DE735035C - Handharmonika mit Registertasten - Google Patents

Handharmonika mit Registertasten

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DE735035C
DE735035C DES142554D DES0142554D DE735035C DE 735035 C DE735035 C DE 735035C DE S142554 D DES142554 D DE S142554D DE S0142554 D DES0142554 D DE S0142554D DE 735035 C DE735035 C DE 735035C
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DE
Germany
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harmonica
register
gate valve
movement
link pairs
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Expired
Application number
DES142554D
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Seidel
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Individual
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D11/00Accordions, concertinas or the like; Keyboards therefor
    • G10D11/02Actions

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Pinball Game Machines (AREA)

Description

  • Handharmonika mit Registertasten Die Erfindung betrifft eine Handharmo nika, bei der für jeden Toneffekt eine besondere Registertaste vorgesehen ist, die über Wellen :mit Mitnehmerfingern auf die Absperrschieber von Stimmstöcken einwirken. Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art ist eine kleine Registertastatur oberhalb der Spielkla-, iatur vorgesehen, bei welcher nach der Betätigung einer Registertaste letztere sofort wieder nach ihrer Freigabe in ihre Ausgangsstellung zurückgeht. Eine Kontrolle des Spielers darüber, welche Taste bzw. welchen Toneffekt oder welche Klangfarbe er betätigt hat, -ist an der Tastatur selbst sichtlieb nicht vorhanden. Um diesen Mangel zu beseitigen, mußte bislang an der Handharmonika eine Sondervorrichtung vorgesehen sein, welche dem Spieler sichtbar die betätigte Taste des Registers anzeigt. Die Betätigung einer derartigen Anzeigevorrichtung erfordert eine besondere Einrichtung und eine erhöhte Aufmerksamkeit des Spielers, da sieh diese .Anzeigevorrichtung nicht im üblichen Blickfeld des letzteren befindet.
  • Gemäß einem anderen bekannten Vorschlag ist für jede gewünschte Zusammenstellung eines Chores der in einer Handharmonika enthaltenen Chöre je eine Druckvorrichtung orgesehen. Sollen hierbei die von den Chören zugelassenen und in diesem Rahmen gewollten Toneffekte erzielt werden, so müssen mehrere Register betätigt werden bzw. ist erforderlich, diejenigen Chöre, welche bei dem gewünschten Klangeffekt nicht gebraucht werden, abzuschalten und die benötigten Chöre hinzuzuschalten. Der Effekt ist also der gleiche wie bei den bereits üblichen und bekannten Registervorrichtungen. Ein anderer Nachteil dieser bekannten Harmonika besteht darin, daß bei derselben eine besondere Freigabeschiene vorgesehen ist, die bei der Einschaltung auf vollchörig in Tätigkeit (resetzt «-erden intili und somit voni Spieler eine besondere Aufmerksamkeit erfordert. Mit Hilfe eines anderen und ebenfalls bekannten Vorschlages wird zwar der Versuch unternommen, hei einer Handharmonika eine selbsttätig wirkende Registerschaltung zu erzielen. Die Registerschaltung ist hierbei an der Rückwand des Klaciaturhrettes angeordnet, wodurch sich ein verwickelter Aufbau der Handharmonika ergibt. Außerdem hat diese Anordnungsweise eine notwendige Verstärkung des Griffbrettes zur Folge. Der wesentlichste Nachteil dieses bekannten Vorschlages besteht jedoch darin, daß außer den üblichen Hebeln über der Klaviatur ebenfalls noch eine besondere Vorschiebeschiene am Griffstab angebracht ist, die dann in Tätigkeit gebracht «-erden inuß. wenn man die Handharmonika vollchörig spielen will. Die Art der Konstruktion läßt es ferner nicht zu, dalli mit Hebeln oder Taten sämtliche Ton wirkungen betätigt werden können. Diese h,.-tätigungshebel gelten nur für Schaltvorgänge, die nicht den vollchörigen Toneffekt bezwecken. Wünscht man vollchörig zu spielen, so ist die Verschiebeschiene zu betätigen, die aber wiederum an einer anderen Stelle des Klaviaturbrettes liegt und deshalb während des Spielens eine andere Handstelhing zur Registerbetätigung notwendig macht. Außer dein technischen Mangel der 12Zonstrul:tioii ist also auch der Nachteil einer notwendigen Spieltinterbrechung beim Schalten vorhanden.
  • Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die von den Registertaten einer Handharmonika betätigten Mitnehinerfinger über schienenartige, oberhalb des Wellensatzes gelagerte Zwischenglieder, die durch einen doppelarmigen Hebel wechselseitig verschiebbar sind, die Bewegung der Absperrschieber hewirken. Eine derartige Übertragung der Bewegung der Registertasten auf die Schieber hat zur Folge, daß die betätigte Registertaste eine andere Stellung einnimmt als die nicht betätigten Registertasten und ferner die betätigte Registertaste in dieser Stellung verbleibt, so dali der Spieler die jeweilige Stellung der Registertasten überprüfen kamt, ohne 'daß es einer besonderen Anzeigevorrichtung bedarf. Außerdem erfolgt hierbei die Bewegungsübertragung von der Registertastatur auf den Schieber auf sehr einfache Weise, und ferner wird ermöglicht, mit einfachen Mitteln jede gewünschte Zusammenstellung der in einem Instrument enthaltenen Chöre durch Betätigung nur einer einzigen Taste zu erzielen, wobei durch den Druck auf nur ein einziges Register alle nicht benötigten Chöre selbsttätig ab- und die notwendigen Chöre zugeschaltet werden können.
  • Auf der "Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführung lfeisllielsi@-eise dargestellt, und zwar zeigt =M)1. I das Innere einer Handharmonika von oben gesehen, sämtliche _@hsperrschielxr in Offenstellung.
  • Abh. -2 Teile der Abh. I im Schnitt C-D und in der gleichen Schieherstellung und Ahh.3 den Anfang eines Absperrschiebers voll oben gesehen.
  • hei dein nachstehend erläuterten Ausführungsbeispiel handelt es sich um eine Vorrichtung zur Erzielung von fünf Tonettekten mittels fünf einzelnen Registerzügen und vier Absperrschiebern in zwei Sätzen, von den;°li immer die zu" einem Satz gehörenden heid:n Schieber gemeinsam betätigt werden.
  • Zwischen den in üblicher Weise finit Öffnungen I versehenen doppelten Stimmstocklagen 2 sind die finit gleichen Öffnttl1gen 3 versebenen Absperrschieber .41, _l.=, ..3. -11 in ihrer Längsrichtung hin und her beweglfar geführt. Diese Schieber .1 .1 usw. besitzen an ihrem einen freien Ende eine ständig aul;erhalh der Stimmstocl:lagen 2 befindliche und als Anschlag dienende Erhöhung 3, dis mit einer 6 versehen ist. Auf einer oberhalb der Erhöhungen 5 und quer zur Längsrichtung der Schielfer 41 usw. angeordneten Stange 7 sitzen lose für jeden Schieber je ein doppelarmiger Hebel ä, c1, deren untere Hebelarme 9 in je einer der Aussparung 6 des Schieberanschlages 3 endigen. In zwei und in einiger Entfernung voneinander parallel verlaufenden ortsf;sten `Fänden io sind für jeden der doppelarmigen Hebel 8, o übereinanderliegend und in der Längsrichtung der Schieifer.' usw. schienenartige bewegliche Zwischengliederpaare II1, I I`, 1I3, II'1l)-/.W. I21, I22. I23, I2; geführt, wobei jeweils das zuoberst liegende Zwischenglied i i' gegen den oberen Hebel-21 8 und das unmittelbar darunterliegende Zwischenglied 121 gegen den unteren Hebelarm g nach unten zu abgewinkelt ist. jede der beiden Zwischenglieder 11', 12' ist innerhalb des von den Wänden io umschlossenen Rauirres an einer seiner Längskanten i i'1 hzw. i2"r mit Vorsprüngen 13. 14. lrzw. 13 und I6 versehen, durch welche in deren Bereich liegende Mitnehrnerfinger 17 his 21 eine Hin- hzw. Herbewegung dieser Zwischenglieder veranlassen. Von diesen Mitnehinerfingern stehen
    die mit 17 bezeichneten mit einer Welle 27,
    _ _ IS _ _ _ _ 2S,
    _ _ Iq _ _ _ _
    - - 29,
    20 - - - - 30 ulld
    _ _ 21 _ _ _ _ 31
    in fester Verbindung. jede dieser Wellen 27 bis V besitzt einen einarmigen Hebel 37 his a.I, welch letzterer über ein Gestäng.#' 23 in all sich bekannter Weise von einer der nicht dargestellten Tasten des zur Erzielung von Toneffekten dienenden. Registers aus betätigt «-erden. Die Wirkungsweise ist folgende: I. Beim Drücken einer Registertaste wird das Gestänge 25 mit dem einarmigen Hebel 37 in Richtung des Pfeiles A (Abb. 2) bewegt und dabei werden die auf dessen Welle 27 sitzenden Mitnehmerfinger 17 in gleicher Richtung geschwenkt, wobei letztere gegen die Vorsprünge 13 der oberen Zwischenglieder I11 usw. stoßen und diese bei ihrer Bewegung gegen den oberen Hebelarm 8 mitnehmen. Dadurch werden letztere ebenfalls in Richtung des Pfeiles A, dagegen die unteren Hebelarme 9 in entgegengesetzter Richtung bewegt, wobei letztere die mit ihnen gekuppelten Schienen 41 usw. mitnehmen und damit deren Öffnungen 3 in den Raum gelangen, welcher die Öffnungen i der Stimmstocklagen 2 bildet.
  • II. Bei der Bewegung des einarmigen Hebels 38 in gleicher Richtung des Pfeiles A bewegen dessen Mitnehmerfinger i8 das untere Zwischenglied 121 mit seinem nach abwärts gebogenen Teil gegen den unteren Hebelarm 9, der eine gleichgerichtete Bewegung des Schiebers 43 und damit eine Abdeckung der hierzu gehörenden Stimmen bewirkt.
  • III. Eine in gleicher Richtung erfolgende Bewegung des einarmigen Hebels 39 erzielt eine gleiche Bewegung der Schienen 41, 42 von den hierzu gehörenden unteren Zwischengliedern I21, 12° aus, während zu gleicher Zeit der auch mit diesem Hebel 39 durch die Welle 29 in Wirkungsverbindung stehende Mitnehinerfinger i9 den Vorsprung 14 des oberen Zwischengliedes 11' und damit letzteres gegen dessen oberen Hebelarm 8 bewegt, so daß der zu dieser Zeit abdeckende Schieber 43 seine Stimmen wieder freigibt.
  • IV. Die Beweghng des Hebels 4o in gleicher Richtung A hat nur eine Bewegung des Schiebers 44 in dessen Abdeckstellung zur Folge, indem der auf seiner Welle 30 sitzende Mitnehmerfinger 2o durch die Mitnahme des Vorsprunges 16 am unteren Zwischenglied 114 den unteren Hebelarm 9 betätigt..
  • V. Auf der mit dem letzten Hebelarm 41 gekuppelten Welle 31 sitzt ein Mitnehmerfinger 21, der den Schieber 43 in Abdeckstellung bewegt, während ein auf der gleichen Welle sitzender Mitnehmerfinger z3 eine entgegengesetzte Bewegung des Schiebers 44 bewirkt.
  • Neben der vorerläuterten Abdeckung oder Öffnung der Schieber 41 bis 44 im einzelnen können bei der schon erwähnten Bewegung in Richtung des Pfeiles A, beispielsweise bei Betätigung des einarmigen Hebels 39, ohne vorherige Betätigung des einarmigen Hebels 38 die Schieber 41, 42 bei unmittelbarer Betätigung des einarmigen Hebels 4o die Schieber 41, 4.', 44 und bei unmittelbarer Betätigung des letzten einarmigen Hebels 41 die Schieber 41, 4.=, 43 in Abdeckstellung gebracht werden.

Claims (4)

  1. PATENT AN3pIZÜciiN i. Handharmonika, bei der für -jeden Toneffekt eine besondere Registertaste vorgesehen ist, die über Wellen mit Mitnehmerfingern auf die Absperrschieber von Stimmstöcken einwirken, dadurch gekennzeichnet, daß die von den Registertasten betätigten Mitnehmerfinger (17 bis 21) über schienenartige, oberhalb des Wellensatzes (27 bis 31) gelagerte Zwischengliederpaare (I I1 bis 114 und 121 bis i24), die durch einen doppelarmigen Hebel (8, 9) wechselseitig verschiebbar sind, die Bewegung der Absperrschieber (41 bis 4') bewirken.
  2. 2. Handharmonika nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die wechselseitig verschiebbaren Zwischengliederpaare (3i1 bis 1,4 und I21 bis 124) so angeordnet sind, daß das eine Glied die öffnende und das andere die schließende Tätigkeit des Schiebers (41 bis 44) bewirkt.
  3. 3. Handharmonika nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gliederpaare (33l bis 114 und 121 bis I24) so angeordnet sind, daß sie sich bei der Betätigung der Absperrschieber in wechselnder Bewegungsrichtung in nur einer Richtung bewegen.
  4. 4. Handharmonika nach Anspruch i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Absperrschieber (41 bis 44) an einem seiner beiden Enden als Anschlag (5) ausgebildet und ferner mit einer Aussparung (6) versehen ist, in welche ein Arm des doppelarmigen Hebels (8, 9) eingreift, während jedes der Zwischengliederpaare (I I1 bis 1,4 bzw. 121 bis 124) mit Vorsprüngen (13, 14 bzw. 15, 16) ausgerüstet ist, welche sich im Bewegungsbereich der Mitnehmerfinger (17) befinden, die mit den Wellen (27 bis 31) in Verbindung stehen, welche unter dem Einfluß der voll den Registern betätigten Gestänge (25, 37 bis 41) stellen.
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