DE727100C - Muehlenfeuerung - Google Patents

Muehlenfeuerung

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Publication number
DE727100C
DE727100C DEF87479D DEF0087479D DE727100C DE 727100 C DE727100 C DE 727100C DE F87479 D DEF87479 D DE F87479D DE F0087479 D DEF0087479 D DE F0087479D DE 727100 C DE727100 C DE 727100C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
baffle plate
mill
discharge
discharge chute
dust
Prior art date
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Expired
Application number
DEF87479D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Walther Keller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fraenkel & Viebahn
Original Assignee
Fraenkel & Viebahn
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fraenkel & Viebahn filed Critical Fraenkel & Viebahn
Priority to DEF87479D priority Critical patent/DE727100C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE727100C publication Critical patent/DE727100C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/13Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with horizontal rotor shaft and combined with sifting devices, e.g. for making powdered fuel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)

Description

  • Mühlenfeuerung Die Erfindung bezieht sich. auf Brennstaubfeuerungen, bei denen die Mühle durch die darüber befindliche Sichtkammer mit dem Feuerraum in unmittelbarer Verbindung steht und in der durch zugeführte Heißluft oder angesaugte Feuergase neben der Zerkleinerung auch eine Trocknung der Rohkohle stattfindet.
  • Da in derartigen Anlagen häufig Kohlen muthohem Feuchtigkeitsgehalt verarbeitet werden, so müssen, um eine hinreichende Trocknung zu erzielen, verhältnismäßig große Mengen des Trocknungsmittels in die Mühle eingebracht werden. Das Trocknungsmitteldient gleichfalls als Austragmittel, und es steht daher die Aussichtung in einer gewissen Abhängigkeit von der Menge des Tröcknungsmittels. Die Zusammenhänge sind im allgemeinen so, daß größere Mengen des Trocknungsmittels eine gröbere Aussichtung des Staubes herbeiführen, eine Folge, die unter Umständen unerwünscht sein kann, wenn die Bauweise des Feuerraumes und die Zündeigenschaften-der Kohle eine feine Aussichtung des Staubes notwendig machen.
  • Nachdem zunächst die Austragkammer zwisehen dem Schlägerrotor und der Brennstaubeintrittsöffnung in den Feuerraum von irgendwelchen Einbauten zur Feinsichtung frei blieb, stellte sich infolge der gesteigerten Ansprüche bald heraus, daß irgendwelche Sichtvorrichtungen zwischen der Mühle und dem Feuerraum notwendig sind, um _ den Austrag von gröberem Staub in den Feuerraum zu unterbinden. Es sind zu diesem Zweck Fl.iehkraftsichter bekanntgeworden, die jedoch den Nachteil haben, daß hierdurch der Austragquerschnitt, durch den -die Geschwindigkeit des Austragmittel.s bedingt wird, in starker Weise verkleinert wird. Diese Verkleinerung hat natürlich eine Erhöhung der Austraggeschwindigkeit an der betreffenden Stelle zur Folge die ihrerseits wieder ausschließt, daß gröbere Teile entgegen dem Austragstrom in die Mühle zurückfallen.
  • Außerdem sind Sichtvorrichtungen bekanntgeworden, die in gleichmäßiger Weise über der Austragfläche angeordnet sind und sich zum Teil überdecken, so da:ß der senkrecht hochsteigende Staub gegen die Abweiser stößt und das gröbere Korn alsdann in die Mühle zurückfällt. Hierbei ist es notwendig, daß die Schwebegeschwindigkeit des Korns größer ist als die Austraggeschwindigkeit. Nur das feinere Korn, dessen Schwebegeschwindigkeit kleiner ist als die Austraggeschwindigkeit, weicht mit dem Austragmittel den Abweisern aus und gelangt in den Feuerraum.
  • Da infolge der drehenden Bewegung des Schlägerrotors bei gleichmäßig über dem Austragquerschnitt angeordneten Widerständen die Austraggeschwindigkeit, radial gesehen, nicht gleichmäßig ist, so ist hierdurch keine einheitliche Sichtung zu erreichen. Erfahrungsgemäß ist an der Seite der Sichtkammer, an der die Schlägerbewegung nach oben gerichtet ist, auch die Geschwindigkeit am größten, während sie dann nach dem Scheitelpunkt des Rotors zu allmählich abnimmt. Nach ähnlichen Gesetzen ändert sich in diesem Falle auch der Grad der Sichtung über dem Austragquerschnitt.
  • Es ist daher schon versucht worden, die Sichtung durch Prallplatten, die oberhalb der Austragseite des Schlägersystems angeordnet wurden, zu verbessern, jedoch hat sich diese Prallplatte ohne weitere Hilfsmittel als wenig wirksam für eine Feinsichtung erwiesen.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine solche Schlägermühle mit oberhalb der Austragseite des Rotors befindlicher schräger Prallplatte. Die Erfindung besteht darin, daß in Fortsetzung der Prallplatte einzelne schräg nach oben gerichtete Einzelplatten mit mehr oder weniger großer Überdeckung bis zur B!e@-grenzungswand des Austragschachtes eingebaut sind, die zwischen sich auf die Prallplatte zu verlaufende Schlitze bilden, welche dabei ein wenig sich senkend den unteren Raum des Austragschachtes mit dem oberen verbinden. Der Austrag des Staubes erfolgt bei dieser Anordnung hauptsächlich gegen die unmittelbar über dem Rotor befindliche Prallplatte. Durch den Luftstrom und ,die Bewegungsenergie werden die gröberen und mittleren Kohlenteilchen nach dier gegenüberliegenden Wand geschleudert, da der Weg nach oben durch die schrägen Platten gehemmt ist. Der Strom des Trocknungsmittels zieht durch die einzelnen zwischen den Platten befindlichen Schlitze nach oben zur Briennstaubeintrittsöffnung und nimmt auf diesem Wege nur die feinsten Staubteilchen mit. Da die Trennwand zwischen dem Kohleneinfallschacht und dem Staubaustragschacht sich jenseits des Scheitelpunktes auf der Seite befindet, wo der Schlägerrotor eine Abwärtsbewegung ausführt, so ist in unmittelbarer Nähe der Trennwand eine Zone, in der keine Aufwärtsbewegung des Trocknungsmittels mehr stattfindet. Auch verhältnismäßig feine Staubteile, die also von dem Austragmittel nicht durch die Spalten durchgetragen werden und gegen die Trennwand geschleudert sind, haben hierdurch die Möglichkeit, in das Rotorgehäuse abzusinken.
  • Der Grad der Aussichtung kann bei gleichbleibender Menge des Trocknungsmittels leicht dadurch verändert werden, daß die Platten um eine Achse gedreht werden, wodurch dem Staub der Durchtritt durch die Zwischenräume zwischen den :einzelnen Platten erleichtert oder :erschwert werden kann. Außerdem können die Platten leicht auswechselbar befestigt werden, so daß die Möglichkeit besteht, durch Austausch von breiteren Platten gegen schmalere oder umgekehrt auf einfache Weise und mit geringen Mitteln den Grad der Sichtung zu erzielen, der mit Rücksicht auf die Eigenart der betreffenden Kohle am günstigsten ist.
  • In der Abbildung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Von dem Kohlenaufgabeapparata fällt die Kohle durch den Kohlenfallschacht b in das Mühlengehäuse c hinein. Auf der Austragseite des Rofors befindet sich die Prallplatte d und oberhalb derselben die Einzelplatten e bis zur Trennwand i zwischen dem Kohlenfallschacht b und dem Staubaustragschacht g. Der erzeugte Staub tritt an der Brennstaubeintrittsöffnung lz in den Feuerraum i ein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mühlenfeuerung, oberhalb deren Schlägermühle Kohlenfallschacht und Austragschacht getrennt angeordnet sind, wobei der letztere mit dem Feuerraum in unmittelbarer Verbindung steht und in ihm auf der Seite des Mühlengehäuses, auf der die Läuferbewegung nach oben gerichtet ist, eine schräge starre Prallplatte angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß in Fortsetzung dieser Prallplatte sich überdeckende Einzelplatten den verbleibenden Querschnitt des Austragschachtes zwischen Prallplatte und Begrenzungswand abdecken und schräg nach oben sich reihend zwischen sich Schlitze bilden, die auf die Prallplatte zu verlaufend und dabei sich ein wenig senkend den unteren Raum des Austragschachtes mit dem oberen verbinden. z. Mühlenfeuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die oberhalb der starren Prallplatte befindlichen Einzelplatten drehbar angeordnet sind.
DEF87479D 1939-10-01 1939-10-01 Muehlenfeuerung Expired DE727100C (de)

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DEF87479D DE727100C (de) 1939-10-01 1939-10-01 Muehlenfeuerung

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DEF87479D DE727100C (de) 1939-10-01 1939-10-01 Muehlenfeuerung

Publications (1)

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DE727100C true DE727100C (de) 1942-10-26

Family

ID=7114901

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DEF87479D Expired DE727100C (de) 1939-10-01 1939-10-01 Muehlenfeuerung

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DE (1) DE727100C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE887598C (de) * 1940-06-12 1953-08-24 Steinmueller Gmbh L & C Muehlenfeuerung mit Umlenksichter
DE971918C (de) * 1951-02-16 1959-04-16 Steinmueller Gmbh L & C Vorrichtung zum Sichten von Staubluftgemischen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE887598C (de) * 1940-06-12 1953-08-24 Steinmueller Gmbh L & C Muehlenfeuerung mit Umlenksichter
DE971918C (de) * 1951-02-16 1959-04-16 Steinmueller Gmbh L & C Vorrichtung zum Sichten von Staubluftgemischen

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