DE697956C - Muenzfernsprecher - Google Patents

Muenzfernsprecher

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DE697956C
DE697956C DE1937M0139436 DEM0139436D DE697956C DE 697956 C DE697956 C DE 697956C DE 1937M0139436 DE1937M0139436 DE 1937M0139436 DE M0139436 D DEM0139436 D DE M0139436D DE 697956 C DE697956 C DE 697956C
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DE
Germany
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coins
magnet
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Expired
Application number
DE1937M0139436
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Ludwig Friedric Mueller
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Telephon Apparat Fabrik E Zwietusch and Co
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Telephon Apparat Fabrik E Zwietusch and Co
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M17/00Prepayment of wireline communication systems, wireless communication systems or telephone systems
    • H04M17/02Coin-freed or check-freed systems, e.g. mobile- or card-operated phones, public telephones or booths
    • H04M17/023Circuit arrangements
    • HELECTRICITY
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Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Prepayment Telephone Systems (AREA)

Description

  • . Münzfernsprecher Gegenstand des Hauptpatents 693 774 ist ein Münzfernsprecher mit einer Münzenabzählvorrichtung, durch die .aus dem Münzenvorratskanal unter dem Einfluß von Zählstromstößen die dem Werte der Verbindung entsprechende Anzahl Münzen in den Kassierbehälter geleitet wird, während der Rest der Münzen nach Beendigung ,des Gespräches zurückgegeben wird.
  • Bei dieser Anordnung i.st der Aufbau einer Fernsprechverbindung nur nach Einwurf einer dein Höchstbetrag der möglicherweise zu berechnenden Gebühr entsprechenden Anzahl Münzen möglich.
  • Diese Betriebsweise hat gegenüber den bekannten Münzfernsprechern mit Münzenabzählvorrichtung den Vorteil, daß die Zählstromstoßgabe nach Gesprächsschluß gegeben werden kann, da sichergestellt ist, daß sich die im Höchstfall zu kassierende Anzahl von Münzen im Vorratskanal befindet.
  • In einer der bekannten Anordnungen wird unter dem Einfluß der bei Beginn des Gespräches gegebenen Zählstromstöße geprüft, ob die Zahl der im Vorratskanal befindlichen Münzen dem Werte der hergestellten Verbindung entspricht. Bei Vorhandensein der richtigen Zahl von Münzen erfolgt die Kassierung, im anderen Fall die Rückgabe der Münzen unter Sperrung der Verbindung. In den Fällen, in denen die Zählstromstöße vom Amt erst am Ende des Gespräches ausgesendetwerden, ist daher die bekannte-Einrichtung nicht brauchbar. Die Amtsschleife, über die die Wahlstromstöße gegeben werden, wird bei der Anordnung nach dem Hauptpatent erst nach Einwurf der der Höchstgebühr entsprechenden Anzahl Münzen geschlossen. Das bedeutet, daß auch bei einem ankommenden gebührenfreien Gespräch und bei einem Ortsgespräch niedrigster Gebühr die Höchstgebühr eingeworfen werden muß. Durch die Erfindung soll dieser Nachteil beseitigt «erden. Erreicht wird dies dadurch, daß in der Ruhelage des durch Geldeinwurf zu verstellenden Schalters der Wahlstromstoßsendekontakt kurzgeschlossen ist. Bei einem gebührenfrei artkommenden Gespräch ist auf diese Weise der Münzfernsprecher nach Abheben des Hörers sofort gesprächsbereit, da keine Wahlstromstöße zur Aussendung gebracht werden müssen. Um auch bei einem Ortsgespräch die Betriebsbereitschaft des Apparates bereits nach Einwurf der niedrigsten Ortsgebühr zu erreichen, ist ferner über den Wahlstromstoßsendekontakt ein zweiter Kurzschlußstromkreis aus dem durch Geldeinwurf zu verstellenden Schalter und einem Hilfskontakt des Nummernschalters gebildet. Dieser Hilfskontakt am Nummernschalter soll in bekannter Weise nur bei Wahl der Kennziffer einer Verbindung umgelegt werden, die einer Mehrfachzählung unterworfen ist. Da bei einer Ortsverbindung der Hilfskontakt am Nummernschalter nicht schließt, ist eine Verstellung des durch Geldeinwurf zu bewegenden Kontaktarmes nur um einen Schritt erforderlich und nicht um so viele Schritte, wie es der Höchstgefahr entspricht.
  • Eine weitere Verbesserung der Anordnung nach dem Hauptpatent besteht in Einrichtungen, die die Verwendung von Münzen verschiedenen Wertes zulassen. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung wird nämlich der durch Geldeinwurf zu verstellende Kontaktarm je nach dem Wert der eingeworfenen llfünzen um verschieden große Schritte fortgeschaltet. Die Verwendung von Münzen verschiedenen Wertes setzt jedoch voraus, daß unter dem Einfluß der am Schluß des Gespräches gegebenen Zählimpules-erst die mehrwertigen und dann die einwertigen Münzen in den Kassierbehälter geleitet werden. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist daher in dem Kanal. der mehrwertigen Münzen ein Fühlkontakt angeordnet, durch den bei Vorhandensein einer mehrwertigen Münze im Kanal die ankommenden Zählstromstöße nur auf das Abzählwerk der mehrwertigen Münze einwirken. Der Fühlkontakt arbeitet dabei mit einem Zählwerk in der Weise zusammen, daß erst nach Aufnahme der dem Mehrwert der hochwertigen Münze entsprechenden Anzahl von Zählstromstößen ein Kassierimpuls auf den Abzählrnagneten der hochwertigen Münze gegeben wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
  • Fig. i zeigt die grundsätzliche Schaltung einer Münzfernsprechstelle, die für den Einwurf von Münzen ein und desselben Wertes ausgerüstet ist; Fig. z und 3 zeigen Einzelheiten der Kassiervorrichtung dieser Münzfernsprechstelle; Fig. q. zeigt die grundsätzliche Schaltung einer Münzfernsprechstelle, die für den Einwurf verschiedenwertiger Münzen ausgebildet ist; Fig. 5 zeigt die Kassiervorrichtung dieser hZünzfernsprechstelle.
  • Die Münzfernsprechstelle besitzt einen Speicherkanal K, in welchen die Münzen eingeworfen werden. In den Kanal K ragt das eine Ende eines drehbar gelagerten Fortschaltehebels SH, welches durch jede eingeworfene Münze verschwenkt wird. Der Fortschaltehebel SH schaltet hierbei das Schaltrad S um einen Schritt weiter; mit dem Schaltrad S ist über eine Welle ein Schalt-arm s verbunden, der bei jedem Schritt des Schaltrades S auf den nächsten Kontakt seiner Kontaktbank fortgeschaltet wird. In der Ruhestellung der Anordnung ist der Stromstoßsendekontakt nsi der Wählscheibe über den Schaltarm s kurzgeschlossen. Auf Grund eines Anrufes seitens des Amtes, der in bekannter Weise den Wecker TV zum Ertönen bringt, kann der Teilnehmer nach Abheben seines Hörers und Umlegen des Hakenum-Schalters H ein ankommendes Gespräch entgegennehmen.
  • Will der Teilnehmer eine Ortsverbindung herstellen, dann muß er zunächst eine Münze in den Speicherkanal K einwerfen und hierdurch die Fortschaitung des Schaltarmes s auf den ersten Schritt bewirken, auf dem der Kurzschluß des Wählscheibenkontaktes nsi aufgehoben ist.
  • Es sei angenommen, daß der Teilnehmer zur Herstellung von Verbindungen, die nach anderen Ämtern verlaufen und die daher einer Mehrfachzählung unterworfen sind, zunächst eine besondere Kennziffer, z. B. o, wählen muß. Die Wählscheibe des Münzfernsprechapparates ist mit einer an sich bekannten Einrichtung versehen, welche bei Wahl der Zahl dieser besonderen Kennziffer an erster Stelle im Zuge des Wählvorganges einen Kontakt yask bleibend schließt. Hat daher der Teilnehmer nur eine einzige Münze eingeworfen und wählt er nunmehr die besondere Kennziffer, dann wird über den Schaltarm s auf Kontakt i und den Kontakt nsk erneut der Wählscheibenkontakt asi kurzgeschlossen, so daß weitere Stromstöße zum Aufbau der Verbindung nicht ausgesandt werden können. , Es sei ferner angenommen, daß bei solchen , Fernverbindungen die zu berechnenden Gebühren nur einen bestimmten Höchstbetrag annehmen können, der im dargestellten Beispiel den sechsfachen Betrag der für eine Ortsverbindung zu.entrichtenden Gebühr ausmacht. Diese Beschränkung der Gebühren auf einen Höchstbetrag kann dadurch veranlaßt sein, daß die Fernverbindungen nur entsprechend ihrem Zonenwert belastet werden. Werden die Fernverbindungen auch in Abhängigkeit von der Zeitdauer der Gespräche belastet, dann sind in der Vermittlungsstelle Einrichtungen zur Begrenzung der Zeitdauer auf ein bestimmtes Maß vorgesehen.
  • Der Teilnehmer kann nach Wahl der besonderen Kennziffer für die Fernverbindungen nur dann weiterwählen, wenn er zuvor die dem Höchstbetrag entsprechende Anzahl Münzen in den Speicherkanal K eingeworfen hat. Ist in dem dargestellten Beispiel der Schaltarm s bis auf den sechsten Kontakt fortgeschaltet worden, dann ist der über den Kontakt nsk der Wählscheibe vorbereitete Kurzschluß des Wählscheibenkontaktes nsi wieder aufgehoben, und der Teilnehmer .vermag nunmehr die Stromstoßreihen auszusenden, die für die Vollendung des Verbindungsaufbaues erforderlich sind.
  • Die in den Speicherkanal K eingeworfenen Münzen stoßen auf die Ansätze KA des um eine Achse D schwenkbaren Ankers KG eines Kassiermagneten Klll (Fig. i bis 3). Der Anker KG trägt zwei Gruppen von Ansätzen KA und KB, welche durch entsprechende Aussparungen der Seitenwände in den Kanal K eintreten können. Für gewöhnlich liegt der Anker KG unter dem Zuge der Feder KF in der in Fig. 3 dargestellten Lage. Wird der Kassiermagnet KM erregt, dann wird der Anker KG verschwenkt. Die .Ansätze KA geben die an ihn anliegende Münze frei, so- daß diese in Richtung des Pfeiles in dem Münzspeicherkanal K weiterrollt und in den Ansätzen KB des Ankers abgefangen wird. Wird sodann der Kassiermagnet Kill wieder aberregt, dann treten die Ansätze KA zwischen die vorderste und die nächste Münze ein, während die Ansätze KB die vorderste Münze freigeben, die sodann in eine Kasisette KS rollt. An der Stelle des Münzenspeicher; kanals, an der der Anker KG des Kassiermagneten angeordnet ist, ist der Boden RS des Kanals beweglich ausgebildet und an einer Achse C gelagert. Der bewegliche Laufboden RS ist mit dem Anker eines Magneten R111 verbunden. Wird dieser Rückgabeinagnet Rill erregt, dann wird der Boden RS weggezogen und die an den Ansätzen KA bzw. KB des Ankers KG aufgehaltenen Münzen fallen in einen Rückgabekanal RK, aus* dem sie in bekannter Weise entnommen. werden können. ' Die Anschlußleitung der Münzfernsprechstelle ist indem Amt beispielsweise mit einem Vorwähler VW verbunden. Wird bei Abnahnme des Hörers in der Münzfernsprechstelle ein Schleifen.schluß hergestellt, dann spricht im Amt .das Relais R über seine beiden Wicklungen an. Er ver anlaßt durch Schließen des Kontaktes r die periodische Erregung des Antriebsmagneten D des V orwählers ,VW. Sobald der Vorwähler eine freie Leitung findet, wird das Trennrelais T' über seine beiden Wicklungen erregt, welches den Fortschaltestromkrei's mit t1 unterbricht, mit den Kontakten t2 und t3 die Sprechleitung fortschaltet und über Kontakt t4 vorbereitend ein Relais H erregt. Parallel zu der Wicklung I des Relais T, welche nach Stillsetzung des Vorwählers VW allein in dem über die Prüfader verlaufenden Stromkreis liegt, ist die Wicklung I eines Zählrelais ZR eingeschaltet. Dieses Relais ZR i wird für gewöhnlich nicht erregt. Werden jedoch für die Zwecke einer Zählung-von dem Amt Stromstöße mittels des Kontaktes zi übertragen, dann tritt eine Stromverstärkung auf der Prüfader ein, das Relais ZR spricht über seine Wicklung I an und schaltet mit dem_Kontakt zrl den Zähler Z ein., Gleichzeitig wird für die Dauer der Erregung das Relais ZR mittels der Kontakte zrz und zr3' Wechselstrom an die beiden-Adern der Anschlußleitung der Münzfernsprechstelle gelegt. In der Münzfernsprechstelle- liegt zwischen diesen beiden Adern über einen Kondensator der Kassiermagnet Kill, welcher durch den Wechselstromstoß vorübergehend erregt wird und durch Anzug und Abfall seines Ankers KG in der beschriebenen Weise die Kassierung einer Münze bewirkt. Der Anker des Magneten Kill schließt bei seinem Anzug noch einen Kontakt kin, über den der Rückgabemagnet R111 an die untere Ader der Sprech= Leitung gelegt wird. Ist während der Aussendung des Wechselstromstoßes das Relais -T in der Vermittlungsstelle erregt, dann findet der Rückgabemagnet R1111eeine Spannung.
  • Werden nach Beendigung des Gespräches bzw.. nacherfolgloser Verbindung beim Einhängen des Hörers in der Münzfernsprechstelle die Verbindungseinrichtungen des Amtes in nicht näher dargestellter Weise ausgelöst, -dann wird auch- das .Relais T stromlos. Der Kontakt t4 schließt nun einen Stromkreis über die Wicklung II des Relais ZR, der durch den Kontakt h des Verzögerungsrelais H vorbereitet ist. Da die Erregung des Relais H durch den Kontakt t4 unterbrochen wird, wird das Relais ZR nunmehr für die Dauer der Abfallverzögerung des Ankers des Relais H erregt. über die Kontakte zr2 und zrg wird wieder ein Wechselstromstoß zu der Münzfernsprechstelle gesandt, der den Kassiermagneten KIVI erregt. Nunmehr liegt über dem Kontakt t5 aber auch Spannung an der unteren Ader der Sprechleitung, so daß während der Erregung des Kassiermagneten KILL auch der Rückgabemagnet Rill erregt wird. Der Rückgabemagnet Rill zieht seinen Anker an, welcher den beweglichen Laufboden RS des Münzspeicherkanals K verschwenkt. Die in dem Münzspeicherkanal liegenden, noch nicht kassierten Münzen fallen infolgedessen in den Rückgabeschacht RK und können von dem Sprechgast wieder entnommen werden. Sobald in der Vermittlungsstelle das Relais ZR wieder abfällt, wird der Ruhezustand der Anordnung erneut hergestellt. Obwohl also der Sprechgast vor Aufbau einer Fernverbindung zunächst eine Anzahl von Münzen, z. B. sechs, die dem Höchstbetrag der möglicherweise zu berechnenden Gebühren entspricht, in den Münzspeicherkanal einwirft, «-erden nur so viele Münzen kassiert, als Zählstromstöße in dem Amt zur Beeinflussung des Zählers Z erzeugt werden. Die restlichen, nicht verbrauchten Münzen werden sodann zurückgegeben.
  • Bei der in den Fig. q. und 5 dargestellten Anordnung ist der Münzfernsprechapparat mit zwei Münzspeicherkanälen ausgerüstet. Der Kanal H dient zur Speicherung hochwertiger Münzen, während der Kanal N zur Speicherung der geringwertigen Münzen dient. In beide Speicherkanäle ragen Ansätze der Fortschaltehebel SH' und SH2. Der Fortschaltehebel SH' wirkt auf das Schaltrad S' ein, welches den Schaltarm in großen Schritten fortschaltet, die ein Mehrfaches der Einzelschritte betragen. Der Fortschaltehebel HS2 schaltet hingegen das Schaltrad S2 und damit den Schaltarm s in Einzelschritten fort. Ist beispielsweise der Kanal N für den Einwurf von io-A/,-Stücken und der Kanal H für den Einwurf von 5o-Ji', ,#@-Stücken bestimmt, dann wird bei Einwurf eines io-A,/-Stückes der Schaltarms um einen Kontakt, bei Einwurf eines 5o-AW-Stückes hingegen um fünf Kontakte fortgeschaltet.
  • Für jeden Münzspeicherkanal ist ein besonderer Kassiermagnet KH bzw. Kill vorgesehen, deren Anker entsprechend der in Fig. 3 gezeigten Anordnung ausgebildet sind.
  • An der Stelle der Anordnung der Kassiermagnete sind -die Laufböden RS der beiden Münzspeicherkanäle wieder beweglich ausgebildet, sie stehen gemeinsam unter der Beeinflussung des Rückgabemagneten R41. In den Speicherkanal H für die hochwertigen Münzen ragt ferner an der Stelle der Kassiervorrichtung ein Fühlhebel F, der auf einen Kontakt feinwirkt. Solange vor dem Anker des Kassiermagneten KH, eine hochwertige Münze in dem Kanal H liegt, befindet sich der Fühlhebel F in der in Fig. 5 dargestellten Arbeitsstellung, in der der Kontaktsatz f umgelegt ist. In Fig. q. ist der Kontaktsatz f in der Ruhelage dargestellt.
  • Zwischen die beiden Adern der Sprechleitung ist über einen Kondensator ein besonderes Kassierrelais hR eingeschaltet, welches durch die vom Amt gesandten Wechselstromstöße erregt wird.
  • Sind lediglich niederwertige Münzen in den Kanal N eingeworfen worden, dann wird bei jeder Erregung des Kassierrelais KR unter dem Einfluß eines Wechselstromstoßes der Kassiermagnet KN über den Kontakt kr2 .erregt und aberregt und bewirkt in der bereits beschriebenen Weise die Kassierung einer Münze. Sind jedoch auch in den Kanal H hochwertige Münzen eingeworfen worden, dann ist der Fühlhebel F und damit der Kontakt f in die Arbeitsstellung umgelegt. Bei der ersten Erregung des Kassierrelais KR wird daher über den Kontakt kr' nicht 'der Kassiermagnet KN, sondern der Kassiermagnet KH erregt, welcher durch Anzug und Abfall seines Ankers in der beschriebenen Weise eine hochwertige 1Zünze kassiert.
  • Bei dieser ersten Erregung des Kassierrelais KR wird über den Kontakt kr2 zugleich mit dem Kassiermagneten KH auch der Antriebsmagnet St einer besonderen Abzählvorrichtung erregt. Dieser Antriebsmagnet schaltet bei seiner Aberregung eine Nockenscheibe fort, welche die Kontakte st' und st2 steuert. Bei dem ersten Schritt dieser N ockenscheibe werden beide Kontakte umgelegt. Durch den Kontakt st' wird der Stromkreis für die Kassiermagnete unterbrochen, so daß diese bei den folgenden Erregungen des Kassierrelais KR nicht beeinflußt werden können. Durch den Kontakt st= wird der Fortschaltemagnet St unmittelbar inAbhängigkeit von dem Kontakt kr- gestellt, so daß bei den folgenden Erregungen des Kassierrelais auch der Fortschaltemagnet St erregt wird und die Nockenscheibe um einen Schritt fortschaltet. In dem angenommenen Beispiel, in dem die hochwertige Münze den fünffachen Wert der niederwertigen Münze besitzt, ist die Nockenscheibe so ausgebildet, daß die nach insgesamt fünf Fortschaltungen die Kontakte st' und st2 wieder in ihre Ruhelage umlegt. Werden also fünf Wechselstromstöße auf das Relais KR übertragen, dann wird lediglich durch den ersten Wechselstromstoß der Magnet KH erregt, solange eine hochwertige Münze in dem Speicherkanal H liegt. Darin wird lediglich durch den ersten Zählstromstoß der Magnet H erregt, welcher ein 5o-e7-Stück kassiert. "Die vier folgenden Stromstöße bleiben für dieKassierung unwirksam. Erst der sechste Stromstoß vermag dann einen der Kassiermagnete zu erregen. Liegt in diesem Augenblick noch eine hochwertige Münze in dem Speicherkanal H, dann ist auch -der Kontakt f noch in seiner Arbeitsstellung umgelegt, und-der Kassiermagnet KH sowie der Fortschaltemagnet ,St werden wieder erregt. Liegt jedoch keine hochwertige Münze mehr in dem Speicherkanal H, dann wird der Kassiermagnet KN erregt, der bei jeder Erregung und A6erregung die Kassierung einer niederwertigen Münze bewirkt.
  • In deni dargestellten Beispiel ist eine besondere elektromagnetisch gesteuerte Abzählvorrichtung vorgesehen, welche wahlweise einen von zwei Kassiermagneten einschaltet. Es ist ebenso möglich, eine mechanisch gesteuerte Abzählvorrichtung vorzusehen und für beide Speicherkanäle einen gemeinsamen Kassiermagneten aAzuordnen. Der Fühlhebel, der das Vorhandensein der hochwertigen Münzen feststellt, muß bei seiner Betätigung dann den Anker des gemeinsamen Kassiermagneten, der für gewöhnlich mit der Einnahmeeinrichtung des Speicherkanals N gekuppelt ist, mit derjenigen des Speicherkanals H kuppeln und zugleich die Fortschalteeinrichtung des mechanischen Abzählgliedes unter den Einfluß des Ankers stellen. Dieses mechanische Abzählglied muß sodann bei seiner weiteren Fortschaltung eine Betätigung der Einnahmeeinrichtungen des Speicherkanals H und des Speicherkanals N sperren, bis so viele Stromstöße empfangen sind, wie sie dem Wertbetrag der hochwertigen Münze entsprechen. Sodann wird die Vorrichtung wieder in die Ruhelage zurückgestellt. Eine solche mechanische Umsteuervorrichtung läßt sich mit einfachen Hebeln ausbilden. Es ist in diesem Fall nicht erforderlich, ein besonderes Kassierrelais vorzusehen, der Kassiermagnet kann vielmehr unmittelbar in die Leitung entsprechend der in Fig. i dargestellten Anordnung eingeschaltet werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Münzfernsprecher nach Patent 693 774, dadurch gekennzeichnet, daß der den Verbindungsaufbau beherrschende, durch Geldeinwurf zu verstellende Schalter (S) sowohl in seiner Ruhelage als auch nach seiner Verstellung durch eine geringere als der Höchstgebühr entsprechende Anzahl Münzen über einen bei Wahl der Kennziffer mit Mehrfachzählung sich schließenden Hilfskontakt (nsk)_des Nummernschalters den Wahlstromstoßsendekontakt (nsi) kurzschließt, so daß änkorrimende Verbindungen ohne vorherigen Münzeinwurf und Ortsverbindungen mit Einfachzählung nach Einwurf einer geringeren als der Höchstgebühr entsprechenden Zahl Münzen herstellbar sind.
  2. 2. Münzfernsprecher nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der durch Geldeinwurf zu verstellende, den Wahlstromkreis beherrschende Schalter (S) durch Münzen verschiedenen Wertes in der Weise verstellbar ist, daß je.nach dem Wert der eingeworfenen Münze der Schalter um eine verschiedene. Anzahl Schritte fortgeschaltet wird und das von den Zählstromstößen gesteuerte, die Münzen in den Kassierbehälter leitende Abzählwerk (KA) durch einen in den Kanal der.mehrwertigen Münzen ragenden Fühlkontakt (F) in der Weise gesteuert wird, daß nach Kassierung einer hochwertigen Münze unter dem Einfluß eines Stromstoßes eine Kassierung weiterer Münzen so lange verhindert ist, bis die dem Wertbetrag der hochwertigen Münze entsprechende Anzahl Stromstöße empfangen ist,
  3. 3. Münzfernsprecher nach Anspruch i und 2; dadurch gekennzeichnet, daß durch den Fühlkontakt (F) bei Vorhandensein einer hochwertigen Münze der Abzählmagnet (KN) der niederwertigen Münze von dem Zählstromkreis abgeteennt und der -Abzählmagnet (KFI) der hochwertigen Münze gleichzeitig mit einem Magneten (St) eines Hilfszählwerkes in den Zählstromstoßkreis geschaltet ist.
  4. 4. Münzfernsprecher nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Hilfszählwerk (St) Kontakte (st' und st) gesteuert werden, die nach Empfang des ersten Zählstromstoßes den Abzählmagneten (KH) der hochwertigen Münze abtrennen und erst nach Empfang der dein Mehrwert der hochwertigen Münze entsprechende Zahl Zählstromstöße wieder in den Zählstromkreis einschalten.
  5. 5. Münzfernsprecher nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß beim Nichtvorhandensein einer hochwertigen Münze nur der Abzählmagnet (KN) der niederwertigen Münze über den Fühlkontakt (F) in den Zählstromkreis geschaltet ist.-
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE884969C (de) * 1941-05-24 1953-07-30 Sodeco Compteurs De Geneve Fernsprecher mit Vorausbezahlung fuer Ortsgespraeche

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE884969C (de) * 1941-05-24 1953-07-30 Sodeco Compteurs De Geneve Fernsprecher mit Vorausbezahlung fuer Ortsgespraeche

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