DE747956C - Verfahren zur Herstellung von gewalzten Spaten mit zwei Federn - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von gewalzten Spaten mit zwei Federn

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DE747956C
DE747956C DEI53542D DEI0053542D DE747956C DE 747956 C DE747956 C DE 747956C DE I53542 D DEI53542 D DE I53542D DE I0053542 D DEI0053542 D DE I0053542D DE 747956 C DE747956 C DE 747956C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
springs
spade
closed
spades
rolled
Prior art date
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Expired
Application number
DEI53542D
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Hilgenstock
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IDEALSPATEN und SCHAUFEL WALZW
Original Assignee
IDEALSPATEN und SCHAUFEL WALZW
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Publication date
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Publication of DE747956C publication Critical patent/DE747956C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21HMAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
    • B21H7/00Making articles not provided for in the preceding groups, e.g. agricultural tools, dinner forks, knives, spoons
    • B21H7/02Making articles not provided for in the preceding groups, e.g. agricultural tools, dinner forks, knives, spoons spades; shovels

Description

  • Verfahren zur Herstellung von gewalzten Spaten mit zwei Federn Die beim Gebrauche eines Spatens auftretenden Hebelkräfte kommen vorzugsweise da zur Geltung, wo das Spatenblatt in das Mittel zum Befestigen des Stieles, Dülle oder Feder, übergeht. Das ist aber die Stelle des geringsten und somit schwächsten Querschnitts. Häufig brechen die Spaten an dieser Stelle. Zur Beseitigung (Lieses L,belstandes sind verschiedene Vorschläge schon gemacht worden.
  • Bei Federspaten, auf welche sich die Erfindung bezieht, 'hät man schon vorgeschlagen, um die Ansatzstelle der seitlich offenen Federn .am .Spatenblatt einen geschlossenen Ring zu legen und diesen mit den Federn zu verschweißen. Man kennt auch Ringe mit seitlichen, das oben offene Federhäuschen schließenden Schultern, welche mit dem Spatenblatt vernietet oder verschweißt sind.
  • Bekannt ist es auch, an der Spatenansatzstelle geschlossene Federspaten dadurch herzustellen, daß ein verdickter Bund aufgedornt und durch eine Matrize getrieben wird.
  • Eine andere Art der Federverstärkung besteht darin, daß das Blatt mit nur einer Feder versehen und die zweite Feder als besonderer Körper hergestellt wird, die mit der anderen Feder und dein Schaufelblatt durch Nieten oder Schweißen verbunden wird, wobei ebenfalls die Federn oherhalb des Spatenblattes ringförmig geschloss°n sind.
  • Aber alle diese `'erfahren sind umständlich und :kostspielig gegenüber jenem -bekannten Verfahren, bei «-z:Iclieni das Federnpaar mit dem Spatenblatt atis einem Stuck besteht uizd durchuswalzn tui l Ausschneiden folgendermaßen gewonnen wird: In der Platine, aus welcher ein Paar Spaten gewalzt werden soll, werden die Stirnseiten in der Mitte, in der Ebene der Platine geschlitzt bzw. aufgespalten. Der Spalt erstreckt sich jedoch nicht über die ganze Breite der Platine. Beim Walzen liegen -die geschlitzten `'Werkstoffteile fest aufeinander, und der geschlitzte Teil der Platine wird genau so gewalzt wie der urgeschlitzte, wobei sich ini LTmriß etwa parabelförmige Schlitze bilden. Der Walzstab wird in der Ouermitte geteilt, und es entstehen zwei Spatenrohlinge, die zur Spatenform zugeschnitten werden. Aus dein geschlitzten Teil «-erden die Federn geschnitten, welche an der Übergangsstelle das sngenannte Federhäuschen bilden. Beim Ausschneiden der Federn «-erden die Seiten des Schlitzes offengelegt. Die endgültige Federform kommt durch Aufdornen des Schlitzes und Pressen der aufgebogenen Lappen zustande. Die Federn sind von der Ansatzstelle des Spatens aus in ganzer Länge gleich breit.
  • Die Erfindung strebt an, das letztgenannte Verfahren so auszubilden, daß ohne Änderung im Herstellungsverfahren, nur mit einer anderen Schnittführung, an der Spatenansatzstelle geschlossene Federn zustande kommen.
  • Erfindungsgemäß geschieht das in der Weise, daß an -der Ansatzstelle der Federn der "Zuschnitt der Federlappen so weit verbreitert wird, daß beim üblichen Rundpressen der Federn im verbreiterten Teile - jeder Feder ein Halbzylinder gebildet wird, dessen aneinanderstoßende Längsränder zu einem geschlossenen Zylinder .miteinander verschweißt werden.
  • Es kann aber auch so verfahren werden, daß der Zuschnitt der Federn so geführt wird, daß bei entsprechender Bemessung des Schlitzes in der Platine der Schnitt an der Spatenansatzstelle noch in den ungeschlitzten Teil der Platine fällt, wobei die geschlossenen Randkanten zweckmäßig beigedrückt werden.
  • Auf >der Zeichnung ist der Ablauf des Verfahrens dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen aus einer Platine ausgewalzten Walzstab, .ebb. 2 eine Stirnansicht der Platine, Abb. 3 ein nach der Erfindung ausgeschnittenes Spatenblatt, Abb. q. eine Seitenansicht desselben, Abb. 5 und 6 zeigen den fertigen Spaten in zwei zueinander senkrechten Ebenen.
  • Die Spaten, auf welche sich die Erfindung bezieht, werden aus einer Platine a gewonnen, welche in der Abb. i eingezeichnet und durch schraffierte Ränder kenntlich gemacht ist. In die Platine werden winkelförmig Schlitze h eingetrieben. Beien Auswalzen der Platine in den Richtungen des in Abb. i eingezeichneten Pfeils wird selbstverständlich auch der geschlitzte Teil der Platine genau so ausgewalzt wie der ungeschlitzte Teil. Der Schlitz b nimmt in dem fertig ausgewalzten Stabe c ungefähr die Gestalt einer Parabel bi an, die in gestrichelten Linien der Abb. i eingezeichnet ist. Der fertige Walzstab wird daraufhin in der Linie AA' getrennt. Aus dem Rohling ei werden das Schaufelblatt e und die Federn f ausgeschnitten. Bislang hatten die Federn die in Abb. i in gestrichelten Linien dargestellte Form f, Erfindungsgemäß sind die Federn im unteren Teile lt. da. ivo sie an das Spatenblatt e anschließen. um so viel verbreitert worden, daß sie beim Rundbiegen der Federn eine geschlossene Hülse i nricli Abb. 5 und 6 bilden. Die sich ergebende Naht bzw. Stoßkante wird durch Verschweißen geschlossen. Auch das Federhäuschen j wird gleichzeitig initgeschlossen, da auch hierfür durch die Verbreiterung der Federn j ini Fußteil genügend Werkstoff gewonnen wird.
  • \ach dem Vorhergehenden ist es klar, dal-, wenn der Schlitz b bei gleicher Tiefe schmaler gehalten wird, so daß ein spitzerer Winkel entsteht, dieser so gewählt «erden kann, daß beim Ausschneiden der Federn aus eincin Rohling cl zwar der obere Teil der Federn % offen geschnitten wird, während der verbreiterte Teil h noch in den geschlossenen Teil hineinragt, also die Grenzlinie der Parabel hl überschreitet, da beim Aufdornen der Federn f nach Abb. d. der Teil h noch geschlossen ist. In diesem Falle müßte selbstverständlich die Kante durch Walzen, Presscri o. dgl. im warmen Zustande beigedriickt werden, so daß eine völlig geschlossene gleichförmige Hülse i zustande kommt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von gewalzten Spaten mit zwei Federn, wolxi die Platine, aus der in der Regel zwei Spatenrohlinge gleichzeitig ausgewalzt werden, an den Stirnenden zuvor teilweise aufgespalten und der aufgespaltene Teil mit ausgewalzt wird, aus dein die Federn sodann seitlich offen ausgeschnitten, aufgedornt und formgerecht geprellt werden, dadurch gekennzeichnet, daß :ui der Ansatzstelle der Federn der Zuschnitt der Federlappen so weit verbreitert wird, daß beim iiblichen Rundpressen der Fcclern im verbreiterten Teile jeder Feder ein Halbzylinder gebildet wird, @lereii aneinanderstoßende Längsränder zu einem geschlossenen Zvlinder miteinander verschweißt werden. . Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß - der Zuschnitt der Fe:lern so geführt wird, daß bei entsprechender Bemessung des Schlitzes in der Platine der Schnitt an der Spatenansatzstelle noch in den ungeschlit-r_ten Teil der Platine fällt, wobei die geschlossenen Randkanten ziiecl;mäl.@ig beigedrückt werden.
DEI53542D 1935-11-02 1935-11-02 Verfahren zur Herstellung von gewalzten Spaten mit zwei Federn Expired DE747956C (de)

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DE (1) DE747956C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE969914C (de) * 1950-07-29 1959-06-11 Bredt & Co A Schaufel oder aehnliche Arbeitsgeraete und Verfahren zur Herstellung derselben

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE969914C (de) * 1950-07-29 1959-06-11 Bredt & Co A Schaufel oder aehnliche Arbeitsgeraete und Verfahren zur Herstellung derselben

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