DE749217C - Schloss fuer Grubenstempel mit keiligem oder keilig wirkendem Innenstempel - Google Patents

Schloss fuer Grubenstempel mit keiligem oder keilig wirkendem Innenstempel

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DE749217C
DE749217C DEE53615D DEE0053615D DE749217C DE 749217 C DE749217 C DE 749217C DE E53615 D DEE53615 D DE E53615D DE E0053615 D DEE0053615 D DE E0053615D DE 749217 C DE749217 C DE 749217C
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pit
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DEE53615D
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D15/00Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
    • E21D15/14Telescopic props
    • E21D15/28Telescopic props with parts held relatively to each other by friction or gripping
    • E21D15/285Telescopic props with parts held relatively to each other by friction or gripping by means of wedges or wedge combinations

Description

  • Schloß für Grubenstempel mit keiligem oder keilig wirkendem Innenstempel Grubenstempel mit keiligem oder nceilig wirkendem Innenstempel, bei denen im Schloß ein Setz- und Bedienungskeil und zwischen diesem und dem Innenstempel bzw. an .dem am Innenstempel unmittelbar anliegenden Füllstück liegende Beilagestücke vorgesehen sind, sind bekannt. Bei Grubenstempeln dieser Art, und zwar auch bei Stempeln, bei denen der Innenstempel im ganzen keilförmig gestaltet oder auch nur mit keilförmigen Leisten versehen ist, ist es bekannt, den Setz-und Bedienungskeil zum Zwecke seiner Entlastung beim Eindringen des Innenstempels in den Außenstempel als Keil zum Schließen bzw. Lösen eines aus einem Keilgetriebe bestehenden Spannschlosses zu verwenden, d. h. man hat ihn mit anderen keilförmigen odeikeilförmig wirkenden Schloßstücken hintereinandergeschaltet. Wenn auch bei derartig ausgebildeten als Schlaß dienenden. Keilgetrieben der das Spannschloß schließende bzw. öffnende Setz- und Bedienungskeil gegenüber der Verwendung ohne weitere Keilstücke entlastet ist, so besteht doch die Gefahr, daß bei unsachgemäßer Behandlung und Bedienung die Voraussetzungen für ein einwandfreies Arbeiten des Schlosses nicht mehr gegeben ist.
  • Man hat auch bereits vorgeschlagen, die im Schloß des Stempels auftretenden Kräfte dadurch zu verringern, indem man beim Innenstempel eine Nutenreibung erzeugt. Derartige Ausführungen bringen zwar eine Entlastung des Schlosses, .sie haben aber den Nachteil, daß man für die Herstellung des keilförmigen Innenstempels keine normalen Walzprofile verwenden kann, auch treten bei ihnen trotz der Nutenreibung beim Innenstempel immer noch verhältnismäßig große, das Rauben erschwerende Kräfte in der Schloßtasche auf.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun ein Grubenstempel der 'erwähnten Art, der jedoch gegenüber den bekannten Ausführungen den Unterschied aufweist, daß der das Spannschloß schließende bzw. lösende Setz-und Bedienungskeil im Betriebszustand von dem vom Innenstempel ausgeübten Druck teilweise entlastet ist, so daß der Keil und somit das Schloß mühelos gelöst und hierdurch der Stempel mühelos geraubt werden kann. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß bei unmittelbar wirkender Anpressung durch einen horizontal oder auch vertikal angeordneten Bedienungskeil oder eines ähnlich wirkenden 'Mittels die Entlastung des Keiles oder des 'Mittels dadurch herbeigeführt wird, daß die unter voller Schloßspannung stehenden, dem Setz- und Bedienungskeil zugeordneten Druckübertragungsstücke mit Vorsprüngen in entsprechenden l\Tuten des beweglich oder fest angeordneten Schloßringes geführt sind und durch von einem Keil oder keilförmigen Zwischenstück ausgeübte Kraft in die Nuten gepreßt «erden, so daß der vom Innenstempel ausgeübte Druck von den durch die Nuten erzeugten Reibungsflächen teilweise aufgenommen und somit vom Setz- und Bedienungskeil ferngehalten wird. Hierbei ist es gleichgültig, ob das durch Schrägflächen die Anpressung bewirkende Zwischenstück keilförmig ausgebildet ist, sondern es kann auch ein besonderer zusätzlicher Keil vorgesehen werden, der die Einpressung der keilförmigen Vorsprünge der Druckiibertragungsstücke in die :Nuten des Schloßringes übernimmt. Man hat es nun in der Hand, durch die erhöhte Reibung an den beiden Seiten der Druckiibertragungsstücke, die durch Anordnung mehrerer Vorsprünge und Nuten auf die Aufnahme der vollen Schloßkraft gebracht «-erden kann, den Setz-und Bedienungskeil so stark zu entlasten, daß das schwierige Rauben. welches bei den unmittelbar durch die Schloßkräfte belasteten Setz- und Bedienungskeilen festzustellen ist, in Fortfall kommt.
  • In der Zeichnung ist das Schloß gemäß der Erfindung in mehreren verschiedenen Ausführungsformen beispielsweise dargestellt.
  • Bei der Ausführung gemäß Abb. i bis 3. von der Abb. i eine Seitenansicht, Abb. 2 eine Draufsicht und Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie 111-III der Abb. 2 darstellt, ist i der Außenstempel und 2 der hierauf beweglich oder fest angeordnete Schloßring. Mit 3 ist der Innenstempel bezeichnet, der mit keilförmig verlaufenden seitlichen Flächen :I im Schloßring 2 geführt ist, wobei alsGegenfläch.e ein keilförmiges Zwischenstück 5 dient, das mit seinem keilförmigen Rücken 6 gegen entsprechend keilförmig gestaltete, dem Setz-und Bedienungskeil vorgeschaltete Stücke 8 anliegt. _Die Einrichtung kann aber auch so getroffen werden, daß an Stelle des keilförinigen Rückens 6 des Zwischenstückes 5 der Setz- und Bedienungskeil 7 mit einem den ihm vorgeschalteten Stücken 8 zugewandten Keilförmigen Rücken versehen ist, das Zwischenstück 5 also nur als Füllstück dient. Die dem Setz- und Bedienungskeil ? vorgeschalteten Druckübertragungsstücke 8 sind mit keiligen Ansätzen 9 in entsprechenden -Nuten io des Schloßringes 2 geführt und werden beim Niedergang des Innenstempels 3 durch den hierauf erzeugten seitlichen Anpressungsdruck vermittels des keilförmigen Zwischenstückes in diese Nuten io gepreßt, so daß der Druck infolge der geschaffenen Reibungsflächen in den Nuten des Schloßringes vom Setz- und Bedienungskei17 zum Teil ferngehalten wird, wodurch der Setz- und Bedienungskeil entlastet ist.
  • Die Nutenreibung zwischen dem Schloßring 2 und den dein Setz- und Bedienungskeil vorgeschalteten Druckübertragungsstiicken kann aber auch umgekehrt erzeugt werden, d. h. es kann auch der Schloßring 2 init keil igen Ansätzen versehen werden, die in entsprechende Nuten der den Setz- und Bedienungskeil; vorgeschalteten Stücke" einfassen.
  • Auch kann man zusätzlich zwecks Erzieltuig einer gewissen Nachgiebigkeit eine Quetschliol7beilage 16 (Abb. 2) an geeigneter Stelle. zweckmäßig zwischen Bedienungskeil ; und den Beilagestücken, einschalten.
  • Die Ausführungsform gemäß den Abb..I und 5, bei der. Ahb..l eine Draufsicht und Abb. > einen Schnitt nach der Linie V'V der Abb..I darstellt, ist im wesentlichen die gleiche, nur daß hier an Stelle des mit keilf5rinigein Rücken versehenen Zwischenstükkes ein glattes Zwischenstück ii als Füllstück vorgesehen ist, wobei die Keilwirkung auf die dem Setz- und Bedienungskeil ? vorgelagerten Druckübertragungsstücke 12 zum Zwecke des Einpressens der an den Stücken 12 angebrachten keilförmigen Ansätze 9 in die -Nuten io des Schloßringes 2 mittels eines zusä tzlichen Keiles 13 erfolgt, der die beiden mit entsprechenden Schrägflächen 14 versehenen Druckübertragungsstücke 12 auseinanderpreßt und hierdurch die Reibung der Ansätze 9 in den Nuten io erzeugt.
  • An und für sich wird durch die zahnartige Ausbildung der Drucküberträgungsstücke keine Erhöhung der Reibung hervorgerufen, da die Zähne in keiner Weise mit dein Schloß in Verbindung stelzen. Man kann aber die Einrichtung so treffen, daß bei entsprechender Ausbildung der Zahnflanken und Bewegung auf den Setz- und Bedienungskeil diese als Komponente .gegen die Schloßwand zur Wirkung kommen. Durch diese Keilwirkung der Zahnflanken wird zwar die -Nachgiebigkeit verstärkt, sie vergrößert jedoch den Druck auf die die Nuxenreibung erzeugenden Gleitstücke, wodurch ein Ausgleich geschaffen wird. Eine derartige Ausführungsform zeigen die Abb.6 und 7, die im vergrößerten Maßstabe die Anpreßflächen in Draufsicht bzw. Seitenansicht darstellen. Die Ausführungsform gemäß Abb. i bis 3 hat gegenüber .den übrigen Ausführungsformen den Vorteil, daß die Reibungsstücke, d. h. die keilförmigen Ansätze, zwangsläufig in die Nuten eingetrieben werden, während bei den anderen Ausführungen dies erst durch äußere Mittel geschieht. Es geht hieraus hervor, daß bei größeren Schloßkräften bei der Ausführung nach Abb. i bis 3 die Reibungsstücke stärker und bei geringen Schloßkräften nur gering eingepreßt werden, so daß der Setz-und Bedienungskeil nur gering beansprucht wird, gleichgültig ob höhere Schloßkräftevorherrschen oder nicht.
  • Wie bereits erwähnt, spielt es für die Erfindung keine Rolle, wie der Innenstempel keilförmig gestaltet ist, es kommt nur darauf an, ob Schloßkräfte im Betriebszustande auftreten.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schloß für Grubenstempel mit keiligem oder keilig wirkendem Innenstempel, bei dem im Schloß ein Setz- und Bedienungskeil und zwischen diesem und dein Innenstempel bzw. an dem am Innenstempel unmittelbar anliegenden Füllstück liegende Beilagentücke vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die einander berührenden Flächen der Beilagentücke (8, 8) und der Schloßwandung (2) mit Keilnuten (io) und diesen entsprechenden vorspringenden Leisten (9) zum Zwecke der Reibungserhöhung versehen sind.
  2. 2. Schloß für Grubenstempel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Einpressung der keilförmigen Leisten (9) der Beilagestücke (8, 8) in die Nuten (io) mittels eines mit keilförmigen Rücken (6) gegen die Beilagentücke (8, 8) anliegenden, dem Drucke des Innenstempels (4) ausgesetzten Zwischenstückes (5) erfolgt.
  3. 3. Schloß für Grubenstempel- nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, das die Einpressung der keilförmigen Leisten (9) der Beilagentücke (12) in die Nuten (io) mittels eines die Beilagestücke (12) a#.nseinanderpressenden Keiles (13) o. dgl. erfolgt, zu welchem Zwecke die Beilagestücke (12) mit entsprechenden Schrägflächen (14) versehen sind.
  4. 4. Schloß für Grubenstempel nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die '@'ereinigung von Verzahnung (15) und Nutenreibung (9, io) zum Zwecke des Ausgleichs des Zahnabstandes.
  5. 5. Schloß für Grubenstempel nach Anspruch i, dadurch gel:ennze?chnet, daß zur Erhöhung der Nachgiebigkeit Quetscheinlagen (16) eingeschaltet sind. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: britische Patentschrift ........ Zr. 500 259; deutsche - - 673 641; »Glückauf« Heft vom i9. 12. 1925. S. i621 bis 1623.
DEE53615D 1940-05-07 1940-05-07 Schloss fuer Grubenstempel mit keiligem oder keilig wirkendem Innenstempel Expired DE749217C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1024038B (de) * 1957-03-19 1958-02-13 Hermann Schwarz Kommanditgesel Kastenfoermige Streckenstuetze
DE970221C (de) * 1948-10-02 1958-08-28 Alexander Schmidt Dr Ing Grubenstempel

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB500259A (en) * 1936-08-03 1939-02-03 Gerlach Karl Improvements in or relating to pit props
DE673641C (de) * 1935-03-10 1939-03-25 Gerlach Karl Eiserner Grubenstempel

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