DE640326C - Schaltungsanordnung zur selbsttaetigen Gebuehrenkontrolle von Muenzfernsprechern - Google Patents
Schaltungsanordnung zur selbsttaetigen Gebuehrenkontrolle von MuenzfernsprechernInfo
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- DE640326C DE640326C DET45708D DET0045708D DE640326C DE 640326 C DE640326 C DE 640326C DE T45708 D DET45708 D DE T45708D DE T0045708 D DET0045708 D DE T0045708D DE 640326 C DE640326 C DE 640326C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M17/00—Prepayment of wireline communication systems, wireless communication systems or telephone systems
- H04M17/02—Coin-freed or check-freed systems, e.g. mobile- or card-operated phones, public telephones or booths
- H04M17/023—Circuit arrangements
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- Computer Security & Cryptography (AREA)
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- Prepayment Telephone Systems (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
30. DEZEMBER 1936
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21a3 GRUPPE 80
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. September 1935 ab
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Münzfernsprecher in Selbstanschlußfernsprechanlagen,
in denen je nach dem Wert der herzustellenden Verbindung ein
. 5 Gebührenwähler im Amt durch Geldeinwurf verstellt werden muß, dessen Einstellung mit
der Stellung des durch Wahlimpulse verstellten Mitlaufwerkes übereinstimmen muß, wenn
die Durchschaltung der Verbindung erfolgen soll.
Da für die Gebührenkontrolle diese Schalteinrichtungen nur während des Aufbaues der
Verbindung benötigt werden, ist bereits vorgeschlagen] das für die Gebührenkontrolle
notwendige Mitlauf werk mehreren Münzfernsprechern gemeinsam zuzuordnen, um den
Aufwand an Schaltmitteln möglichst klein zu halten. Der durch Geldeinwurf zu verstellende
Gebührenwähler wird jedoch zweck-
ao mäßig der Sprechstelle im Amt fest zugeordnet, damit der für die beabsichtigte Verbindung
zu entrichtende Betrag bereits vor Abheben des Hörers vorbereitend eingeworfen werden kann. Bei einem der Sprechstelle im
a5 Amt fest zugeordneten Gebührenwähler 'und
einem nur vorübergehend angeschalteten Mitlaufwähler zum Zwecke der Gebührenkontrolle
müssen so viel Anrufsucherarme vorgesehen werden, als Gebührenwerte in dem Gebührenwähler gespeichert werden können.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, die Vielzahl von Anrufsucherarmen zu vermeiden,
wenn eine große Zahl von Gebührenstufen vorgesehen ist. Erreicht wird dies nach der Erfindung dadurch, daß der die Höhe
des an der Sprechstelle eingeworfenen Betrages kennzeichnende Gebührenwähler seinen
Einstell wert jeweils über dieselbe Ader auf einen Hilfswähler des nur vorübergehend angeschalteten
Zonenprüfsatzes überträgt, der aus Mitlaufwähler und Hilfswähler besteht.
Damit eine sichere Übertragung des Einstellwertes des Gebührenwählers auf den Hilfswähler
erfolgt, ordnet die Erfindung dem Zonenprüfsatz einen Relaisunterbrecher zu,
durch den der gleichzeitige Antrieb des abgreifenden Wählers und des abzugreifenden
Wählers sichergestellt ist.
Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel sind nur die für das Verständnis
der vorliegenden Erfindung notwendigen Schalteinrichtungen dargestellt. Von dem Münzfernsprecher ist der Geldeinwurfkontakt
g gezeigt, der beim Einwurf einer Münze jedesmal kurzzeitig geschlossen wird.
Mit HU ist der Hörerhakenumschaltekontakt und mit nsi ist der Nummernscheibenimpulskontakt
bezeichnet. Durch das Schließen des
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Fritz Appelius in Berlin-Spandau.
Kontaktes g wird im Amt das Geldimpulsaufnahmerelais X erregt. Dieses Relais X besitzt
zwei gegeneinanderges chattete Wick
in der über den Hakenumschalte^r-W-ontakt ι b zieht
U verlaufenden Schleife däs^ ^Kontakt 2 c der I
des Hörers
kontakt HU
kontakt HU
Relais X nicht ansprechen kann, da die Wir-' kungen der Wicklungen X' und X" sich
gegenseitig aufheben. In diesem über die beiden Wicklungen X1 und X11 verlaufenden
Stromkreis zieht dagegen das Relais A an, das in nicht näher gezeigter Weise den Vorwähler
VW anläßt und somit den Verbindungsaufbau vorbereitet. Das Relais A veranlaßt
weiter die Anschaltung eines Zgnenprüfsatzes, der nur während der Gebührenkontrolle
an die Leitung geschaltet sein soll. Wie bereits erwähnt, wird beim jedesmaligen
Einwurf eines Geldstückes das Relais X zum Ansprechen gebracht, das durch seinen Kontakt
i.x den DrehmagnetenDMι zum Ansprechen
bringt. Entsprechend der Anzahl der eingeworfenen Geldstücke wird daher der von dem Magneten DM1 angetriebene Kontaktarm
D1 verstellt. Es besteht nun die Aufgabe, den Einstellwert des Kontaktarmes
D ι auf den im Zonenprüfer vorgesehenen Hilfswähler D 2 zu übertragen, dessen
Einstellung mit der der gewählten Zone entsprechenden Stellung des Mitlaufwählers
M übereinstimmen muß.
Es sei angenommen, daß das Geld vor Abheben des Hörers eingeworfen und der Gebührenwähler
D ι auf den dem eingeworfenen Betrag entsprechenden Schritt gestellt sei.
Bei Abheben des Hörers wird über den Kontakt ι α das Anlaßrelais An erregt, das
über Kontakt an den Drehmagneten DMAS eines Anruf Suchers AS mit dem Unterbrecherkontakt
RU verbindet. Sobald der Kontaktarm ASl den durch den Kontakt 2 ß gekennzeichneten
Schritt erreicht hat, ziehen die Relais Q und P an. Durch Kontakt 1 q wird
der Drehmagnet für den Anrufsucher still- *5 gesetzt. Sobald der Sprechgast mit der Wahl
beginnt, fällt Relais A ab, das im Rhythmus der Wahlimpulse klappert. Bei dem ersten
Abfall des Relais A zieht über die Kontakte 3 α und 3 p das Relais / an. Über den
Kontakt 1 i wird im Zonenprüfsatz das Relais H erregt, das sich seinerseits über den
eigenen Kontakt 1 h und' 3 q hält. Das Ansprechen
des Relais H im Geldzonensatz ist das Kriterium, daß der Sprechgast mit der
Wahl begonnen hat und weitere Geldeinwürfe nicht mehr stattfinden, so daß jetzt die Übertragung
des Einstellwertes des Gebührenwählers DI auf den im Zonenprüfsatz vorgesehenen
Wähler D 2 erfolgen kann. Über den Kontakt 2 h wird das Relais B des aus
den Relais B und C bestehenden Relaisunterbrechers in Reihe mit dem Drehmagneten
DMi geschaltet. Das hochohmige Relais B
t;Zieht über Kontaktarm D1, dessen Kontakt
lungen X1 und XH, so daß beim Abheben..^- ,^shritte miteinander verbunden sind, an. Über 65
Relais C an, so daß über Drehmagnet DM1 und über
die Kontakte 1 c und 4q der Drehmagnet
DM2 erregt werden, der die Kontaktarme D 2I und D 2II antreibt. Durch Kontakt 2 c
wird Relais B kurzgeschlossen, das abfällt und durch Kontakt 1 b den Stromkreis für
Relais C trennt. Relais B wird von neuem über den Drehmagneten DMi erregt, und das
Spiel wiederholt sich, bis der Kontaktarm Di den Schritt ο erreicht hat. Der Kontaktarm
.D21 hat jetzt die Restschritte von dem Wähler
D i- übernommen und damit eine der eingeworfenen
Gebühr entsprechende Stellung inne. Durch die Wahlimpulse wird in bekannter Weise ein Mitlaufwähler gesteuert,
von dem der Kontaktarm M schematisch angedeutet ist. Die Schritte dieses Wählers M
sind mit den Kontaktschritten des Wählers D 2II in bekannter Weise so miteinander verdrahtet,
daß der eine bestimmte Zone kennzeichnende Kontaktschritt des Mitläufers M
mit dem entsprechenden Kontaktschritt des Wählers D 2 verbunden ist, der dem Gebührenwert
dieser Zone entspricht. Wenn die Stellung des Mitläufers M mit der Stellung
des Gebührenwählers D 2 übereinstimmt, findet keine Unterbrechung des Verbindungsaufbaues
statt. Wenn die Prüfung auf Übereinstimmung der Stellungen von If und D 2 erfolgt
ist, wird der nur vorübergehend angeschaltete Geldzonenprüfer durch ein nicht gezeigtes
Relais TR in bekannter Weise wieder abgeschaltet. Relais H wird stromlos, da der
Haltestromkreis für dieses Relais durch Kontakt 3 q unterbrochen wird. Über den Ruhekontakt
2 h und Kontaktarm D 21 werden
Relais B und Drehmagnet DM2 erregt. Relais B und C arbeiten als Selbstunterbrecher
und veranlassen den Heimlauf des Wählers D 2.
Claims (4)
- Patentansprüche:i. Schaltungsanordnung für Münzfern-Sprecher in Selbstanschlußfernsprechanlagen, in denen zur selbsttätigen Gebührenkontrolle verschiedenwertiger Verbindungen die Durchschaltung der Verbindung erst nach Prüfung der Stellung eines durch Geldimpulse verstellten, der Sprechstelle im Amt fest zugeordneten Gebührenwählers mit der Stellung eines durch Wahlimpulse verstellten Schaltwerkes erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß der die Höhe des an der Sprechstelle eingeworfenen Betrages kennzeichnendeGebührenwähler (Di) seinen Einstellwert jeweils über dieselbe Ader (ix) auf einen Hilfswähler (D 2) des nur vorübergehend angeschalteten Zonenprüfsatzes (M, D 2) überträgt.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragung des Einstellwertes von dem der Sprechstelle im Amt fest zugeordneten Gebührenwähler (Di) auf den im Zonenprüf satz vorgesehenen Wähler (D 2} durch einen dem Zonenprüf satz fest zugeordneten Relaisunterbrecher (B, C) bewirkt wird, durch den abgreifender und abzugreifender Wähler gleiche Stromstöße (Kontakte ι c und 2 c) erhalten. »
- 3. Schaltungsanordnung nach xAjispruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragung des Einstellwertes · von dem der Sprechstelle im Amt fest zugeordneten Gebührenwähler (D 1) auf den Wähler (D 2) im Zonensatz durch den ersten Wahlstromstoß eingeleitet wird.
- 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Zonenpriifsatz zugeordnete Relaisunterbrecher (B, C) den Heimlauf der Wähler (D 2) im Zonensatz bewirkt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET45708D DE640326C (de) | 1935-09-04 | 1935-09-04 | Schaltungsanordnung zur selbsttaetigen Gebuehrenkontrolle von Muenzfernsprechern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET45708D DE640326C (de) | 1935-09-04 | 1935-09-04 | Schaltungsanordnung zur selbsttaetigen Gebuehrenkontrolle von Muenzfernsprechern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE640326C true DE640326C (de) | 1936-12-30 |
Family
ID=7562108
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET45708D Expired DE640326C (de) | 1935-09-04 | 1935-09-04 | Schaltungsanordnung zur selbsttaetigen Gebuehrenkontrolle von Muenzfernsprechern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE640326C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE764495C (de) * | 1937-10-01 | 1954-04-05 | Lorenz C Ag | Anordnung fuer Muenzfernsprecher im Netzgruppenverkehr |
-
1935
- 1935-09-04 DE DET45708D patent/DE640326C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE764495C (de) * | 1937-10-01 | 1954-04-05 | Lorenz C Ag | Anordnung fuer Muenzfernsprecher im Netzgruppenverkehr |
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