DE590040C - Prallsichter - Google Patents
PrallsichterInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D45/00—Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces
- B01D45/04—Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by utilising inertia
- B01D45/08—Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by utilising inertia by impingement against baffle separators
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B07—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
- B07B—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
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- B07B7/04—Selective separation of solid materials carried by, or dispersed in, gas currents by impingement against baffle separators
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Prallsichter, bei dem in der Sichtkammer
ein mit Mahlgut gemischter Luftstrahl gegen die Prallplatte geschleudert und das zurückgeworfene
Gut einer ersten Sichtung unterworfen wird. Prallsichter mit nur einer Sichtkammer
sind schon vorgeschlagen worden. Die Regelung der Sichtfeinheit erfolgte dabei meistens durch Verstellen der Höhenlage des
Prallschirmes oder durch Verstellen der Wände der Sichtkammer. Es ist auch schon vorgeschlagen
worden, bei Prallzerkleinerem Doppelsichtung zu verwenden. Entsprechend diesem Vorschlag liegt jedoch die zweite Sichtkammer
für den feineren Grieß oberhalb der Prallkammer, in welche der gröbere Grieß abgeschieden
wird; dadurch entfällt schon bei der Förderung feinerer Grieß, so daß keine reinliche Scheidung- beider durchführbar ist.
Erfindungsgemäß wird diese Scheidung dadurch erreicht, daß die Sichtkammer^von einer
zweiten Sichtkammer. umschlossen ist, in der eine Nachsichtung des Mahlgutes stattfindet,
wobei in den Durchtrittsöffnungen zwischen
den Kammern Gitter vorgesehen sind, deren Öffnungen durch Heben und Senken verstellbar
sind. Erst durch deren Anordnung gelingt es, die Durchströmquerschnitte jeweils den gegebenen
Verhältnissen anzupassen und so stets den gewünschten Feinheitsgrad der Sichtung
einzuregeln. Dadurch, daß die Regelung der
■ Sichtfeinheit "gemäß der Erfindung an die
Übergangsstelle zwischen der ersten und der zweiten Sichtkammer verlegt worden ist, wird
erreicht, daß man nicht nur die eigentliche Feinsichtung beeinflussen kann, sondern auch,
daß man nach Belieben die gröberen Staubteilchen, die die Sichtung erschweren, vor der
endgültigen Sichtung zur Ausscheidung bringen kann. Der im Hauptanspruch gekennzeichnete
wesentlichste Patentgegenstand besteht somit in der Ausbildung der bekannten Doppelsichtung
bei Prallzerkleinerem derart, daß die beiden in der Kennzeichnung des Anspruchs angegebenen
Merkmale gemeinsam angewendet werden.
Durch diese Bauart unterscheidet sich ein erfindungsgemäß ausgebildeter Prallsichter auch
von einer anderen bekannten Anlage, bei welcher in der Durchtrittsöffnung zwischen
zwei Sichträumen Gitter vorgesehen sind, dereri Öffnungen durch Heben und Senken
verstellbar sind. .Bei dieser Anlage wird das von der Mühle zerkleinerte Mahlgut über der
Mühle von einem Trichter aufgefangen und aus diesem Trichter in den Sichtraum übergeleitet.
Dabei tritt infolge der großen Entfernung der Schlaghämmer von der Trichterdecke eine
Zerkleinerung des Gutes durch Prallwirkung naturgemäß überhaupt nicht auf. Außerdem
werden die in dem Trichter ausfallenden gröberen Teilchen wieder von dem Schleuderstrom
getroffen und mitgerissen, so daß eine Sichtwirkung in dem Innenraum des Sichters
nicht eintreten kann. Vielmehr vollzieht sich die Sichtung lediglich in dem den Trichter umgebenden
eigentlichen Sichtraum, in welchem dem Gemisch beim Übergang aus dem Trichter eine kreisende Bewegung erteilt wird, durch
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Theodor Schröder in Berlin-Pankow.
welche zufolge der Fliehkraftwirkung die gröberen Bestandteile an die äußere Wand geschleudert
und abgeschieden werden. Es tritt also lediglich eine einzige Sichtung auf, bei der
die Sortierung des Staubes durch zentrifugale Wirkung des Sichtstromes erfolgt.
Demgegenüber erfolgt bei der vorliegenden Erfindung eine Vorsichtung des Mahlgutes in
einem Prallraum. Das Gemisch wird hier im ίο engen, geschlossenen- Strom so zur Prallplatte
geführt, daß die von der Prallplatte in den Prallraum abgeschleuderten gröberen Teilchen sich abscheiden
können, ohne von dem aufsteigenden Luftstrom behindert zu werden, während die feineren
Teilchen in dem den Prallraum umschließenden zweiten Sichtraum einer weiteren Sichtung
unterworfen werden, die durch die verstellbaren Durchgangsöffnungen geregelt werden
kann. Auf diese Weise ist es möglich, eine Feinsortierung vornehmen zu können, ohne
daß dabei das zu sichtende feinere Staubgut mit groben Teilchen belastet ist. Durch Auswechseln
des Gitters, das aus Stäben gebildet ist, kann der Windsichter ohne weiteres auf
die verschiedensten Betriebsbedingungen, die etwa durch den Übergang auf ein anderes Mahlgut
oder eine sonstige Betriebsumstellung gegeben sind, eingestellt werden. Vorteilhaft ist
es, im zweiten Sichtraum Lufteintrittsöffnungen vorzusehen, die es ermöglichen, unter Umständen
Beiiuft einzuführen, so daß die Absaugegeschwindigkeit und damit die Leistung
des hinter dem Windsichter aufgestellten Ventilators bei allen Betriebsanforderungen konstant
gehalten werden kann. Diese Lufteintrittsöffnungen kann man dabei in üblicher
Weise als Registerschieber oder in irgendeiner sonstigen Form ausbilden.
In der Zeichnung, die einen Schnitt durch den Windsichter senkrecht zur Mühlenachse
zeigt, ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt.
Der Sichter wird durch die Seitenwände 1, das Gitter 2 und das Deckblech 3 in die beiden
Sichträume 4 und 5 unterteilt. Das Staubluftgemisch gelangt aus der Mahlkammer durch
das Rohr 6, dessen Querschnitt am unteren Ende über die ganze Mahlkammerbreite verläuft
und sich nach oben verjüngt, in den ersten Sichtraum 4, wo er mit großer Geschwindigkeit
auf eine über dem Eintrittsrohr angebrachte Prallplatte 7 trifft. Infolge der plötzlichen
Richtungsänderung bei dem Aufprall werden die gröbsten Bestandteile nach unten geschleudert
und fallen in die durch die Seitenwände des Sichters gebildeten Trichter 8, von wo, sie durch besondere kleine Schurren 9 in
die Mahlkammer zurückgelangen, während das
vorgesichtete Staubluftgemisch durch das Gitter 2 in den zweiten Sichtraum 5 eintritt. Je 60
nach Ausbildung des Gitters, welches das Staubluftgemisch in viele Einzelströme zerlegt,
deren Richtungen sich ändern, die sich schneiden und durchkreuzen, kann der Sichter auf
ein bestimmtes Mahlgut eingestellt werden. 65 Durch Regelung des Durchgangsquerschnittes
des Gitters, etwa durch Heben und Senken des Gitters, wodurch es sich mehr oder weniger
in die Seitenwände 1 hineinschiebt und dadurch verdeckt wird, wird die Menge der im zweiten 70
Sichtraum ausgeschiedenen Teilchen und damit die Feinheit des Fertigstaubes während des
Betriebes eingestellt. Die hinter dem Gitter ausgeschiedenen Teilchen sammeln sich über
den Klappen 10, öffnen diese durch ihr eigenes 75 Gewicht und gelangen ebenfalls durch die
Schurren 9 in die Mahlkammer. Das übrige Staubluftgemisch, das jetzt nur noch den
Fertigstaub enthält, tritt durch das Rohr 11 aus dem Sichter aus. Um bei Veränderung 80
der Gitterstellung oder Auswechselung des Gitters die Möglichkeit zu geben, die Absaugegeschwindigkeit
und damit die Leistung des hinter dem Sichter stehenden Ventilators konstant zu halten, sind an den Außenwänden des 85
zweiten Sichtraumes Lufteintrittsöffnungen 12 vorgesehen, die es ermöglichen, Zusatzluft einzuführen.
Claims (4)
1. Prallsichter, bei dem in der Sichtkammer ein mit Mahlgut gemischter Luftstrahl
gegen die Prallplatte geschleudert und das zurückgeworfene Gut einer ersten Sichtung unterworfen wird, der in einer
besonderen Sichtkammer eine zweite folgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Prallkammer
(4) von der zweiten Sichtkammer
(5) umschlossen ist, in der eine Nachsichtung des Mahlgutes stattfindet, wobei in
den Durchtrittsöffnungen zwischen den Kammern (4, 5) Gitter (2) vorgesehen sind, deren
Öffnungen durch Heben und Senken verstellbar sind.
2. Windsichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gitterstäbe auswechselbar
ausgebildet sind.
3. Windsichter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammern
des Windsichters rechteckigen Querschnitt besitzen und daß die längere Seitenkante
senkrecht zur Mühlenachse liegt.
4. Windsichter nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in den Sichtraum
(5) Öffnungen (12) münden, durch welche Zusatzluft eingeführt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE590040T | 1930-05-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE590040C true DE590040C (de) | 1933-12-21 |
Family
ID=6572672
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930590040D Expired DE590040C (de) | 1930-05-24 | 1930-05-24 | Prallsichter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE590040C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2512276A1 (de) * | 1974-05-06 | 1975-11-20 | Ladislav J Pircon | Vorrichtung und verfahren zur entfernung von schmutzstoffen aus gasstroemen |
| DE10017529A1 (de) * | 2000-02-03 | 2001-10-18 | Manfred Butsch | Kunststoffgranulatsichter |
| EP2764922B1 (de) | 2011-09-30 | 2017-05-17 | Mitsubishi Heavy Industries, Ltd. | Biomassezerkleinerungsvorrichtung und system zur gemischten verbrennung von biomasse und kohle |
-
1930
- 1930-05-24 DE DE1930590040D patent/DE590040C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2512276A1 (de) * | 1974-05-06 | 1975-11-20 | Ladislav J Pircon | Vorrichtung und verfahren zur entfernung von schmutzstoffen aus gasstroemen |
| DE10017529A1 (de) * | 2000-02-03 | 2001-10-18 | Manfred Butsch | Kunststoffgranulatsichter |
| EP2764922B1 (de) | 2011-09-30 | 2017-05-17 | Mitsubishi Heavy Industries, Ltd. | Biomassezerkleinerungsvorrichtung und system zur gemischten verbrennung von biomasse und kohle |
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