DE74393C - Mauern oder Wände mit Blechptattenverkleidung - Google Patents

Mauern oder Wände mit Blechptattenverkleidung

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DE74393C
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Germany
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walls
sheet metal
cladding
attached
wooden
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DENDAT74393D
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Original Assignee
PH. A. DESLAURIERS und c. D. PRÜDEN in St. Paul, Landschaft Ramsey, Minnesota, V. St. A
Publication of DE74393C publication Critical patent/DE74393C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F13/00Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
    • E04F13/07Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor
    • E04F13/08Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements
    • E04F13/0801Separate fastening elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 37: Hochbauwesen.
Gegenstand dieser Erfindung sind Neuerungen im Bau von Mauern und deren Verschalung mit Metallblech.
Eiserne, hölzerne, gemauerte oder dergleichen Ständer werden durch Wellblech oder durch Holzrahmen verbunden, die Wellblechoder Holzrahmenfläche mit Blech verkleidet' und zwischen die Blechverkleidung und die Wellblech- oder Holzrahmenunterlage irgend ein feuerfester Stoff (Mörtel oder dergleichen) eingebracht. Hierbei werden die Blechtafeln, welche aulsen zu liegen kommen, so verbunden, dafs ein Eindringen von Wasser zwischen die Fugen ausgeschlossen ist.
In den beiliegenden Zeichnungen ist in Fig. 1 ein Aufrifs der Vorderseite eines Hauses dargestellt, der die Anwendung des neuen Verfahrens zeigt,
in Fig. 2, 3 und 4 Theildarstellungen, die zeigen, wie die Wände gebaut sind, in denen Blechsäulen, Eisenbekleidung und Latten verwendet werden,
in Fig. 5 ein ähnlicher Bautheil mit hölzernen Säulen,
in Fig. 6 eine Abart, in der hölzerne Säulen und Latten verwendet sind,
in Fig. 7 bis einschliefslich 21 eine Abart, bei der Blech platten am Mauerwerk befestigt sind.
Die Fig. 22 und 23 zeigen ornamentale Verkleidungsplatten, unmittelbar am hölzernen Fachwerk angebracht, während
in Fig. 24 bis 30 die Verbindung der Verkleidungsplatten unter einander und deren Verbindung bezw. Befestigung am Fachwerk zeigen.
Diese Erfindung kann auch als feuersichere Verkleidung alter Wände verwendet werden oder zum Neubau einer Wand selbst, wodurch diese langsam verbrennbar oder völlig feuersicher gemacht werden kann. Fig. 2 und 3 zeigen eine solche feuersichere Bauweise, Fig. 5 und 6 eine langsam brennende Wand, und Fig. 7 bis 21 einschliefslich die Metallverschalung an neuem oder altem Mauerwerk.
In den Zeichnungen ist A ein Träger, dessen Blech so gefalzt ist, dafs ein Steg 2 und Flantschen 3 entstehen. Der Steg ist über die Flantschen fortgesetzt und sind an dieser Fortsetzung Zungen 4 ausgestanzt und- umgebogen, so dafs sie die Wellblechverkleidung 5 fassen, die so geschlitzt ist, dafs die Stegfortsetzung in sie eindringen kann.
lieber die vorspringenden oberen Kanten der Verbindungsplatten oder Bleche 5 können die Verschalungsplatten C2 gehakt werden, die bei 7 doppelt gefalzt sind, so dafs sie über die Kante der Verbindungsplatten geschoben werden können, während die obere Kante der Verschalungsplatte in den Falz der nächsten oberen Platte einspringt und von ihm gehalten wird (Fig. 2 und 3).
Es kann auch das Wellblech unmittelbar auf die hölzernen Stützen 8 genagelt werden
(Fig. 5), oder es können Holzplatten 9 kreuzweise an den Säulen befestigt werden, wie in Fig. 6 zu sehen ist.
Bei dieser Bauart sind die Verschalungsplatten durch die Latten auf die Säulen genagelt.
Sind die Verschalungsplatten am Mauerwerk befestigt, wie in Fig. 7 bis 21, so werden Anker 10 in der Mauer befestigt. An diesen wird ein Rahmenwerk aus Winkeleisen angebracht, das entweder aus einer Reihe von senkrechten Schienen 11 und waagrechten Schienen 12 zusammengebaut ist, oder aus waagrechten Schienen allein. Die Verkleidungsplatten werden dann an diese waagrechten Schienen gehakt oder sonstwie befestigt. Von dieser Bauart können verschiedene Abarten ausgearbeitet werden, wie in Fig. 8 zu sehen ist, wo ein Blechwinkel 13 in die Mauer B vermauert ist und die Verschalungsplatten an den aufsen liegenden Schenkelrand 14 angeschlossen sind. Die Verschalungsplatten haben das Aussehen von Hausteinen oder Formziegeln, wobei eine Platte entweder nur einen Block vorstellt (Fig. 2 und 5), oder mehrere mit einander (Fig. 24), die dann unregelmäßigen, roh behauenen Bausteinen ähnlich sind. Die senkrechten Verbindungsstellen der Verkleidungsplatten sind mit einer Rinne 15 versehen, die von der nach aufsen gebogenen und zurückgefalzten Kante der inneren Platte gebildet ist, wobei die äufsere Platte über der Rinne liegt und in den Falz der anderen Platte eingreift (Fig. 24, 25 und 28). Die Fig. 26 und 27 zeigen die Art, wie die Platte geschnitten und gefalzt ist, um Anschlufskanten zu bilden. Fig. 28 zeigt auch die Art, wie die Rinne in den Falz längs der unteren Kante der Deckplatte eingreift.
Die Räume zwischen den Latten und den Verbindungsplatten werden vorzugsweise mit Beton 16 oder anderen, nicht verbrennbaren Stoffen ausgefüllt, um dem Bau Festigkeit und Feuersicherheit zu verleihen. Zur Zier der Vorderseite des Hauses sind Pilaster- und Gesimsverschalungsplatten am Riegelwerk befestigt und unter einander verbunden, wie in den Fig. 4, g, 21, 22 und 23 gezeichnet ist.
Wo die Verschalungsplatten am metallenen Rahmenwerk auf der Mauer des Gebäudes befestigt ist, wird die obere Kante der Verkleidungsplatten an der Winkelschiene durch Zungen 18 an den Platten sicher befestigt, die durch Oeffnungen in dieser Winkelschiene dringen und darin auf ihrer Rückseite umgebogen sind, oder durch die Blechwinkelstücke 19 oder 20, Fig. ii und 12.

Claims (1)

  1. Pat E nt-Anspruch:
    Mauern oder Wände, bestehend aus einer an einem Eisen- oder Holzfachwerk befestigten Unterlage von Wellblech (bezw. von Holzrahmen) und einer äufseren Verkleidung aus beliebig geformten Metallblechplatten, wobei der Zwischenraum zwischen letzteren und der Unterlage mit feuerfestem Material ausgefüllt und die Verbindung der Metallblechtafeln in der Weise hergestellt wird, dafs das Eindringen von Wasser in die Fugen ausgeschlossen ist.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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