 trägt.Die Klinke i1 ist mit zwei Nasen z3 und i* ausgerüstet. Eine Feder/1 ist bestrebt, die Nase ζ3 im Eingriff mit der Vertiefung r1 zu halten, welche in einem am Schlofskasten festen Ring oder Bund ^ vorgesehen ist. Um die Thür zu öffnen, zieht man zunächst den Drücker i' ari sich und löst dadurch die Nase ζ'3 aus der Vertiefung, so dafs die Verriegelung aufgehoben ist, jedoch gleichzeitig dringt die Nase ζ'4 in die Vertiefung y' und wirkt auf das Mitnehmerstück y2· ein; drückt man dann die Klinke herunter, so dreht sich das Stück o1 und infolge dessen auch die Achse Z.Die Klinke z'1 hat eine eigenthümliche Gestaltung, vermöge welcher man dieselbe mit der Hand so nahe wie möglich an der Achse erfassen kann. Um den Griff behufs Entriegelung der Klinke an sich zu ziehen, kann man den Daumen gegen das Stück ο1 stützen.Pat ε nt-An sprüch:Sicherheitsschlofs, dadurch gekennzeichnet, dafs der Drücker in der Ruhestellung gegen Drehung gesperrt gehalten wird und durch Anziehen in der Richtung der Drückerachse gelöst und in Eingriff mit der Drückerachse gebracht werden kann, so dafs nach der Auslösung des Drückers die Thür in üblicher Weise zu öffnen ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE76986C true DE76986C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=349830
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT76986D Expired DE76986C (de) | Sicherheitsschlofs mit gesperrtem Drücker |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE76986C (de) |
-
0
- DE DENDAT76986D patent/DE76986C/de not_active Expired
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