DE430646C - Hufbeschlag, insbesondere fuer Rennsport und andere Zwecke bestimmte Pferde - Google Patents

Hufbeschlag, insbesondere fuer Rennsport und andere Zwecke bestimmte Pferde

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DE430646C
DE430646C DEB123818D DEB0123818D DE430646C DE 430646 C DE430646 C DE 430646C DE B123818 D DEB123818 D DE B123818D DE B0123818 D DEB0123818 D DE B0123818D DE 430646 C DE430646 C DE 430646C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01LSHOEING OF ANIMALS
    • A01L7/00Accessories for shoeing animals

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine besondere Art von Hufbeschlag: für solche Pferde, die für Rennsport, Polospiel und ähnliche Zwecke bestimmt sind. Bis jetzt sind die Pferde durchweg· mit Hufbeschlag versehen, welcher aus starren Eisenstücken besteht, die sich über den Umfang des Hufs erstrecken und an ider Unterflädhe der letzteren mittels Nägel befestigt sind. Diese Hufeisen bringen, selbst wenn sie richtig angebracht sind, unter andern Übelständen auch den mit sich, daß sie die natürliche Elastizität des Pferdehufs aufheben und daher dessen normale Arbeitsbedingungen abändern.
Der Hufbeschlag, welcher den Gegenstand der Erfindung bildet, vermeidet diesen Übelstand. Er besteht aus einer gewissen Anzahl voneinander unabhängigen eisernen Platten oder Einzelstücken, die um den. Umfang
ao des Hufs unter Freilassen von geeigneten [ Abständen verteilt angeordnet und mittels Nägiel an dem Huf befestigt sind, die durch die Mitte der einzelnen Platten hindurchgehen oder in anderer geeigneter Weise angeordnet sind. Durch diese Mittel wird der Huf vor der Abnutzung am Boden bewahrt, während zugleich seine volle Elastizität erhalten bleibt, außerdem können diese Beschlagplatten trotz ihrer Dicke durch ziemlich schwache Nägel sicher an ihrem Platz gehalten werden und den Hornkörper des Hufs nicht beschädigen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des der Erfindung entsprechenden Hufbeschlages dargestellt.
Abb. ι und 2 zeigen in Seiten- und Unteransicht einen gemäß der Erfindung beschlagenen Pferdehuf.
Abb. 3, 4 und 5 stellen die Beschlagplatten &n. Unteransicht, Vorderansicht und Seitenansicht dar.
Abb. 6 und 7 zeigen eine Ober- und Seitenansicht einer auf der Oberseite mit Halteleisten versehenen Beschlagplatte.
Abb. 8 zeigt in schaubildlicher Ansicht in vergrößertem Maßstab die Einzelheiten einer derartigen Halteleiste.
Unter dem Huf α sind an. Stelle der üblichen zusammenhängenden Eisen eine Reihe von Beschlagplatten b unabhängig voneinander längs dessen Rand mit geeigneten Abständen verteilt angebracht. Die Befestigung Jeder Beschlagplatte: wird durch einen Nagel c bewirkt, dessen Kopf, ähnlich wie bei Hufeisen üblich, sich in ein geeignetes Loch d der Platte einfügt. Die Nägel können die gewöhnliche Form der zum Befestigen von Pferdehufen üblichen Hufnagel haben.
Um zu. verhindern, daß die einzelnen Beschlagplatten sich drehen können, kann man sie' bis zu einer gewissen Tiefe in die untere Fläche des Hufs einlassen, wie aus Abb. 5 ersichtlich. Man kann aber auch die Beschlagplatte an ihrer Oberseite mit Halteleisten / von dreieckförmigem Querschnitt versehen, wie sie in Abb. 6, 7 und 8 dargestellt sind, und welche im den Hornkörper des Hufs eingreifen, welcher zu diesem Zweck vorher mit entsprechenden Einschnitten versehen werden kann.
Das Profil der Platte der Beschlagplatte kann ein beliebiges sein. Beispielsweise kann man darin eine Längsrinne anbringen, wie aus den Abb. 3, 4 und 5 ersichtlich. Die Abmessungen der Beschlagplatten und ihr Abstand ebenso wie die Art der Befestigung können in passender Weise verschieden gewählt werden. Beispielsweise kann man die Beschlagplatten auch so dicht aneinanderrücken, daß sie sich berühren, wobei jedoch natürlich ihre Unabhängigkeit voneinander erhalten bleiben muß. Der Baustoff der Beschlagplatte kann je nach Bedarf verschieden gewählt werden. Man kann dafür gegossenes oder geschmiedetes Eisen, Aluminium oder andere geeignete Metalle benutzen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Hufbeschlag, insbesondere für Rennsport und andere Zwecke bestimmte go Pferde, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einer Reihe voneinander unabhängigen Einzelplatten (b) zusammengesetzt ist, deren jede für sich an der Lauffläche des Pferdehufs («) befestigt ist.
2. Hufbeschlag· nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Hufbeschlagplatten (J)) auf ihrer die Hornfläche berührenden Oberseite mit leisteniartigen Vorsprängen (/) versehen sind, die in den Hornkörper des {Hufs eindringen und die seitliche Drehung der nur jmit einem mittleren Nagel befestigten Platte verhüten.
Abb. i.
Abb. 2.
Abb.
Abb. 4.
Abb. 5.
Abb. 7.
Abb. 8.
DEB123818D 1926-01-07 1926-01-28 Hufbeschlag, insbesondere fuer Rennsport und andere Zwecke bestimmte Pferde Expired DE430646C (de)

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DE430646C true DE430646C (de) 1926-06-21

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