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Anordnung zur Verbesserung der Mikrophonspeisung In Anlagen, in denen
z. B. bei bestimmten Verbindungen: (abgehenden oder ankommenden Verbindungen von
oder zu Teilnehmern unselbiständiger Unterämter b@zw. Gesellschaftsleitungen) nur
eine, Mikrophonspeisung eines einzigen Teilnehmers, dagegen bei anderen Verbindungen
(interne Verbindungen innerhalb des unselbständigen Unteramtes oder der Gesellschaftsleitung)
noch eine Mikrophonspeisung eines weiteren Teilnehmers über dieselben Speisebrückenrelais
erfolgt, fließt, da die elektrischen Größen der Spei@sebrückenrelais an die Mikrophonspeisung
eines einzigen Teilnehmers angepaßt sind, im letzgenannten Verbindungsfall ein für
die Mikrophonspeisung mehrerer Teilnehmer zu schwacher Strom.
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Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es nun, die Mikrophonspeisung
in solchen öder ähnlichen Fällen zu verbessern.
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An sich sind schon Anordnungen: zur Verbesserung der Mikrophonspeisung
bekannt. Bei allen Anordnungen handelt es sich aber darum, die Mikrophonspeisung
dem Widerstand der Anschlußleitung anzupassen, also die Speisung weit entfernter
Teilnehmerstellen zu verbessern. Hierzu wird bei einigen Anordnungen der Mikrophonspeisestrom
durch eine dem Starlestromnetz unter Ver-@N,ending von Transformator und Gleichrichter
entnommene
Zusatzspeisung auf einen für die -1,rheitsive@i,se. des Mikrophons giinstigen Z'i'ert
verstärkt. Die Einschaltung des den Zusatzspeisestroin liefernden -Netzanschlußgerätes
kailn dabei entweder unmittelbar od,r mittelbar mit dem Abnehmen des Handapparates
an der Teihiehmerätelle- erfolgen.
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Auch ist es bekannt, außerhalb der Teilnehmerstelle bei einem längeren
Leitungszug, tuid zwar in eine oder beide Adern desselben zusätzliche Batterien
fest einzuschalten, um eine dem Widerstand des Le:ittingsztige; angepaßte Speisung
zu erzielen.
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Bei anderen bekannten Anordnungen ist an der Teilnehmerstelle im Speisestromkreis
ein reg e,lliarer Widerstand vorgesehen, durch dessen I?inst°llung die Stromstärke
unabhängig von der Länge der Teilne-hine-rleitung konstant gehalten werden kann.
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Demgegenüber wird nun gemäß der vorliegenden Erfindung die Aufgabe
dadurch gelöst, da.ß in Abhängigkeit von der Aasschaltung eines weiteren Teilnehmers
an einen Stromkreis, der bereits zur Speisung eines an diesem Stromkreis liegenden
Teilneliiners dient, Sclia.ltmittel wirksam werden, welche zwecks Erhöhung des Speisestromes
den dem für einen Teilnehmer zu liefernden Speisestrom angepaßten- Widerstand des
Speisestromkreis:s herabsetzen.
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Die Erfindtui- soll nun an Hand von Fernsprechanlagen finit mit mehreren
.@liz«-eigstellen versehenen Verbindungsleitungen erläutert werden, in denen die
Ai>zweigstellen zur Anschaltung und Auswahl einer .lnsch@ul:lleitung mit Schaltwerken
ausgerüstet sind.
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Im allgemeinen nimmt ein Verbindungsaufbau in dem in der Zeichnung
gezeigt; n Ausführungsbeiispiel, bei dem nur die beiden Teilnehmer Tir
2 und Tlr. io dargestellt sind, folgenden Verlauf: Beim Hör,ral>n-elnnen
eines Teiln,hinerseiner Ab.zweigsteIlei wird in der I'bertragun- ('e ein
Anruf erzeugt, durch den eilte Aussendung voll Plusstromstößen aus einer ILondensatoranordnung
fio 6/K0 7 über die b -Ader der Verbindungsleitulig L'L auf die einzelnen
über Gleichrichter G2, G io all dieser Ader liegenden Wählerrelais
D«,r -2, Dwr io der Abzweigstellen eingeleitet wird. Nach dein ersten Schritt
des jeweiligen Wählerrelais werden die einzelnen -zur Wä hlerre.laisanschaltung
dienenden Gleichrichter durch Glimmlampen Gl2, Gl io überbrückt. Iii d,rL1b#--rtragtuig
['e wird während dieser Fortschaltun- ein Iiennzeiclinungssclialt-,verlz Pkw mit
eiingestellt, welches zunächst zur Anschalt.undes. dein anrufenden Teilnehmer entsprechen-
. den Zählers 7_ 2, 7_ io dient. Bei Erreielieil des anrufenden Teilnehmers wird
die Stromstollsendung beendet und durch Einschaltung ' einer Hilfsbrüche (über Relais
hl hinter der aus Kondensatoren bestehenden Abriegelungsstelle der Verbindungsleitung
ein Vor-Wähler VIL' zum Aufsuchen eines freien nachgeordneten Nummernstromstoßempfällgers
in Gang gesetzt. Die dann erfolgende \tunniernwahl des anrufenden Teilnehmers beeinflußt
in der Übertragung ein Mitlaufwerk @l@t@czur IZiclitungsaussclieidung und außerdem
nacheinander über den Vorwähler erreichbare 1ummernstromstoßempfänger des ahgehendeii
Verbindungsweges. Wird eine abgehende Verbindung gekennzeichnet, so wird die
Ab-
riegelungsstelle in der Verbindungsleitung iilierbrücl:t und die Hilfsbrücke
ausgeschaltet, so daß die weiteren Stroinstöl')e iil>er die '. galvanisch durchgeschaltete
Verbindungsleitung weitere noch einzustellende -N ummernstroinstoßempfänger des
gewünschten Verbindungsweges ohne Stromstoßuinsetzung beeillflussen. Bei Gesprächsbeendigung
wird 111 normaler Weise. durch Stromverstärkung über den Prüfschaltarrn c des #,'orwälilers
die Beeinflussung des über das Iiennzeiciinungsschalt-,verk angeschalteten Zählers
veranlaßt. Hiernach erfolgt aus der Iiondensatoranordnung ein, neue Aussendung von
Phisstronitößen über die b-Ader, durch -,welche die s s
Wä hlerrelai:s an
den einzelnen _@hzt@-eigstellen in die Ruhelage zurückgebracht werden und nach Erreichen
derselben wieder nur über die Gleichrichter an der h-Ader der Verbindtingsleitung
- liegen. -Nach der Rückstellung des hennzeichnungssclialt-,verl#:es in die Ruhelage
wird- auch das zur Richtungsausscheidung dienende llitla.ufw,rl: zurückgestellt,
«-ol>ei, sobald beide Schaltwerke die Ruhelage erreicht haben, an die 1)-Ader der
Verbindungsleitung ein Prüfrelais S zur Feststellung angelegt wird, ob sämtliche
#,Z"ählerl-elais die Ruhelage erreicht haben. Stellt noch ein Wählerrelais außerhalb
der Ruhelage, d. 11. liegt es noch über eine Glimmlampe an der b-Ader der Verbindungsleitung,
so spricht das genannte Prüfrelais über die b-Ader all und veranlaßt so lange eine
zusätzliche Atiss:udung voll Mintisstromstüßen, his die Viltsprechenden Wählerrelais
die Ruhelage erreicht haben und somit das Pi-iifrelziis infolge alleiniger Einschaltung
der Gleichrichter in der Ruhelage der M'älilerrelais all Stelle der Glimmlampen
nicht nielir ztlr 1?rregttng kommen kann.
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Wird durch die von dein anrufenden Teilnehmer gegebene Nummernwahl
all Stelle einer abgehenden Verbindung eine Internverbindung gekennzeichnet, so
kommen liaclieillander durch, die, einzelnen Ziffern verschiedene Kennzeiclinurig-sre,lais
H r, G zur Erregung. Das Mitlaufwerk gelangt auf einen bestimmten Kontakt il,, Die
vor der Nvinineriiwalii hinter
der Abriegelungsstelle der Verbindungsleitung
eingeschaltete Hilfsbrücke wird wieder aufs geschaltet, so. daß die inzwischen eingestellten
Nummernstromstoßempfänger ausgelöst werden. Durch die nun folgende, letzte, den
gewünschten Teilnehmer irgendeiner Abzweigstelle Stromsto:ßraihe wird außer dem
Mitlaufwerk zur Richtungsausscheidung auch das bisher zur Kennzeichnung des anrufenden
Teilnehmers dienende Kennzeichnun.gsschaltwerk fortgeschaltet. Hiernach erfolgt
von der Kondemsatoranordnung der Übertragung aus eine Aussendung von Plusstromstößen
über die Verbindungsleitung, durch die die einzelnen Wählerrelais beeinflußt werden.
Während dieser Stromsto:ßsendung werden das Kennzeichnungs,schaltwerk und dass Mitlaufwerk
zur Richtungsausscheidung weiter fortgeschaltet, während durch den ersten Stromstoß
an der Abzweigstelle, des anrufenden Teilnehmers ein Relaiis@ R2, Rio zur Erregung
gekommen ist, welches das den anrufenden Teilnehmer anschaltende Wählerrelais dieser
Abzweigstelle abschaltet, 'so daß es nicht weiter @ b:ee,influßt wird. Durch den
ebenerwähnten ersten Stromstoß zur Abschaltung des Wählerrelais des aalrufenden
Teilnehmers wird weiterhin eine Abschaltung des anrufenden Teilnehmers herbeigeführt,
und zwar in dem gezeigten Ausführungsbeispiel nur von der Strom@stoßader. Die Stromstoßsendung
über die Verbindungsleitung zurBeeinflussung derWählerrelais läuft nun so lange,
bis das zur Kennzeichnung des anrufendenTei.lnehmers. dienende Kennzeichn:ungsschaltwerk
seine Ruhelage erreicht hat. Hiernach wird durch Stromloswerden der a -Ader die
a-Ader des anrufenden Teilnehmers von dieser Ader abgeschaltet und mit der b-Ader
der Verbindungsleitung zusammengesch;altet. Inzwischen laufen das Kennzeichnungss:chaltwerk
und das zur Richtungsausscheidung dienende Mitlaufwerk in der übertragung so lange
weiter, bis das zur Richtungsausscheidung dienende Mitlaufwerk den vorher nach Aufnahme
der Kennziffer für die Internverbindung belegten Kontakt ik wieder erreicht hat.
Dadurch hat auch das zur Kennzeichnung des anrufenden Teilnehmers dienende Kennzeichnungsschaltwerk
wieder dein Kontakt erreicht, an den der dem anrufenden Teilnehmer entsprechende
Zähler angeschaltet ist. Der gewünschte Teilnehmer wird jetzt durch Rufstro:mawssendung
von der übertragung aus gerufen. Meldet eT sich, so erfolgt eine Rückschaltung der
Teilnehmerleitungsadern., so daß der anrufende Teilnehmer wieder an die a- und b-Ader
der Verbindungsleitung angeschaltet ist. Nach Gesprächsbeendigung geht die Auslösung
der Internverbindung im Gegensatz zu der oben für abgehende Verbindungen beschriebenen
Weise derart vor sich, daß jetzt sofort MinusstromistÖße ausgesandt werden, um eine
weitere Foreschaltung der zuerst die Ruhestellung erreichenden Wähler aus dieser
zu vermeiden. Zur "Herstellung einer ankommendien Verbindung wird die Ubertragung
t'c durch einen vorgeordneten Numme!rnstroanstoßempfänger Tiber eine dem gewünschten
Teilnehmer entsprechende Ader c 2 ... c i o belegt, welche von dem Kennzeichnungsschaltwerk
aufgesucht wird; durch eine entsprechende Stro:mstoßsendung werden hierbei die Wählerrelais
an den einzelnen Al)zweigstellen zur Einstellung gebracht, wobei eines von ihnen
die Anschaltung des gewünschten Teilnehmers veranlaßt.
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Nach dieser allgemeinen Darstellung der in den einzelnen Figuren gezeigtenAusführungsbeispiele
.sollen nun die hier interessierenden Stromkreise im einzelnen erläutert werden.
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Hebt ein anrufender Teilnehmer Tfa 2 einer Anschlußleitung
4L2 seinen Hörer ab, so kommt zunächst in der übertragung [je des Hauptamtes Hfl
eine Erregung des Relais T#_' zustande. Dieser Stromkreis verläuft über: Erde, Batterie-,
Wi ig, E, Izzu i in Stellung o, 204d, iggy, 17717, I630, a(VL),
a (7_L2),
I zur 2, WZ 2, 15 r.2, a (AL 2), T ya
2, b (<d L 2),
Ü2 I, 13u2, I4dzk1r2, Erde. Das Relais E hält sich über
den Widerstand lf'i32. Über den Kontakt 188 c wird das Relais Tz,zc^ erregt. Durch
Schließen des Kontaktes I4S e kommt eine Erregung des Relais B zustande über: Erde,
Batterie, B 1, 148 e, 127 M, Erde. Außerdem"erfolgt eine Erregung
des Relais I über Erde, Batterie" 1, 141 y, 142;1, 1.15 t4. 124f, 135i, 131t,
1361', i48 e, 127;11, Erde. Nach Schließen der Kontakte I44 b und 156.r kommt
eine Erregung des Relais H zustande über:. Erde, Batterie, Wieg, I' I, 156x, H i,
144b, 14524 I24 f, 135i, 1344 i361', i48 e, I27 m, Erde. Das Relais
I' kommt in diesem Stromkreis als. Verzögerungs.rela.is erst etwas später zur Erregung.
Durch Schließen dies Kontaktes 126x kommt eine Beeinflussung des Kennzeichnungsscha.ltwerkes
Dkw zustande über: Erde, Batterie, Dkze, 1239, Wi 28, 117y, 126x,
124f, 135i, 134t, 136p, 148e, 127 na, Erde; es führt einen
Schaltschritt aus. Mit der Erregung des Relais H kommt ein Plusstromstoß über die
b-Ader der Verbindungsleitung VL aus der Kondensatoranordnung Ko 6/K o
7 zur Aussendung. Hierdurch erfolgt eine Erregung der einzelnen an der b-Ader
der Verbindungsleitung hI Liegenden Wählerrelais der verschiedenen Abzweigstellen.
Beispielsweise wird hierdurch das Wählerrelais Dzur- 2 des anrufenden Teilnehmers
Tia 2 erregt über: Erde, 98n, 11411, K07, Wi22, iiolc, Ko6,
W121,
1o311, 99n, b (TL), b (ZL2), 9r2,
3u2, Dwr2,
G2, Erde. Das Wählerrelais Dwr2 an der anrufenden Stelle führt ebenso wie
die in gleicher Weise beeinflußten Wählerrelais an den übrigen Stellen einen Schaltschritt
aus. Nach Ausführung dieses Schaltschrittes wird der Gleichrichter G 2 in-folge
Schließens des Kontaktes 6 wr 2 während der weiteren elf Schaltschritte
durch die Glimmlampe G 12 überbrückt. Eine entsprechende Überbrückung erfolgt an
den übrigen Abzweigstellen. Mit dem ersten Schaltschritt des Wählerrelais wird außerdem
der Kontakt i wr 2 geöffnet, ebenso die, entsprechenden Kontakte an den übrigen
Abzweigstellen. Der Kontakt 2 wr 2 wird geschlossen, wenn das Wählerrelais
Dwr2 die dem anrufenden Teilnehmer entsprechende Schaltstellung, im vorliegenden
Falle nach zehn Schaltschritten, erreicht. Nach Aussendung des ersten. Plusstromstoßes
über die b-Ader kommt, da inzwischen das Relais Y durch Schließen des Kontaktes
i 56x über seine Wicklung I zur Erregung gekommen, ist, durch Öffnen des Kontaktes
117y das Kennzeichnungsschaltwerk Dkw und durch Öffnern. des Kontaktes 141 y das
Relais X zur Aberregung. Durch Öffnen des Kontaktes.i56x wird das Relais H stromlos.
Damit ist durch Umlegen der k-Kontakte der Plusstromstoß beendet, so daß an den
einzelnen Abzweigstellen die Wählerrelais stromlos werden, während die Kondensatoren
Ko 6 und Ko 7
über Erde, 102k, Wi 2 i, Ko 6, i i i h
bzw. i o9 it, Wi 22, K07, 11511, Wi 23, Batterie, Erde von neuem geladen
werden. Ist auch das Relais Y nach Öffnen des Kontaktes 156x stromlos geworden,
so erfolgt eine neue Erregung der Relais X und H in den obenerwähnten
Stromkreisen, die jetzt über den Schaltarm kw2 auf Segment i-ii an Stelle über die
Kontakte 148 e und 127 rrt verlaufen. Es erfolgt wiederum in der schon beschriebenen
Weise eine Beeinflussung des Kennzeichnungsschaltwerkes Dkw, wobei durch das Relais
H ein neuer Flußstromstoß über die b-Ader aus den während der Stromstoßpa,use aufgeladenen
Kondensatoren IL o 6 und KO 7
zur Aussendung gebracht wird. Das inz-,vischen
erregte Relais Y veranlaßt darin wieder die Ausschaltung. Dieses Wechselspiel erfolgt
so lange, bis der anrufende- Teilnehmer erreicht ist, d. h. im vorliegenden Falle
der Kontakt 2wr2 durch das Wählerrelais Dwr2 ge-
schlossen ist und das Kennzeichnungsschalt-`verk
Dkw mit seinen Schaltarmen auf dem Kontakt i o steht. Dann kommt folgender Stromkreis
zustande: Erde, Batterie, J I, 180t, 191x, 178b, 1630, a (VZ), a (ZZ
2),
2wr2, 15r"2, a(AL2), Trt2, (121, 13u2, `14dwr2, Erde. In diesem Stromkreis
kommt außer der Erregung des Relais J in der Übertragung Ue eine Erregung des Relais
U 2 an der Stelle Tn 2 zustande. Durch Schließen des Kontaktes iozt2
wird die b-Ader der Stelle Tn2 auf die b-Ader der Verbindungsleitung TL durchgeschaltet,
so daß, nachdem am Kontakt 13u2 die Erde abgeschaltet und inzwischen nach Erregung
des Relais C über den Kontakt 266i der Kontakt 268c geschlossen ist,
der eben erläuterte Stromkreis nunmehr verläuft über: b-Ader, 185
t, 183 0, 169 b, 111, 268 c, Erde. Da nun der
Kontakt i65 i geschlossen ist, wird durch die über das Relais F verlaufende, zwischen
den Sprechadern eingeschaltete Hilfsbrücke eine im Vorwähler Vif,' vorgesehene,
hier nicht dargestellte Anrufeinrichtung in normaler Weise beeinflußt, die ein Ingangsetzen
des Vorwählers VW zum Aufsuchen eines freien, nachgeordneten Nummernstromstoßempfängers
veranlaßt. Dies tritt aber erst ein, wenn das. Relafs Tvw durch Öffnen des Kontaktes
188 e bei Aberregung des Relais E nach Öffnen des Kontaktes. 92 c stromlos
geworden ist. Über die Brücke wird auch das Relais F erregt, welches sich mit seiner
Wicklung II über den Widerstand Wi 13 in einen Haltekreis legt. Inzwischen
ist nach Schließen der Kontakte 237 i und 242 c eine Erregung des Relais Q eingetreten
über: Erde, Batterie, Q i, 234k1, MW I in Stellung o, 237i,
236v,
Q 1I, 240f, 242 C, Erde. Das Relais Q legt sich
unabhängig von dem Kontakt 24o f über seinen Kontakt 24i q in einen Haltekreis.
Hat inzwischen der Vorwähler VW einen freien Nurnmerustromistoßempfänger gefunden,
so kommt in normaler Weise über seinen Schaltarm c ein Relais Tvzv zur Erregung
und schaltet durch Schließen der Kontakte 174tvw und 176 tvzv die Sprechadern der
Verbindungsleitung VL auf den erreichten Nummernstromstoßempfänger durch. Hierbei
wird in üblicher Weisse durch Öffnen der Köntaikte 173 tvw und 175 tvw die hier
nicht gezeigte Anrufeinrichtung abgeschaltet. Der anrufende Teilnehmer sendet nun
zum Aufbau der gewünschten Verbindung durch Betätigung seiner Nummernscheibe Stromstöße
über die Verbindungsleitung TL aus, d. h. er unterbricht den über die beiden Adern
der Verbindungsleitung verlaufenden Stromkreis des Relais: J in der Übertragung
Ue. Das Relais U2 an: der Abzweigstelle bleibt während dieser Leitungsunterbrechungen,
da seine Wicklungen I und II durch einen entsprechend bemessenen Kondensator 11o2
überbrückt sind, erregt, während das Relais J in der Übertragung diesen Leitungsunterbrechungen
folgt. Mit der ersten Aberregung des Relais J wird das Relais h infolge Öffnens
des Kurzschlusses am Kontakt 266i in einem über das
Relais C verlaufenden
Stromkreis erregt. Die auf das Relais J wirkende Stromstoßsendung beei:nflußt mittels
des Kontaktes r35 i das nach Schließen der Kontakte r29 q und 125
f angescha;ltete Mitlaufwerk Dinw zur Richtungsausscheidung über: Erde, Batterie,
Wi 27,
12ig, Dmw, 129q, i25 f, 135i, 1344 i36$, kw2 auf Segment i-ii,
Erde. Außerdem verdien durch das stoßweise Öffnen des Kontaktes 165 i Stromstoßempfangsrelais
zur Einstallung des jeweils erreichten: Nummernstromstoßempfängers beeinflußt, um
eine Einstellung desselben herbeizuführen.
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Will der anrufende Teilnehmer Tn2 keine abgehende Verbindung herstellen;
sondern eine Verbindung zu einem Teilnehmer einer Abzweigstelle der Verbindungsleitung
VZ, so, wählt er zunächst die Kennziffer432. Durch die erste aus vier Stromstößen
bestehende Stromstoßreihe gelängt der Schaltarm mw i des Mitlaufwerl<#es Dmw
auf den, Kontakt 4. Über diesen Kontakt kommt nach Aberregung des während: jeder
Stromstoßreihe erregten Relais V ein Haltestromkreis für das Relais Q zustande.
Dieser verläuft übler: Erde, Batterie, H i I, Wi 25, 232 h i, mw i auf Kontakt
4, 237i, 236v, Q II, 241q, 242c, Erde. In diesem Stromkreis kommt
auch eine Erregung des Relais H i in erster Stufe zustande, so daß durch Schließen
des Kontaktes 233 h i über den Widerstand Wi 25 ein Haltekreis geschlosi"sen
und .über den Kontakt 222 h i eine Erregung des Relais H i in der zweiten
Schaltstufe über dien Kontakt 7 vorbereitet wird. Durch die nächste aus drei Stromstößen.
bestehende Stromistoßreihe erfolgt eine Fort-, schaltun.g des Mitlaufwerkes auf
den Kontakt 7, über den nach Stromloswerden des Relais h ein Haltekreis für das
Relais Q uiid eine Erregung des Relais H i über seine Wicklungen I und II in der
zweiten: Schaltstufe zustande kommt. Durch Öffnen des Kontaktes 23a la i wird der
Kontakt 4 freigeschaltet, während durch Schließen des Kontaktes 230
h i eine Erregung für da;s Relais G übler den Kontakt ik vorbereitet wird, die nach
Wahl der dritten, aus zwei Stromstößen bestehenden Stromstoßreihe über den, Kontakt
ih unter Aufrechterhaltung der Erregung des Relaiis Q eintritt. Durch Schließen
des Köntaktes 2149- wird hiernach ein Haltestromkreis für für die Wicklung II des
Relais. G und ein Erregerstromkreis für die Wicklung I des Relais D geschlossen.
Durch Öffnen. dies Kontaktes 168 g wird die Hilfsbrücke zwischen den Sprechadern
hinter der Abrie@gelungsstelle aufgetrennt, -so d'aß der Vorwähler VW und die nachgeordneten,
bereits eingestellten Nummernstromstoßempfänger ausgelöst werden. Das. Relais Tvw
wird stromlos, so d'aß der Vorwähler VW in die Ruhestellung zurückläuft. Nach Erreichen
der Ruhelage, wird das Relais Tvw von neuem erregt über: Erde, Batterie, Tvw I-II,
c in Stellung o, Tvw III, Wi i2, 216f, 8i g, Erde. Durch die letzte, beispielsweise
aus zehn Stromstößen zur Auswahl des gewünschten Teilnehmers Tiz io ausgesandte
Stromstoßreihe werden, da der Kontakt 122g geschlossen ist, das Mitlau.f-Nverk Dmw
und das Kennzeichnungsschaltwerk Dkw in Reihe beeinflußt über: Erde, Batterie, Dkw,
122g, Dmur, 129q, i25 f, 135i, 1344 136p, kw2 auf Segment i-i i, Erde. Durch
diese zehn Stromstöße: gelangt das von dem, Kontakt ik aus fortgeschaltete Mitlaufwerk
auf den Kontakt 7 und das Kennzeichnungsschaltwerk, welches entsprechend dem anrufenden
Teilnehmer auf dem Kontakt io gestanden hat, auf den Kontakt B. Nach Beendigung
der Stromstoßreihe kommt das Relas Q, da das Relais h nach jeder Stromstoßreihe
aberregt wird, ebenfalls zur Aberregung und führt über den Kontakt 257 q
eine Erregung des Relais O herbei. Durch Öffnen der Kontakte 163 o und 183 o werden
die Wicklungen I und II des Relais J von den Adern der Verbindungsleitung abgeschaltet.
Durch Schließen dies Kontaktes 212 q kommt eine Erregung des Relais IJ zustande
über: Erde, Batterie, U, 93z, a i2 q, 249, 215c, Erde.. Durch Schließen
des Kontaktes 158u wird die Wicklung! dies Relais J über den Widerstand Wi
16 wieder an die a-Ader der Verbindungsleitung VI_ angelegt. Nach Schließen
des Kontaktes 146u erfolgt eine Erregung des Relais X über: Erde, Batterie,
X, 141 y, 142 n, 146u, 1344 136p, kw 2 auf Segment i-i i, Erde. Nacheinander
werden nun wieder die Relais X, H und Y zur Erregung gebracht, so
da.ß nicht nur das Kennzeichnungs:scha,ltwerk und das Mitlaufwerk in Reihe (über
1344 13ou, iPx, ia8q)"sondernauchdurch Aussendung von Plusstromstößen durch die
Kondensatoranordnung Ko 6/KO 7 die Wählerrelais an der b-Ader der Verbindungsleiteng
VL beeinflußt werden. Hierbei wird das Wählerrelais Dwr2 an der anrufenden Stelle
Tiz-2 nicht mit betätigt, da mit dem ersten Stromstoß, der über die b-Ader der Verbindungsleitung
VZ ausgesandt wird, über den Kontakt 4u2 des Relais, U2 die Wicklung I des
Relais R:2 beeinflußt wird undi durch öffnen des. Kontaktes 9 r z den Stromkreis
für das Wählerrelais Dwr2 unterbricht. Das kelais R 2 legt sich in einen Haltekreis
über: Erde, Batterie T I, 1804 190c, 178b, Wi 16,
158u, a(VL),
a(ZL2), 2wr2, 7u2, R2III, 17 r 2, 16 r 2, T iz 2, U:2 I,
12 r 2, Erde. Der anrufende Teilnehmer Tzv2 ist jetzt von der b-Ader der Verbindungsleitung
abgeschaltet. Das Kennzeichnungsschalttverk, das Mitlaufwerk und die-Wählerrelais
laufen so lange,
bis das Kennzeichnungsschaltwerk den Kontakt o
erreicht hat. In dieser Schaltstellung kommt eine Erregung des Relais T zustande
über: Erde, Batterie, lT,'i i9, 89u, iz7e^ i in Stellung o, 2 o5 d, TI, 212q,
214.g, 2i5 e, Erde. Durch (Offnen des Kontaktes 1341 wird ein weiteres `'Wechselspiel
der Relais X, H und I' und damit eine weitere Stromstoßsendung verhindert, während
durch Öffnen des Kontaktes i8ot die über die Wicklung I des Relais J angelegte Batterie
abgeschaltet wird. Das Relais U2 wird stromlos, während sich das durch Kurzschluß
seiner Wicklung II verzögerte Relais R2 noch einige Zeit hält, uni sich dann nach.
Schließen des Kontal.ztes 8 ii 2 in einen anderen Haltekreis zti legen,
über: Erde, Batterie, J I, 179t, 117i15,
b(hL), b(ZL2), 8112, R2III,
17r-2, 16i-2, a.(AL2), Tii2, b(AL 2), U2 I, 12r-2, Erde. Das Relais U2 spricht
in diesem Stromkreis nicht all. Da in der t'bertragung 1,7e der Kontakt
133 t geschlossen ist, werden das K-ennze:ichnungsschaltweri@ Dhw und das
yMitlaufwerk Dazu, in Abh:ingigkeit von der stoßweisen Erregung cler #Vicklung II
des Relais Y (116diiaw) erregt, und zwar so lange, bis der Schaltarm Ww3
den nach Kennzeichnung einer Internverbindung belegten Kontakt il, erreicht hat.
Dann kommt folgender Stromkreis zustande: Erde Batterie, P II, 56t, ifi, riaze3,
:258c, Erde. Da das Relais R über den Kontakt 24.6d erregt ist, wird durch Schließen
des Kontaktes 192 p die Aussendung des Rufstromes veranlaßt über: Erde, Batterie,
Wi i7, 197r, Z I, 1I, 19511, 194i, bzw. lio i, 17i r-, 193e, i92 p und die a -Ader
der Verbindungsleitung I'L zum gewünschten Teilnehmer, welcher durch einen Kontakt
igwrio seines Wählerrelais an die a-Ader der Verbindungsleitung angeschaltet ist.
Durch die Fortschaltung des Kennzeichnungsschaltwerkes mit dem Mitlaufwerk bis zum
Erreichen des I@ennzeichnungäkontaktes rk steht nunmehr das helzlzeichnungsschaltwerk
mit s#-iizem Schaltarm k'z"3 wieder auf dem nach Anschaltung des anrufenden Teilnehniers
erreichten Kontakt, d. h. es ist wieder der dein anrufenden Teilnehmerentsprechende
Zähler Z2 über den Schaltarm kzer3 an- -' geschaltet. Fällt inzwischen, da der Kontakt
toi p geöffnet ist, das Relais D ab, während sich das Relais Z' über seine Wicklung
II hält, so wird durch Öffnen des Kontaktes 24.6d das Relais R aberregt und nach
Schließen des Iiontahtes 245 d seine Erregung von einem io-Selcunden-Schalter abhängig
gemacht, so daß die weitere Rufaussendung alle io Sekunden erfolgt.
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Meldet sich der gewünschte Teilnehmer, so wird über seine Teilnehmerschleife
das in denn über die a-Ader verlaufenden Rufstromkreis liegende Relais Z zur Erregung
gebracht; eine weitere Rufsendung ist durch Öffnen des Kontaktes 195 u nach Aberregung
des Relais L" am Kontakt 93 ' verhindert. Der Zähler Z 2 des anrufenden Teilnehmers
wird über die Kontakte 81'- und 218 t 'nach Abschaltung der Wicklung II des Relais
Tz"re, am Kontakt 2i92 beeinflußt. Durch die beim -Melden des gewünschten Teilnehmers
erfolgte I_rreguitg des Relais Z ist weiterhin infolge Öffnens des Kontaktes 159a
eine Aberregung der Relais 7@ und O erfolgt. Nunmehr ist der Zählerstromstoß durch
Öffnendes Kontaktes 2i8 t beendet. Nach Schließen des Kontaktes i8ot liegt die Batterie
über die Wicklung I des Relais J und über den Kontakt 238w auch über die Wicklung
III des Relais Z an der a- Ader der Verbindungsleitung T'L, während nach Schließen
des Kontaktes i 85t die Erde über die Wicklung II des Relais J und über den Kontakt
202 z auch über die Wicklung I des Relais Z all die b-Ader angelegt ist.
Die galvanische Durchsebaltung der Sprechadern ist infolge Üflnens der KontalLte
i 64. o - und i 82o aufgehoben. Während der Umschaltung ist das Relais R2
all der Stelle Tii2 stromlos geworden, so da13 nullmehr über die Schleife des anrufenden
Teilnehmers das Relais L'2 seiner Abzweigstelle über die Wicklungen der Relais J
und Z zur Erregung kommt, außerdem ist das eiltsprechende Relais des gewünschten
Teilnehmers über dessen Teilnehmerschleife zur Erregung gebracht.
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Legen nach Gesprächsbeendigung beide Teilnehmer ihre Hörer auf, so
-wird durch die Schleifenunterbrech:ung die Atislösulzg des Verbindungsaufbaues
in einer hier nicht weiter interessierenden Weise herbeigefiil-zrt.