DE751671C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Haupt- und Unteraemtern und Waehlerbetrieb - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Haupt- und Unteraemtern und Waehlerbetrieb

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DE751671C
DE751671C DES145870D DES0145870D DE751671C DE 751671 C DE751671 C DE 751671C DE S145870 D DES145870 D DE S145870D DE S0145870 D DES0145870 D DE S0145870D DE 751671 C DE751671 C DE 751671C
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relays
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Helmuth Dipl-Ing Post
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Siemens and Halske AG
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/58Arrangements providing connection between main exchange and sub-exchange or satellite

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Description

  • Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Haupt- und Unterämtern und Wählerbetrieb Die Erfindung bezieht sich auf Fernsprechanlagen mit Haupt- und Unterämtern, in denen im Hauptamt durch eine über die Verbindungsleitung zwischen Haupt- und Unteramt verlaufende Stromstoßsendung eine Kennzeichnung eines anrufenden Unteramtsteilnehmers über im Hauptamt angeordnete Schaltwerke erfolgt.
  • Da in diesen Anlagen bei Auftreten von Störungen an der Verbindungsleitung eine Potentialanschaltung erfolgen kann, welche einer üblicherweise zur Ingangsetzung der Schaltwerke im Hauptamt dienenden Potenti,al,anschaltung entspricht, kann (durch eine solche-Störung auf der Verbindungsleitung eine Einstellung der Schaltwerke veranlaßt werden. So wird z. B. bei einigen bekannten Anordnungen durch an einer Ader der Verbindungsleitung auftretendeErdanschaltungen eine Fortsdhahz@ng der im Unteramt und im Hauptamt vor@gesehe@nen Schaltwerke um einen Schaltschritt veranlaßt. Solange die störende Erdanschaltung vorliegt, bleibt diese Einstellung bestehen. Verschwindet die störende Erdanschaltung, so erfolgt eine neue Fortschaltung der Schaltwerke in die Ruhelage, wobei ohne Rücksicht darauf, ob das Schaltwerk im Hauptamt die Ruhelage erreicht hat oder nicht, nach der Rückkehr des Schaltwerkes im Unteramt in die Ruhelage die Verbindungsleitung für eine Verbindungsherstellung bereitgestellt wird.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, in solchen Fällen nach Verschwinden der Störung eine Bereitstellung der Verbindungsleitung nicht sofort erfolgen zu lassen, sondern erst, nachdem die eingestellten Schaltwerke in die Ruhelage zurückgebracht sind. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß in Abhängigkeit von einer auf der Verbindungsleitung aufgetretenen Störung beeinflußte Relais nach Verschwinden der Störung derart betätigt werden, daß sie eine Fortschaltung der durch die Störung eingestellten Schaltwerke im Hauptamt veranlassen, nach deren Rückkehr in die Ruhelage. weitere Relais im Hauptamt über die Verbiuduugslentung wirksam werden, welche nunmehr über die Verbindungslieitu.ng für deren Bene:itstellung dienende Relais im Unteramt beeinflussen.
  • Als Ausführungsbeispiel der Erfindung ist eine Fernsprechanlage gewählt, welche aus einem mit einer Batterie ausgerüsteten Unteramt UA (Fig. i) und einem Hauptamt.HA (Fig. ;2) besteht. Beide Ämter stehen über mehrere Verbindungsleitungen miteinander in Verbindung. In dein Ausführungsbeispiel ist nur eine dieser Verbindungsleitungen, nämlich 1#'L i, mit ihren Wählern und Schalteinrichtungen im Haupt- und Unteramt wiedergegeben. Die übrigen nicht gezeigten Verbindungsleitungen sind mit den gleichen Wählern und Schalteinrichtungen ausgerüstet wie die in dem Ausführungsbeispiel gezeigte Verbindungsleitung VL i. Die Ladung der Unteramtsbatterie erfolgt über eine freie Verbindungsleitung vom. Hauptamt aus. Zur Anschaltung der Unteramtsteilnehmer an eine der Verbindungsleitungen zwecks Herstellung abgehender Verbindungen sind an jeder Ver @binidüings,l,eitung <'X-nrufsucher m,it zwei Schaltarmsäuen vorgesehen, von denen jeder zeIhn Teilnehmer bedienen kann. Selbstverständlich können an Stelle eines Anrufsuchers mit zwei Schaltarmsätzen zwei Anrufsucher Verwendung finden. Die Umschaltung von dem einen Schaltarmsatz auf den anderen Schaltarmsatz bzw. bei Vorhandensein zweier Anrufsucher von dein einen Anrufsucher auf den anderen Anrufsucher erfolgt durch ein Relais, welches zur Erregung kommt, wenn der erste Schaltarmsatz den anrufenden Teilnehmer nicht gefunden hat. Während der Suchbewegung des Anrufsuchers wird oder werden im Hauptamt ein entsprechendes, ebenfalls mit zwei Schaltarmsätzen ausgerüstetes Schaltwerk oder zwei Schaltwerke (Anschaltwäliler) mit eingestellt, um im Hauptamt den dein anrufenden Teilnehmer entsprechenden Zähler zur Anschaltung zu bringen. Die Umschaltung von dem einen Schaltarmsatz auf den anderen oder von dein einen Schaltwerk auf das andere Schaltwerk erfolgt auch hier in Abhängigkeit eines Relais, «-elches narb Durchlaufen des ersten Schaltarmsatzes oder des ersten Schaltwerkes zur Erregung kommt.
  • ZurAuswahl ein @es gewünschten Unterarntsteilnehmers bei der Herstellung ankommender Verbindungen oder hei dem Aufbau interner Verbhn,dungen wird ein dem Anrufsucher entsprechend ausgebildeter Leitungswähler benutzt, also entweder ein Wähler mit zwei Schaltarmsätzen oder -zwei Wähler. Zunächst wird der Leitungswähler durch eine Gruppenkennziffer zur Einstellung gebracht, d. h. a1lliängig von dieser Gruppenkennziffer der zur Teilnehmerauswahl zu benutzende Schaltarinsatt oder Wähler bestimmt; dieser wird daraufhin durch die letzte Teilnehmerziffer eingestellt.
  • Die Unterscheidung zwischen abgehenden und internen Verbindungen erfolgt durch ein \litlia,ufschalltwerk iin Hauptamt, welclies-dtircil die einzelneu Stromstoßre.ihen der Numinernwahl fortgeschalt:t wird und bei henuzeiciinung einer In:ternverbi:ndung eine derartige Umschaltungve.ranlaßt, d@aßdie@urIieiinz°ic@inung des gewünschten Teilnehmers, also zur Einstellung des Leitungswählers im Unteramt dienenden weiteren Strornstoßreihen über eine Ader der Verbindungsleitung @tromstol.;-empfangsrelais im Hauptamt beeinflußen, welche diese Stromstöße über die andere Ader der Verbindungsleitung zum Leitungst,-ähler des Unteramtes zurückgeben.
  • :Nach dieser grundsätzlichen Erläuterung des Ausführungsbeispiels sollen nunmehr die einzelnen Stromläufe und die hierdurch gesteuerten Schaltvorgänge zur Darstellung kommen.
  • Im Ruhezustand dergezeigten Verbindu ngsleitung 1'L i sind in dem über die a. Ader der Verl),iindungsl:ei@tung L'L i verlaufend:ii. ztir Ladung der Unteramtsbatterie diernend.n Stromkreis die Relais Ltr und L i ir im L'uteramt und das Rel=ai!s Splf im Hauptamt el-r@gt. Dieser Ladestromkreis verläuft über: -. Lif, L i lf, G/ i, lzx,c i in Stellung o, 238113 'f, ns in Stellung o, 65 cif, 66luat, 73 p 1 if, a VL i. 1191111, 12i leb, id.6 b11, i49111, S p11. -. Außer diesem über die aAder verlaufenden Ladestromkreis besteht noch ein über die b-Ader der Verbindungsleitung 1'L i verlaufender Ruhestromkreis, nämlich über: -. 11"i 1;. ihi f11. L11., i_56 @,h. i5o yli.h I bzW. 1f52111, h"11 I. 16o v11, I 59b71, 2Io t'lc, 151 l11), aw i in Stellung o. 135 ih, iiau,d. in Stellung o. 133 sph, 132l111., bI'L 1, 89uu, 88inu, XifIII, Cif,11-i io, 92 elf, 10011-31f, l«ZLI i in Stellung o, 111p 2 il. 541"t, -h. In dilesem über die b-Ader verlaufenden Ruhestromkreis .ist nur das Relais Llt erregt; das infolge Schkeßens dier Kontakte 1511h umid 1621h parallel zu dem Relais Lh liegende Relais Kh @iist nichterregt. Infolge Erregung des Relais Lzc im Unteramit UA sinid unter anderen die Kontakte 317t wind i i lu ge- schlossen, so: daß für einen anrufenden Teilnehme.r die VL i @ber@eirtgestellt isst.
  • Tritt in diesem Zustand der Verbindungsleitung TVL i eine Unterbrechung der a-Ader auf, so werden die Relais Lu, L i u und Sph stromlos. Durch Öffnen der eben genannten Kontakte 317c und i i lu bzw. Schließen der Kontakte 2 lu und i o Im wi!rd ,die Bereitstellung der Verbiiinidiungs@lieitung VL i aufgehoben und dafür durch Wei,ter:sichaltung eine andere freite Verbiindumgsleiturng für einen anru;fen@dien Unteramtsteilnehmer zur Verfügung gestellt. Durch Schließen dies Kontaktes 9i l i u wird der in idem über die b-Ader verlaufenden Ruhestromkneiiis liegende Wnde-rstand Wi io kurzgeschlossen. Da aber durch Aberregung des Relais Splt der über die b-Ader verlaufende Ruhestromkreis am Kontakt 133 sph unterbrochen wird, wird das Relais Lli stromlos. Durch Schließen des Kontaktes 18511a wird Alarm gegeben. Durch Öffnen des Kontaktes 2i i llt ist die Verbindungsleitung UL i auch gegen ankommende Belegung gesperrt.
  • Tritt in der Ruhelage der Verbindungsleitung TVL i eine Unterbrechung der b-Ader ein, so wird das Relais Lia im Hauptamt HA. zur Aberregung gebracht und schaltet unter Sperrung der Verbindungsleitung am Kontakt a 11 llt über den eben erwähnten Kontakt 1.85 Ih ebenfalls einen Alarm ein. Durch Öffnen des Kontaktes 14911a wird der Widerstand Wi 15 in den über die a-Ader der Verbindungsleitung VL i verlaufenden Ladestromkreis eingeschaltet, so daß im Unteramt das Relais Zu aberregt wird; das Relais Lit veranlaßt die schon erwähnte Weiterschaltung auf eine andere Verbindungsleitung.
  • Tritt im Ruhezustand der Verbiindungslei.-tung VZ i an,der a-Ader eine störend,- Erdableitung auf, so wird wie bei einer Unterbrechung der a-Ader der Widerstand Wi io kurzgeschlossen. Das Relais Sph bleibt über die Erdableitung erregt; es tritt eine Stromverstärkung auf der b-Ader ein, durch welche jetzt eine- Erregung des Relais Kh im Hauptamt HA erfolgt. Der Drehmagnet Daw des Anschaltwählers im Hauptamt wird durch Schließen des Kontaktes 18o kh erregt, so daß der Anschaltwähler einen Schaltschritt ausführt. Das hierbei über den Kontakt 167 daw erregte Relais Yh (Wicklung I) schaltet durch Öffnen des Kontaktes 24oyh das RelaisKlc von dem über die b-Ader verlaufenden Stromkreis ab; es schaltet sich selbst mit seiner Wicklung II über den Kontakt 241 yh an diese Ader an, so daß es hierüber so lange erregt bleibt, wie die schädliche Erdableitung an der a-Ader der Verbindungsleitung L'L i vorhanden ist. Verschwindet die schädliche Erdableitung, so kommen, da der Widerstand ff'i 15 eingeschaltet ist, das Relais L i -u im Unteramt und das Relais Sph im Hauptamt über die a-Ader wieder zur Erregung. Das Relais L i u schaltet durch Öffnen seines Kontaktes 9111 it den Widerstand ll-'i io wieder in den über die bAder verlaufenden Stromkreis ein. Das Relais S ph bereitet durch Schließen des Kontaktes i,33 splt den später über die b-Ader zu schließenden Stromkreis vor. Durch Einschaltung des Widerstandes Tfiji io kommt das über seine Wicklung II gehaltene Relais Yh zur Aberregung und veranlaßt im Wechselspiel mit dem Drehmagneten Dazu eine -Fortschaltung des Anschaltwählers im Hauptamt in die Ruhelage (-, Dazep, i79112, i;8fh, azu3 in Stellung i bis ii, i83yh, -f-). Ist die Ruhelage erreicht, so wird das Relais Lh wieder an die b-Ader der Verbindunäsleitung VL i angeschaltet und wird über diese Ader erregt, so daß durch Kurzschluß des Widerstandes Wi i5 über den Kontakt i4911 der über die a-Ader der Verbindungsleitung 1'L i verlaufende Strom derart verstärkt wird, daß nunmehr auch das Relais Lit im Unteramt zur Erregung kommt und die Verbindungsleitung L'L i für einen anrufenden Teilnehmer durch Rückschaltung der Kette wieder bereitstellt. Die Bereitstellung erfolgt also durch die nacheinander erfolgende Erregung der Relais L i it und Lit erst nach Rückkehr des Anschaltwählers in die Ruhelage.
  • Tritt in der Ruhelage der Verbindungsleitung t'L i eine störende Erdableitung auf der b-Ader auf, so ruft diese entsprechende Schaltvorgänge wie bei Auftreten einer Erdableitung auf der aAder hervor, da hierdurch auch das Relais Kh zur Erregung kommt.
  • Man erkennt also, daß bei Vorliegen einer Störung auf einer benzitgestellten Verbindungsleitung eine Weiterschaltung von dieser Verbindungsleitung auf eine andere Verbindungsleitung erfolgt, so daß die Verbindungsleitung gegen Herstellung abgehender Verbindungen gesperrt ist. Gegen Herstellung ankommender Verbindungen ist die gestärte Verbindungsleitung, wie schon erwähnt, dadurch gesperrt, daß das Relais Lh aberregt und durch Öffnen seines Kontalztes`i i2 1h die c-Ader, welche zur Belegung der Verbindungsleitung im ankommenden Verkehr dient, geöffnet hält.
  • Außer dieser selbsttätigen Leitungsüberwachung kann auch vom Hauptamt aus eine Prüfung der Verbindungsleitung auf ihren einwandfreien Zustand vorgenommen werden. Hierzu wird durch Aussendung von Rufstrom das Relais Mit (Wicklung I) erregt. Es legt sich mit seiner Wicklung 1I in einen Haltekreis und schaltet außerdem unter Abschaltung sämtlicher Ableitungen einen Kondensator in Brücke ztt den Leitungsadern für die beabsichtigten Prüfvorgänge ein. Nach einer gewissen Zeit erfolgt die Aufhebung des Prüfzustandes durch das Thermorelais Tlaat.
  • Hebt ein anrufender Teilnehmer, z. B. der Teilnehmer Tit i i seinen Hörer ab, so kommt folgender Stromkreis zustande: -, Sph, 14g lh, 146-b11, 121111r., i i9 rth, aVL 1, 73 P 1 u, 66m 1e, 63 cal, 1-1, 311r, R i i I, i t i i, Tn i i, 4 t i i, -F . In diesem Stromkreis kommt das Relais R i i zur Erregung und veranlaßt eine Erregung des Relais Ara i über: -.-, Ani, i i Zu, g t i i, 8 r- i i, +. Durch Schließen des Kontaktes 8o an i kommt eine Erregung des Relais Gar zustande, so daß nach Schließen des Kontaktes 47 gr( der Drehmagnet Das des Anrufsuchers AS erregt wird über: -, Das, 53x1(, 52eas, 51 p 1 a(, .I811(, 47911, as 1 in Stellung o, S41(1(, + . Der Anrufsucher AS führt einen Schaltschritt aus. Durch Schließen des Kontaktes 56 das kommt eine Erregung des Relais k a( über die Wicklung I zustande, so daß durch Schließen des Kontaktes 86x11 das Relais E1( an die b -Ader der Verbindungsleitung l 'L i angelegt wird. Durch Öffnen des Kontaktes 53 x1( wird der Drehmagnet Das stromlos. Das Relais Xat hält sich über die Kontakte 59 eis, 58 an i und 57 xu. Im Hauptamt HA kommt nach Anschaltung des Relais Ei( das parallel zum Relais Lit an der b-Ader .der Verbindungsleitung VL i liegende Relais Kla zur Erregung und veranlaßt durch Schließen des Kontaktes i8okh eine Erregung des Relais llM und parallel zu diesem eine Erregung des Drehmagneten Daw des Anschaltwählers. Durch Schließen des Kontaktes 167 dau, kommt das Relais Yla in Reihe mit dem hierbei nicht zur Erregung kommenden Drehmagneten Drtaa, des Mitlaufwerkes zum Ansprechen, so daß das Relais Lh abgetrennt j wird, sich aber während der Erregung des Relais Ylc in dem Entladestromkreis des Kondensators K o i weiter hält. Bei aber regten j Relais I'11 verläuft der Haltekreis über den Kontakt 15211111. Das Relais Yle, hält sich mit seiner Wicklung 1I nach Fortschaltung des Anschaltwählers um einen Schaltschritt über den Kontakt 241 rh, d"eii Schaltarim azk,4 in Stellung i und die b-Ader der Verbindungsleitung 1'L i. In diesem Stromkreis kommt auch das an die b-Ader angeschaltete Relais Er( zur Erregung und veranlaßt durch Offnen des Kontaktes 59 eu eine Aberregung des Relais Xzi. Durch Öffnen des Kontaktes 86.i'1( «-erden die Relais E11 im Unteramt und Yla im Hauptamt stromlos. Würde der anrufende Teilnehmer noch nicht erreicht sein, so würde eine neue Erregung des Drehmagneten Das zustande kommen und ebenfalls eine «eitere Fortschaltung des Anschaltwählers im Hauptamt erfolgen, wobei wiederum nach der Fortschaltung des Anschaltwählers durch Erregung -dies Relais Eu über die bAder eine Bestätigung zum Unteramt über die erfolgte Fortschaltung gegeben wird. Der Anrufsucher AS und der Anschaltwähler im Hauptamt werden demnach im Gleichschritt fortgeschaltet. Da der anrufende Teilnehmer Tia i i bereits an den von dem ersten Schaltarmsatz erreichbaren Kontakt i des Anrufsuchers AS angeschlossen ist, erfolgt schon nach Vollendung des ersten Schaltschrittes eine Erregung des Relais P i r1 über: -, T i i, 6Yii bzw. 7tii, RiiII, 5Yii, Cii, asci auf Kontakt i, 20w1(, P i uI, 241n i, +. Durch Öffnen des Kontaktes 73 p 1 u wird der über die a-Ader verlaufende Ladestromkreis unterbrochen, so daß die Relais Lu und L i i1 zur Aberregung kommen und die übrigen Teilnehmer durch Schließen der Kontakte 21u bzw. io li( auf die nächste Verbindungsleitung weiterschalten. Durch Öffnen des Kontaktes i i 11c wird das Relais Ara i aberregt. Infolge Durchschaltung der Sprechadern nach Schliessen der Kontakte 72P 121 und 16p i u kommt über die Teilnehmerschleife das Relais Uu zur Erregung, es schaltet durch Schließen des Kontaktes 55 inc das Relais Fit ein, welches nunmehr durch Schließen des Kontaktes 81 fit das Relais Gu weiter hält und durch Schließen des Kontaktes 76 fit auch die b-Ader der Verbindungsleitung VL i zum Hauptamt durchschaltet. , Sollte der anrufende Teilnehmer nicht zu der Teilnehmergruppe Tra i i-Tia io gehören, welche an den ersten Kontaktsatz des Anrufsuchers AS angeschlossen ist, so erfolgt im Gleichschritt mit dem Anschaltwähler eine Fortschaltung des Anrufsuchers AS bis zum Erreichen des Kontaktes i i durch den Schaltarm asc2; über diesen Kontakt wird das Relais W1( beeinflußt; nämlich über: -, LVi i, 23 zi, 22 aia 1, asc2 auf Kontakt i i, W1c I, +. Es hält sich über: -, Wie, 42w11, 117uII, 449a(, +. Durch Öffnen die( Kontakte 12wu, i-1zvlr und 2oala( bzw. Schließen der Kontakte 13 a'1(, i5 a"-at und 21 ZVIU wird an Stelle des zuerst für die Suchbewegung wirksamen Schaltarmsatzes des Anrufsuchers AS der zweite Schaltarmsatz eingeschaltet.Ein gleicher Schaltvorgang erfolgt inzwischen im Hauptaint, indem dort nach Erreichen der Stellung i i durch den Schaltarm azo i des Anschaltwählers das Relais l3'11 zur Erregung kommt und durch Öffnen des Kontaktes 21S zch bzw. Schließen des Kontaktes 2i4za11 an Stelle des Schaltarmes caw i den Schaltarm aw2 zur Anschaltung des dem anrufenden Teilnehmer entsprechenden Zählers wirksam macht. Die Fortschaltung des Anrufsuchers und des Anschaltwählers erfolgt nun so lange, bis der zu der zweiten Teilnehmergruppe Tn2i-Tu2o gehörige Teilnehmer gefunden ist. Die dann eintretenden Schaltvorgänge entsprechen den bereits oben geschilderten Schaltvorgängen.
  • Im Hauptamt kommt nach der Durchschaltung der bAder am Kontakt 76 f11 eine Erregung des an die b-Ader angeschalteten Relais Bh über die Wicklungen I und II zustande, welches durch Schließen seines Kontaktes 147 bh das Relais Ah an die a-Ader der Verbindungsleitung anschaltet, so daß auch dieses Relais über die Schleife des anrufenden Teilnehmers zur Erregung kommt. Durch Öffnen des Kontaktes 146 bh wird das Relais Sph ausgeschaltet. Inzwischen ist durch Schließen des Kontaktes 2o2 ah eine Erregung des Relais Ch über den Widerstand Wi i9 erfolgt, da vier Kurzschl.uß auch am Kontakt Zoo bla aufgehoben ist. Nach Schließen des Kontaktes 19$ ch kommt das Relais Fh über seine Wicklung I zur Erregung. Ein weiterer Haltestromkreis verläuft über: -, Fh II, Wi2i, 2o8 fh, +. Nach Schließen des Kontaktes i28ah liegt über die Wicklungen I und II des Relais Dh eine Brücke zwischen den Sprechadern, so daß ein hier nicht gezeigtes, in bekannter Weise in der Anrufschaltung des Vorwählers THW liegendes Anrufrelais beeinflußt wird; dieses veranlaßt eine Einstellung des Vorwählers VW auf eine freie, zu einem Nummernstromstoßempfänger führende Verbindungsleitung. Durch das Relais T des Vorwählers VW erfolgt in üblicher Weise die Stillsetzung des Vorwählers VW auf einem solchen Nummernstram@stoßempfänger.
  • Sendet nun der anrufende Teilnehmer durch Betätigung seiner Nummernscheibe Stromstöße aus, so werden diese durch entsprechendes Öffnen des Kontaktes i28ah zur Einstellung von Numrnernstromstpßempfängern zum Aufbau des gewünschten Verbindungsweges weitergegeben. Bei dieser Nummernwahl wird zur Ausscheidung abgehender und interner Verbindungen das Mitlaufwerk im Häuptamt mit eingestellt. Der Stromstoßkreis hierfür verläuft, da das Relais Mh nach der Einstellung des Anrufsuchers über seine Wicklung III gehalten wird, über: -, Dmw, i66daw, i7ich, I74mh, 176ah, I75ch, +. Der weitere Aufbau einer abgehenden Verbindung ist hier nicht von Interesse. Wünscht dagegen der anrufende Teilnehmer Tn i i eine interne Verbindung, so wählt er zunächst die Kennziffer 2232. Durch die erste, aus zwei Stromstößen bestehende Stromstoßreihe gelangt der Schaltarm mw i des Mitlaufwerkes auf den Kontakt n i, über den nach Aberregung des während jeder Stromstoßsendung erregten Relais Vh (Wicklung I) eine Erregung des Relais H i h zustande kommt über: -, Wi 28, 19.4h_2 h, HihI, mwi auf n i, 186 ih, i88vla. llh 11I, 177 ah, 175 ch, +. In diesem Stromkreis bleibt das Relais Mh erregt. Das Relais H i lt legt sich mit seiner Wicklung II in einen Haltekreis über: -, Wi24, 2371t 1 h, H i h 1I, 231 mh, 2,30 ch, +. Durch die nächste, aus zwei Stromstößen bestehende Stromstoßreihe gelangt der Schaltarm mw i auf den Kontakt n2, über. den nach Beendigung der Stromstoßreihe, da die Kontakte i88vh und 1981a i h geschlossen sind, das Relais H211 über seine Wicklung 1 zur Erregung kommt; es hält sich über seine Wicklung II in Reihe mit der hierbei ebenfalls erregten Wicklung I des Relais Gh. Die weitere, aus drei Stromstößen bestehende Stromstoßreihe schaltet das Mitlaufwerk bis zum Kontakt n3 fort, über den infolge Schließens der Kontakte i88vlt und 195 h 2 h eine Eiregung des Relais H 3 h über die Wicklung I erfolgt. Das Relais H 3 h (hält stich über seine Wicklung II u.ndden Kontakt 233h 3 h. Die vierte, aus zw-e,i Stromstößen bestehende Stromstoßreihe der internen Kennziffer schaltet das Mitlaufwerk auf den Kontakt Ia 4, über den, da der Kontakt 192 h 3 h geschlossen ist, das Relais lh (Wicklung I) erregt wird. Das Relais Jh legt sich nach Schließen des Kontaktes 2o4ila mit seiner Wicklung II in einen Haltekreis. Durch Öffnen ,des Kontaktes 1291h wind! der bereits, aufgebaute, abgehende Weg ausgelöst. Durch Schließen des Kontaktes I87 ih erfolgt eine Umschaltung auf den Schaltarmmw2 des Mitlaufwerkes, über den das Relais Mh (Wickliung III) weiterhin erregt gehalten wird. Durch die nun folgende Stromstoßreihe kennzeichnet der anrufende Teilnehmer, ob er einen Teilnehmer aus der Teilnehmergruppe i i bis io oder 21 bis 2o wünscht. Will er eine Verbindung zu dem Teilnehmer der erstgenannten Teilnehmergruppe herstellen, so besteht die nächste Stromstoßreihe aus einem Stromstoß, während im anideren Fall die -nächste Stromstoßreihe aus zwei Stromstößen besteht. Durch die Erregung des Relais Jh sind inzwischen folgende Schaltvorgänge eingetreten: Durch Anlegen eines Pluspotentials an die a-Ader über 125 ih, Wi 13, 124h 2 h, 12I hh, wobei das Relais Ah über dieses Potential gehalten wird, und Anlegen eines Minuspotentials an die b-Ader über: -, Gh II, 143 ah, 1449h, 14o h 3 h, 136 ih, 134 ch, 132 hh erfolgt eine Potentialumkehr auf der Verbindungsleitung VL i, so daß im Unteramt dars Relais Uu abgeworfen wIrd. Durch Öffnen: ,des Kontaktes 55 11u wird das Relais- Fit, aberregt. Nach Schließen,der Kontakte 5411.u und 89 int kommt folgender Stromkreis zustande: -, GhII, I43ah, i44=1, i4oh311, 13611a, I34ch, 13211t, bV I, 8911-1t, 88iitat, Xi1III,Cit,9ILIlt, Iooh311,lz£'I inStellun@,o. III p211, 54111t, +. In diesem Stromkris werden die Relais k ii und Cit -err°gt. Nach Schließen dies Kontaktes 49cit kommt das Relais Rit und nach Schli@eß,en des Kontaktes 84ctc das Relais Fit zur Erregung. Nachdem iitlzwi,scillen im Hauptamt das Relais H 1 11, durch Kurzschluß über den Kontakt -a29 ih: und das Relais H21. durch Kurzschluß über den Kontakt 2351t i h aberregt sind, wird das Relais Ali. erregt gehalten über: -, Ah., 14,9c1, 121111t, i i 9 uh, a 1-'L i, 72 p i i1-, i 2 wit, asa i auf Kontakt i, a i i, Tlt I I, b i i, asb i auf Kontakt i, 14zc'it, 16 p I ii, i8 rit, +. Die weitere Nummernwahl des anrufenden Teilnehmers wird nunmehr das Relais Ah im Hauptamt zur Fortschaltung des Mitlaufwerkes beeinflussen, wobei die aufgenommenen Stromstöße durch den Kontakt 143 ah, über die bAder zum Unteramt zurückgegeben werden. Hierdurch wird das Relais Xir in entsprechender Weise beeinflußt, während das Relais C i1- als Verzögerungsrelais ununterbrochen erregt bleibt. Da nach Schließen des Kontaktes 1133"( das Relais L'it über seine Wicklungen I und 1I erregt ist, wird mit der ersten Aberregung des Relais X ii der Drehmagnet Dlzc, durch Schließen des Kontaktes Ios xir erregt, uin dann in gleicher Weise entsprechend der vorletzten Stromstoßreihe wieder erregt und aberregt zu «-erden. Während dieser Zeit ist das Rel.ms L' i i1- über weine Wicklung I erregt.
  • Wird ein Teilnehmer der Gruppe i i bis io gewünscht, so besteht die vorletzte Stromstoßreihe aus einem Stromstoß, d. h. das Relais Xi1- wird aberregt und spricht dann wieder an; hierdurch gelangt der Leitungswähler VT' auf den Kontakt i ; über den auf dem Kontakt i stehenden Schaltarm dzc,c2 kommt nach Aberregung des Relais 1'i( am Ende der Stromstoßreihe (iiodlu, bleibt geöffnet) das Relais H i a1- über seine Wicklung I zur Erregung. Der Stromkreis verläuft über: -, H i 11-I, lzc,c 2 auf Kontakt 1, 321t I 'r, 39v I t1-, 37 c", 41 v", +. Das Relais H I i1- fegt sich mit seiner Wicklung II in Reiche mit dem hierbei erregten Relais H311 in einen Haltekreis. Das Relais 1-'i i1-, des.sc n Wicklung I nach Öffnen des Kontaktes Io7vit abgeschaltet ist, hält sich nach Schließen des Kontaktes 61113 1r j «-eiter über: -, t '1-4 I, 1I, 2--2, 1,111, , 171,c 1 auf Kontakt i, 31.v1 i1-, 6llt3u, +. In diesem Stromkreis kommt das Relais Vit wieder zur Erregung. Inzwischen ist im Hauptamt, da dort das 1litlaufwerk ebenfalls um einen Schritt fortgeschaltet ist, das Relais Rh in zweiter Stufe zur Erregung gekommen über: -, Rh 1, mw2 auf Kontakt i1-3. IS7ih, 188v17, --1111111, I77 alt, I73 clt, -f-. Es öffnet seinen Kontakt 1 89 rh und legt sich über seine Wicklungen II und III in einen Haltekreis. Würde die Ziffer 2 gewählt «-orden sein, würde der Schaltarm-iüzet2 auf den Kontakt 116 gelangt sein und dort das Relais Rli in erster Stufe i zur Erregung bringen.
  • Durch die nun folgende letzte Stromstoßreihe wird der Leitungswähler LII', desse» Sc @altarmelwa i, lz."b r ui.dlzzc i wirksam sind, auf den gewünschten Teilnehmer eingestellt. Hierzu dient eine d-er Ziffern i bis o, durch welche die Schaltanne /-wa i. lzcb i und 1zc,c i entsprechend auf einen der Kontakte 2 bis 1 1 gela.ng,en. An den Kontakt 2 ist der Teilnehmer Tit i i und an den Kontakt i i der Teilnehmer Tn io angeschlossen. Sollte der Leitungswähler nur zehn Kontakte besitzen. so werden die Leitungsadern des Teilnehmers Tit io an den Kontakt o, und zwar über Arheits'kontakte des Relais H i ir angeschlossen.
  • ach einer solchen Einstellung prüft das Re-lais P2tt, da nach der letzten Stromstoßreihe die Relais L' i i1- und L'tt aberregt sind, ob der erreichte Teilnehmer frei ist. Der Prüfstromkreis verläuft über das entsprechende R- ünd T-Relais, eine der Adern c i i'-c i o', Iz"c i. 35 v I lt, 331a I 11, P211, 37 cif, 4i v 1r, +. Bei freiem Teilnehmer spricht das Relais P211 an und schaltet durch Schließen der Kontakte i p 2 i1- und 69p 2 i1- die Sprechadern an die Verbündulrgsl@ei@tu g VL i an. Da iin Hauptamt nach der letzten Stromstoßreihe das Relais 191i stromlos wird, wird durch Üffnen des Kontaktes 231 i11-1, eine Aberregung des Relais H3 1i herbeigeführt, M=ährend durch Schließen des Kontaktes 22;7m11 das Relais 1-"h über seine Wicklung I zur Erregung kommt. Zum gewünschten Teilnehmer wird Rufstrom gesandt über: -, -, I42 iih, Oh, I37 d1, I39 h 3 h, J36 ih, I34 c1, 13211h, b 1-'L i, ; ; r11, 71P211, 25h211, 1u!1 I, Wecker des Teilnehmers, 1712b1, 27112 t1-, 69 p .2 i1-, Ulf, 77f11, +. Über den Abzweig 89-t1tt, 88lyiii, ?iit III, Cit, Dr i. 94p211- zu diesem Stromkreis kommt (las Relais Oh. zur Erregung und bringt durch Öffnen des Kontaktes 222 q1 da: Relais Uh zur Aberregung. Das Relais Olt hält sich Tiber den Kontakt 141-111t weiter. Nach Schließen des Kontaktes 221 qli kommt das Relais 1-'h, solange das hierbei durch Öffnen des Kontaktes 2281111, ausgeschaltete Relais Gh noch nicht abgefallen ist, über den Kontakt 221.ä11 und den Langsamunterbrecher L1' zur Erregung. Nach Abfall des Relais G1 erfolgt die periodische Beeinflussung des Relais Uh über den Kontakt 223.-11 und den 5"-Schalter. Bei jeder Erregung des Relais Uh erfolgt eine Rufstromsendung. -Meldet sich der gewünschte Teilnehmer, so erfolgt in dein Rufstromkreis die I?rregung des Relais L'ii. Durch Offnen des Kontaktes 89 uzt wird das Relais Oh stromlos, so daß keine weitere Rufstromsendung erfolgt. Durch Offnen des Kontaktes 5.1. ztii wird das Relais Ru stromlos, während durch Schließen des Kontaktes 55 atzt das Relais Fit zur Erregung kommt. Durch Schließen der Kontakte 17ru und 74ru sind die Sprechadern beider Teilnehmer miteinander verbunden, während nach Schließen des Kontaktes 76 f u die Speisung über die Verbindungsleitung VL i vom Hauptamt erfolgt. Im Hauptamt erfolgt nach Aberregung des Relais Oh durch Schließen des Kontaktes 225 qh eine Erregung des Relais Dh über: -, Wi 24., Dh III, 2I9 gh, 225 qh, -227 mth, 229 ili, 23o c6, -I-. Durch Schließen des Kontaktes 2168h erfolgt eine Beeinflussung des dem anrufenden Teilnehmer Tiz-i i entsprechenden, über den Anschaltwähler bereitgestellten Zählers Z i i über: -, 7_ 11, aw i auf Kontakt i, 2i5wh, 216dh, Wi25, 204ih, 198 ch, -f-. Durch Schließen des Kontaktes 138 dh wird an die Stelle des Minuspotentials ein Pluspotential über die Wicklungen I und II des Relais Bh angelegt, so daß nunmehr der Speisestromkreis über die Relais Alt. und Bh vollendet ist.
  • Legen beide Teilnehmer ihre Hörer auf, so werden sämtliche im Unteramt erregten Relais stromlos. Der Drehmagnet Das des Anrufsuc'hiers AS wind erregt über: -, Das, 53 xit, 52 eit, 51 p i u, as i in Stellung i bis 11, 54uu, -I-. Im Wechselspiel mit dem Relais ?fit (Wicklungen 1 und II durch 56 das beeinflußt) wird der Drehmagnet Das so lange betätigt, bis der Anrufsucher AS die Ruhelage erreicht hat. Der Drehmagnet Dlw des Leitungswählers LTh', welcher im Wechselspiel mit dem über den Kontakt i io dlw beeinflußten Relais Z'u zusammenarbeitet, wird so. lange beeinflußt über: -, Dlw, 103yU, g9 vu, lw i in Stellung i bis i i, i i i p 2 u, 5.a. itzt, -f-, bis die Ruhelage erreicht ist. Im Hauptamt wird naeh der Aberregung der dort erregten Relais zunächst der Anschaltwähler in die Ruhelage gebracht, indem der Drehmagnet Dcaw beeinflußt wird über: -, Daw, 179lh, 178 fit, aw3 in Stellung i bis 11, 183 yh, -I-. Über den Kontakt 167 daw wird das Relais Yh über seine Wicklung I erregt, um den Drehmagneten Daw wieder auszuschalten. Das Wechselspiel zwischen dem Drehmagneten Daw und dem Relais Ylt wiederholt sich so lange, bis die Ruhelage erreicht ist. jetzt wird Üer Drehmagnert Dmw des Mitlaufwer'kes beeimflußt übar: -, Dmw, 166daw, inw3 .in Stellung i bis 1', 172 hlt, aw3 in Stellung o, 183 yh, -I-. Durch Schließen des Kontaktes 169 dmw wird die Wicklung I des Relais Ylt beeinflußt, so daß dieses Relais den Drehmagneten Dmw am Kontakt i83 yh wieder ausschaltet. Das Wechselspiel zwischen dem Drehmagneten Dmtw und dem Relais Ylt setzt sich so lange fort, bis das Mitlaufwerk die Ruhelage erreicht hat. Inzwischen ist nach Rückkehr des Anrufsuchers AS und des Leitungswählers LLV in die Ruhelage über die a-Ader der Verbindungsleitung l "L ein Stromkreis für das Relais L i i4 zustande gekommen; er verläuft über: -, Sph, lf'i i 5, i4.6 bh, i2ihh, iiguh, aVLi, 73piu, 66inu, 65c-zt, as 2 in Stelltung o, 238h 3 "t,- lac i, iin Stellung o, Gl i, L i i4, Lit, -. In diesem Stromkreis spricht im Unteramt nur das Relais L i a4 und im Hauptamt das Relais Sph, an. Erst jetzt wird der über die b-Ader zur Erregung des Relais Lh dienende Stromkreis am Kontakt 133 sph vorbereitet. Würde eine Unterbrechungsstelle an diesem Kontakt nicht vorhanden sein, so würde, falls das Mitlaufwerk durch die einzelnen Stromstoßreihen einer Internv erbindung (z. B. bei Wahl des Teilnehmers 2232/12) auf den Kontakt o, also in die Ruhestellung gelangt ist, das während des Heimlaufes stoßweise erregte Relais Ylt sich mit seiner Wicklung II über den Schaltarm aw4 und die bAder halten, sofern das Relais L i it noch nicht erregt ist und demzufolge der Kontakt 9211 i4 den Widerstand Wi io noch kurzgeschlossen hält. Hierdurch würde eine weitere Auslösung verhindert werden. Durch Einfügung des Kontaktes 133spia wird jetzt der Stromkreis über die b-Ader durch das Relais Sph erst vorbereitet, wenn das Relais I_ i ir erregt, also der Widerstand Wi io eingeschaltet ist, so daß das Relais Yli sich nicht mehr halten kann, selbst wenn der Schaltarm mw.I schon in der Stellung o stehen sollte. Die Auslösung ist dadurch sichergestellt. Sind nun im Hauptamt die Wähler ebenfalls in der Ruhelage, so wird das Relais L) über die bAder erregt. Durch Schließen des Kontaktes i49lh wird der Widerstand II'i i 5 kurzgeschlossen, so daß durch die hierbei eintretende Stromverstärkung auf der a-Ader nunmehr auch das Relais Lit ansprieht uind durch Umlegen seiner Kontakte die Verbindungsleitung VZ i bereitstellt.

Claims (7)

  1. PATEN TA NS PP,ÜCHE: i. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Haupt- und Unterämtern, in denen im Hauptamt durch eine über die Verbindungsleitung zwischen Haupt- und Unteramt verlaufende Stromstoßsendung eine Kennzeichnung eines anrufenden Unteramtsteilnehmers über im Hauptamt angeordnete Schaltwerke erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß in Abhängigkeit von einer auf der Verbindungsleitung aufgetretenen Störung beeinflußte Relais (Yli) nach Verschwinden der Störung derart betätigt werden, daß sie eine Fortschaltung der durch die Störung eingestellten Schaltwerke (Anschaltwähler) im Hauptamt veranlassen, nach deren Rückkehr in die Ruhelage weitere Relais (Lh) im Hauptamt über die Verbindungsleitung wirksam werden. welche nunmehr über die Verbindungsleitung für deren Bereitstellung dienende Relais (Lit) im CTnteranit beeinflussen.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die im Hauptamt angeordneten Schaltwerke (Anschaltwähler) durch eine auf der Verbindungsleitung aufgetretene Störung (Erdableitung) um einen Schritt fortgeschaltet werden und durch die in Abhängigkeit von der Störung erregt gehaltenen Relais (I'la) in dieser Stellung festgehalten «-erden.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch geke:nnzeichnet, daß die Relais (Yli) über eine Ader (b) der gestörten Verbindungsleitung infolge einer auf dieser Ader durch die Störung eingetretenen Stromverstärkung erregt gehalten werden. d..
  4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Auftreten einer Erdableitung an der zur Erregthaltung der Relais (Yla) dienenden Leitungsader diese Relais unmittelbar über die Erdableitung gehalten werden.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch d., dadurch gekennzeichnet, daß bei Auftreten einer Erdableitung an der anderen Ader der Verbindungsleitung im Unteramt liegende Ruhestro.mrelais (L i ic) eine Stromverstärkung zur Erregthaltung der Relais (I'!) herbeiführen.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Relais (Yli.) nach Verschwinden der Störeng aberregt werden und eine Rückstel-Jung der Schaltwerke in die Ruhelage ermöglichen.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß- die Relais (i'la) unmittelbar durch Verschwinden der störenden Erdableitung von ihrer Erregungsader (b) zwecks Rückstellung der Schaltwerke aberregt werden. 8: Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Relais (Yla) durch Aufhebung der Stromverstärkung infolge Wiedererregung der Ruhestromrelais (L i u) im Unteramt durch Verschwinden der störenden Erdableitung von der anderen Ader (a) aberregt werden. g. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß nach Rückstellung der Schaltwerke im Hauptamt die weiteren Relais (Lh) in diesem zur Erregung kommen und über die Verbindungsleitung einen Stromkreis zur Beeinflussung des zur Bereitstellung der Verbindungsleitung dienenden Relais (Lit) im Unteramt schließen. io. Schaltungsanordnung nach Anspruch g, dadurch gekennzeichnet, daß nach Rückstellung der Schaltwerke im Hauptamt die weiteren Relais (L!) in diesem über die eine zur Erregthaltung der bei der Störung beeinflußten Relais dienende Ader erregt werden und die zur Bereitstellung der Verbindungsleitung dienenden Relais (Lu) durch Stromverstärkung über die andere Ader erregen, über welche die bereits vorher beeinflußten Ruhestromrelais erregt gehalten «-erden. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften N r. 686 i &g, 707 2i6.
DES145870D 1941-06-25 1941-06-25 Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Haupt- und Unteraemtern und Waehlerbetrieb Expired DE751671C (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE686189C (de) * 1938-05-25 1940-01-04 Siemens & Halske Akt Ges Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Haupt- und Unteraemtern
DE707216C (de) * 1938-05-25 1941-06-20 Siemens & Halske Akt Ges Schaltungsanordnung zur Pruefung auf Erdableitungen in Fernsprechanlagen mit Haupt- und Unteraemtern

Patent Citations (2)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE686189C (de) * 1938-05-25 1940-01-04 Siemens & Halske Akt Ges Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Haupt- und Unteraemtern
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