DE7400964U - Verfahren zum dosierten Aufstauben eines in ein Gefäß eingebrachten pulverförmigen oder körnigen Gutes und zu dessen Ausblasen aus diesem Gefäß und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum dosierten Aufstauben eines in ein Gefäß eingebrachten pulverförmigen oder körnigen Gutes und zu dessen Ausblasen aus diesem Gefäß und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens

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    • F23J7/00Arrangement of devices for supplying chemicals to fire
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G53/00Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
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    • B65G53/18Gas pressure systems operating with fluidisation of the materials through a porous wall
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Description

Interliz Anstalt, Vaduz (Liechtenstein)
Vorrichtung zum dosierten Aufvirbein eines in ein Gefäß eingebrachten pulverförmigen oder körnigen Gutes und zu dessen Ausblasen aus diesem Gefäß
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum dosierten Aufstauben eine? in ein Gefäß eingebrachten pulverfor«!igen oder feinkörnigen Gutes und zu dessen Ausblasen aus diesem Gefäß, insbesondere zum Aufstauben von Magnesiumoxyd und zu dessen Ausblasen aus dem Gefäß in eine Heizanlage.
Bei Ölverbrennungsanlagen tritt das Problem auf, den Abgasen und dem Brenner ein Gemisch aus Luft und beispielsveise Magnesiumoxyd zuzuführen, um einerseits eine
schädliche Korrosion der blanken Metallteile und andererseits eine Verschmutzung der Kessel» Rohrleitungen, Armataren und Abgase zu vermeiden.
■ Eb sind bereits für die Trockendosierung verschiedene Dosiergeräte "D β kann t geworden, weicnen jedoch verschiedene Nachteile anhaften. Ein bekanntes Gerät besitzt einen mit Magnesiumpulver gefüllten Behälter, ein Rührwerk und einen getrennten Luftanschluß samt Injektordüse zum Fördern des Pulvers. Die Dosierung erfolgt nur durch das Verstellen lo: einer Durchlaßöffnung für das Pulver. Das Pulver wird durch das Rührwerk sehr stark verdichtet, und dies führt bei Feuchtigkeitdannahme des stark hygroskopischen Pulvers zu Störungen derart, daß sich die Durchlaßöffnung häufig verstopft. Das Gerät besitzt keine kontinuierliche ^inblääfienge. Außerdem ! 15 euS bei Keiziiäüaern m±t mehreren Kesseln ein Dosiergerät pro Kessel angeordnet werden.
Ein anderes bekanntes Dosiergerät besitzt einen luftdurchlässigen Boden, durch den das daraufliegende Pulver
mittels Preßluft aufgestaubt wird. Durch das Aufwirbeln und anschließende Niederfallen des Pulvers bilden sich kleine Kugeln, die nicht mehr ffidie Ausblasöffnung gelangen können. Zur Förderung bzw. zum Ausblasen des Pulvers ist ein eigener Luftkanal mit einer Injektordüse erforderlich. Das Gerät be-' sitzt keine kontinuierliche Einblasung, da ein Großteil der Luft zum Aufstäuben benötigt wird und in zeitlich aufeinanderfolgenden Intervallen abwechselnd Förderluft und -^ufstaubluft zugeführt wird.
Ein anderes bekanntes Dosie^ierät besitzt eine Zellenradschleuse, welche durch einen eigenen Motor samt Getriebe
: und Gestänge betätigt wird. Das Gerät besitzt ebenfalls keine kontinuierliche Einblasung. Zum Ausblasen ist ein eigenes Geb:äse notwendig. 3in großer Nachteil dieses ; Gerätes besteht auch darin, daß Pulverstaub durch Dichtungen in das Getriebe und Gestänge gelangt, wodurch es zu Störungen1 kommt. Bei Heizanlagen mit mehreren Kesseln muß ebenfalls
'. pro Kessel ein eigenes Dosiergerät vorgeseher, werden. Alle bekannten Dosiergeräte hab-en aufgrund der verwendeten Aufstaub- und Ausblasverfai -^n nur ein Fassungsvermögen von
• maximal 100 1.
Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Vorrichtung der eingangs umrissenen Art, bei welcher die angeführten Nachteile vermieden sind.
Dieses Ziel wird erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung erreicht, die dadurch gekennzeichnet ist, daß in der Wandung ; eines Behälters, der unter Verbleib eines freien Raumes -iit pulverförmigem oder körnigem Gut gefüllt ist, an dem oberen Ende des Behälters wenigsten,: eine senkreckt zur Radial- ' richtung ge- ■
-4-
richtete Düse angeordnet ist, daß die Dü3e an eine Preßluft- Q leitung angeschlossen, daß in diese Preßluftleitung ein regel-Pirni '/entil verlegt iat und daß an der oberen Deckfläche des Penä^ters wenigstens ein Rohrstutzen zum Anschließen einer '■ujoIts'. pitung angeordnet ist.
•\ir. Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht darin, j ι.· .lie "Odierong kontinuierlich und nur durch Luft erfolgt, aiii .i-cn keine beweglichen Teile im pulverformigen oder körnigen j .it befinden und daß ein Zusammenbacken der Pulverteilchen aQ LiT.Eugiich ist. Es ist auch bei dieser Verrichtung nicht notwendig, das Gut vor dem Einfüllen in den Behälter zu sieben, da etwaige Brocken bzw. größere Teilchen durch die Wirbelströmung der Luft gegen die Wandung des Behälters geschleudert und dort zertrümmert werden. Aufgrund des besonderen Verfahrens
-5 des Aufstaubens und der Beförderung des Gutes ähnlich der Wirkungsweise einer "Windhose" und aufgrund des dadurch bedingten einfachen Aufbaues der Vorrichtung ist es auch möglich, den Behälter vollständig zu entleeren, d.h. das pulvarfÖrmige Gut bis zum Boden des* Behälters aufzustäuben und aus dem Be-' hälter auszublasen. Außerdem läßt sich dadurch das Fassungsvermögen de3 Behälters gegenüber bekannten Dosiergeräten wesentlich vergrößern, nämlich bis zu 2oo kg Pulverfüllung, wodurch es auch möglich wird, z.B. mehrere Heizanlagen mittels eineseinzigen erfindungsgemäßen Dosiergerätes wirtschaftlich zu ver-5 sorgen. Bei dem erfindungsgemäßen Dosiergerät entfällt auch die Anordnung einer Injektordüse für die Förderung bzw. das Ausblasen des pulverförmigen Gutes. Die von dem freien Raum über dem pulverförmigen Gut in dem Behälter gebildete Druckkammer gewährleistet auch eine kontinuierliche Dosierung des
- ST -
Die zum Aufstäuben und zum Ausblasen des pulverförmiger! j~ Gutes benötigte Luftmenge ist bei/dem erfindungsgemäßen Gerät ; sehr gering, so daß die LuftÜberschußzahl nicht berücksichtigt ; werden muß. Bei Großanlagen ist es beispielsweise möglich, vier Behälter mit je loo kg Pulverfüllung mit der Druckluft eines einzigen Kompressors zu betreiben, wodurch sich eine wesentliche Kostenersparnis ergibt.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich
aus der Besenreibung der Zeichnung. Figur 1 zeigt ein eistes
-° Ausführungsbeispiel in einem senkrechten Schnitt, Figur 2 im horizontalen Scnnitt. Die Figuren 3 bis 6 zeigen ein zweites Ausfünrungsbeispiel in ähnlichen Schnittdarstellungen.
In einem Gehäuse 1 ist ein Gefäß bzw. Behälter 2 angeordnet und mittels eines Hingwulstes 3 gegen den Rand 4 einer öffnung 5 der oberen Deckfläche 6 des Gehäuses 1 abgestützt. An seinem oberen Ende ist der Behälter mit einem Deckel 7 verschlossen, welcher mittels Schrauben 8 samt Muttern gegen den Behälter gedrückt ist. Die Schrauben 8 drücken auch den Behälter 2 mit seinem' Ringwulst 3 gegen die obere Stirnfläche 2d des Gehäuses, so daß der Behälter mit dem Gehäuse unverschiebbar verbunden ist. Im Inneren des Behälters befindet sich pulverförmiges oder feinkörniges *ut 9» dessen obereg Niveau gestrichelt eingezeichnet ist. In der Wandung des Behälters ist an dessen oberem Ende eine Düse Io angeordnet, die aenkrecht zur Radialrichtung verläuft und unter einem Winkel von lo° gegen die Horizontale geneigt ist. Sine weitere Düse 11 ist am unteren Ende des Behälters in dessen Wandungen horizontal angeordnet und verläuft in tangentialer Richtung.Die Pilsen Io und 11
sind über Druckschläuche 12 bzw. 13 mit Regelventilen 14 bzw. 15 verbunden, die mittels einer Leitung 16 an einen Kompressor 17 angeschlossen 3ind. Das Gehäuse 1 ist mittels Schwenk- ; rollen 18 verfahrbar. Im Deckel 7 sind zwei Rohrstutzen 19 und 2o zum Ausblasen der staubhaltigen Luft angeordnet, deren einer mit dem Brenner und deren anderer ebenfalls mit diesem Brenner oder aber z.B. mit der Abgaskammer einer Heizanlage verbunden werden kann. In Fig. 2 i st mit Pfeilen der Richtur.gs sinn der durch die Düse Io erzeugten Wirbelströmung eingezeichnet.
Es können auch mehrere Düsen sowohl am oberen als auch am unteren Ende des Behälters in dessen Wandung oder aber auch in dessen Boden angeordnet sein. Besonders vorteilhaft : ist die Anordnung von mehreren, am oberen Ende des Behälters in dessen 'wandung in gleichen Winkel ab stand en angeordneten, vorzugsweise um l5o gegeneinander versetzten Düsen. Eine solche Ausführungsxorm gewährleistet, daß das entstehende Strömungsfeld vergleichmäßigt und ausgeprägter wird. ; Es isi auch vorteilhaft, wenn am unteren Ende des Behälters im Bereich von dessen Wandung und/oder Boden mehrere, vorzugsweise gleichsinnig wirkende DUsen angeordnet sind, um ein Auflockern oder *\ifstauben des pulverförmigen oder feinkörnigen Gutes insbesondere an dessen Oberfläche zu bewirken. Dadurch · läßt sich eine über die gesamte Querschnittsfläche des Gutes homogene und gleichmäßig verteilte Strömung erzielen, die das Gut durchsetzt und an dessen Oberfläche ein Aufbrodeln, bzw. die Ausbildung einer Staubwolke gewährleistet, die von der im freien Raum oberhalb des Gutes erzeugten Strömung ab-
geführt und au3 dem Behälter ausgeblasen wird.
In vorteilhafter Weise ist die Preßluftleitung von einem >, Kompressor mit heißer Luft beaufschlagbar, um ein zumindest teilweises Trocknen des pulverförmigen oder feinkörnigen Gutes beim Aufstauben zu bewirken. Wird das Dosiergerät c.it einem Kompressor betrieben, so hat dies den Vorteil, daß der Kompressor heiße Druckluft von etwa loo C an die Düsen liefert. Dieser Effekt wird durch kurze Leitungen und Anordnung de3 Kompressors im Gehäuse des Gerätes noch erhöht. Die heiße Luft ermöglicht eine Erwärmung dee freien Raumes über dem pulverfönaigen Gut und ein zumindest teiiweises Trockren bzw. Entfeuchten des aufgestaubten Gutes. Dies ist beim Aufstäuben und Ausblasen des stark hygroskopischen Magnesiumoxyds äußerst vorteilhaft. Überdies erfolgt noch ein zusätzliches Trocknen bzw. -clntfeuchten des utes durch die das Gut von unten durchströmende heiße Luft.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsfortu ist wenigstens eines der beiden regelbaren Ventile in Abhängigkeit von der Höhe dta im Behälter befindlichen pulverförmigen oder fein-
2o; körnigen Gutes automatisch steuerbar. Um beispielsweise eine konstante Ausblasmenge auch bei niedrigem Pulverniveau im Behälter zu gewährleisten, wird der das Gut durchsetzende untere Luftstrom verkleinert und der auf das Gut auftreffende obere· Luftstrom vergrößert. Dies erfolgt beispielsweise durch
25; druckempfindliche Schalter, die im unteren Teil des Behälterd ' angeordnet sind und auf das Gewicht d^er darüberliegenden Pulvertaenge ansprechen und die regelbaren Ventile steuern.
Es ist aber auch sehr zweckmäßig, die regelbaren Ventile in Abhängigkeit von der dem Brenner einer Heizanlage zügeführten Luftmenge zu steuern. Dadurch ist es möglich, die von dem Behälter ausgeschlasene aufgestäubte Luftmenge der dem Brenner zugeführten Luftmenge anzugleichen» so d^sß d*H Verhältnis dieser beiden Mengen einen vorbestimmten Wert beeitzt.
Das Dosiergerät funktioniert derart, daß nach öffnen des Ventil? 14 Druckluft aus der Düse Io austritt und in einer schraubenförmigen Strömung längs der Wandung des Behälter3 mch abwärts geblasen wird. Nach dem Auf treffen dieser Strömung ταf die Oberfläche des pulverförmißen oder feinkörnigen Gutes wird die dichtung der Strömung nach innen und aufwärts umgelenkt, wobei diä Gut aufgestaubt bzw. mitgerissen und durch
Ιό die "Ohrstutzen 13, 2o ausgeblasen wird. Durch Öffnen dsd Vent lies 15 kann auch durch die Düse 11 Luft von unten in das pjiverformige Gut zu dessen Auflockerung insbesondere an der überflache eingeblasen werden, wobei sich über der Oberfläche eine Jtauöwolke oilde't. Da3 Gerät funktioniert auch, wenn nur aie Düse Io vorhanden ist. Durch Regelung der Luftzufuhr zu den beiden Düjen Io und 11 mittels der Ventile 14 bzw. 15 läßt sich die Dosierung des Luft-Pulvergemisches verändern und den verschiedenen Erfordernissen des Heizbetriebes anpaaeBb. Wird die Luftzufuhr zur Düse Io mittels des Ventiles 14 verändert, 30 läßt sich damit die gesamte Ausblasmenge des Luft-Pulvergemisches verändern. Durch Änderung der Luftzufuhr an der Düse 11 mittels des Ventiles 15 läßt sich jedoch das Verhältnis des Anteiles der Luft zu dem Anteil des Pulvers
pro Mengeneinheit verändern. Es iet auch möglich, zwisohen dem. Kompressor und den regelbaren Ventilen einen Windkessel anzu- 'T ordnen, der einen konstanten Druck der Strömung im Behälter gewährleistet, jedoch eine Änderung der Strömungsgeschwindigkeit durch Betätigung der regelbaren Ventile ermöglicht.
Die oben liegende Düse Io muß nicht gegen die Horizontale geneigt aein, es genügt auoh, wenn sie horizontal angeordnet ist. Auch in diesem Fall bildet sich eine Wirbelströmung in Form eines nach abwärts gegen die Oberfläche des ''utes gerich teten Luftbandes aus.
Nachdem drss pulverförmig Gut aus dem z.B. aua Kunststoff gefertigten Behälter 2 ausgeblasen worden ist, wird dieser gemftß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung nach Lösen der Schrauben 8, Abziehen der Druckschläuche 12 und 13 von den Düsen Io bzw* 11 und Entfernen der Abblasleitungen von den Rohrstutzen 19 und 2o aus dem Gehäuse 1 entfernt und durch einen neuen, mit pulverförmigem oder feinkörnigem Gut gefüllten Kunststoffbehälter ersetzt. Dies ist sehr wirtschaftlich und kostensparend, da das Nachfüllen des Behälters und das Sieben des Gutes entfällt und außerdem bei Verwendung von Magnesiumoxyd die Gefahr des Zusammenbackens herabgesetzt wird, da dieses stark hygroskopische Pulver mit der Außenluft nicht in Berührung gelangt. Außerdem entfällt ' die beim üblichen Nachfüllen entstehende Staubluft. Es ist auch möglich, den Behälter von einem Silo automatisch aufzufüllen.
In Pig. 3 ist eine andere AusfUhrungsform der Vorrichtung dar- '*- gestellt, die aus einer den Behälter für das pulverförmige Gut /J5 aufweisenden respektive darstellenden Behältereinheit 3o und ; einer gesonderten, separaten Kompressoreinheit 31 besteht, welche die regelbaren Ventile und dergleichen Steuerorgane sowie einen vorzugsweise mittels eines Elektromotors angetriebenen Luftkompressor enthält. Diese beiden Einheiten sind durch Druckschläuche mit Schnellkupplungen 32 miteinander verbunden. Diese Ausführungsform hat den Vorteil, daß kein Magnesiumoxyd-Pulver
Ip in den empfindlichen Elektromotor oder Kompressor eindringen kann und daß eine leere Behäl'tereinheit noch einfacher und ; bequemer durch eine volle Behältereinheit ausgetauscht werden · kann. Wie die Fig. 3 und 4 ferner zeigen, können mit besonderem : Vorteil zum Ausblasen des pulverförmigen Gutes auch solche i Rohrstutzen 33 vorgesehen werden, welche tangential und mit \ horizontalter Längsachse seitlich an (\*-:■?■ oberen Ende des Behälters angeordnet sind. Auf diese Weise wird erreicht, daß : das in dem Behälter rotierende Pulver-Luftgemisch direkt in die ] Stutzen getragen wird und daß dadurch weniger Druckverluste ent-; stehen und die Gefahr von Verstopfungen verringert wird. · Anstelle der bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. ι und 2 am = oberen und am unteren Ende des Behälters angeordneten einzelnen :
: ι
Düsen 1o und 11 kann, wie die Fig. 3 und S weiterhin zeigen, ' ä
in besonders vorteilhafter Weise eine Rohrwendel/vorgesehen werden, die etwa den Durchmesser des Pulverbehälters hat und die sich vom oberen bis zum unteren Behälterende erstreckt und
35 von oben bis unten eine Mehrzahl von Düsenröhrchen/^aufweist,
, welche sich im wesentlichen tangential zum Behälterumfang erstrecken. Die Düsenröhrchen können ggfls. auch etwas gegenüber
der- Horizontalen geneigt sein sovie aus der tangentialen Richtung etwas zur Behältermitte hin verschwenkt sein. Hit dieser Rohrwendel wird ein außerordentlich günstiger Effekt des Aufstaubens bzw. Aufwirbeins und des Ausblasens des pulverförmigen oder körnigen Gutes erzielt. Die Gefahr eines Verstopfens derjenigen Düsenrc'hrcnen durch das pulverförmig tiut, ve)ehe sich an dem in das pulverförmige Gut Lauchenden Teil der Rohrwendel befinden, kann in besonders em fächer Weise dadurch vermieden werden, daß die Düsenröhrchen von ihrem freien Ende zu dem mit der Rohrwendel verbundenen Ende hin gesehen,eine Querschnittsverengung aufweisen (siehe Fig. Q).
Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann auch an eine beliebige andere Druckluftquelle angeschlossen werden, z.H. an eine Preßluft flasche, und sie kann auch für andere //wecke verwendet J-5 werden, z.H. zum Aufstäuben bzw. Aufwirbeln und zum Ausblasen von Zement oder Düngemitteln aus Silos oder Silotransportern, : zum Versprühen von Insektenb»kämpfungsmitteln aus Behältern oder dergleichen. Die Vorrichtung <ann aber auch in kleiner Ausführung zum Zusetzen von Magnesiumoxyd bei Hausbrand (Kohlefeuerung oder dergl.) Verwendurl finden, und sie vermindert die durch solche Hausbrandfeuerungen bedingte Luftverschmutzung. Da bei der Vorrichtung kein besonderer Motor mit einem ' = Gobiäse vorhanden ist, ergibt sich auch eine Verringerung des
] Stromverbrauchs gegenüber den bekannten Geräten.

Claims (1)

  1. 7
    Schutzansprüche A
    1. Vorrichtung zum dosierten Aufstauben eines in ein Gefäß eingebrachten pulverförmigen oder feinkörnigen Gutes und zu : dessen Ausblasen aus diesem Gefäß, dadurch gekennzeichnet, daßin der Wandung eines Behälters (2), der unter Verbleib eines ] freien Raumes mit pulverförmiger^ oder feinkörnigem Gut (9) ; gefüllt ist, an dem oberen Ende des Behälters wenigstens eine ; im wesentlichen senkrecht zur Radialrichtung gerichtete
    Düse (10) angeordnet ist, daß die Düse an eine Preßluft- :
    leitung (16) angeschlossen, daß diese Preßluftleitung mit I
    einem regelbaren Ventil (14) versehen ist und daß an der ;
    oberen Deckfläche des Behälters wenigstens ein Rohrstutzen \
    (19, 20) zum Anschließen einer Ausblasleitung angeordnet ist. j
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ! Düse (10) unter einem Winkel von 10° gegen die Horizontale ! nach unten geneigt ist. j
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, i
    daß mehrere in gleichen Winkelabständen angeordnete, Vorzugs- j
    weise zvei um 180 gegeneinander versetzte, gleichsinnig ;
    wirkende Düsen (10) in der Wandung des Behälters (2) an '
    dessen oberem Ende angeordnet sind. ;
    4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn- , zeichnet, daß am unteren Ende des Behälters (2) wenigstens
    eine, vorzugsweise im wesentlichen senkrecht zur Radialrichtung verlaufende weitere Düse (11) angeordnet ist und ;
    — 2—
    diese Düse an die Preßluftleitung (it Ventil (15) angeschlossen ist.
    über ein regelbares
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Ende des Behälters (2) im Bereich der 'Wandung und/ oder des Bodens des Behälters mehrere vorzugsweise gleichsinnig wirkende Düsen (Ή) zum Auflockern oder Aufstauben des pulverförmigen oder feinkörnigen Gutes (C-), insbesondere an dessen Oberfläche, angeordnet sind.
    6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die PreßluftIe: tung (16) von einem Kompressor (17) mit heißer Luft beauf'so.lagbar ist, zum zumindest teilweisen Trocknen des pulverförmigen oder feinkörnigen Guces (9) beim Aufstauben.
    7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eines der beiden regelbaren Ventile (14, 15) in Abhängigkeit von der Höhe des im Behälter befindlichen pulverformigen oder feinkörnigen Gutes (9) automatisch steuerbar ist.
    8. Vorrichtung nach einem der Ansprücne 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eines der beiden Ventile (14, 15) in Abhängigkeit von der dem Brenner einer Heizanlage zugefiihrten Luftmenge automatisch steuerbar ist.
    -3-
    - 3 - ζ ι
    9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (2) samt den Düsen (10, 11) dem ; Rohrstutzen für die Ausblasleitung und der Füllung des pulver- ■
    Einheit ausgebildet ist, die in ein vorzugsweise verfahrbares ; Gehäuse (1) einsetzbar ist. ;
    1C. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß sie
    aus der den Behälter enthaltenen Behältereinheit und einer die j regelbaren Ventile, Steuerorgane und einen Luftkompressor enthaltenden separaten Kompressoreinheit besteht, .wobei die ' beiden Einheiten durch Verbindungskupplungen aufweisende Druckschläuche miteinander verbindbar sind. I
    11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ; Rohrstutzen zum Ausblasen des pulverförmigen oder körnigen : 3utes seitlich tangential und mit horizontaler Längsachse an ■ dem oberen Sr.de des Behälters angeordnet sind. |
    12. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Behälter eine Rohrwendel angeordnet ist, deren Durchmesser im : wesentlichen dem Behälterdurchmesser entspricht und die sich · | vom oberen bis zum unteren Ende des Behälters erstreckt, und ; daß diese an eine Preßluftleitung anschließbare Rohrwendel ; eine Mehrzahl von Düsenröhrchen aufweist, die sich im wesent- : liehen tangential zum Beralterumfang erstrecken, wobei vorzugsweise die Düsenröhrchen von ihrem freien Ende zu dem mit i der Rohrwendel verbundenen Ende hin gesehen eine Querschnitts- !
DE7400964U 1973-02-02 1974-01-12 Verfahren zum dosierten Aufstauben eines in ein Gefäß eingebrachten pulverförmigen oder körnigen Gutes und zu dessen Ausblasen aus diesem Gefäß und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens Expired DE7400964U (de)

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CS (1) CS168693B2 (de)
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ES (1) ES422844A1 (de)
FR (1) FR2216028B1 (de)
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