DE736598C - Vorrichtung zum selbsttaetigen Nachstellen von Fahrzeugbremsen, insbesondere Kraftfahrzeuganhaengerbremsen - Google Patents

Vorrichtung zum selbsttaetigen Nachstellen von Fahrzeugbremsen, insbesondere Kraftfahrzeuganhaengerbremsen

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DE736598C
DE736598C DEG105380D DEG0105380D DE736598C DE 736598 C DE736598 C DE 736598C DE G105380 D DEG105380 D DE G105380D DE G0105380 D DEG0105380 D DE G0105380D DE 736598 C DE736598 C DE 736598C
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DE
Germany
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brake
brakes
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Expired
Application number
DEG105380D
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English (en)
Inventor
Karl Grabow
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D65/00Parts or details
    • F16D65/38Slack adjusters
    • F16D65/40Slack adjusters mechanical
    • F16D65/52Slack adjusters mechanical self-acting in one direction for adjusting excessive play
    • F16D65/60Slack adjusters mechanical self-acting in one direction for adjusting excessive play for angular adjustment of two concentric parts of the brake control systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum selbsttätigen Nachstellen von Fahrzeugbremsen, insbesondere Kraftfahrzeuganhängerbremsen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum selbsttätigen Nachstellen von Fahrzeugbremsen mit einem auf der Bremsnockenwelle befestigten Sperrzahnrad o. dgl. und einem schwenkbar auf der Bremsnockenwelle gelagerten Bremsarm, der eine in das Sperrzahnrad eingreifende federbelastete Sperrklinke trägt.
  • Die bekannten Bremsennachstellvorrichtungen sind mit verschiedenen Nachteilen behaftet. Zunächst sind diese Vorrichtungen kompliziert und damit kostspielig, während andererseits die Betriebssicherheit zu wünschen übrigläßt. Ferner gleiten bei diesen bekannten Nachstellvorrichtungen bei jeder Betätigung der Bremsen die Sperrklinken auf den Zähnen der Sperrzahnräder um ein gewisses Maß hin und her, so daß diese Bauteile einer starken Abnutzung unterliegen und daher nach verhältnismäßig kurzer Betriebsdauer erneuert werden müssen. Diese Nachteile werden durch den Gegenstand der Erfindung beseitigt. Der Erfindungsgedanke besteht darin, daß im Bereich des Sperrzahnrades oder -segments auf einem ortsfesten Zapfen eine zweite Sperrklinke mittels eines Längsschlitzes schwenkbar und begrenzt verschiebbar angeordnet ist, die durch eine Zugfeder, ein federndes Gestänge o. dgl. mit dem Bremsarm.gekuppelt ist, derart, daß sie nur dann in das Sperrzahnrad geschwenkt wird und es feststellt, wenn der Bremshebel oder Bremsarm infolge Abnutzung des Bremsbelages o. dgl. schon vor dem Erreichen einer ausreichenden Bremswirkung bis in die Endstellung oder unmittelbar in die Nähe derselben geschwenkt wird. Auf diese Weise ist mit einfachen und billigen Mitteln eine betriebssichere Nachstellvorrichtung geschaffen, die jederzeit ein einwandfreies Arbeiten der Bremsen gewährleistet und sich ohne Schwierigkeit an jedem Fahrzeug anbringen läßt, einerlei ob dieses mit Luftdruckbremse, Auflaufbremse oder mit vom Führersitz aus zu betätigender mechanischer Hand- oder Fußbremse ausgerüstet ist. Die am Bremsarm vorgesehene Sperrklin @e liegt in jeder Stellung fest in der Verzahnung des Sperrzahnrades, so daß der Verschleiß nur gering ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Abb. i die Nachstellvorrichtung bei gelöster Bremse, Abb. z die Vorrichtung nach Abb. i in der anderen Endlage.
  • Auf der Bremsnockemwelle at, die am Ende in bekannter Weise mit einem die Bremsbakken h auseinanderspreizenden Nocken c versehen ist, ist ein Sperrzahnrad d undrehbar befestigt. Zu beiden Seiten des Sperrzahnrades d sind auf der Bremsnockenwelle die beiden Schenkel des gabelförmig ausgebildeten Bremsarmes i schwenkbar gelagert. Zwischen den Schenkeln des Bremsarmes f ist ferner eine Sperrklinke g auf einem Zapfen lt gelagert, die unter der Einwirkung einer Feder i steht und mit ihrem unteren Ende in die Verzahnung des S.perrzahnradesd eingreift. In der Ebene des Sperrzahnrades d ist auf einem in einer ortsfesten Gabel lt sitzenden Zapfen nt eine zweite Sperrklinken schwenkbar und mittels eines Längsschlitzes o begrenzt verschiebbar angeordnet. Diese Sperrklinke n ist durch eine Zugfeder p, deren Spannung durch eine Stellmutter g genau eingestellt bzw. verändert werden kann, mit dem Bremsarm i gekuppelt, und zwar so; daß sie nur dann in die Verzahnung des Sperrzahnrades d geschwenkt wird, wenn der Bremsarm f infolge Abnutzung des Bremsbelages o. dgl. schon vor dem Erreichen einer ausreichenden Bremswirkung bis in die Endstellung geschwenkt wird. Ztt diesem Zweck wird das dem Sperrzahnrad d zugekehrte Ende der Klinke schwächer und damit leichter ausgebildet als das andere Ende, das zweckmäßig noch mit einer Strebe r versehen wird, an der die Feder p angreift. Es ist auch möglich, zwischen der Klinke tt und dem Bremsarm f an Stelle der Federte ein federndes Gestänge o. dgl. anzuordnen, das die Klinke n gleichfalls nur dann bis in die Verzahnung des Sperrzahnrades d herumschwenkt, wenn der Bremsarm f sich weit herumschwenken läßt, bevor die Bremsbacken genügend wirksam werden. -Die Wirkungsweise der neuen Nachstellvorrichtung ist folgende: In der in Abb. i dargestellten Ruhelage, in der die Bremsbakken h zusammengezogen sind und sich der beispielsweise mit dem Kolben einer Luftdruckbremse gekuppelte Bremsarm in der Endlage befindet, ist die Federte entspannt, so daß die Sperrklinke it infolge der Schwere des mit der Strebe r versehenen hinteren Endes vom Sperrzahnrad d abgehoben ist und das vordere Ende des Schlitzes o gegen den Zapfen in anliegt. Beim Betätigen der Bremse und der dadurch bewirkten Schwenkung des Bremsarmes f in Pfeilrichtung wird das Sperrzahnrad d. - durch die in Eingriff stehende Sperrklinke g mitgedreht und somit die Bremsbacken b durch den Nocken c auseinandergespreizt. Ist nun der Bremsbelag in Ordnung, so wird bereits nach geringer Schwenkung des Armes f eine ausreichende Bremswirkung erzielt. In dieser Stellung des Bremsarmes f ist die Feder p noch nicht so straff gespannt, daß die Sperrklinken in die Verzahnung des Rades d eingreift. Beim Aufhören des Bremsdruckes wird somit das Sperrzahnrad d zusammen mit dem Bremsarm/ in die Ausgangsstellung zurückbewegt und dadurch die Bremsbacken gelöst. Nach einer gewissen Abnutzung des Bremsbelages ist eine stärkere Drehung des" Nockens c und damit des Sperrzahnrades d erforderlich, uni die gewünschte Bremswirkung zu erzielen. Wird nun in diesem Falle der Bremsarm j so weit herumgeschwenkt, daß der Hub des Druckkolbens vollständig ausgenutzt ist, so wird die Sperrklinke n durch die nun straff gespannte Feder p (Abb. a) in den Bereich des Sperrzahnrades d geschwenkt, wobei der Zapfennt gegen das hintere Ende des Längsschlitzes o anliegt. Läßt jetzt der Bremsdruck nach, so wird das Sperrzahnrad d zunächst so weit mit dem Bremsarm i zurückgedreht, bis das vordere Ende des.Längsschlitzeso gegen den Zapfen m stößt. Es findet somit zunächst eine leichte Lockerung der Bremsbacken statt. Beim weiteren Zurückschwenken des Armes/ wird jedoch das Sperrzahnrad d durch die Sperrklinke i? festgestellt, so daß die am Bremsarm f vorgesehene Sperrklinke g um i einen oder einige Zähne nachfaßt, je nachdem, wie weit der Arm f vorher her umgegeschwenkt war. Um dieses Maß wird somit die Vorrichtung nachgestellt, so daß bei einem erneuten Betätigen der Bremse bis zur Er- i zielung der erforderlichen Bremswirkung wieder nur eine geringe Schwenkung des Armes f erforderlich ist. Bei dieser geringen Schwenkung fällt die Sperrklinke n infolge der Schwere ihres hinteren Endes und der Entspannung der Feder p wieder in die Ruhestellung zurück (Abb. i) und tritt erst dann wieder in Tätigkeit, wenn infolge weiterer Ahnutzung des Bremsbelages wieder eine Nachstellung der Vorrichtung erforderlich wird.
  • Damit nun bei vollständiger Abnutzung des Bremsbelages keine ;-eitere \achst@ellung rn.=hr erfolgen kann, wird das Sperrzahnrad d nur auf einem Teil seines Umfanges mit einer Verzahnung versehen, wie es in den Abbildungen veranschaulicht ist. Hier kann nur eine Nachstellung um vier Zähne erfolgen., Um das nach dem Nachstellen noch vorhandene Mindestspiel zwischen Wirk- und Ruhestellung genau einstellen zu können, ist in der Sperrklinken eine Stellschraube s vorgesehen, die durch eine Gegenmutter t festgestellt wird. Diese Stellschraube s reicht bis in den Schlitz o hinein, so daß die wirksame Länge des Schlitzes o durch diese Schraube genau eingestellt und erforderlichenfalls verändert werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum selbsttätigen Nachstellen von Fahrzeugbremsen, insbesondere Kraftfahrzeuganhängerbremsen, mit einem auf der Bremsnockenwelle befestigten Sperrzahnrad g. dgl. und einem schwenkbar auf der Bremsnockenwelle gelagerten Bremsarm, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des Sperrzahnrades (d) auf einem ortsfesten Zapfen (m) eine zweite Sperrklinke (n) mittels eines Längsschlitzes (o) schwenkbar und begrenzt verschiebbar angeordnet ist, die durch eine Zugfeder (p), - ein federndes Gestänge o. dgl. mit dem Bremsarm (f) gekuppelt ist, derart, daß sie nur dann in das Sperrzahnrad (d) geschwenkt wird und es feststellt, wenn der Bremsarm (f) infolge Abnutzung des Bremsbelages o. dgl. schon vor Erzielung einer ausreichenden Bremswirkung bis in die Endlage oder unmittelbar in die Nähe derselben geschwenkt wird. a. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrzahnrad (d) nur auf einem Teil seines Umfanges mit einer Verzahnung versehen ist. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die wirksame Länge des Schlitzes (o) durch eine Stellschraube (s) ein- und verstellbar ist.
DEG105380D 1942-05-16 1942-05-16 Vorrichtung zum selbsttaetigen Nachstellen von Fahrzeugbremsen, insbesondere Kraftfahrzeuganhaengerbremsen Expired DE736598C (de)

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DE (1) DE736598C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1151191B (de) * 1954-05-10 1963-07-04 Kurt Eckardt Mechanische Backenbremse

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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