DE735954C - Schlittenschaltvorrichtung fuer Rechenmaschinen o. dgl. - Google Patents

Schlittenschaltvorrichtung fuer Rechenmaschinen o. dgl.

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DE735954C
DE735954C DEA80269D DEA0080269D DE735954C DE 735954 C DE735954 C DE 735954C DE A80269 D DEA80269 D DE A80269D DE A0080269 D DEA0080269 D DE A0080269D DE 735954 C DE735954 C DE 735954C
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DE
Germany
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slide
rack
pin
switching device
lever
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Expired
Application number
DEA80269D
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English (en)
Inventor
Bengt Carlstroem
Roy Hanson
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Facit AB
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Facit AB
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Description

  • Schlittenschaltvorrichtung für Rechenmaschinen o. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf eine Schlittenschaltvorrichtung für Rechenmaschinen o. dgl. mit geradlinig geführtem Schlitten, der mittels einer oder mehrerer von Hand aus beeinflußbarer Tasten geschaltet wird, die unter Verwendung von Schaltklinken eine Transportscheibe mit in eine auf dem Schlitten vorgesehene Zahnstange eingreifenden Zapfen schrittweise drehen.
  • Erfindungsgemäß ist die Schlittenschaltv orrichtung mit einem dreiteiligen Hebel versehen, der mit einem Zapfen auf die schwenkbar gelagerte Zahnstange unter Federzug einwirkt und sie damit in der die Verschiebung des Schlittens sperrenden Lage hält, der weiterhin einen Zapfen trägt, der mit einem Ansatz der Schlittenschalttaste so zusammenwirkt, daß bei gedrückter Taste die Zahnstange in ihrer Sperrlage festgehalten wird, und der schließlich einen Ansatz trägt, der in bekannter Weise mit einer Aussparung in einer auf der Antriebswelle befestigten Sperrscheibe zusammenwirkt.
  • Die Schlittenschaltvorrichtung nach der Erfindung hat gegenüber den bekannten Schlittenschaltvorrichtungen den Vorteil, daß die Zahnstange gleichzeitig dazu dient, den Schlitten in seiner jeweiligen Lage zu halten, wenn keine Schalttaste gedrückt wird. Die sonst verwendete besondere Sperrschiene, welche eine Reihe von Einschnitten hat, und zwar je einen für jede Wagenstellung, und bei der ein in diese Einschnitte eingreifender Schieber oder Haken für jede Schaltung außer Eingriff gebracht werden muß, ist infolgedessen überflüssig, wodurch die Maschine einfacher ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Schlittenschaltvorrichtung nach der Erfindung ist auf der Zeichnung veranschaulicht, auf der nur die zum Verständnis der Erfindung erforderlichen Teile gezeigt sind.
  • Fig. i ist eine Vorderansicht (die Schlittenscb.alttasten sind teilweise weggeschnitten). Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie II-11 der Fig. i.
  • Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie 111-III der Fig. 2.
  • Auf der Zeichnung ist i der verschiebbare Schlitten der geradlinig auf zwei Gleitstangen 2 geführt ist, die fest im Maschinengestell 3 angebracht sind. Der Schlitten i kann in bekannter Weise z. B. ein Rechenwerk tragen, das gegen die feststehenden Teile der Rechenmaschine zu verschieben ist.
  • Um eine ortsfeste Welle d. sind zwei Schlittenschalttasten 5, 6 drehbar, die je mit einem Langloch 7 versehen sind, durch das eine die Bewegung der Taste in beiden Richtungen begrenzende Stange 7' hindurchgeht. Die Tasten werden von Zugfedern 8 in ihrer Ruhelage gehalten. Um Zapfen g an den Tasten sind Klinken io und ii drehbar, die für gewöhnlich von Zugfedern 12 in Anlage mit einem Zahnrad 13 gehalten werden. Diese Zugfedern 12 sind zwischen Zapfen an den Klinken und den Tasten ausgespannt.
  • Das Zahnrad 13, das drehbar im Maschinengestell gelagert ist, hat eine Anzahl Zapfen 1q., und zwar fünf im gezeigten Ausführungsbeispiel, und steht im Eingriff mit einem Zahnrad 15, das zwei diametral gegenüberliegende Zapfen 16 trägt. Das Übersetzungsverhältnis zwischen den beiden Zahnrädern 13 und 15 ist so gewählt, daß eine Drehung des Rades 13 um eine Zapfenteilung, also eine Fünftelumdrehung, eine halbe Drehung des Rades 15 bewirkt.
  • Die Zapfen 16 greifen in eine Zahnstange 17 ein, die um einen Zapfen 18 am Schlitten i drehbar gelagert ist. An jedem Ende der Verzähnung der Stange 17 ist ein am Schlitten i fester. Anschlag i9 vorgesehen, gegen den die Stifte 16 stoßen, wenn der Schlitten sich in seiner Endlage befindet. Die Tasten 5, 6 haben je einen aufwärts gerichteten Ansatz 2o, der sich beim Herunterdrücken der Tasten schräg aufwärts gegen einen Zapfen 2i eines Hebels 22 bewegt. Dieser Hebel ist um eine feststehende Welle 23 schwenkbar und trägt noch einen zweiten Zapfen 2.1, der zum Zapfen 21 senkrecht liegt und oben auf der Zahnstange i,7 aufliegt. Der Hebel22 hat ferner einen seitlichen Ansatz 25, der in eine Aussparung der Sperrscheibe 26 eingreifen kann, die auf der Hauptwelle 27 der Maschine festgekeilt ist. Der Zapfen 2:1. wird von einer Zugfeder 28 gegen die Oberseite der Zahnstange 17 gedrückt.
  • Die Tasten 5, 6 sind an ihren hinteren Enden mit Kurven 29 versehen, die gegen einen Schwinghebel 3o anliegen, der um einen im Maschinengestell 3 festen Zapfen 3ö drehbar ist und zwei Arme 31, 32 hat, die an den Kurven 29 anliegen.
  • Jede Kurve 29 hat an ihrem oberen Ende einen Absatz :29a, der mit dem Arm 31 bzw. 32 zusammenwirkt, wenn der Hebel 30 geschwenkt wird.
  • Am Schlitten i ist ein doppelarmiger Hebel 33 um einen Zapfen 37 drehbar gelagert. An seinem oberen, freien Ende trägt er einen Handgriff 34., während sein unteres Ende in einen Stift 35 ausläuft, der in einer Aussparung 36 der Zahnstange 17 liegt. Die Aussparung 36 ist keilförmig, d. h. sie hat zwei Schrägflächen, auf denen der Stift 35 gleiten kann. Die beschriebene Vorrichtung hat folgende Wirkungsweise: Beim Herunterdrücken einer der Tasten, z. B. der rechten Taste 6, wird die zugehörige Klinke i i aufwärts gegen den zunächst liegenden Zapfen i.1 am Zahnrad 13 gestoßen, so daß das Zahnrad 13 um eine Zapfenteilung (72') gedreht wird. Dabei wird auch das Zahnrad 15, und zwar um eine halbe Umdrehung, gedreht, und die Zapfen 16 verschieben die Zahnschiene 17 und damit auch den Schlitten i um einen Schritt (um eine Zahnteilung der Zahnstange 17) nach rechts in Fig. i. Dabei schwingt die Zahnstange 17 etwas um den Zapfen 18. Gegen das Ende der Bewegung der Taste 6 schlägt ihr Arm 20 gegen den Zapfen :2 i und schwenkt, unterstützt von der Feder 28, den Hebel 22 im Uhrzeigersinn in Fig. 2, so daß der Zapfen 24. die Zahnstange 17 in ihre unterste oder Sperrlage herunterdrückt.
  • Beim Herunterdrücken einer Taste und bei dem dadurch bewirkten Anheben der Zahnstange 17 tritt zunächst der Ansatz 25 in die Aussparung der Sperrscheibe 26 ein. so daß die Hauptantriebswelle 27 der Maschine während der Schlittenverschiebung nicht gedreht werden kann. Nach Beendigung der Schlittenverschiebung wird die Scheibe 26 in der beschriebenen Weise wieder freigegeben, wenn der Arm 2o auf den Hebel 22 trifft und ihn im Uhrzeigerdrehsinn schwenkt.
  • Beim Herunterdrücken der Taste 6 wirkt ihre Kurve 29 auf den Arm 32 des Hebels 30, so daß sein Arm 31 gegen die Rückseite der Klinke io geschwenkt wird und diese aus der Bahn der Zapfen 1.4 herausschwenkt. Gleichzeitig greift der Arm 31 über den Absatz :29a der Taste 5, so daß diese gesperrt wird und nicht gleichzeitig heruntergedrückt werden kann.
  • Beim Herunterdrücken der Taste 5 wird der Schlitten in gleicher Weise schrittweise nach links geschaltet.
  • Soll der Schlitten um zwei oder mehr Schritte in einem Zuge verschoben werden, so bedient man sich des Hebels 33, der gestattet, die Zahnstange 17 mittels des Stiftes 35 außer Eingriff mit dem Zapfen 16 zu heben. Diese selbst werden, wenn die Tasten 5, 6 in Ruhe sind, durch die Klinken io, i i gesperrt.
  • Zu beachten ist, daß man mittels des Handgriffes 34 den Schlitten unmittelbar sowohl nach rechts wie auch nach links verschieben kann, da der Stift 35 infolge der Keilform der Aussparung 36 die Zahnstange i; anhebt, gleichgültig, ob der Hebel 33 nach der einen oder der- anderen Seite geschwenkt wird.
  • Der Hebel 33 kann auch von einer besonderen Auslösetaste gesteuert `-erden. Ferner können die Schaltzapfen 14 unmittelbar auf dem Zahnrad 15 angeordnet sein, wenn dies der Gesamtaufbau' der Maschine gestattet. Die Bewegung des Schlittens kann auch durch feste Anschläge am Maschinengestell begrenzt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r.Schlittenschaltvorrichtung fürRechenmaschinen o. dgl. mit einem geradlinig geführten Schlitten, der mittels einer oder mehrerer von Hand aus beeinflußbarer Tasten geschaltet wird, die unter Verwendung von Schaltklinken eine Transportscheibe mit in eine auf dem Schlitten vorgesehene Zahnstange eingreifenden Zapfen schrittweise drehen, gekennzeichnet durch einen dreiteiligen Hebel (22), der mit einem Zapfen (2q.) auf die schwenkbar gelagerte Zahnstange (i7) unter Federzug (28) einwirkt und sie damit in der die Verschiebung des Schlittens (r) sperrenden Lage hält, der weiterhin einen Zapfen (2r) trägt, der mit einem Ansatz (2o) der Schlittenschalttaste (5, 6) so zusammenwirkt, daß bei gedrückter Taste die Zahnstange in ihrer Sperrlage festgehalten wird, und der schließlich einen Ansatz (:2.-) trägt, der in bekannter Weise mit einer Aussparung in einer auf der Antriebswelle (27) befestigten Sperrscheibe (26) zusammenwirkt.
  2. 2. Schlittenschaltv orrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß zur. Verschiebung des Schlittens (r) von Hand die Zahnstange (z7) unabhängig von den Schlittenschalttasten (5, 6) durch einen Handhebel (33) senkrecht nach oben Inder Ebene dieser Zahnstange (a7) ausgehoben wird.
  3. 3. Schlittenschaltv orrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Handhebel (33) einen Stift (35) besitzt, der in eine keilförmige Aussparung (36) der Zahnstange (z7) eingreift, so daß der Handhebel (33) zum Bewegen des Schlittens (r) nach rechts und , links benutzt werden kann.
DEA80269D 1936-08-19 1936-08-19 Schlittenschaltvorrichtung fuer Rechenmaschinen o. dgl. Expired DE735954C (de)

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