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Schaltungsanordnung für Zeitzonenzählung in Fernmeldeanlagen mit Wählerbetrieb
Gegenstand des Hauptpatents ist eine Schaltungsanordnung für die Zeitzonenzählung
in Fernmeldeanlagen mit Wählerbetrieb., in welcher mehreren Zählstromübertragungseinrichtungen
ein gemeinsamer Zählstromstoßsender zugeordnet ist, der in gleichen oder unterschiedlichen
Zeitabständen an eine durch eine Zonenbestimmungseinrichtung ausgewählte Zonenleitung
angeschaltet wird und über diese Zonenleitung für verschiedene Zeitdauereinheiten
und je nach dem gültigen Tarif eine unterschiedliche Anzahl Zählstromstöße aussendet.
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausgestaltung und Versbesserung dieser Anordnung
nach .dem Hauptpatent. In der Schaltungsanordnung nach .der Erfindung wird -ein
an sich bekannter Zählstromstoßsender verwendet, der für jede Zonenleitung nur eine
einen Sendekontakt steuernde Nockenscheibe .sowie .diesen Sendenockenscheiben gemeinsame
Hilfsnockenscheiben besitzt. Gemäß der Erfindung steuern diese Hilfsnockenschei;ben
Relais der Zähleinrichtung derart, daß der Sendestromkreis jeweils nur während eines
Teiles des Umlaufes der ausgewählten"Sendenodkenscheibe geschlossen wird. Die Erfindung
ermöglicht es gegenüber den bekannten Anordnungen, das mittels
der
ausgewählten Sendenockenscheibe über eine Zonenleitung in den verschiedenen 7-eitabschnitten
der Verbindung eine verschiedene Anzahl Zählstromstöße ausgesendet wird, wie dies
bei Verbindungen .der betreffenden Entfernungszonen für die verschiedenen Zeitdauereinlieiten
und für die verschiedenen, je-«eils gültigen Tarife zur Anrechnung der Gebühren
erforderlich ist.
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Eiei, Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in (1e1 Zeichnung dargestellt.
Es zeigen: Fig. i die Schaltungsanordnung eines anrufendenTeilnehlners und einesAnrufsuchers,
Fig. 2 die Schaltungsanordnung einer Zähleinrichtung und eines gemeinsamen Zählstrolnstoßsenders,
Fig. 3 die Abwicklung der Nockenscheibei des Zählstromstoßsenders.
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Wünscht der Teilnehmer eine Verbindung zu dem Teilnehmer eines anderen
Amtes herzustellen, dann wählt er nach Aufpriifen des Anrufsuchers AS i (Fig. i)
eine entsprechende Kennziffer, durch welche der Gruppenwiililer GW (Fig.=) auf eine
Verbindungsleitung eingestellt wird, welche zu der Verinittlungsstelle des gewünschten
Teilnehmers führt. In den Zuleitungen i a3, i b, und i c,, zu dieser VerbinrIungsleitung
liegt die Ziihleinrichtung ZUG (Fig. 2), welche zur Erinittlung der Gebühr dient.
.die dem anrufenden Teilnehmer für die Verbindung zu einer anderen Vermittlungsstelle
zu berechnen ist.
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Durch Aussendung von Stromstoßrei.hen wird in bekannter Weise ein
Verbindungsweg zu dem gewünschten Teilnehmer aufgebaut. ,Nach Einstellung des nicht
gezeigten Leitungswä hlers- sind in dem Anrufsucher die Relais i C, i .-i, i K,
i 1" und i E erregt.
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Ist der ausewählte Teilnehmer frei, dann wird für die' Dauer von @o
inls ein Rücknieldestromkreis über die Ader i b3 geschlossen, in dem in der Zähleinrichtung
ZUG (Fig. 2) das Relais 2.T anspricht. Durch die Rückmeldung, die das Freisein des
ausgewählten Teilnehmers anzeigt, wird das Relais 2.1 der Zähleinrichtung
ZUG (Fig. 2 ornit für die Dauer von 5o mls erregt. Der s
s
Kontakt
2 i, dieses Relais schließt für diese Zeitspanne einen weiteren Rückmeldestromkreis.
in dem Tiber die Ader i b., in dem Anrufsucher AS i (Fig. i ) das Relais 1
31
erregt wird. Mittels des Kontakts 1111-.i wird (las Relais i S erregt. Nach Beendigung
der Rückmehlung wird über die Kontakte i s, und i
in-, (las Relais
i D erregt, das mit Kontakt i fil den Stromkreis des Relais i E unterbricht und
einen Haltestromkreis schließt. Für die Dauer der Abfallverzögerung des Relais i
E wird mininehr über den Kontakt i E., ein Strc).lilstoß über die Ader i a.= ausgesandt.
Dieser Stronistol), der in dem Leitungswähler
| die Einschaltung des selbsttätigen Anrufes |
| des ausgewählten Teilnehmers veranlassen |
| soll, wird aber in der Zähleinrichtung ZUG |
| Barlurch unterdrückt, daß die obere Sprech- |
| ader, die über den Gruppenwähler finit der |
| Leitung i a . verbunden ist, an dem Kontakt |
| 2 v. unterbrochen ist. Das Relais 2l%, welches |
| fliesen Kontakt steuert, ist bei der Erregung |
| des Relais 2.1 über den Kontakt 2 i., erregt |
| «-orden und hat mittels seines Kontaktes 2v, |
| einen Haltestromkreis beschlossen. Infolge |
| der Erregung des Relais 2l' ist nach Abfall |
| ;les Relais 2I über die Kontakte 2i.,. den |
| Schaltarm 21M 4 und den Kontakt 2.11i (las |
| Relais RA erregt worden. |
| In der Vermittlungsstelle des gewiinscliten |
| Teilnehmers wird nach Beendigung der Riick- |
| ineldung, die (las Freisein des ausgewählten |
| Teilnehmers anzeigt, ein Strolustoßsender |
| @-eranlaßt, drei Reihen von Stromstößen aus- |
| zusenden, «-elche die Vermittlungsstelle kenn- |
| zeichnen. Diese Stromstöße werden auf die |
| Leitung i b3 gegeben, so daß in der Zählein- |
| 1-iclit1,111g ZI"G (Fig. 2) das Relais 2J erregt |
| wird. |
| Die Zähleinrichtung ZUG (Fi-.2@) besitzt |
| zur Bestimmung des Zonenwertes der aufge- |
| bauten Verbindung drei Schaltwerke DA, DB |
| und DC. Diese Schaltwerke werden nachein- |
| ander durch die Stronistoßreilien eingestellt. |
| «-elche die Vermittlungsstelle ries gerufenen |
| Teilnehmers kennzeichnen. Cber die Schalt- |
| arme -wa i. wb i und wc i dieser Schaltwerke |
| wird hierbei eine Zonenleitung, z. B. ~l 3. ails- |
| gesucht. |
| Die Sti-oinstöße der ersten Stroinstoßreilie |
| werden von (lein Kontakt 2 i, über den.Kon- |
| takt rra 2 auf Alen Antriebsmagneten des |
| Schaltwerkes DA «-eitergegeben, so riaß die |
| Schaltarme wa i bis wob 3 verstellt werden. |
| Sobahl am Erde der ersten Stromstoßreihe |
| Glas Relais 2 l längere Zeit aberregt ist. l:oinmt |
| das Verzögerungsrelais RA zum Allfall. da |
| dessen Frregungsstroinl:reis durch die Ver- - |
| Stellung des Schaltarmes 70a d. unterbrochen |
| wurde. Die zweite Reihe von Stromstößen |
| wird nunmehr über die Kontakte 2i3, rn 2, |
| rh 2 lind den Schaltariii,7c@a.2 auf einen |
| triebsinagneten der zweiten Gruppe von |
| Schaltwerken DB geleitet, so daß die Schalt- |
| arme -#c,b i bis lob 3 fortgesclialtet werden. |
| Das Relais RB, welches ursprünglich über den |
| Kontakt ra i erregt wurde, wird während des |
| Empfangs dieser Stromstöße über die Kon- |
| takte 2 i= und 1-1 ) 3 erregt gehalten.
Nach |
| l-Lmpfang dieser Strornstoßreilie fällt auch |
| (las Relais RB verzögert ab. Die dritte Reibe |
| von -'#,troinstör)en wird nunmehr Tiber die |
| Kontakte 2 i3, ra. 2, rb -2 und 1-c 2 sowie den |
| Schaltarm 7"b 2 auf den Antriebsmagneten DC |
| eines Schaltwerkes der dritten Gruppe ge- |
Leitet. so däß die Schaltarme u@c i %und zec 2 verstellt werden.
Nach Empfang ,der dritten Stromstoßreihe fällt auch das Relais RC, welches ursprünglich'
über den Kontakt rb. i erregt wurde, verzögert ab. Der Kontakt rc .4 schließt jetzt
einen Stromkreis für die Wicklung I des Relais 2 D und für das Relais zH. Das Relais
H sendet mit seinem Kontakt 2 h-1 einen Stromstoß über die Leitung i a, aus. Der
Kontakt
2 h2 unterbricht den Stromkreis des Relais 2 L', welches bei .seinem
Abfall die Stromsendung über die Ader i a3 unterbricht.
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Dieser Stromstoß, welcher nach Empfang der Stromstoßreihen, die die
Vermittlungsstelle des ausgewählten Teilnehmers kennzeichnen, ausgesandt wird, tritt
an die Stelle des vorher von dem Anrufsucher AS i (Fig. i) selbsttäfig ausgesandten
Stromstoßes.
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In dem Leitungswähler veranlaßt der Stromstoß, daß Rufwechselstrom
zu dem ausgewählten Teilnehmer gesendet wird.
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Durch die Unterbindung der Weitergabe cles Stromstoßes, den der Anrufsucher
AS i (Fig. i) bei Empfang der Rückmeldung, die das Freisein .des ausgewählten Teilnehmers
kennzeichnet, selbsttätig aussendet, ist somit die Einschaltung des selbttätigen
Anrufes des ausgewählten Teilnehmers verzögert oder zunächst verhindert worden.
Dadurch ist eine Zeitspanne gewonnen worden, innerhalb welcher die Stromstoßreihen
übermittelt werden könnten, die die Vermittlungsstelle des ausgewählten Teilnehmers
kennzeichnen. In dem Anrufsucher AS i Ist unabhängig hiervon durch den Empfang der
Rückmeldung, die das Freisein des ausgewählten Teilnehmers anzeigt, die Zeichengabe
zu dein anrufenden Teilnehmer eingeschaltet worden. Durch das Ansprechen des Relais
i D wurde der Kurzschluß `für Relais i B aufgehoben, so daß dieses in dem Speisestromkreis
anspricht. LUr die Kontakte i b1, i d3 und i s, wurde zunächst die Wechselstromquelle
VZ und sodann die periodische Wechselstromquelle FZ mit den Wicklungen I der Relais
i n und i b verbunden. welche das Freizeiclfen dem anrufenden Teilnehmer übermitteln.
Der anrufende 'Teilnehmer erhält also bereits eine Zeichengabe, die ihm den periodischen
Anruf des ausgewählten Teilnehmers anzeigt, obwohl cler gewünschte Teilnehmer noch
nicht angerufen wird.
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Sobald die Stromstoßreihen, die .die Verniittlungsstelle des ausgewählten
Teilnehmers kennzeichnen, von den Schaltwerken ,der Zähleinrichtung ZUG (Fig.
2) aufgenommen sind,. wird durch die selbsttätige Aussendung eines Stromstoßes die
Einschaltung des Anrufes des ausgewählten Teilnehmers in dem Leitungswähler veranlaßt.
Die Einschaltung des selbsttätigen Rufes wird somit um eine geringere Zeitspanne
verzögert. ' Während der selbsttätige Anruf des auslewä'nlten Teilnehmers von dem
Leitungsv 'ihl # er aus erfolgt, sind nunmehr in dem Anrufsucher AS i (Fig. i) .
die Relais i C, i A, i B, i K, i N' und i D erregt. In der Zähleinrichtung
ZUG sind die Relais 2 C, 2 D und 211 erregt. Sobald der angerufene
Teilnehmer sich meldet, wird in dem Leitungswähler ein Rückmeldestrom'kreis über
die Ader i b3 für die Dauer von So mis geschlossen. Handelt es sich um eine nicht
zählpflichtige Verbindung, dann wird der Rückmeldestrom@kreis für die Dauer von
25o ml's geschlossen.
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Inder Zähleinrichtung Wig. 2) wird durch die Stromsendung über die
Rückmeldeader das Relais 2I erregt, welches mit dem Kontakt 2 il eine
Stromsendung auf der Rückmeldeader i b., bewirkt. Der Kontakt 2i., schließt einen
Stromkreis für das Relais 2 K. Das Relais 2K hält sich über seinen Kontakt
2 h, Der Kontakt 2 h3 schaltet über den noch geschlossenen Kontakt
2 h1 parällel zu dem Kontakt 2 il Erde an die Rückmeldeader i b., so d aß die Stromsendung
Tiber diese Ader auch nach dem Abfall des Relais 2T aufrechterhalten wird. Der Kontakt
2 h. unterbricht den Stromkreis des Relais 2H. Die Dauer der Abfallverzögerung des
Relais 2H bestimmt somit .die Dauer der Stromsendung über die Rückmeldeader
i b.. Der Kontakt 2h,, schließt einen Stromkreis für das Relais 2 G, (las sich über
seinen Kontakt2gl selbst'hält und mit dem Kontakt 2g4 "die Sprechleitung clurchschaltet.
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Der über die Ader i b3 empfangene Rückmeldestromstoß von der -Dauer
von 5o m/s wird somit vermittels der Kontakte 23z3 und 271, verlängert und mit einer
Dauer von 250 mls über die Ader i b. weitergegeben.
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In dem Anrufsucher AS i Wig. i) spricht durc'li diesen langen Rückmeldestromstoß
das Relais i II an, das mit Kontakt i m4 das Relais i G erregt. Der Kontakt i g1
unterbricht - den' Haltestromkreis des Relais i D, welches abfällt und an seinem
Kontakt i d3 die das Freizeichen aussendende #Vechselstromquelle FZ abschaltet.
- Die Kontakte i g3 und 194 schalten die Sprechadern durch. Da das Relais i lI infolge
der langen Wechselstromsendung erst zum Abfall kommt, nachdem das Relais i D bereits
abgefallen ist, unterbleibt eine Beeinflussung des Zählers ZJI des anrufenden Teilnehmers.
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Das Ansprechen des Relais 2 G der Zähleinrichtung ZUG (Fig.
2) während des Erregtseins des Relais 2 D bestimmt den Beginn der Zählung und damit
der Überwachung der Zeitdauer der Verbindung. Handelt es sich
jedoch
um eine nicht zählpflichtige Verbinriung, in -welcher das Aushängen des Hörers seitens
des gerufenen Teilnehmers durch eine Rückmeldung von 25o m/s Dauer angezeigt wurde,
dann ist während der Erregungszeit des Relais :J des Relais 2D abgefallen. Das Relais
-2 D kann nach Abfall des Relais 2.1 infolge der Umlegung des Kontaktes 21,"
auch nicht wieder erregt werden, so daß die Anschaltung eines Zählstromstoßsenders
unterbleibt.
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Die Zähleinrichtung ZUG arbeitet mit einem Zälilstromstoßsender
zusammen, der mehrere NockenScheiben und von diesen Nockenscheiben gesteuerte Kontakte
besitzt. Ein solcher Zä#lilstromstoßsender kann für mehrere Zähleinrichtungen
ZUG gemeinsam vorgesehen sein. Jede Zonenleitung z 13,z 15,
die über die Schaltarme wa r, wb i, wc i der SchaltwerkeDA, DB, DC der Zähleinrichtung
je nach der Entfernungszone der ausgewählten Verbindung ausgewählt -werden kann,
ist finit einem Kontakt --k 3, zk 5 verbunden, der von einer Nockenscheibe NK 3.
NIL ; des Zählstroinstoßsenders gesteuert wird. Der Zählstromstoßsender besitzt
ferner weitere Nockenscheiben NS i bis NS 5, welche die Kontakte sk i bis sk
5 steuern. Alle diese NT.ockenscheiben sind auf einer gemeinsamen Welle angeordnet,
welche ständig in Umlauf gehalten -wird. Eine Abwicklung der Nochenscheiben .des
Zählstromstoßsenders ist in Fig.3 dargestellt. Sobald nach dem Ansprechen des Relais
2 G bei Erregtsein des Relais 2 D die Nockenscheibe NS i den Kontakt sh i
schließt, kommt über .den Schaltarm wz i eines Zeitschaltwerkes ein Stromkreis für
das Relais 2 S zustande: -@-, Kontakte sk 1, 2 d., Ruhestellung des Schaltarmes
wz r, Kontakte 2 x., 2g2, Relais 2S, -.
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Das Relais 2S wird kurzzeitig erregt und schließt mit Kontakt 2s1
den Stromkreis für das Relais 2 F, welches mit seinem Kontakt 2y, seinen
Haltestromkreis vorbereitet. -Nach Abfall des Relais 2S -wird dieser Haltestromkreis
geschlossen, über den auch die Wic'klung I des Relais 2 X erregt -wird. Der
Kontakt 21,. schließt den Sendestromkreis, der über die ausgewählte Zonenleitung
verläuft. Es sei angenommen, daß durch die Stromstoßreihen, welche die Vermittlungsstelle
des gerufenen Teilnehmers kennzeichneten, die Zonenleitung z 15 ausgewählt wurde.
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Durch den Kontakt 2y, wird daher der Stromkreis geschlossen: --,Kontakt
-h 5, Leitung z 15, Schaltarme 7c10 i, wb i, wrx i, Kontakt 2 y#,
Relais 2J, - , Durch -die Nocken der Nockenscheibe NK5 wird nunmehr
der Kontakt --k 5 mehrere Male geschlossen. Jedesmal wird das Relais 2J erregt,
welches mit seinem Kontakt 2 il einen Stromstoß über die Ader i dl, aussendet.
Diese Ader i cd., führt Über den Schaltarm d des Anrufsuchers AS i (Fig.
i@) zu dein Zähler ZJ1 ,les anrufenden Teilnehmers, welcher durch jeden Stromstoß
erregt wird und das Zählwerk fortschaltet. Sobald die Nocke der ockenscheibe YS
2 den Kontakt sk 2 schließt, wird über den Schaltaren 7c-- 2 erneut ein Stromkreis
für das Relais 2S geschlossen: +,Kontakt sk 2, Ruhestellung des Schaltarmes zc,r,
, 2, Kontakte 2 X" z g:, Relais 2S. -. Der Kontakt 2 s1 unterbricht nunmehr den
Haltestromkreis des Relais 2 I-, welches abfällt, während das Relais 2 X zunächst
noch über seine Wicklung Il erregt gehalten -wirdwährend der Erregung der Relais
2 S und 2 X' wird über die Kontakte 2 s_ und 2x, das Relais 2 Z erregt, das sich
über seinen Kontakt 2Z1 nunmehr für die Dauer der Verbindung selbst hält. Nach Abfall
des Relais 2 S fällt auch das Relais 2 X ab. Die Zahl der durch den Kontakt zk
5 ausgesandten Stromstöße wird somit bestimmt durch den Ahstand der Nocken
der Nockenschei:beii NS r; _VS 2. In dem in Fig. 3 dargestellten Beispiel werden
6 Stromstöße durch den von der \Tockenscheibe NK 5 gesteuerten Kontakt zk
5
zur Aussendung gebracht. Diese Z_ä:hlstroinstöße bewirken die Belastung
des anrufenden Teilnehmers mit einer Gebühr, die stets für die Herstellung einer
Verbindung zu dem betreffenden Teilnehmer zu entrichten ist. Löst der anrufende
Teilnehmer sofort nach dem Melden des angerufenen Teilnehmers die Verbindung aus,
dann werden weitere Zählstromstöße nicht ausgesandt und es bleibt bei der Anrechnung
dieser Gebühr. Hält jedoch der anrufende Teilnehmer die Verbindung aufrecht, dann
muß nunmehr die Zeitdauer der Verbindung. überv#acht werden.
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Beim Ansprechen des Relais 2Z -wird durch den Kontakt 2z., ein Stromkreis
für den Antriebsina.gneten DZ des Zeitschaltwerkes geschlossen, der von einem Kontakt
ttk io beherrscht wird. Der Kontakt uk io -wird beispielsweise von einer Uhr alle
io Sekunden geschlossen, so daß die Schaltarme z.,z i bis -cc'z 3 des Zeitschaltwerkes
durch den AntriebsmagnetetiDZ alle io Sekunden tun einen Schritt fortgeschaltet
werden. Nach der ersten Fortschaltung kommt über den Schaltarm ulz i des Zeitschaltwerkes
erneut ein Stromkreis für das Relais 2 S zustande, sobald der Nocken der
Nockeiisc'heibe NS 2 den Kontala s7,# 2 schließt. Das Relais 2 S bewirkt
bei
seiner vorübergehenden Erregung wieder die Erregung der Relais
2Y und 2X, so daß an dem Kontakt 2y2 der Sendestromkreis wieder geschlossen
wird. Unter dem Einfluß der Nocken der Nockenscheibe NK 5 wird nunmehr . -der Kontakt
zk 5 mehrere Male geschlossen, so daß das Relais 2I eine entsprechende Anzahl
von Zählstromstößen auf den Zähler des anrufenden Teilnehmers- überträgt. Sobald
nunmehr der Nocken der Nockenscheibe NS i den Kontakt sk i vorübergehend schließt,
kommt über den Schaltarm wz a in Stellung i wieder ein Stromkreis für das Relais
2,S zustande, welches die Aberregung der Relais 2-Y und :2X bewirkt. Der Sendestromkreis
wird an .dem Kontakt 2y2 wieder unterbrochen. In dem angenommenen Beispiel (Fi.g.3)
werden somit nach Ablauf der ersten io Sekunden der Gesprächsdauer 18 Zählstromkreise
übertragen. Diese' 18 Zählstromkreise ergeben zusammen mit den bereits unmittelbar
beim Aushängen des Hörers seitens des gerufenen Teilnehmers übertragenen 6 Zählstromstößen
die Gebühr, welche für die ersten 3 Minuten der Gespräc'hsdauer zu berechnen sind.
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'Sobald nach Ablauf von 3 Minuten der Schaltarm wz i auf den i9. Kontakt
auftrifft und der Nocken der Xockenscheibe NS i den Kontakt sk i schließt, wird
das Relais 2S wieder vorübergehend erregt und erregt die Relais 2 Y und 2X.
Der Sendestromkreis wird jetzt über den Kontakt 2y2 so lange geschlossen gehalten,
bis der Nocken der Nockenscheibe NS 3 .den Kontakt sk 3 vorübergehend schließt,
und über .den Schaltarm wz 2 in Stellung i9 das Relais 2 S wieder vorübergehend
erregt wird, so daß die Relais 2 Y und 2 X abfallen. In .dem gewählten
Beispiel (Fig. 3) werden somit nach Ablauf der 3. Minute 8 Zählstromstöße übertragen.
Sobald nach Ablauf der q.. Minute der Schaltarm wz i auf den z5. Kontakt
fortgeschaltet ist und der Nocken der Nockenscheibe NS 3 den Kontakt sk 3 vorübergehend
schließt, wird das Relais 2 S wieder kurzzeitig erregt. Das Relais 2 Y spricht an
und hält den Sendestromkreis nunmehr so lange geschlossen, :bis der Nocken der Nockenscheibe
NS q. den Kontakt sk q. vorübergehend schließt. Hierbei wird über den Schaltarm
wz 2 in Stellung 25 das Relais 2 S wiederum erregt und die Relais
2Y und 2X fallen ab. in dem -gewählten Beispiel (Fig. 3) werden nach
Ablauf der 4.. Minute 8 Stromstöße übertragen.
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Die gleichen Vorgänge spielen sich nach Ablauf der 5. Minute ab, wenn
die Schaltarme auf dem 31. Schritt stehen. Hier wird der Sendestromkreis
durch Vermittlung des Nockens der Nockenscheibe ATS ,4 geschlossen und durch Vermittlung
des Nockens der Nockenscheibe NS i wieder .geöffnet. Es werden in .dem .gewählten
Beispiel ebenfalls 8 Stromstöße ausgesandt. Ebenso wird nach Ablauf jeder weiteren
Minute der Sendestromkreis für die Dauer des zeitlichen Abstandes der aufeinanderfolgenden
Nocken der N ockenscheiben NS r, ATS 3 und ATS q. gecchlossen. Die
Ein- und Ausschaltung des Sendestromkreises wird somit durch die Ver-11, der Nocken-
der Nockenscheiben NS i
t *ltin bis NS .4 bestimmt; während die der ausgewählten
Zonenleitung zugeordnete Nockenscheibe NK 5 die Nocken zur Aussendung aller
Stromstöße enthält, die nach Ablauf der einzelnen Zeitabschnitte der Verbindung
ausgesandt werden müssen.
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Die Ein- t4nd Ausschaltung erfolgt in folgender Weise:
| Ein- Aus- Zähl- |
| schaltüng schaltung ströme |
| Grundgebühr ..... N S x N S 2 6 |
| Ergänzung auf |
| 3-Minutengebühr NS 2 N S r 18 |
| q.. Minute ........ NS i NS 3 8 |
| 5. - ........ NS3 NS4. 8 |
| 6. ........ NS4 NSr 8 |
| 7. - .......: NSi NS3 8 |
| B. - ........ NS3 NS4. 8 |
| g. - ........ NS .I NS i 8 |
| usw. |
In gleicher Weise wird die Aussendung der Zählstromstöße vorgenommen, wenn durch
die Stromstoßreihen, die die Vermittlungsstelle des gerufenen Teilnehmers kennzeichnen,
eine andere Zonenleitung, .beispielsweise die Zonenleitung z 13, ,ausgewählt wurde
und infolgedessen eine andere Nockenscheibe, beispielsweise die Nockenscheibe NK
3, den Sendekontakt steuert. _ Während der Fortschaltung der Schaltarme des
Zeitschaltwerkes kann durch einen besonderen Schaltarm jeweils kurz vor Erreichung
der Stellung, über die das Relais 2 S zur Ein- und Ausschaltung des Sendestromkreises
gesteuert wird, in .an sich bekannter Weise eine Wechselstromquelle zur-Signalgabe
an die Sprechleitung angeschaltet werden, welche dem anrufenden Teilnehmer anzeigt,
.daß :binnen kurzem -eine neue Gebühr zur Anrechnung gebracht wird. Auch können
über einen besonderen Schaltarm des Zeitschaltwerkes Schaltmittel gesteuert werden,
welche nach .Ablauf einer vorbestimmten Zeitspanne, beispielsweise nach Ablauf der
io. Minute, die Auslösung der Verbindungseinrichtungen unabhängig von dem Einhängen
des
Hörers seitens des anrufenden Teillielhniers vornehmen.
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War ,bei Herstellung der Verbindung durch den anrufenden Teilnehmer
die Zähleinrichtung ZUG (Feg. 2) zu einem Zeitpunkt belegt worden, da der
Nachttarif gültig war und der Kontakt td, g-ecifftiet war, dann konnte durch die
Erregung des Relais 2 C das Relais " nicht erregt werden. Das Relais 2N hat hei
seiner Erregung während der Zeitspanne, da der Tagtarif gültig ist, finit seinem
Kontakt 211. jeweils für die Dauer der Schließung des Sendestromkreises einen
Stromkreis Tiber die Wicklung 1I des Relais 2 D geschlossen; das Relais -2
D wurde hierdurch während der Aussendung von Zählstromstößen erregt gehalten, obwohl
der Stromkreis über seine Wicklung I jeweils an dem Kontakt 21'" unterbrochen wurzle.
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Wäliren(1 der Gültigkeit des Nachttarifs besteht niail-°Is einer Erregung
des Relais 2.V dieser Haltestromkreis nicht. Die Wicklung Il des Relais
2 D wird zwar jeweils bei Erregung des Relais 2,1 in dem Sendestromkreis
über die Kolltal:te 2 y4, 2 de, ;-c 2, rhc, rh 2 und 2 i, erregt.
Das Relais hält infolge seiner Verzögerung seinen Anker jedoch nur angezogen, wenn
diese Stromstöße schnell aufeinanderfolgen. Tritt während der Schließung des Sendestromkreises
eine längere Pause zwischen zwei Stromstößen auf, dann kommt das Relais
2 D zuln Abfall und unterbricht mit seinem Kontakt 2d, den Stromkreis
über die Ader i d." über den der Zähler ZJI des anrufenden Teilnehmers gesteuert
irrl.
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Hierdurch wird erre:clit, daß mittels der Nocken der ausgewählten
Nockenscheihe, z. B. der Nackenscheibe A-Ii 5, während der Gültigkeit des Nachttarifs
eine geringere Anzahl t-i.n Stronistöl'en ausgesandt werden. Wird z. B. zur-Aus;endung
der Zählstromstöße für rlie Grundgebühr Glas Relais -2 I' vermittels des . Nockens
der Nockensc'heibe NS i erregt, dann werden die ersten .I Stromstöße vermittels
des durch den Kontakt zk 5 gesteuerten Relais 2l richtig ausgesandt. Der fünfte
Noclzen der Nockensclieilren Xli 5 folgt aber in größerem zeitlichem Abstand auf
den viertele Nocken. <o daß in der hierdurch entstehenden Pause (las Relais 2
D abfällt und die Aussendung weiterer Stromstöße an dem Kontakt 2 (l;3 tiiiterbindet.
Es werden also des Nachts nur _f Zälilstromstöfe für die Toleranzgebühr Wirrl sodann
nach Ablauf von 1o Sekunden (las Relais 1 I- vermittels des Nockens der Nackenscheibe
NS -2 wiederum erregt, dann wird gleichzeitig über einen Nocken der Nackenscheibe
1'S 5 der Kontakt s1
;geschlossen und hierdurch das Relais
2 D
Tiber
seine Wicklung III erregt. Nunnnehr
| wird in dem angenommenen Beispiel (Feg. 3) |
| durch den ersten Nocken der Nackenscheibe |
| AW 3, der denn Nocken der Nackenscheibe |
| .','S 2 folgt, wieder das Relais 2.1 "-ä
hrend |
| der l@rregung des P\-elais 2 D erregt und ein |
| Z:ililstrotnstoß ausgesandt. Der nächste Nocken |
| folgt jedoch in einem größeren zeitlichen Al>- |
| stan(l, so daß l@elais 2 D abfallt und die Aus- |
| sendung dieses Stromstoßes unterbindet. So- |
| rlann wird durch einen Nocken der @ocken- |
| sclieibe NS 5 das Relais 2 D über den
Kon- |
| takt sh 5 wieder erregt und ,vührenrl rlei Aus- |
| sendung der nächsten fünf schnell aufeinander- |
| folgenden Stromstöße erregt gehalten. Durch |
| die jetzt folgende längere Pause füllt jedoch |
| Relais D wieder ab, so dali die nächsten drei |
| Stromstöße nicht ausgesandt werden. Darauf- |
| hin wird durch einen Nocken der Nocken- |
| scli-eibe A'.S'5 (las Relais 2D über den Kon- |
| takt slz 3 ein drittes 11a1 erregt, so daß die |
| nächsten sechs schnell aufeinan,lerfol-eierleti |
| Sti-onistöl.lc: atisgesan dt werden. Infolge der |
| anschließenden längeren Pause fällt das |
| Relais D sodann wieder ab, und die Fetzten |
| zw,#1 @tI'Olel@to l.ie R-er_1CI2 .nicht anisgesandt. |
| Während der Gültigkeit des Nachttarifs |
| wurden zur Ergiinzung der Dreiminuten- |
| gebühr somit mir 12 Stromstöße ausgesandt. |
| In gleicher Weise werden auch bei jeder |
| ,veiteren @chlieflung des Sendestromkreises |
| immer nur die Stromstöße ausgesen(let, die |
| schnell aufeinanderfolgen. Die Nackenscheibe |
| NS j# 1 )e sit7 t zür Erre,' gung
l# des Relais 2 D |
| vier Nocken, «-elche in ihrer Lage genau mit |
| len verschiedeneli Nocken der Nackenscheiben |
| A-S 1 bis NS d. übereinstimmen. Ein und |
| .dieselbe 2@Tockenscheibe des gelneinsainen |
| Zählstroilstol-'lsenders enthält somit die |
| Zocken für die Aussendung der Zählstroni- |
| stöße, die den Gebühren entsprechen, welche |
| iiir die einzelnen Zeitabschnitte der Verbin- |
| dung berechnet werden: Grundgebühr, Er- |
| gänzung auf Dreiminutenbebühr, Gebühr für |
| die vierte, fünfte und folgende Minute. Die |
| ?'ntersclieidln- der Zahl der Zälilsti-onistöße, |
| die während der Gültigkeit des Tag tarifs |
| und während der Gültigkeit des Nachttarifs |
| ausgesen,-let «-erden, wird durch die lauer |
| .der zwischen zwei Ziililstromstößen bestuhen- |
| den Pause gewonnen. |
| Hängt der anrufende Teilnehmer hei Be- |
| enrligung des Gesprächs seinen Hörer ein, |
| dann werden in dem Anrufsucher AS i |
| (F i". i i die Relais i A und i B aberregt. Der |
| Kontakt i a., schließt das Relais i N kurz, |
| welches abfällt. Der Kontakt i n, öffnet den |
| Stromkreis nies Relais i C. Hierdurch werden |
| alle Relais stromlos. Bei der Üffnung des |
| Kmitaktes i n, wird auch der Stromkreis über |
| die Ader i r.. unterbrochen, so rlaß der Grup- |
| p enw; ähler Cfif' (Fig. 2) ausgelöst wird. Hier- |
hei wird der Stromkreis über die Ader z c3 unterbrochen und die
Verbindung ausgelöst. Das Relais 2 C der Zähleinrichtung
ZUG fällt ab, wodurch
alle Relais aberregt wercl@n. Der Kontakt 2 c, schließt einen Stromkreis für die
Rückstellung der Schaltwerke
DA, DB, DC und DZ, der von einem Unterbrecher
UP 2 gesteuert wird.
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Will man .als Grundgebühr jeder aufgebauten Verbindung lediglich die
gleiche Gebühr, die für eine gewöhnliche Ortsverbindung .berechnet wird, zur Anrechnung
bringen, dann wird zweckmäßig beim Melden des gerufenen Teilnehmers .der Zähler
des anrufenden Teilnehmers in der gleichen Weise beeinflußt wie hei einer gewöhnlichen
Ortsverbindung. Zu diesem Zweck muß die Rückineldung, welche das Aushängen .des
Hörers seitens des gerufenen Teilnehmers kennzeichnet, durch die Zähleinrichtung
ZUG (Fig, 2) uriverlängert weitergegeben werden. In der Schaltungsanordnung
der Fig. 2 ist daher .der Kontakt 2 k3 wegzulassen.' Durch die Rückineldung,
welche das Aushängen des Hörers seitens des gerufenen Teilnehmers kennzeichnet,
wird das Relais-> l über die Rückmeldeleitung i b3 für die Dauer von 5o m/s
erregt. Es gibt mit dein Kontakt 2i1 diesen Stromstoß mit gleicher Dauer über die
Rückmel.deleitung i b. weiter, so daß in crem Anrufsucher AS i das Relais
1111 erregt wird, welches. mit Kontakt i ua, den Stromkreis für das Relais i G :-chließt.
Der Kontakt i g1 unterbricht den Stromkreis des Relais i 1J. Bevor jedoch Relais
i D zum Abfall gelangt, fällt Relais i AI wieder ab und schließt für die Dauer der
Abfallverzögerung des Relais i D den Stromkreis: ' -j-, Kontakte i e., i,-" i d2,
i in, Schaltarm i d cles Anrufsuchers AS i, Zählmagnet ZM, -.
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Der Zähler des anrufenden Teilnehmers wird somit, wie bei einer Ortsverbindung,
um einen Schritt fortgeschaltet.
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In der Zähleinrichtung ZUG ist durch das Ansprechen des Relais
2J das Relais 2K erregt worden,, so daß bei Abfall des Relais 2 I nunmehr
das Relais 2 G anspricht; welches den gemeinsamen Zählstromstoßsender wirksam macht.
Da von dem gemeinsamen Zählstromstoßsender in diesem Falle keine Zählstromstöße
zur Anrechnung der Grundgebühr auszusenden sind, darf bei der erstmaligen Erregung
des Relais 2Y der Sendestromkreis noch nicht geschlossen sein. Zwischen dem Kontakt
-, y, und demRelais 2J wird daher ein Kontakt des Relais 2Z eingefügt, welches
bei der zweiten Erregung des Relais 2 S unter dem Einfluß des Nockenkontaktes sk
2 erregt wind und gleichzeitig das Zeitschaltwerk DZ einschaltet. Sobald nach io
Sekunden unter dem Einfluß -des von einer Uhr gesteuerten Kontaktes uk io die Schaltarme
«@z 1, 702 ' 2 des Zeitschaltwerkes um einen Schritt fortgeschaltet sind,
muß nuninehr von dem gemeinsamen Zählstromstoßsender -eine solche Anzahl von Zählstromstößen
zur Aussendung gebracht werden, die dc r Dreiminutengebühr abzüglich des einen zur
Errechnung der Grundgebühr bereits berechneten Zählstromstoßes entspricht. Diese,
Stromstoßsenclung zur Ergänzung auf die Dreiminutengebühr wird eingeschaltet durch
den Nocken NS 2 und abgeschaltet durch den Nocken der Nockenscheibe lNTS
i. Infolgedessen muß der Nocken der Nockenscheibe \%S 2, wie in der Zeichnung Fi.
3 punktiert angedeutet, so kurz auf den' Nocken :der Xockenscheibe NS i folgen,
daß der Abstand dieser beiden Nocken nur einem Zählstromstoß entspricht. Es kommen
somit im Anschluß an die lokale Fortschaltung des Zählmagneten unter dein Einfluß
der Rückmeldung, die das Aushängen des Hörers seitens des gerufenen Teilnehmers
kennzeichnet, von clem gemeinsamen Zählstromstoßsender nunmehr alle Zählstromstöße
der ausgewählten Zonenscheibe, z. B. NIL 5, abzüglich eines Zählstromstoßes
zur Aussendung.
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In dem beschriebenen Ausführungsbeispiel sind die Sendenockenscheiben
NK 3, NK 5 des gemeinsamen Zählstroinstoßsenders jeweils mit gleich großen Nocken
ausgebildet, jedoch ist der Abstand zwischen den einzelnen Sendenocken verschieden
groß gewählt,-so daß Zeitschaltmittel bei Eintreten einer Pause in der Zählstromstoßsendung
-die Übertragung der Zählstromstöße abbrechen oder unterbinden. Hierdurch wird die
Zahl der Zählstromstöße, die während der Gültigkeit des verbilligten Tarifes auszusenden
sind, beschränkt.
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In ähnlicher Weise kann eine Beschränkung der Zahl der Zählstromstöße
mittels ZeitscIialtmitteln auch vorgenommen werden, wenn nicht die Pause, die sich
an jeden Stromstoß anschließt, unterschiedlich lang gehalten wird, sondern wenn
durch verschieden große Sendenocken unterschiedlich lange Zählstromstöße ausgesandt
werden. Das Zeitschaltmittel muß dann die Länge jedes einzelnen Zählstromstoßes
überwachen.
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Die Überwachung der Länge -der einzelnen Zählstromstöße kann auch
gleichzeitig .mit der Cberwachung der Länge der auf jeden Stromstoß folgenden Pause
vorgenommen werden. In diesem Fall sind zwei Zeitschaltmittel vorzusehen, von denen
das eine die Länge des Stromstoßes und das andere die Länge der Stromstoßpause überwacht.
Hierdurch kann beispielsweisse bei der Berechnung
der Gebühren nach
drei oder vier unterschiedlichen Tarifen durch ein und dieselbe ocl:enreihe einer
Sendenockenscheibe eine entsprechende unterschiedliche Anzahl von Zählstromstößen
zur Einwirkung auf den Zähler gebracht «erden.