DE747736C - Schaltungsanordnung fuer Zeitzonenzaehlung in Fernmeldeanlagen mit Waehlerbetrieb - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Zeitzonenzaehlung in Fernmeldeanlagen mit Waehlerbetrieb

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Publication number
DE747736C
DE747736C DET49927D DET0049927D DE747736C DE 747736 C DE747736 C DE 747736C DE T49927 D DET49927 D DE T49927D DE T0049927 D DET0049927 D DE T0049927D DE 747736 C DE747736 C DE 747736C
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DE
Germany
Prior art keywords
relay
circuit arrangement
counting
arrangement according
current
Prior art date
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Expired
Application number
DET49927D
Other languages
English (en)
Inventor
Roland Becker
Dr-Ing Martin Hebel
Alexander Wirth
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Publication date
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Priority to DET49927D priority Critical patent/DE747736C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE747736C publication Critical patent/DE747736C/de
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M15/00Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP
    • H04M15/10Metering calls from calling party, i.e. A-party charged for the communication

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Meter Arrangements (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Zeitzonenzählung in Fernmeldeanlagen mit Wählerbetrieb Gegenstand des Hauptpatents ist eine Schaltungsanordnung für die Zeitzonenzählung in Fernmeldeanlagen mit Wählerbetrieb., in welcher mehreren Zählstromübertragungseinrichtungen ein gemeinsamer Zählstromstoßsender zugeordnet ist, der in gleichen oder unterschiedlichen Zeitabständen an eine durch eine Zonenbestimmungseinrichtung ausgewählte Zonenleitung angeschaltet wird und über diese Zonenleitung für verschiedene Zeitdauereinheiten und je nach dem gültigen Tarif eine unterschiedliche Anzahl Zählstromstöße aussendet. Die Erfindung betrifft eine weitere Ausgestaltung und Versbesserung dieser Anordnung nach .dem Hauptpatent. In der Schaltungsanordnung nach .der Erfindung wird -ein an sich bekannter Zählstromstoßsender verwendet, der für jede Zonenleitung nur eine einen Sendekontakt steuernde Nockenscheibe .sowie .diesen Sendenockenscheiben gemeinsame Hilfsnockenscheiben besitzt. Gemäß der Erfindung steuern diese Hilfsnockenschei;ben Relais der Zähleinrichtung derart, daß der Sendestromkreis jeweils nur während eines Teiles des Umlaufes der ausgewählten"Sendenodkenscheibe geschlossen wird. Die Erfindung ermöglicht es gegenüber den bekannten Anordnungen, das mittels der ausgewählten Sendenockenscheibe über eine Zonenleitung in den verschiedenen 7-eitabschnitten der Verbindung eine verschiedene Anzahl Zählstromstöße ausgesendet wird, wie dies bei Verbindungen .der betreffenden Entfernungszonen für die verschiedenen Zeitdauereinlieiten und für die verschiedenen, je-«eils gültigen Tarife zur Anrechnung der Gebühren erforderlich ist.
  • Eiei, Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in (1e1 Zeichnung dargestellt. Es zeigen: Fig. i die Schaltungsanordnung eines anrufendenTeilnehlners und einesAnrufsuchers, Fig. 2 die Schaltungsanordnung einer Zähleinrichtung und eines gemeinsamen Zählstrolnstoßsenders, Fig. 3 die Abwicklung der Nockenscheibei des Zählstromstoßsenders.
  • Wünscht der Teilnehmer eine Verbindung zu dem Teilnehmer eines anderen Amtes herzustellen, dann wählt er nach Aufpriifen des Anrufsuchers AS i (Fig. i) eine entsprechende Kennziffer, durch welche der Gruppenwiililer GW (Fig.=) auf eine Verbindungsleitung eingestellt wird, welche zu der Verinittlungsstelle des gewünschten Teilnehmers führt. In den Zuleitungen i a3, i b, und i c,, zu dieser VerbinrIungsleitung liegt die Ziihleinrichtung ZUG (Fig. 2), welche zur Erinittlung der Gebühr dient. .die dem anrufenden Teilnehmer für die Verbindung zu einer anderen Vermittlungsstelle zu berechnen ist.
  • Durch Aussendung von Stromstoßrei.hen wird in bekannter Weise ein Verbindungsweg zu dem gewünschten Teilnehmer aufgebaut. ,Nach Einstellung des nicht gezeigten Leitungswä hlers- sind in dem Anrufsucher die Relais i C, i .-i, i K, i 1" und i E erregt.
  • Ist der ausewählte Teilnehmer frei, dann wird für die' Dauer von @o inls ein Rücknieldestromkreis über die Ader i b3 geschlossen, in dem in der Zähleinrichtung ZUG (Fig. 2) das Relais 2.T anspricht. Durch die Rückmeldung, die das Freisein des ausgewählten Teilnehmers anzeigt, wird das Relais 2.1 der Zähleinrichtung ZUG (Fig. 2 ornit für die Dauer von 5o mls erregt. Der s s Kontakt 2 i, dieses Relais schließt für diese Zeitspanne einen weiteren Rückmeldestromkreis. in dem Tiber die Ader i b., in dem Anrufsucher AS i (Fig. i ) das Relais 131 erregt wird. Mittels des Kontakts 1111-.i wird (las Relais i S erregt. Nach Beendigung der Rückmehlung wird über die Kontakte i s, und i in-, (las Relais i D erregt, das mit Kontakt i fil den Stromkreis des Relais i E unterbricht und einen Haltestromkreis schließt. Für die Dauer der Abfallverzögerung des Relais i E wird mininehr über den Kontakt i E., ein Strc).lilstoß über die Ader i a.= ausgesandt. Dieser Stronistol), der in dem Leitungswähler
    die Einschaltung des selbsttätigen Anrufes
    des ausgewählten Teilnehmers veranlassen
    soll, wird aber in der Zähleinrichtung ZUG
    Barlurch unterdrückt, daß die obere Sprech-
    ader, die über den Gruppenwähler finit der
    Leitung i a . verbunden ist, an dem Kontakt
    2 v. unterbrochen ist. Das Relais 2l%, welches
    fliesen Kontakt steuert, ist bei der Erregung
    des Relais 2.1 über den Kontakt 2 i., erregt
    «-orden und hat mittels seines Kontaktes 2v,
    einen Haltestromkreis beschlossen. Infolge
    der Erregung des Relais 2l' ist nach Abfall
    ;les Relais 2I über die Kontakte 2i.,. den
    Schaltarm 21M 4 und den Kontakt 2.11i (las
    Relais RA erregt worden.
    In der Vermittlungsstelle des gewiinscliten
    Teilnehmers wird nach Beendigung der Riick-
    ineldung, die (las Freisein des ausgewählten
    Teilnehmers anzeigt, ein Strolustoßsender
    @-eranlaßt, drei Reihen von Stromstößen aus-
    zusenden, «-elche die Vermittlungsstelle kenn-
    zeichnen. Diese Stromstöße werden auf die
    Leitung i b3 gegeben, so daß in der Zählein-
    1-iclit1,111g ZI"G (Fig. 2) das Relais 2J erregt
    wird.
    Die Zähleinrichtung ZUG (Fi-.2@) besitzt
    zur Bestimmung des Zonenwertes der aufge-
    bauten Verbindung drei Schaltwerke DA, DB
    und DC. Diese Schaltwerke werden nachein-
    ander durch die Stronistoßreilien eingestellt.
    «-elche die Vermittlungsstelle ries gerufenen
    Teilnehmers kennzeichnen. Cber die Schalt-
    arme -wa i. wb i und wc i dieser Schaltwerke
    wird hierbei eine Zonenleitung, z. B. ~l 3. ails-
    gesucht.
    Die Sti-oinstöße der ersten Stroinstoßreilie
    werden von (lein Kontakt 2 i, über den.Kon-
    takt rra 2 auf Alen Antriebsmagneten des
    Schaltwerkes DA «-eitergegeben, so riaß die
    Schaltarme wa i bis wob 3 verstellt werden.
    Sobahl am Erde der ersten Stromstoßreihe
    Glas Relais 2 l längere Zeit aberregt ist. l:oinmt
    das Verzögerungsrelais RA zum Allfall. da
    dessen Frregungsstroinl:reis durch die Ver- -
    Stellung des Schaltarmes 70a d. unterbrochen
    wurde. Die zweite Reihe von Stromstößen
    wird nunmehr über die Kontakte 2i3, rn 2,
    rh 2 lind den Schaltariii,7c@a.2 auf einen
    triebsinagneten der zweiten Gruppe von
    Schaltwerken DB geleitet, so daß die Schalt-
    arme -#c,b i bis lob 3 fortgesclialtet werden.
    Das Relais RB, welches ursprünglich über den
    Kontakt ra i erregt wurde, wird während des
    Empfangs dieser Stromstöße über die Kon-
    takte 2 i= und 1-1 ) 3 erregt gehalten. Nach
    l-Lmpfang dieser Strornstoßreilie fällt auch
    (las Relais RB verzögert ab. Die dritte Reibe
    von -'#,troinstör)en wird nunmehr Tiber die
    Kontakte 2 i3, ra. 2, rb -2 und 1-c 2 sowie den
    Schaltarm 7"b 2 auf den Antriebsmagneten DC
    eines Schaltwerkes der dritten Gruppe ge-
    Leitet. so däß die Schaltarme u@c i %und zec 2 verstellt werden. Nach Empfang ,der dritten Stromstoßreihe fällt auch das Relais RC, welches ursprünglich' über den Kontakt rb. i erregt wurde, verzögert ab. Der Kontakt rc .4 schließt jetzt einen Stromkreis für die Wicklung I des Relais 2 D und für das Relais zH. Das Relais H sendet mit seinem Kontakt 2 h-1 einen Stromstoß über die Leitung i a, aus. Der Kontakt 2 h2 unterbricht den Stromkreis des Relais 2 L', welches bei .seinem Abfall die Stromsendung über die Ader i a3 unterbricht.
  • Dieser Stromstoß, welcher nach Empfang der Stromstoßreihen, die die Vermittlungsstelle des ausgewählten Teilnehmers kennzeichnen, ausgesandt wird, tritt an die Stelle des vorher von dem Anrufsucher AS i (Fig. i) selbsttäfig ausgesandten Stromstoßes.
  • In dem Leitungswähler veranlaßt der Stromstoß, daß Rufwechselstrom zu dem ausgewählten Teilnehmer gesendet wird.
  • Durch die Unterbindung der Weitergabe cles Stromstoßes, den der Anrufsucher AS i (Fig. i) bei Empfang der Rückmeldung, die das Freisein .des ausgewählten Teilnehmers kennzeichnet, selbsttätig aussendet, ist somit die Einschaltung des selbttätigen Anrufes des ausgewählten Teilnehmers verzögert oder zunächst verhindert worden. Dadurch ist eine Zeitspanne gewonnen worden, innerhalb welcher die Stromstoßreihen übermittelt werden könnten, die die Vermittlungsstelle des ausgewählten Teilnehmers kennzeichnen. In dem Anrufsucher AS i Ist unabhängig hiervon durch den Empfang der Rückmeldung, die das Freisein des ausgewählten Teilnehmers anzeigt, die Zeichengabe zu dein anrufenden Teilnehmer eingeschaltet worden. Durch das Ansprechen des Relais i D wurde der Kurzschluß `für Relais i B aufgehoben, so daß dieses in dem Speisestromkreis anspricht. LUr die Kontakte i b1, i d3 und i s, wurde zunächst die Wechselstromquelle VZ und sodann die periodische Wechselstromquelle FZ mit den Wicklungen I der Relais i n und i b verbunden. welche das Freizeiclfen dem anrufenden Teilnehmer übermitteln. Der anrufende 'Teilnehmer erhält also bereits eine Zeichengabe, die ihm den periodischen Anruf des ausgewählten Teilnehmers anzeigt, obwohl cler gewünschte Teilnehmer noch nicht angerufen wird.
  • Sobald die Stromstoßreihen, die .die Verniittlungsstelle des ausgewählten Teilnehmers kennzeichnen, von den Schaltwerken ,der Zähleinrichtung ZUG (Fig. 2) aufgenommen sind,. wird durch die selbsttätige Aussendung eines Stromstoßes die Einschaltung des Anrufes des ausgewählten Teilnehmers in dem Leitungswähler veranlaßt. Die Einschaltung des selbsttätigen Rufes wird somit um eine geringere Zeitspanne verzögert. ' Während der selbsttätige Anruf des auslewä'nlten Teilnehmers von dem Leitungsv 'ihl # er aus erfolgt, sind nunmehr in dem Anrufsucher AS i (Fig. i) . die Relais i C, i A, i B, i K, i N' und i D erregt. In der Zähleinrichtung ZUG sind die Relais 2 C, 2 D und 211 erregt. Sobald der angerufene Teilnehmer sich meldet, wird in dem Leitungswähler ein Rückmeldestrom'kreis über die Ader i b3 für die Dauer von So mis geschlossen. Handelt es sich um eine nicht zählpflichtige Verbindung, dann wird der Rückmeldestrom@kreis für die Dauer von 25o ml's geschlossen.
  • Inder Zähleinrichtung Wig. 2) wird durch die Stromsendung über die Rückmeldeader das Relais 2I erregt, welches mit dem Kontakt 2 il eine Stromsendung auf der Rückmeldeader i b., bewirkt. Der Kontakt 2i., schließt einen Stromkreis für das Relais 2 K. Das Relais 2K hält sich über seinen Kontakt 2 h, Der Kontakt 2 h3 schaltet über den noch geschlossenen Kontakt 2 h1 parällel zu dem Kontakt 2 il Erde an die Rückmeldeader i b., so d aß die Stromsendung Tiber diese Ader auch nach dem Abfall des Relais 2T aufrechterhalten wird. Der Kontakt 2 h. unterbricht den Stromkreis des Relais 2H. Die Dauer der Abfallverzögerung des Relais 2H bestimmt somit .die Dauer der Stromsendung über die Rückmeldeader i b.. Der Kontakt 2h,, schließt einen Stromkreis für das Relais 2 G, (las sich über seinen Kontakt2gl selbst'hält und mit dem Kontakt 2g4 "die Sprechleitung clurchschaltet.
  • Der über die Ader i b3 empfangene Rückmeldestromstoß von der -Dauer von 5o m/s wird somit vermittels der Kontakte 23z3 und 271, verlängert und mit einer Dauer von 250 mls über die Ader i b. weitergegeben.
  • In dem Anrufsucher AS i Wig. i) spricht durc'li diesen langen Rückmeldestromstoß das Relais i II an, das mit Kontakt i m4 das Relais i G erregt. Der Kontakt i g1 unterbricht - den' Haltestromkreis des Relais i D, welches abfällt und an seinem Kontakt i d3 die das Freizeichen aussendende #Vechselstromquelle FZ abschaltet. - Die Kontakte i g3 und 194 schalten die Sprechadern durch. Da das Relais i lI infolge der langen Wechselstromsendung erst zum Abfall kommt, nachdem das Relais i D bereits abgefallen ist, unterbleibt eine Beeinflussung des Zählers ZJI des anrufenden Teilnehmers.
  • Das Ansprechen des Relais 2 G der Zähleinrichtung ZUG (Fig. 2) während des Erregtseins des Relais 2 D bestimmt den Beginn der Zählung und damit der Überwachung der Zeitdauer der Verbindung. Handelt es sich jedoch um eine nicht zählpflichtige Verbinriung, in -welcher das Aushängen des Hörers seitens des gerufenen Teilnehmers durch eine Rückmeldung von 25o m/s Dauer angezeigt wurde, dann ist während der Erregungszeit des Relais :J des Relais 2D abgefallen. Das Relais -2 D kann nach Abfall des Relais 2.1 infolge der Umlegung des Kontaktes 21," auch nicht wieder erregt werden, so daß die Anschaltung eines Zählstromstoßsenders unterbleibt.
  • Die Zähleinrichtung ZUG arbeitet mit einem Zälilstromstoßsender zusammen, der mehrere NockenScheiben und von diesen Nockenscheiben gesteuerte Kontakte besitzt. Ein solcher Zä#lilstromstoßsender kann für mehrere Zähleinrichtungen ZUG gemeinsam vorgesehen sein. Jede Zonenleitung z 13,z 15, die über die Schaltarme wa r, wb i, wc i der SchaltwerkeDA, DB, DC der Zähleinrichtung je nach der Entfernungszone der ausgewählten Verbindung ausgewählt -werden kann, ist finit einem Kontakt --k 3, zk 5 verbunden, der von einer Nockenscheibe NK 3. NIL ; des Zählstroinstoßsenders gesteuert wird. Der Zählstromstoßsender besitzt ferner weitere Nockenscheiben NS i bis NS 5, welche die Kontakte sk i bis sk 5 steuern. Alle diese NT.ockenscheiben sind auf einer gemeinsamen Welle angeordnet, welche ständig in Umlauf gehalten -wird. Eine Abwicklung der Nochenscheiben .des Zählstromstoßsenders ist in Fig.3 dargestellt. Sobald nach dem Ansprechen des Relais 2 G bei Erregtsein des Relais 2 D die Nockenscheibe NS i den Kontakt sh i schließt, kommt über .den Schaltarm wz i eines Zeitschaltwerkes ein Stromkreis für das Relais 2 S zustande: -@-, Kontakte sk 1, 2 d., Ruhestellung des Schaltarmes wz r, Kontakte 2 x., 2g2, Relais 2S, -.
  • Das Relais 2S wird kurzzeitig erregt und schließt mit Kontakt 2s1 den Stromkreis für das Relais 2 F, welches mit seinem Kontakt 2y, seinen Haltestromkreis vorbereitet. -Nach Abfall des Relais 2S -wird dieser Haltestromkreis geschlossen, über den auch die Wic'klung I des Relais 2 X erregt -wird. Der Kontakt 21,. schließt den Sendestromkreis, der über die ausgewählte Zonenleitung verläuft. Es sei angenommen, daß durch die Stromstoßreihen, welche die Vermittlungsstelle des gerufenen Teilnehmers kennzeichneten, die Zonenleitung z 15 ausgewählt wurde.
  • Durch den Kontakt 2y, wird daher der Stromkreis geschlossen: --,Kontakt -h 5, Leitung z 15, Schaltarme 7c10 i, wb i, wrx i, Kontakt 2 y#, Relais 2J, - , Durch -die Nocken der Nockenscheibe NK5 wird nunmehr der Kontakt --k 5 mehrere Male geschlossen. Jedesmal wird das Relais 2J erregt, welches mit seinem Kontakt 2 il einen Stromstoß über die Ader i dl, aussendet. Diese Ader i cd., führt Über den Schaltarm d des Anrufsuchers AS i (Fig. i@) zu dein Zähler ZJ1 ,les anrufenden Teilnehmers, welcher durch jeden Stromstoß erregt wird und das Zählwerk fortschaltet. Sobald die Nocke der ockenscheibe YS 2 den Kontakt sk 2 schließt, wird über den Schaltaren 7c-- 2 erneut ein Stromkreis für das Relais 2S geschlossen: +,Kontakt sk 2, Ruhestellung des Schaltarmes zc,r, , 2, Kontakte 2 X" z g:, Relais 2S. -. Der Kontakt 2 s1 unterbricht nunmehr den Haltestromkreis des Relais 2 I-, welches abfällt, während das Relais 2 X zunächst noch über seine Wicklung Il erregt gehalten -wirdwährend der Erregung der Relais 2 S und 2 X' wird über die Kontakte 2 s_ und 2x, das Relais 2 Z erregt, das sich über seinen Kontakt 2Z1 nunmehr für die Dauer der Verbindung selbst hält. Nach Abfall des Relais 2 S fällt auch das Relais 2 X ab. Die Zahl der durch den Kontakt zk 5 ausgesandten Stromstöße wird somit bestimmt durch den Ahstand der Nocken der Nockenschei:beii NS r; _VS 2. In dem in Fig. 3 dargestellten Beispiel werden 6 Stromstöße durch den von der \Tockenscheibe NK 5 gesteuerten Kontakt zk 5 zur Aussendung gebracht. Diese Z_ä:hlstroinstöße bewirken die Belastung des anrufenden Teilnehmers mit einer Gebühr, die stets für die Herstellung einer Verbindung zu dem betreffenden Teilnehmer zu entrichten ist. Löst der anrufende Teilnehmer sofort nach dem Melden des angerufenen Teilnehmers die Verbindung aus, dann werden weitere Zählstromstöße nicht ausgesandt und es bleibt bei der Anrechnung dieser Gebühr. Hält jedoch der anrufende Teilnehmer die Verbindung aufrecht, dann muß nunmehr die Zeitdauer der Verbindung. überv#acht werden.
  • Beim Ansprechen des Relais 2Z -wird durch den Kontakt 2z., ein Stromkreis für den Antriebsina.gneten DZ des Zeitschaltwerkes geschlossen, der von einem Kontakt ttk io beherrscht wird. Der Kontakt uk io -wird beispielsweise von einer Uhr alle io Sekunden geschlossen, so daß die Schaltarme z.,z i bis -cc'z 3 des Zeitschaltwerkes durch den AntriebsmagnetetiDZ alle io Sekunden tun einen Schritt fortgeschaltet werden. Nach der ersten Fortschaltung kommt über den Schaltarm ulz i des Zeitschaltwerkes erneut ein Stromkreis für das Relais 2 S zustande, sobald der Nocken der Nockeiisc'heibe NS 2 den Kontala s7,# 2 schließt. Das Relais 2 S bewirkt bei seiner vorübergehenden Erregung wieder die Erregung der Relais 2Y und 2X, so daß an dem Kontakt 2y2 der Sendestromkreis wieder geschlossen wird. Unter dem Einfluß der Nocken der Nockenscheibe NK 5 wird nunmehr . -der Kontakt zk 5 mehrere Male geschlossen, so daß das Relais 2I eine entsprechende Anzahl von Zählstromstößen auf den Zähler des anrufenden Teilnehmers- überträgt. Sobald nunmehr der Nocken der Nockenscheibe NS i den Kontakt sk i vorübergehend schließt, kommt über den Schaltarm wz a in Stellung i wieder ein Stromkreis für das Relais 2,S zustande, welches die Aberregung der Relais 2-Y und :2X bewirkt. Der Sendestromkreis wird an .dem Kontakt 2y2 wieder unterbrochen. In dem angenommenen Beispiel (Fi.g.3) werden somit nach Ablauf der ersten io Sekunden der Gesprächsdauer 18 Zählstromkreise übertragen. Diese' 18 Zählstromkreise ergeben zusammen mit den bereits unmittelbar beim Aushängen des Hörers seitens des gerufenen Teilnehmers übertragenen 6 Zählstromstößen die Gebühr, welche für die ersten 3 Minuten der Gespräc'hsdauer zu berechnen sind.
  • 'Sobald nach Ablauf von 3 Minuten der Schaltarm wz i auf den i9. Kontakt auftrifft und der Nocken der Xockenscheibe NS i den Kontakt sk i schließt, wird das Relais 2S wieder vorübergehend erregt und erregt die Relais 2 Y und 2X. Der Sendestromkreis wird jetzt über den Kontakt 2y2 so lange geschlossen gehalten, bis der Nocken der Nockenscheibe NS 3 .den Kontakt sk 3 vorübergehend schließt, und über .den Schaltarm wz 2 in Stellung i9 das Relais 2 S wieder vorübergehend erregt wird, so daß die Relais 2 Y und 2 X abfallen. In .dem gewählten Beispiel (Fig. 3) werden somit nach Ablauf der 3. Minute 8 Zählstromstöße übertragen. Sobald nach Ablauf der q.. Minute der Schaltarm wz i auf den z5. Kontakt fortgeschaltet ist und der Nocken der Nockenscheibe NS 3 den Kontakt sk 3 vorübergehend schließt, wird das Relais 2 S wieder kurzzeitig erregt. Das Relais 2 Y spricht an und hält den Sendestromkreis nunmehr so lange geschlossen, :bis der Nocken der Nockenscheibe NS q. den Kontakt sk q. vorübergehend schließt. Hierbei wird über den Schaltarm wz 2 in Stellung 25 das Relais 2 S wiederum erregt und die Relais 2Y und 2X fallen ab. in dem -gewählten Beispiel (Fig. 3) werden nach Ablauf der 4.. Minute 8 Stromstöße übertragen.
  • Die gleichen Vorgänge spielen sich nach Ablauf der 5. Minute ab, wenn die Schaltarme auf dem 31. Schritt stehen. Hier wird der Sendestromkreis durch Vermittlung des Nockens der Nockenscheibe ATS ,4 geschlossen und durch Vermittlung des Nockens der Nockenscheibe NS i wieder .geöffnet. Es werden in .dem .gewählten Beispiel ebenfalls 8 Stromstöße ausgesandt. Ebenso wird nach Ablauf jeder weiteren Minute der Sendestromkreis für die Dauer des zeitlichen Abstandes der aufeinanderfolgenden Nocken der N ockenscheiben NS r, ATS 3 und ATS q. gecchlossen. Die Ein- und Ausschaltung des Sendestromkreises wird somit durch die Ver-11, der Nocken- der Nockenscheiben NS i t *ltin bis NS .4 bestimmt; während die der ausgewählten Zonenleitung zugeordnete Nockenscheibe NK 5 die Nocken zur Aussendung aller Stromstöße enthält, die nach Ablauf der einzelnen Zeitabschnitte der Verbindung ausgesandt werden müssen.
  • Die Ein- t4nd Ausschaltung erfolgt in folgender Weise:
    Ein- Aus- Zähl-
    schaltüng schaltung ströme
    Grundgebühr ..... N S x N S 2 6
    Ergänzung auf
    3-Minutengebühr NS 2 N S r 18
    q.. Minute ........ NS i NS 3 8
    5. - ........ NS3 NS4. 8
    6. ........ NS4 NSr 8
    7. - .......: NSi NS3 8
    B. - ........ NS3 NS4. 8
    g. - ........ NS .I NS i 8
    usw.
    In gleicher Weise wird die Aussendung der Zählstromstöße vorgenommen, wenn durch die Stromstoßreihen, die die Vermittlungsstelle des gerufenen Teilnehmers kennzeichnen, eine andere Zonenleitung, .beispielsweise die Zonenleitung z 13, ,ausgewählt wurde und infolgedessen eine andere Nockenscheibe, beispielsweise die Nockenscheibe NK 3, den Sendekontakt steuert. _ Während der Fortschaltung der Schaltarme des Zeitschaltwerkes kann durch einen besonderen Schaltarm jeweils kurz vor Erreichung der Stellung, über die das Relais 2 S zur Ein- und Ausschaltung des Sendestromkreises gesteuert wird, in .an sich bekannter Weise eine Wechselstromquelle zur-Signalgabe an die Sprechleitung angeschaltet werden, welche dem anrufenden Teilnehmer anzeigt, .daß :binnen kurzem -eine neue Gebühr zur Anrechnung gebracht wird. Auch können über einen besonderen Schaltarm des Zeitschaltwerkes Schaltmittel gesteuert werden, welche nach .Ablauf einer vorbestimmten Zeitspanne, beispielsweise nach Ablauf der io. Minute, die Auslösung der Verbindungseinrichtungen unabhängig von dem Einhängen des Hörers seitens des anrufenden Teillielhniers vornehmen.
  • War ,bei Herstellung der Verbindung durch den anrufenden Teilnehmer die Zähleinrichtung ZUG (Feg. 2) zu einem Zeitpunkt belegt worden, da der Nachttarif gültig war und der Kontakt td, g-ecifftiet war, dann konnte durch die Erregung des Relais 2 C das Relais " nicht erregt werden. Das Relais 2N hat hei seiner Erregung während der Zeitspanne, da der Tagtarif gültig ist, finit seinem Kontakt 211. jeweils für die Dauer der Schließung des Sendestromkreises einen Stromkreis Tiber die Wicklung 1I des Relais 2 D geschlossen; das Relais -2 D wurde hierdurch während der Aussendung von Zählstromstößen erregt gehalten, obwohl der Stromkreis über seine Wicklung I jeweils an dem Kontakt 21'" unterbrochen wurzle.
  • Wäliren(1 der Gültigkeit des Nachttarifs besteht niail-°Is einer Erregung des Relais 2.V dieser Haltestromkreis nicht. Die Wicklung Il des Relais 2 D wird zwar jeweils bei Erregung des Relais 2,1 in dem Sendestromkreis über die Kolltal:te 2 y4, 2 de, ;-c 2, rhc, rh 2 und 2 i, erregt. Das Relais hält infolge seiner Verzögerung seinen Anker jedoch nur angezogen, wenn diese Stromstöße schnell aufeinanderfolgen. Tritt während der Schließung des Sendestromkreises eine längere Pause zwischen zwei Stromstößen auf, dann kommt das Relais 2 D zuln Abfall und unterbricht mit seinem Kontakt 2d, den Stromkreis über die Ader i d." über den der Zähler ZJI des anrufenden Teilnehmers gesteuert irrl.
  • Hierdurch wird erre:clit, daß mittels der Nocken der ausgewählten Nockenscheihe, z. B. der Nackenscheibe A-Ii 5, während der Gültigkeit des Nachttarifs eine geringere Anzahl t-i.n Stronistöl'en ausgesandt werden. Wird z. B. zur-Aus;endung der Zählstromstöße für rlie Grundgebühr Glas Relais -2 I' vermittels des . Nockens der Nockensc'heibe NS i erregt, dann werden die ersten .I Stromstöße vermittels des durch den Kontakt zk 5 gesteuerten Relais 2l richtig ausgesandt. Der fünfte Noclzen der Nockensclieilren Xli 5 folgt aber in größerem zeitlichem Abstand auf den viertele Nocken. <o daß in der hierdurch entstehenden Pause (las Relais 2 D abfällt und die Aussendung weiterer Stromstöße an dem Kontakt 2 (l;3 tiiiterbindet. Es werden also des Nachts nur _f Zälilstromstöfe für die Toleranzgebühr Wirrl sodann nach Ablauf von 1o Sekunden (las Relais 1 I- vermittels des Nockens der Nackenscheibe NS -2 wiederum erregt, dann wird gleichzeitig über einen Nocken der Nackenscheibe 1'S 5 der Kontakt s1 ;geschlossen und hierdurch das Relais 2 D Tiber seine Wicklung III erregt. Nunnnehr
    wird in dem angenommenen Beispiel (Feg. 3)
    durch den ersten Nocken der Nackenscheibe
    AW 3, der denn Nocken der Nackenscheibe
    .','S 2 folgt, wieder das Relais 2.1 "-ä hrend
    der l@rregung des P\-elais 2 D erregt und ein
    Z:ililstrotnstoß ausgesandt. Der nächste Nocken
    folgt jedoch in einem größeren zeitlichen Al>-
    stan(l, so daß l@elais 2 D abfallt und die Aus-
    sendung dieses Stromstoßes unterbindet. So-
    rlann wird durch einen Nocken der @ocken-
    sclieibe NS 5 das Relais 2 D über den Kon-
    takt sh 5 wieder erregt und ,vührenrl rlei Aus-
    sendung der nächsten fünf schnell aufeinander-
    folgenden Stromstöße erregt gehalten. Durch
    die jetzt folgende längere Pause füllt jedoch
    Relais D wieder ab, so dali die nächsten drei
    Stromstöße nicht ausgesandt werden. Darauf-
    hin wird durch einen Nocken der Nocken-
    scli-eibe A'.S'5 (las Relais 2D über den Kon-
    takt slz 3 ein drittes 11a1 erregt, so daß die
    nächsten sechs schnell aufeinan,lerfol-eierleti
    Sti-onistöl.lc: atisgesan dt werden. Infolge der
    anschließenden längeren Pause fällt das
    Relais D sodann wieder ab, und die Fetzten
    zw,#1 @tI'Olel@to l.ie R-er_1CI2 .nicht anisgesandt.
    Während der Gültigkeit des Nachttarifs
    wurden zur Ergiinzung der Dreiminuten-
    gebühr somit mir 12 Stromstöße ausgesandt.
    In gleicher Weise werden auch bei jeder
    ,veiteren @chlieflung des Sendestromkreises
    immer nur die Stromstöße ausgesen(let, die
    schnell aufeinanderfolgen. Die Nackenscheibe
    NS j# 1 )e sit7 t zür Erre,' gung l# des Relais 2 D
    vier Nocken, «-elche in ihrer Lage genau mit
    len verschiedeneli Nocken der Nackenscheiben
    A-S 1 bis NS d. übereinstimmen. Ein und
    .dieselbe 2@Tockenscheibe des gelneinsainen
    Zählstroilstol-'lsenders enthält somit die
    Zocken für die Aussendung der Zählstroni-
    stöße, die den Gebühren entsprechen, welche
    iiir die einzelnen Zeitabschnitte der Verbin-
    dung berechnet werden: Grundgebühr, Er-
    gänzung auf Dreiminutenbebühr, Gebühr für
    die vierte, fünfte und folgende Minute. Die
    ?'ntersclieidln- der Zahl der Zälilsti-onistöße,
    die während der Gültigkeit des Tag tarifs
    und während der Gültigkeit des Nachttarifs
    ausgesen,-let «-erden, wird durch die lauer
    .der zwischen zwei Ziililstromstößen bestuhen-
    den Pause gewonnen.
    Hängt der anrufende Teilnehmer hei Be-
    enrligung des Gesprächs seinen Hörer ein,
    dann werden in dem Anrufsucher AS i
    (F i". i i die Relais i A und i B aberregt. Der
    Kontakt i a., schließt das Relais i N kurz,
    welches abfällt. Der Kontakt i n, öffnet den
    Stromkreis nies Relais i C. Hierdurch werden
    alle Relais stromlos. Bei der Üffnung des
    Kmitaktes i n, wird auch der Stromkreis über
    die Ader i r.. unterbrochen, so rlaß der Grup-
    p enw; ähler Cfif' (Fig. 2) ausgelöst wird. Hier-
    hei wird der Stromkreis über die Ader z c3 unterbrochen und die Verbindung ausgelöst. Das Relais 2 C der Zähleinrichtung ZUG fällt ab, wodurch alle Relais aberregt wercl@n. Der Kontakt 2 c, schließt einen Stromkreis für die Rückstellung der Schaltwerke DA, DB, DC und DZ, der von einem Unterbrecher UP 2 gesteuert wird.
  • Will man .als Grundgebühr jeder aufgebauten Verbindung lediglich die gleiche Gebühr, die für eine gewöhnliche Ortsverbindung .berechnet wird, zur Anrechnung bringen, dann wird zweckmäßig beim Melden des gerufenen Teilnehmers .der Zähler des anrufenden Teilnehmers in der gleichen Weise beeinflußt wie hei einer gewöhnlichen Ortsverbindung. Zu diesem Zweck muß die Rückineldung, welche das Aushängen .des Hörers seitens des gerufenen Teilnehmers kennzeichnet, durch die Zähleinrichtung ZUG (Fig, 2) uriverlängert weitergegeben werden. In der Schaltungsanordnung der Fig. 2 ist daher .der Kontakt 2 k3 wegzulassen.' Durch die Rückineldung, welche das Aushängen des Hörers seitens des gerufenen Teilnehmers kennzeichnet, wird das Relais-> l über die Rückmeldeleitung i b3 für die Dauer von 5o m/s erregt. Es gibt mit dein Kontakt 2i1 diesen Stromstoß mit gleicher Dauer über die Rückmel.deleitung i b. weiter, so daß in crem Anrufsucher AS i das Relais 1111 erregt wird, welches. mit Kontakt i ua, den Stromkreis für das Relais i G :-chließt. Der Kontakt i g1 unterbricht den Stromkreis des Relais i 1J. Bevor jedoch Relais i D zum Abfall gelangt, fällt Relais i AI wieder ab und schließt für die Dauer der Abfallverzögerung des Relais i D den Stromkreis: ' -j-, Kontakte i e., i,-" i d2, i in, Schaltarm i d cles Anrufsuchers AS i, Zählmagnet ZM, -.
  • Der Zähler des anrufenden Teilnehmers wird somit, wie bei einer Ortsverbindung, um einen Schritt fortgeschaltet.
  • In der Zähleinrichtung ZUG ist durch das Ansprechen des Relais 2J das Relais 2K erregt worden,, so daß bei Abfall des Relais 2 I nunmehr das Relais 2 G anspricht; welches den gemeinsamen Zählstromstoßsender wirksam macht. Da von dem gemeinsamen Zählstromstoßsender in diesem Falle keine Zählstromstöße zur Anrechnung der Grundgebühr auszusenden sind, darf bei der erstmaligen Erregung des Relais 2Y der Sendestromkreis noch nicht geschlossen sein. Zwischen dem Kontakt -, y, und demRelais 2J wird daher ein Kontakt des Relais 2Z eingefügt, welches bei der zweiten Erregung des Relais 2 S unter dem Einfluß des Nockenkontaktes sk 2 erregt wind und gleichzeitig das Zeitschaltwerk DZ einschaltet. Sobald nach io Sekunden unter dem Einfluß -des von einer Uhr gesteuerten Kontaktes uk io die Schaltarme «@z 1, 702 ' 2 des Zeitschaltwerkes um einen Schritt fortgeschaltet sind, muß nuninehr von dem gemeinsamen Zählstromstoßsender -eine solche Anzahl von Zählstromstößen zur Aussendung gebracht werden, die dc r Dreiminutengebühr abzüglich des einen zur Errechnung der Grundgebühr bereits berechneten Zählstromstoßes entspricht. Diese, Stromstoßsenclung zur Ergänzung auf die Dreiminutengebühr wird eingeschaltet durch den Nocken NS 2 und abgeschaltet durch den Nocken der Nockenscheibe lNTS i. Infolgedessen muß der Nocken der Nockenscheibe \%S 2, wie in der Zeichnung Fi. 3 punktiert angedeutet, so kurz auf den' Nocken :der Xockenscheibe NS i folgen, daß der Abstand dieser beiden Nocken nur einem Zählstromstoß entspricht. Es kommen somit im Anschluß an die lokale Fortschaltung des Zählmagneten unter dein Einfluß der Rückmeldung, die das Aushängen des Hörers seitens des gerufenen Teilnehmers kennzeichnet, von clem gemeinsamen Zählstromstoßsender nunmehr alle Zählstromstöße der ausgewählten Zonenscheibe, z. B. NIL 5, abzüglich eines Zählstromstoßes zur Aussendung.
  • In dem beschriebenen Ausführungsbeispiel sind die Sendenockenscheiben NK 3, NK 5 des gemeinsamen Zählstroinstoßsenders jeweils mit gleich großen Nocken ausgebildet, jedoch ist der Abstand zwischen den einzelnen Sendenocken verschieden groß gewählt,-so daß Zeitschaltmittel bei Eintreten einer Pause in der Zählstromstoßsendung -die Übertragung der Zählstromstöße abbrechen oder unterbinden. Hierdurch wird die Zahl der Zählstromstöße, die während der Gültigkeit des verbilligten Tarifes auszusenden sind, beschränkt.
  • In ähnlicher Weise kann eine Beschränkung der Zahl der Zählstromstöße mittels ZeitscIialtmitteln auch vorgenommen werden, wenn nicht die Pause, die sich an jeden Stromstoß anschließt, unterschiedlich lang gehalten wird, sondern wenn durch verschieden große Sendenocken unterschiedlich lange Zählstromstöße ausgesandt werden. Das Zeitschaltmittel muß dann die Länge jedes einzelnen Zählstromstoßes überwachen.
  • Die Überwachung der Länge -der einzelnen Zählstromstöße kann auch gleichzeitig .mit der Cberwachung der Länge der auf jeden Stromstoß folgenden Pause vorgenommen werden. In diesem Fall sind zwei Zeitschaltmittel vorzusehen, von denen das eine die Länge des Stromstoßes und das andere die Länge der Stromstoßpause überwacht. Hierdurch kann beispielsweisse bei der Berechnung der Gebühren nach drei oder vier unterschiedlichen Tarifen durch ein und dieselbe ocl:enreihe einer Sendenockenscheibe eine entsprechende unterschiedliche Anzahl von Zählstromstößen zur Einwirkung auf den Zähler gebracht «erden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE-: i. Schaltungsanordnung für Zeitzonenzählung in Fernmeldeanlagen mit Wählerbetrieb und einem mehreren Zähleinrichtungen gemeinsamen Zählstromstoßsender, welcher über eine ausgewählte Zonenleitung unterschiedliche Zählstromstöße aussendet, nach Patent ;o2273, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsnockenscheiben (:%'S i bis YS .1) des für jede Zonenleitung (z1 3, z15) mit einer einen Sendekontakt steuernden '-Kockenscheibe (NK 3, XK5) ausgerüstetenZählstromstoßsenders Relais (2S, 2Y) der Zähleinrichtung (ZUG) derart steuern, daß der Sendestromkreis nur während eines Teiles des Umlaufes der ausgewählten Sendenockenscheibe geschlossen wird. -2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Relais (2X, 21') der Mileinrichtung (ZUG) in einer Viertaktschaltung angeordnet sind und bei einer ersten Erregung eines Steuerrelais (2S) durch eine der Hilfsnockenscheiben (JN'S i bis NS d.) den Sendestromkreis schließen sowie bei einer zweiten Erregung wieder unterbrechen. 3. Schaltungsanordnungnac'hAnspruc'h i, dadurch gekennzeichnet, .daß ipnerhalb der einzelnen Winkelabschnitte der Sendenockenscheiben (NK 3, NK 5), welche von den Hilfsnockenscheiben wirksam gemacht werden, die Nocken verschieden ausgebildet oder angeordnet sind, und daß Zeitschaltmittel (2D') vorgesehen sind, «-elche bei einer längeren Stromsendung oder Paus" nach Aussendung eines Stromstoßes eine weitere Stromstoßiibertragung verhindern. d.. Schaltungsanordnung nach Anspruch i oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitschaltmittel (2 D) unter dem Einfluß eines die Gültigkeit des verbilligten Tarifes kennzeichnenden Relais (-2 N) stehen. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Zeitschaltmittel (2D) als Verzögerungsrelais ausgebildet ist. welches bei Gültigkeit des verbilligten Tarifes während der aufeinanderfolgenden Aussendung von Stromstößen durch einen Kontakt des Stronistoßweitergaberelais (2T) erregt' gehalten wird, bei Eintritt einer Pause jedoch abfällt und den Weitergabestromkreis unterbricht. 6. Schaltungsanordnungnach Anspruch i, 3 und .t, dadurch gekennzeichnet, daß das Zeitschaltmittel (-2D) zu Beginn jede NVinkelabschnittes der Sendenockenscheiben (NK 3, NK 5), der von den Hilfsnockenscheiben (NS i bis ?1TS .4) wirksam gemacht wird, durch eine weitere Hilfsnockenscheibe (NS 5) in den Zustand gebracht wird, in dem es erneut die Länge des Stromstoßes oder der Pause nach Aussendung eines Stromstoßes überwachen kann. . Schaltungsanordnung nach Anspruch i unrl 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zähleinrichtung (ZUG) ein Zeitschaltwerk zugeordnet ist, über dessen Schaltarme r. wz 2) das Steuerrelais (2 S) nacheinander unter den Einfluß der verschiedenen Hilfsnockenscheiben (NTS i bis NTS3) -"stellt wird. B. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, 2 und ;, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder wirksamen Einstellage des Zeitsch4ltwerkes das Steuerrelais (2S) durch eines der Viertaktrelais (2X) nacheinander mit einem und dem anderen Schaltarm (Wz i, WV 2) verbunden wird. 9. Schaltungsanordnung nachAnspruch i, 2, 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß bei der erstmaligen Aberregung der Viertaktrelais (2 X, 21') über dieRuhestellung der Schaltarme (wz i, wz 2) der Zeitschalteinrichtung Schaltmittel (2Z) wirksam werden, welche den periodisch gesteuerten Antriebsstromkreis der Zeitschalteinrichtung schließen. _ io. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekernnzeichnet, daß das. Schaltmittel (2 Z) den Sendestromkreis schließt. i i. SchaltungsanordnungnachArispruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Zeitschaltmittel (2D) der Zähleinrichtung (ZUG) in Abhängigkeit von der Dauer der das Aushängen des gerufenen Teilnehmers kennzeichnenden Rückmeldung die Anschaltung des gemeinsamen 7ählstromstoßsenders beherrschen. 12. Schaltungsanordnung nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine Hilfsnockenscheibe (NS 2) nur in- der Ruhest" llung und der ersten. Arbeitsstellung der Zeitschalteinrichtung (zk,z i, wirksam wird und die Zähl der Zählstromstöße für die Anrechnung der unabhängig von - der Zeitdauer der Verbindung als Grundgebühr zu berechnenden Gebühr bestimmt. 13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 3; dadurch gekennzeichnet, daß die Sendenockenscheiben (NK 3, ATK 5) auf jedem Drittel ihres Umfanges eine ;gleiche Anzahl Nocken besitzen und daß vermittels der um je ein Drittel des Kreisumfanges gegeneinander versetzte Hilfsnockenscheiben (NS i, NS 3, NS 4) zur Aussendung der Zählstromstöße für die Dreiminutengebühr der volle Umfang einer Sendenockenschei:be und für dieAussendung der Zählstromstöße entsprechend den einzelnen Einminutengebühren jeweils ein Drittel des Umfanges ,der Sendenodkenscheibe@ wirksam gemacht wird. 14: Schaltungsanordnungnach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, .daß der Zählstromstoßsender Stromstöße entsprechend dem Zonenwert der aufgebauten Verbindung aussendet. 15. Schaltungsanordnung nach Anspruch 14, .dadurch gekennzeichnet, daß der Zählstromstoßsender unabhängig von der Zeit- . dauer .der Verbindung bei seiner Anschaltung zur Anrechnung der Grundgebühr eine von dem Zonenwert der aufgebauten Verbindung abhängige Anzahl von Zählstromstößen aussendet. 16. Schaltungsanordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, d,aß der Zählstromstoßsender eine solche Anzahl von Zählstromstäßen.aussendet,.dii- während der Zeiten des verbiltigten Tarifes zur Anrechnung der Gebühr für ;don ersten: ZeitabschmittderVerbisndiung ausgesandt werden. 17. Schaltungsanordnung nach Anspruch 14, dadurch ;gekennzeichnet, daß der Zählstromstoßsen.der nach Ablauf einer Toleranzzeit eine solche Anzahl von Zählstromstößen aussendet, die der für den ersten Zeitabschnitt der Verbindung zu berechnenden Gebühr abzüglich des Wertes zur Berechnung der Grundgebühr entspricht. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstaudes vom Stand der Technik ist im Erteilungsverfahren folgende Druckschrift in Betracht gezogen worden:-deutsche Patentschrift ...... Nr.431 664..
DET49927D 1937-01-14 1938-02-09 Schaltungsanordnung fuer Zeitzonenzaehlung in Fernmeldeanlagen mit Waehlerbetrieb Expired DE747736C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE874924C (de) * 1950-05-07 1953-04-27 Mix & Genest Ag Schaltungsanordnung fuer Zeitzonenzaehlung

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE431664C (de) * 1920-10-21 1926-07-15 Siemens & Halske Akt Ges Schaltungsanordnung zur Zaehlung verschiedenwertiger Verbindungen in Fernsprechanlagen

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