DE591073C - Druckregister fuer Handharmoniken - Google Patents

Druckregister fuer Handharmoniken

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Publication number
DE591073C
DE591073C DEH133325D DEH0133325D DE591073C DE 591073 C DE591073 C DE 591073C DE H133325 D DEH133325 D DE H133325D DE H0133325 D DEH0133325 D DE H0133325D DE 591073 C DE591073 C DE 591073C
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DE
Germany
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ratchet wheel
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pawl
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Expired
Application number
DEH133325D
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English (en)
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Matth Hohner AG
Original Assignee
Matth Hohner AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D11/00Accordions, concertinas or the like; Keyboards therefor
    • G10D11/02Actions

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

An Stelle des bei Harmonikien mit Klaviertasten aus spiertechnischen. Gründen wenig ■empfehlenswerten Schieberregisters ist schon die Verwendung der ,an sich zweckmäßigeren Druckregister versucht worden. Von den vorgeschlagenen Ausführungsformen hat sich jedoch keine als vollkommen zuverlässig erwiesen, weil die Umsteuerung des Luft.abspcr.rschiebers vornehmlich durch pendelnd schwenk bare Umsteuerorgane, vorgenommen wird. Eine derartige Umsteuerung ist jedoch mehr oder weniger labil und infolgedessen unzuverlässig.
Dieser Übelstand kann nun an sich durch
Verwendung eines Kreislaufgetriebes als Übertragungsmittel zur Steuerung der Schaltbewegung seitens der Druckleistc beseitigt werden. Die bisher bekanntgewordenen Vorrichtungen dieser Art sind aber ebenfalls unzuverlässig, weil sie gewissen, beim Spielen auftretenden Einwirkungen nicht Rechnung tragen, nämlich z. B. nicht einer heftigen, mehrfachen Inanspruchnahme der Druckleiste, wie namentlich bei schlagartiger Benutzung derselben.
■ So tritt bei den bekannten Vorrichtungen mit Kreislaufgetriebe beispielsweise mangels einer geeigneten Sperrung sehr leicht ein Überschleudern ein, was eine unrichtige Stellung der Luftabsperrschieber, wie etwa in einer Mittelstellung, zur Folge hat. Die Gefahr dieses Überschleuderns ist insofern noch größer, als bei diesen bekannten Vorrichtungen in die Übertragungsvorrichtung eine Übersetzung eingeschaltet ist, und zudem muß dem hierbei verwendeten Registerknopf demzufolge ein großer Antriebsweg gegeben werden.
Demgegenüber wird nun bei der Vorrichtung vorliegender Erfindung ein durchaus zuverlässiger Betrieb dadurch erzielt, daß das Kreislaufgetriebe im wesentlichen aus einem Schaltrad und einem mit ihm fest verbundenen, auf seiner Achse sitzenden Sperrad mit Schaltkurvc besteht. Diese Schaltkurve steuert dann den Luftabsperrschieber oder gegebenenfalls auch mehrere, wobei sie durch eine von der Druckleistc betätigte Schaltklinke schrittweise geschaltet wird. Dadurch ist die Verschiebung des Luftabsperrschiebers von der Art der Bedienung der Druckleiste unabhängig gemacht und dessen richtige Stellung gesichert, d. h. es wird ein durchaus zuverlässiges Arbeiten der Druckleiste und der von ihr betätigten Organe erreicht.
Zweckmäßigerweise wird die Schaltkurvc endlos gemacht und aus gleich langen Teilstrecken von stets wechselnder Richtung zusammengesetzt sowie in das Schaltrad eingearbeitet.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in zwei beispielsweisen Ausführungsformen näher erläutert.
Abb. ι zeigt ein Kreislauf druckregister, dessen Umschaltung durch eine Sternkurve vorgenommen wird, in Draufsicht der einen Ausführung.
Abb. 2 zeigt die Vorrichtung an einem Diskantgehäuse, im Seitenschnitt.
Abb. 3 und 4 sind vergrößerte Draufsicht, Seitenschnitt des Schaltrades und der Sternkurve.
Bei dem Druckregister vorliegender Erfindung ist an der Rückwand des Griffbrettes 1
auf einer Grundplatte 2 mittels Bolzens 3 ein Schaltrad 4 und ein Sperrad 5 angeordnet. Beide sind fest miteinander sowie mit einer Schaltkurve 6 verbunden. Außerdem ist auf der Grundplatte 2 noch eine Sperrklinke 7 mittels Bolzens 8 und ein Schwenkhebel 9 mittels Bolzens 10 angeordnet. Der Schwenkhebel 9 hat einen Stift oder Bolzen 1i, welcher in der Kurvennut 6 eingreift. Die Kurve 6 ist beim Ausführungsbeispiel endlos und setzt sich ,aus gleichen Teilstrecken mit jeweils gleicher Steigung zusammen. Das Schaltrad 4 hat so viele Schaltzähne, als die Kurve 6 Teilstrecken hat, und ebenso viele Sperrzähne hat dasSperrrad 5. Zur Betätigung der Schaltkurve ist an der Druckleiste 12 mittels Blechwinkel 13 und Bolzen eine Schaltklinke 14 angeordnet, welche mit der kleineren Nase 15 in die Zahnung des Schaltrades 4 eingreift und mit der großen Nase 16 die Sperrfalle 7 anhebt. Eine Feder 17 bewirkt den Eingriff;" der Sperrklinken 7 und 14. Die Druckleiste 12 hat beiderseits einarmige Glieder 18, welche durch Zapfen und mittels Lagerplatten 19 mit der Rückwand vom Griffbrett 1 schwenkbeweglich verbunden sind. Eine Feder 20 hält die Druckleiste in Hochstellung, welche durch beiderseitige Anschläge 21 begrenzt ist. Diese Anschläge 21 geben den einarmigen Gliedern 18 gleichzeitig eine außenseitige Führung. Der Hebel 9 wirkt an seinem freien Ende auf ein Hebelwerk 22, das die Bewegung des Hebelendes 9 auf den oder die Schieber 23 überträgt.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Beim Niederdrücken der Druckleiste 12, was vermöge der beiderseitigen einarmigen Gliedführung sanft, stark oder schlagartig und dazu an jeder beliebigen Stelle geschehen kann sowie fast reibungslos und mit Sicherheit völlig hemmungslos vor sich geht, dreht die Schaltklinke 14 durch Schalten am Schaltrad 4 dieses mit dem Sperrad 5 bzw. der Schaltkurve 6 so weit, bis der nächstfolgende Zahn vom Sperrad 5 an der Sperrfalle 7 anstößt und die Weiterschaltung sperrt. Im selben Moment stößt auch die Druckleiste 12 an ihrem Tiefbegrenzungsanschlag auf, wo-■ durch ein übermäßiger Zahndruck sowohl beim Schaltrad als auch beim Sperrad vermieden wird. Nach erfolgter Schaltung geht die Druckleiste 12 vermöge der Wirkung der Feder 20 in ihre Ausgangs- oder Hochstellung zurück, wobei die Sperrfalle 7 von der Nase 16 der Schaltklinke 14 so viel angehoben wird, daß die Zahnsperre aufgehoben und eine neue Schaltung möglich ist. Bei jeder durch das Niederdrücken der Druckleiste ausgeführten Schaltung der Schaltkurve 6 macht der Hebel 9 zufolge Eingreifens seines Führungsbolzens 11 in die Kurve 6 eine Schwenkbewegung, und diese Schwenkbewegung ist bei jeder Schaltung der vorangegangenen Schwenkbewegung entgegengesetzt; wenn also die vorangegangene Schwenkung nach rechts ging, geht die darauffolgende nach links und die nächste wieder nach rechts usw., während die Druckleistc immer in gleicher Richtung betätigt oder niedergedrückt wird. Der Schwenkhebel 9 kann nun unmittelbar oder durch Zwischenglieder mit dem oder den Luftabsperrschiebern verbunden sein. Er verschiebt demnach diese beim Niederdrücken der Druckleiste 12 zwangsläufig, und zwar stets entgegengesetzt der vorangegangenen Verschiebung, so daß die Luftkanäle in sicherem Wechsel vollkommen geöffnet, geschlossen, geöffnet, geschlossen usw. werden.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Druckregister für Handharmoniken, bei dem die Schaltbewegung durch ein Kreislaufgetriebe gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe im wesentlichen aus einem Schaltrad (5) und einem damit fest verbundenen, auf der gleichen Achse angeordneten Sperrad (4) mit einer Schaltkurvc (6) besteht, welch letztere das Gestänge (9, 22) für den oder die Luftabsperrschieber (23) steuert und durch eine von der an sich bekannten Druckleiste '(12) zu betätigende Schaltklinke (14) schrittweise geschaltet wird.
2. Druckregister nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scbaltkurv.e (6) endlos ist und sich aus einer Anzahl gleich langer Teilstrecken von stets wechselnder Richtung zusammensetzt.
3. Druckregister nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltkurve (6) in das Schaltrad (5) eingearbeitet ist.
4. Druckregister nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine an sich bekannte Sperrfalle (7) für das Sperrad (4) nach erfolgter Schaltung beim Zurückgehen der Schaltklinke (14). von letzterer so weit angehoben wird, daß sie no den jeweiligen Zahn am Sperrad freigibt, während sie beim S ehalt vor gang und Niedergehen der Schaltklinke (14) wieder hinter den nächstfolgenden Sperrzahn einfällt.
5. Druckregister nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein unmittelbar oder mittelbar auf den Luftabsperrschieber (23) wirkender Schwenkhebel (9) vorgesehen ist, dessen Mitnehmerbolzen (11) in oder an der Schaltkurve (6) der Kurvenscheibe gleitet und
so dem Schwenkhebel (9) eine hin und her gehende Bewegung erteilt.
6. Druckregister nach den Ansprüchen 1 bis S/ dadurch gekennzeichnet, daß die Druckleiste (12), an der die Klinke (14) zum Schalten des Mechanismus sich befindet, durch zwei oder mehrere einarmige, beiderseits schwenkbar gelagerte Hebel (18) mit dem Harmonikakörper (1) verbunden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEH133325D 1932-09-22 1932-09-22 Druckregister fuer Handharmoniken Expired DE591073C (de)

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DEH133325D DE591073C (de) 1932-09-22 1932-09-22 Druckregister fuer Handharmoniken

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DEH133325D DE591073C (de) 1932-09-22 1932-09-22 Druckregister fuer Handharmoniken

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DE591073C true DE591073C (de) 1934-01-16

Family

ID=7176815

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DEH133325D Expired DE591073C (de) 1932-09-22 1932-09-22 Druckregister fuer Handharmoniken

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DE (1) DE591073C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2688281A (en) * 1951-04-20 1954-09-07 Eastman Kodak Co Moist-roller processor for sensitized materials

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2688281A (en) * 1951-04-20 1954-09-07 Eastman Kodak Co Moist-roller processor for sensitized materials

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