DE507740C - Spitzensteifkappe fuer Schuhwerk - Google Patents

Spitzensteifkappe fuer Schuhwerk

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DE507740C
DE507740C DEU10994D DEU0010994D DE507740C DE 507740 C DE507740 C DE 507740C DE U10994 D DEU10994 D DE U10994D DE U0010994 D DEU0010994 D DE U0010994D DE 507740 C DE507740 C DE 507740C
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footwear
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B23/00Uppers; Boot legs; Stiffeners; Other single parts of footwear
    • A43B23/08Heel stiffeners; Toe stiffeners
    • A43B23/081Toe stiffeners
    • A43B23/086Toe stiffeners made of impregnated fabrics, plastics or the like

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Spitzensteifkappe für Schuhwerk Es sind Steifkappen für die Schuhspitzen bekannt, «-elche aus durch Wärme bildsam werdendem Material bestehen. Der Überholei oder Zwicker legt diese Steifkappe in flachem "Zustande, nachdem sie erwärmt ist, in den Schaft ein und formt diese beim Überholen und Zwicken entsprechend der Leistengestalt.
  • ach dein Kaltwerden ist die Kappe steif und elastisch. Wenn man derartige Steifen bei kappenlosen Schuhen, also solchen mit glatten Schuhspitzen ohne aufgesetzte Kappen verwendet, so ergibt sich häufig die Erscheinung, daß der hintere Rand der Steifkappe sich im Oberleder ausprägt, so daß man eine häßlich wirkende #Rippe sieht. Man hat nun schon Spitzeneinlagen aus weichem gummiertem Stoff benutzt, bei denen eine solche Rippe sich nicht bilden kann. Bei den bekannten Einlagen der letzteren Art hat man die Kappe vor dem Einlegen geformt und, damit sie die Form beibehält, an den unter die Sohlenfläche tretenden Rändern m-it einer Lösung von Harzen imprägniert, so daß nach dem Verdunsten dieser Rand steif bleibt und die Kappe die ihr gegebene Form beibehält. Eine vorgeformte Kappe kann sich aber dem Leisten nicht so gut anpassen wie eine, die erst während des Spitzenzwickens geformt wird. Auch gibt eine Kappe, welche nur an dein unter der Sohle liegenden Teil gehärtet ist, der Spitze nicht die gewünschte Versteifung.
  • Gemäß der Erfindung wenden die Nachteile der bekannten Kappeneinlagen dadurch beseitigt, daß die Kappeneinlage nur längs der vorderen und seitlichen Kante mit durch Wärme bildsam werdendem Stoff getränkt wird, während der mittlere und hintere Teil weich.bleibt. Eine solche Kappe wird in derselben Weise verarbeitet wie die thermoplastische Kappe und gibt der Schuhspitze längs des unteren Randes die gewünschte Festigkeit und Elastizität, während an der hinteren Kante sich der weich bleibende Kappenstoff nicht abzeichnen kann.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise im Grundriß und im Schnitt dargestellt.
  • Die dargestellte Steifkappe ist vor dem Einsetzen gewöhnlich flach und besteht aus einer ringsum abgeschärften Stofflage 3. Der vordere Rand der Steifkappe ist mit einer geeigneten Versteifungsmasse 5 getränkt. Die Versteifungsmasse ist gewöhnlich hart, doch kann sie beispielsweise durch Anwendung voll Hitze erweicht werden, damit der mit der Versteifungsmasse getränkte Teil der Kappe zusammen mit dem Oberleder dicht an die Leistenspitze angeschmiegt werden kann. In der vorliegenden Ausführungsform findet eine thermoplastische Versteifungsmasse Anwendung, die aus einer Mischung von 75°/, COlO-phonium und 25°o Asphalt besteht. Diese Mischung kann ohne Beschädigung .des Oberleders durch Wärme erweicht werden. Die Versteifungsmasse 5 wird in der in der Abb. i dargestellten Weise auf die Kappe aufgetragen, so daß am vorderen Rand der Kappe entlang ein versteiftes Band geeigneter Breite geschaffen wird. Dieses Band nimmt gegen die Rückseite der Kappe an Breite ab, so daß das Band ungefähr die Gestalt eines Halbmondes aufweist, dessen Spitzen gegen die rückwärtige Kante der Kappe weisen.
  • Die Stofflage kann hinter dem versteiften Rand mit einer geringen Menge von Versteifungsmaterial getränkt werden, oder der hinter diesem Rand liegende Teil enthält gar keine Versteifungsmasse. Auf alle Fälle soll der Körper der Kappe eine beträchtlich geringere Menge Versteifungsmasse enthalten als der Rand um die vorderen Seiten des Körpers. Die Stofflage selbst besteht in dem dargestellten Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes aus einer mit Gummi imprägnierten Stofflage. Auf diese Weise wird eine verhältnismäßig weiche Kappe geschaffen, die jedoch federn kann und somit nach etwaigem Verdrücken in ihre Lage zurückkehrt: Die Versteifungsmasse der Kappe kann vor oder nach dem Einfügen der letzteren in den Schuhschaft erweicht werden, und zwar wird die Kappe mit dem Oberleider der Leistenspitze angepaßt, wenn sich die Kappe in erweichtem Zustande befindet. Nach dem Erhärten der Steifkappe befindet sich der obere Teil der letzteren in verhältnismäßig weichem, nachgiebigem oder federndem Zustand, während die Seiten der Kappe um die Schuhspitze herum ziemlich steif sind. Mit Rücksicht auf die Weichheit des oberen Teiles der Kappe entsteht an der Übergangsstelle ihres rückwärtigen Randes in das Vorderblatt keine sichtbare Rippe.
  • Die neuartige Stei.fkappe bringt besondere Vorteile mit sich, wenn sie für Schuhwerk bestimmt ist, dessen Oberleder an der Spitze vor dem Anarbeiten des seitlichen Teiles des Oberleders an den Leisten vorgeformt wird.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRUCH: Im wesentlichen flache Spitzensteifkappe, welche nach dem Einfügen in den Schuhschaft entsprechend dem Spitzenteil des Leistens geformt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das flache Werkstück längs der vorderen und seitlichen Kanten eine Zone mit thermoplastischem Stoff besitzt, welche breiter ist als der unter die Brandsohle einzuschlagende Teil des Werkstückes, während der Rest der Steifkappe verhältnismäßig weich und biegsam bleibt, so daß im fertigen Schuh eine Steifkappe vorhanden ist, die steife Vorder- und Seitenwände und - einen weichen oberen Teil besitzt.
DEU10994D 1928-12-06 1929-11-24 Spitzensteifkappe fuer Schuhwerk Expired DE507740C (de)

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