DE108480C - - Google Patents

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DE108480C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01LSHOEING OF ANIMALS
    • A01L7/00Accessories for shoeing animals
    • A01L7/02Elastic inserts or soles for horseshoes

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
AUGUST WICKEL in BERLIN.
bedeckenden Filzeinlage.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Hufeisen mit Filz- und Stolleneinlage.
Beide Einlagen sind derart eingerichtet, .dafs sie von einer das Eisen unten in seiner ganzen Fläche abschliefsenden Platte gebildet werden, welche genügend widerstandsfähig ist, um durch das Gewicht der Pferdes nicht nach innen durchgebogen zu werden. Der mittlere empfindliche Theil des Hufes wird also gegen Verletzungen vollständig geschützt. Das vorliegende Eisen hat noch den Vorzug, dafs lediglich die Platten abgenutzt werden, nicht aber das Eisen selbst. Letzteres hat daher eine unbegrenzte Dauer, während die Platten nach Verschleifs ausgewechselt werden.
Die Zeichnung veranschaulicht in den Fig. 1 bis 5 das neue Hufeisen.
Das hinten geschlossene Hufeisen α wird in der üblichen·Weise mittelst Nägel an dem Huf befestigt. Das Eisen α ist mit einem rund herumlaufenden, nach unten vorspringenden Rand b versehen. In diesen Rand b wird eine genügend starke, gegen Durchbiegen widerstandsfähige Platte eingefügt, welche entweder eine Filzeinlage oder Stollen trägt.
Die Platte mit Filzeinlage ist in Fig. 3 dargestellt. Dieselbe besteht aus der Grundplatte c, welche auf der einen Seite mit vorspringenden Spitzen cl versehen ist. In diese Spitzen wird eine Filzscheibe d eingeprefst und aufsen ent-, sprechend der Gröfse der Platte c abgeschnitten. Die so erhaltene Filzeinlage pafst in den vorspringenden Rand b des Hufeisens und wird
z. B. durch zwei Schrauben befestigt, welche in die mit Gewinde versehenen Oeffnungen g des Hufeisens eingeschraubt werden.
Die am Vorder- und Hintertheil des Eisens üblichen Stollen sind vollständig vermieden, so dafs das Pferd mit der ganzen unteren Fläche des Eisens auf dem Boden auftritt und dadurch sicheren Halt gewinnt.
Bei glatten Fahrbahnen, wo das Gleiten der Pferde zu befürchten ist, wird die in Fig. 3 dargestellte Filzeinlage ausgewechselt durch die in pig. 4 und 5 dargestellte Stolleneinlage. Diese Einlage besteht aus einer Platte e, welche die Stollen f trägt, und zwar sind die Stollen zum Theil querlaufend, zum Theil längslaufend auf ,der ganzen Fläche gleichmäfsig vertheilt angeordnet. Ein Gleiten nach der einen oder anderen Richtung soll bei Verwendung dieser Stolleneinlage ausgeschlossen werden. Diese Einlage wird ebenso wie die Filzeinlage (Fig. 3) unter dem Hufeisen α befestigt. Wesentlich ist hierbei ebenfalls, dafs die ganze Fläche der Einlage e mit Stollen versehen ist, während bei den bis jetzt bekannten Eisen nur vorn und hinten Stollen angeordnet waren.
Zwischen der Platte c bezw. e und dem Hufeisen α ist eine dünne, elastische Zwischenlage al eingeschaltet; hierdurch soll ein sicheres Aufliegen der Platten c und e auf dem Eisen a erzielt werden. Bei beiden Einlagen wird die Last des Pferdes durch die volle Fläche des Hufeisens auf den Boden übertragen und be-
hält der Huf beim Gehen des Thieres seine natürliche Haltung und Lage bei.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Hufbeschlag mit einem winkelförmigen Eisen und einer die ganze innere Fläche bedeckenden
    Filzeinlage, dadurch gekennzeichnet, dafs die die Filzeinlage tragende Eisenplatte (c) gegen eine gleichgestaltete Eisenplatte (e) mit gleichmäfsig auf der Unterseite vertheilten Stollen ff) ausgewechselt werden kann,
    zu schärfen.
    um den Beschlag
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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