DE687779C - Abnehmbarer Absatzlauffleck - Google Patents

Abnehmbarer Absatzlauffleck

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DE687779C
DE687779C DE1938G0098124 DEG0098124D DE687779C DE 687779 C DE687779 C DE 687779C DE 1938G0098124 DE1938G0098124 DE 1938G0098124 DE G0098124 D DEG0098124 D DE G0098124D DE 687779 C DE687779 C DE 687779C
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DE
Germany
Prior art keywords
heel
running
guide plate
stain
hard rubber
Prior art date
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Expired
Application number
DE1938G0098124
Other languages
English (en)
Inventor
Sten Hjalmar Lindblom
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Individual
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B21/00Heels; Top-pieces or top-lifts
    • A43B21/36Heels; Top-pieces or top-lifts characterised by their attachment; Securing devices for the attaching means
    • A43B21/39Heels; Top-pieces or top-lifts characterised by their attachment; Securing devices for the attaching means by rib groove
    • A43B21/40Heels; Top-pieces or top-lifts characterised by their attachment; Securing devices for the attaching means by rib groove by dovetail

Description

  • Abnehmbarer Absatzlauffleck Die Anordnung eines abnehmbaren Laufflecks an Schuhabsätzen schließt in sich mehrere Aufgaben, die von den verschiedenen Schöpfern in verschiedener Weise gelöst wurden. Einige bekannte Anordnungen weichen aber von dem Gedanken ab, einen Lauffleck leicht abnehmbar zu machen, damit jedermann ohne besondere Fachkenntnis in der Lage ist, den. Lauffleck leicht auszuwechseln. Zu dieser Gruppe gehören solche Absätze, bei denen der Lauffleck durch Nägel o. dgl. festgehalten werden muß. Diese und andere bekannte Absätze sind am Lauffleck und dessen Halter mit besonders einvulkanisierten oder angenagelten Blechen versehen. Eine derartige Anordnung bringt unter anderem den Nachteil mit sich, daß der Absatz schwer wird.
  • Wenn man wiederum das Gebiet der Absätze mit elastischem Lauffleck oder Kautschuklauffleck ins Auge faßt, entsteht noch eine weitere Aufgabe, und zwar die, einen ausreichend festen Sitz des Laufflecks trotz seiner Nachgiebigkeit zu erhalten. Ein bekannter Lauffleck dieser Art hat einen nachgiebigen Rand, der leicht nach unten verbogen werden kann, wobei der Absatzfleck lose wird. Ein damit zusammenhängender Nachteil ist, daß Sandkörner leicht zwischen den nachgiebigen Rand des Laufflecks und die Sitzfläche der Halteplatte eindringen können, wodurch die Unterseite des Absatzes uneben und der Absatz unbequem beim Gehen wird.
  • Es ist zwar auch bekannt, den Lauffleck mit einem harten Randteil aus Hartkautschuk auszubilden. Bei dem bekannten Absatz geht aber die Nachgiebigkeit des Laufflecks zum großen Teil verloren, indem der harte Randteil sich bis zur Unterseite des Laufflecks erstreckt.
  • Der Absatz gemäß der Erfindung hat- demgegenüber einfache Halteteile für den Lauffleck; dieser hat einen festen Sitz auf dem Absatz und kann trotzdem sehr leicht ausgewechselt werden. Der ganze Absatz ist leicht und bequem beim Gehen, denn die Nachgiebigkeit des Laufflecks geht nicht durch die festhaltenden Teile verloren. Bei dem Absatz nach der Erfindung ist ebenfalls von der bekannten Einrichtung, Teile verschiedener Nachgiebigkeit im Absatz sowie eine schwalbenschwanzförmige Ausnehmung und einen darin eingreifenden Vorsprung des Absatzstumpfes oder der an diesem befestigten Führungsplatte zum Halten zu verwenden, Gebrauch gemacht. Das die Vorteile mit sich bringende Neue der Erfindung besteht darin, daß der die schwalbenschwanzförmige, nach vorn offene Ausnehmung seitlich und rückwärts umgebende obere Randteil des Laufflecks und der die Führung für den Lauffleck bildende Vorsprung des Absatzstumpfes oder der an diesem befestigten Führungsplatte aus Hartkautschuk bestehen. Der zur Sicherung des Laufflecks gegen Lösen am Lauffleck, wie bekannt, vorgesehene Sperransatz kann ebenfalls aus Hartkautschuk bestehen.
  • Die Erfindung wird beispielsweise in der Zeichnung veranschaulicht.
  • Fig. i stellt den Schuhabsatz im Grundriß von der Unterseite gesehen dar; Fig.2 zeigt einen mittleren Längsschnitt durch den Absatzfleck; . Fig. 3 zeigt einen ähnlichen Schnitt durch den Absatz; Fig. q. ist eine Vorderansicht des Absatzes, und -Fig.5 ist eine schaubildliche Darstellung des Absatzes und des teilweise an die Unterlage geschobenen Absatzflecks.
  • In den Abbildungen bezeichnet i den eigentlichen äußeren Teil des Absatzes, d. h. den Absatzfleck, und 2 die Führungsplatte desselben, die am Fersenteil i i eines Schuhes befestigt ist. Mit 3 ist eine Falzkante bezeichnet, die eine im Querschnitt schwalbenschwanzförmige Aussparung 3' im Absatzfleck begrenzt, und mit q. eine Falzkante, die einen entsprechenden schwalbensch@vanzförmigen hervorragenden Teil q.' der Führungsplatte begrenzt, während 5 eine in der Führungsplatte 2 vorgesehene Vertiefung ist und 6 einen am Absatzfleck ausgebildeten Ansatz bezeichnet, der der Vertiefung 5 entspricht.
  • Der Absatzfleck i besteht im wesentlichen aus elastischem Material, z. B. aus mehr oder minder weichem Kautschuk, wobei aber der mit 7 bezeichnete Randteil, der außerhalb der Falzkante 3 liegt, aus härterem Material, z. B. Hartkautschuk, hergestellt ist. Vorteilhaft ist es auch, den Ansatz 6 aus hartem Werkstoff, wie Hartkautschuk, herzustellen. Die Führungsplatte 2 wird vorteilhaft im ganzen aus hartem Werkstoff, wie Hartgummi, hergestellt.
  • , .. Die Führungsplatte :2 wird für immer am
    derabsatz eines Schuhes oder unmittelbar
    Fersenteil des Schuhes, z. B. durch Schuh-
    nägel oder m einer anderen geeigneten Weise, befestigt. Der im Schnitt schwalbenschwanzförmige, hervorragende Teil 4.' der Führungsplatte ist derart abgepaßt, daß er zur inneren, vorn offenen Aussparung 3' des Absatzflecks z paßt. Der Absatzfleck i kann vom Fersenende des Schuhes auf die Führungsplatte geschoben werden, bis die Vorderkante 12 mit der Vorderkante r¢ der Führungsplatte abschneidet, wie dies in Fig.3 gezeigt ist. Beim Aufstecken des Absatzflecks und seiner Falzkanten im Eingriff mit den Falzkanten.l der Führungsplatte muß der Ansatz 6 auf der Oberseite der Führungsplatte gleiten und zu diesem Zweck angehoben werden, was durch die Elastizität des Absatzfleckwerkstoffs ermöglicht wird, In Fig. 5 werden die Teile in derjenigen Lage dargestellt, in der der Ansatz 6 auf der Oberseite des emporragenden Teils der Führungsplatte anliegt. In dieser Stellung sind die innerhalb des Randteils 7 liegenden Teile des Absatzflecks gestreckt und gespannt. Wenn somit der Absatzfleck von der in Fig. 5 dargestellten Lage vollständig auf die Führungsplatte geschoben wird, springt der Ansatz 6 in die Vertiefung 5 ein und sperrt den Absatzfleck auf der Führungsplatte i.
  • Der Randteil 7 kann in Form einer losen Leiste am Absatzfleck i befestigt werden, aber vorteilhafter wird er mit dem üb erigen Teil des Kautschukabsatzes in einem Stück gefertigt, was möglich ist, falls er aus Hartkautschuk hergestellt wird.
  • Die beschriebene Ausbildung der ineinandergreifenden Teile q.', 7 aus härterem Material führt den Vorteil eines wirksamen Festhaltens des Absatzflecks mit sich. Die Herstellung der ganzen Führungsplatte aus Hartgummi statt aus Metall hat zur Folge, daß der Absatz leicht wird.
  • Ein besonderer Vorteil der dargestellten Anordnung der Vertiefung 5, nämlich daß sie an der Vorderseite offen ist, wie insbesondere aus Fig. 5 hervorgeht, ist, daß dadurch eine Nachprüfung darüber ermöglicht wird, daß der Ansatz in die Vertiefung 5 einspringt sowie daß das Auseinandernehmen des Absatzes erleichtert wird.
  • Die Erfindung ist nicht auf die dargestellte Ausführungsform beschränkt. Beispielsweise ist es innerhalb des Rahmens der Erfindung möglich, den Ansatz 6, wie bekannt, an der Führungsplatte und die Vertiefung 5 im Absatzfleck vorzusehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Abnehmbarer, elastischer, aus Teilen von verschiedener Nachgiebigkeit bestehender Absatzlauffleck, der durch eine schwalbenschwanzförmige Ausnehmunmit einem Vorsprung des Absatzstumpfe oder einer an diesem befestigten Führungsplatte in Eingriff steht, dadurch gekennzeichnet, daß der die schwalbenschwanzförmige, vorn offene Ausnehmung (3') des Laufflecks (i) seitlich und rückwärts umgebende obere Randteil (7) des Laufflecks und der die Führung für den Lauffleck bildende Vorsprung des Absatzstumpfes oder der an diesem befestigten Führungsplatte (z) aus Hartkautschuk bestehen. z. Absatzlauffleck nach Anspruch i mit einem die Sicherung des Laufflecks gegen Lösen bewirkenden ,,Sperransatz, dadurch gekennzeichnet, daß' der Sperransatz (6) auch aus Hartkautschuk besteht.
DE1938G0098124 1938-06-24 1938-06-24 Abnehmbarer Absatzlauffleck Expired DE687779C (de)

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DE1938G0098124 DE687779C (de) 1938-06-24 1938-06-24 Abnehmbarer Absatzlauffleck

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DE687779C true DE687779C (de) 1940-02-06

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DE (1) DE687779C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE851469C (de) * 1950-06-25 1952-10-06 Heinrich Dipl-Ing Koerner Schuhabsatz mit auswechselbarem Lauffleck

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE851469C (de) * 1950-06-25 1952-10-06 Heinrich Dipl-Ing Koerner Schuhabsatz mit auswechselbarem Lauffleck

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