DE724922C - Als Strumpfschoner dienender Fersenschutz - Google Patents

Als Strumpfschoner dienender Fersenschutz

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DE724922C
DE724922C DER107805D DER0107805D DE724922C DE 724922 C DE724922 C DE 724922C DE R107805 D DER107805 D DE R107805D DE R0107805 D DER0107805 D DE R0107805D DE 724922 C DE724922 C DE 724922C
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DE
Germany
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protector
cap
heel
sock
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Expired
Application number
DER107805D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Rathgeber
Josef Reiss
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B23/00Uppers; Boot legs; Stiffeners; Other single parts of footwear
    • A43B23/28Devices to put in shoes in order to prevent slipping at the heel or to prevent abrading the stockings

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Als Strumpfschoner dienender Fersenschutz Es sind bereits als Strumpfschoner dienende F.ersenschutzvorrichtungen bekannt, die aus einem Stück bestehen. Solche einteiligen ißtrumpfschoner, die gewöhnlich aus Celluloid hergestellt werden, haben jedoch den Nachteil, daß .sie wenig haltbar sind, da ,der unnachgiebige einteilige Körper im Gebrauch leicht einreißt. Diesem Übelstand hat man durch einen Strumpfschoner zu begegnen versucht, der aus insgesamt drei Bausteilen zusammengesetzt wird, nämlich aus je einem Kappen- und Sohlenteil aus ein und demselben Werkstoff, wie Celluloid, und einem dritten Teil aus einem elastischen Stoff, z. B. Leder, dem die Aufgabe zufällt, die Kappe mit der Sohle spannungsfrei zu verbinden.
  • Ferner sind schon Einlegesohlen bekanntgeworden, die hinten eine als Strumpfschoner dienende Kappe, etwa aus Celluloid, aufweisen. Hierbei wird die Kappe entweder an ihrem gesamten, nach unten abgebogenen Rand mit der Einlegesohle verbunden, oder man läßt Sohle und Kappe stumpf zusammenstoßen und stellt die Verbindung zwischen diesen beiden Teilen durch einen dritten Bauteil her, und zwar in Gestalt .eines an der Unterseite der Sohle befestigten Lederfleckes, dessen aufgebogener Rand an dem gesamten unteren Rand der Kappe befestigt wird.
  • Schließlich haben auch noch ,solche als Strumpfschoner dienende Fersenschutzvorrichtungen als nicht mehr neu zu gelten, die aus einer die Ferse hinten und seitlich umfassenden Kappe und einem mit der Kappe vereinigten Sohlenteil, mithin aus insgesamt nur zwei Bauteilen bestehen. Strumpfschoner der letzteren Art weisen unter der Ferse entweder eine lediglich in der Mitte des unteren Randes der Kappe mit dieser verbundene Zunge .aus Weichgummi auf, oder als S.)hlenteil dient ein nur die beiden Enden der Kappe verbindendes einfaches Querband, das ebenfalls aus Weichgummi besteht. Es hat sich jedoch gezeigt, daß eine lediglich über ein°ti kleinen Bereich sich erstreckende Verbindung zwischen Kappe und Sohlenteil keine ausreichende Haltbarkeit des Strumpfschoners sichert, zumal die Verbindungsstelle nicht mir beim Tragen der Schutzvorrichtung, .sondern auch bei ihrem Anlegen und Abnehmen einer ständigen Beanspruchung ausgesetzt isst.
  • Der aus einer die Ferse hinten und seitlich umfassenden Kappe und einem mit der Kappe vereinigten Sohlenteil bestehende Strumpfschoner gemäß der Erfindung unterscheidet sich dem Bekannten gegenüber dadurch, daß an der aus .einem !elastischen steifen Kunststoff, wie Cellul@oid, hergestellten Kappe ein im gesamten Bereich des unteren Randes der Kappe mit ihr verbundener Sohlenteil befestigt ist, der aus einem dünnen Blättchen aus gehbeweglichem, weichem Kunststoff besteht.
  • Im Vergleich zu den bekannten Fersenschutzvorrichtungen, die ebenfalls lediglich aus zwei Bauteilen, Kappe und Sohlenteil, zusammengesetzt sind, soll die Erfindung den Vorteil ergeben, daß einmal durch die Befestigung des Sohlenteils im gesamten Bereich des unteren Randes der Kappe eine ausreichende mechanische Festigkeit zustande kommt, während gleichzeitig das den Sohlenteil ergehende dünne Bodenblättchen eine überaus angenehme Benutzung des Strumpfschoners gewährleistet, weil das dünne weiche Kunststoffblättchen auf der Schuhsohle überhaupt nicht aufträgt und weitere Teile, welche die Dicke des Bodenteils vermehren könnten, nicht vorhanden sind. Besonders vorteilhaft für die Herstellung des dünnen und happigen Bodenblättchens hat sich ein neuerdings be- kanntgewordener Kunststoff erwiesen, bei dem es sich um ein Mischpolymerisat handelt, das auf deI= Basis von polymerisierten Vinylverbindungen entwickelt wurde. Da anderseits auch der zwar elastische, aber steife Kappenteil aus einem etwa celluloidartigen Kunststoff hergestellt werden kann, ergibt die Erfindung einen Strumpfschoner, bei dem Leder, Gummi oder ähnliche, verhältnismäßig teure Werkstoffe gespart werden, noch dazu unter Erzielung einer erhöhten Gebrauchsfähigkeit des Strumpfschoners.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand an einem Ausführungsbeispiel im Schaubild veranschaulicht.
  • Der die Ferse schützende steife, elastische Oberteilk hat eine dem Fuß angepaßte, in ausreichender Länge auch seitlich um die Ferse greifende geschweifte Form, während der weiche Unterteil .u aus einem ebenen, dünnen Blättchen besteht, das mit der ganzen unteren Randfläche dies Oberteils lz verbunden ist.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform sind die Teile h und u dadurch vereinigt, daß ein überschüssiger Randstreifen des Unterteils tt durch Einschnitte in einzelne Lappen 1 zerlegt wurde, die ihrerseits mit dem unteren Außenrand des Oberteils k durch Verkleben vereinigt sind.

Claims (1)

  1. hATENTANSPIZUCII: Als Strumpfschoner dienender Fersenschutz aus einer die Ferse hinten und seitlich umfassenden Kappe und einem mit der Kappe vereinigten Sohlenteil, dadurch gekennzeichnet, daß an der aus einem elastischen, steifen Kunststoff, wie Celluloid, hergestellten Kappe (1t) ein im gesamten Bereich des unteren Randes der Kappe (1t) mit ihr verbundener Sohlenteil (u) befestigt ist, der aus einem dünnen Blättchen aus gehbeweglichem, weichem Kunststoff besteht.
DER107805D 1940-06-21 1940-06-21 Als Strumpfschoner dienender Fersenschutz Expired DE724922C (de)

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