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Als Strumpfschoner dienender Fersenschutz Es sind bereits als Strumpfschoner
dienende F.ersenschutzvorrichtungen bekannt, die aus einem Stück bestehen. Solche
einteiligen ißtrumpfschoner, die gewöhnlich aus Celluloid hergestellt werden, haben
jedoch den Nachteil, daß .sie wenig haltbar sind, da ,der unnachgiebige einteilige
Körper im Gebrauch leicht einreißt. Diesem Übelstand hat man durch einen Strumpfschoner
zu begegnen versucht, der aus insgesamt drei Bausteilen zusammengesetzt wird, nämlich
aus je einem Kappen- und Sohlenteil aus ein und demselben Werkstoff, wie Celluloid,
und einem dritten Teil aus einem elastischen Stoff, z. B. Leder, dem die Aufgabe
zufällt, die Kappe mit der Sohle spannungsfrei zu verbinden.
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Ferner sind schon Einlegesohlen bekanntgeworden, die hinten eine als
Strumpfschoner dienende Kappe, etwa aus Celluloid, aufweisen. Hierbei wird die Kappe
entweder an ihrem gesamten, nach unten abgebogenen Rand mit der Einlegesohle verbunden,
oder man läßt Sohle und Kappe stumpf zusammenstoßen und stellt die Verbindung zwischen
diesen beiden Teilen durch einen dritten Bauteil her, und zwar in Gestalt .eines
an der Unterseite der Sohle befestigten Lederfleckes, dessen aufgebogener Rand an
dem gesamten unteren Rand der Kappe befestigt wird.
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Schließlich haben auch noch ,solche als Strumpfschoner dienende Fersenschutzvorrichtungen
als nicht mehr neu zu gelten, die aus einer die Ferse hinten und seitlich umfassenden
Kappe und einem mit der Kappe vereinigten Sohlenteil, mithin aus insgesamt nur zwei
Bauteilen bestehen. Strumpfschoner der letzteren Art weisen unter der Ferse entweder
eine lediglich in der Mitte des unteren Randes der Kappe mit dieser verbundene Zunge
.aus Weichgummi auf, oder als S.)hlenteil
dient ein nur die beiden
Enden der Kappe verbindendes einfaches Querband, das ebenfalls aus Weichgummi besteht.
Es hat sich jedoch gezeigt, daß eine lediglich über ein°ti kleinen Bereich sich
erstreckende Verbindung zwischen Kappe und Sohlenteil keine ausreichende Haltbarkeit
des Strumpfschoners sichert, zumal die Verbindungsstelle nicht mir beim Tragen der
Schutzvorrichtung, .sondern auch bei ihrem Anlegen und Abnehmen einer ständigen
Beanspruchung ausgesetzt isst.
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Der aus einer die Ferse hinten und seitlich umfassenden Kappe und
einem mit der Kappe vereinigten Sohlenteil bestehende Strumpfschoner gemäß der Erfindung
unterscheidet sich dem Bekannten gegenüber dadurch, daß an der aus .einem !elastischen
steifen Kunststoff, wie Cellul@oid, hergestellten Kappe ein im gesamten Bereich
des unteren Randes der Kappe mit ihr verbundener Sohlenteil befestigt ist, der aus
einem dünnen Blättchen aus gehbeweglichem, weichem Kunststoff besteht.
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Im Vergleich zu den bekannten Fersenschutzvorrichtungen, die ebenfalls
lediglich aus zwei Bauteilen, Kappe und Sohlenteil, zusammengesetzt sind, soll die
Erfindung den Vorteil ergeben, daß einmal durch die Befestigung des Sohlenteils
im gesamten Bereich des unteren Randes der Kappe eine ausreichende mechanische Festigkeit
zustande kommt, während gleichzeitig das den Sohlenteil ergehende dünne Bodenblättchen
eine überaus angenehme Benutzung des Strumpfschoners gewährleistet, weil das dünne
weiche Kunststoffblättchen auf der Schuhsohle überhaupt nicht aufträgt und weitere
Teile, welche die Dicke des Bodenteils vermehren könnten, nicht vorhanden sind.
Besonders vorteilhaft für die Herstellung des dünnen und happigen Bodenblättchens
hat sich ein neuerdings be-
kanntgewordener Kunststoff erwiesen, bei dem es
sich um ein Mischpolymerisat handelt, das auf deI= Basis von polymerisierten Vinylverbindungen
entwickelt wurde. Da anderseits auch der zwar elastische, aber steife Kappenteil
aus einem etwa celluloidartigen Kunststoff hergestellt werden kann, ergibt die Erfindung
einen Strumpfschoner, bei dem Leder, Gummi oder ähnliche, verhältnismäßig teure
Werkstoffe gespart werden, noch dazu unter Erzielung einer erhöhten Gebrauchsfähigkeit
des Strumpfschoners.
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Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand an einem Ausführungsbeispiel
im Schaubild veranschaulicht.
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Der die Ferse schützende steife, elastische Oberteilk hat eine dem
Fuß angepaßte, in ausreichender Länge auch seitlich um die Ferse greifende geschweifte
Form, während der weiche Unterteil .u aus einem ebenen, dünnen Blättchen besteht,
das mit der ganzen unteren Randfläche dies Oberteils lz verbunden ist.
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Bei der dargestellten Ausführungsform sind die Teile h und u dadurch
vereinigt, daß ein überschüssiger Randstreifen des Unterteils tt durch Einschnitte
in einzelne Lappen 1 zerlegt wurde, die ihrerseits mit dem unteren Außenrand des
Oberteils k durch Verkleben vereinigt sind.