DE469776C - Warm zu verarbeitende Steifkappe - Google Patents
Warm zu verarbeitende SteifkappeInfo
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Description
- Warm zu verarbeitende Steifkappe Gegenstand der Erfindung ist eine warm zii verarbeitende Steifkappe für Schuhwerk, d. h. eine solche, welche zunächst flach ist und durch Erwärmung bildsam geworden, in den Schaft eingefügt und dem Leisten entsprechend geformt wird. Nach dem Kaltwerden ist die Kappe hart und elastisch. Derartige Steifkappen bestehen der Regel nach aus Gewebe, welches mit harz- oder wachsähnlichen -Stoffen getränkt ist. Wenn in dieser Weise hergestellte Steifkappen unnormalen Temperaturen ausgesetzt werden, wie sie in tropischen Gegenden, aber auch in sonnenbeschienenen Schaufenstern o. dgl. vorkommen, so werden sie weich und verlieren die Standfestigkeit.
- Gemäß der Erfindung soll dieser Übelstand dadurch beseitigt werden, daß der Versteifungsmasse fein verteilter Kautschuk, bei-,pielsweise von alten Gummireifen oder Gasschläuchen, zugesetzt wird. Dieser Zusatz verleiht der Imprägnierungsmasse eine höhere Widerstandsfähigkeit gegen Hitze und vergrößert andererseits auch die Federung der Kappe.
- Es ist schon bekannt, die Ränder von thermoplastischen Kappen mit Gummi zu behandeln. Dies geschieht aber zu dem Zweck, den Einschlag der Kappe weich zu halten. Auch sind Kappen mit Kautschukeinlagen sowie solche bekannt, bei denen- der Versteifungsmasse Guttapercha zugesetzt ist. Durch alle diese Maßnahmen kann man aber keine Versteifungskappen erzielen, die in der gleichen Weise Wie diejenigen gemäß der Erfindung auch gegen höhere Temperaturen unempfindlich und dabei genügend -elastisch sind.
- Die Herstellung derartiger Steifkappen kann auf verschiedene Weise bewirkt werden. Es kann z. B. eine Menge von fein zerkleinertem, vulkanisiertem Gummi der geschmolzenen Versteifungsmasse zugesetzt werden, worauf der Grundstoff der Steifkappe mit dieser Mischung getränkt wird. Automobilreifen, Gasschläuche oder ähnlicher Gummiabfall, der außer reinem Gummi andere Zusätze enthält, eignet sich besonders zur Herstellung der neuartigen Steifkappen. Es kann beispielsweise zu geschmolzenem Kolophonium 5 bis zo °/o fein zerkleinerter, roter Gummi zugesetzt werden, und zwar kann zu diesem Zweck zur Herstellung von Gasschläuchen dienender Gummi verwendet werden. Das mit einer kleinen Gummimenge versetzte Kolophonium beeinträchtig während der- Herstellung des Schuhwerkes in keiner Weise die übliche Verarbeitung der erhitzten Steifkappe. Der Gummi verleiht der in dem fertigen Schuh befindlichen Steifkappe eine größere Widerstandsfähigkeit und setzt die nachteilige Sprödigkeit des Kolophoniums wesentlich herab. Die durch Hitze erweichte, neuartige Steifkappe ist auch bei weitem nicht so klebrig wie die bisher gebräuchlichen -Steifkappen ohne Gummizusatz.
- Es kann auch eine Lösung von Kolö- -phonium und Gummi mit einem flüchtigen Lösungsmittel gemischt werden. Das Lösungsmittel wird dann in geeigneter Weise entfernt, und die getrocknete, in der erforderlichen Weise zerkleinerte Mischung wird dem geschmolzenen Kolophonium zugefügt: Es kann auch Gummimilch geschmolzenem Kolophonium zugesetzt werden, und in diesem Falle wird zweckmäßig konzentrierte Latex mit verhältnismäßig geringem Wassergehalt verwendet.
- Der Grundstoff kann auch zunächst nur mit Gummi behandelt werden, ohne jedoch seine Aufsaugefähigkeit in nennenswerter Weise zu beeinträchtigen. Der mit Gummi behandelte Grundstoff wird dann mit einer durch Hitze erweichbaren Masse getränkt. Dieses Verfahren eignet sich besonders zur Herstellung von Steifkappen, die aus zwei Stofflagen bestehen, von denen eine an einer Seite bedeutend mehr genoppt ist als die andere dünnere Stofflage. Diese beiden Stofflagen werden durch Anwendung von Gummi miteinandervcu-einigt. Ein aus zwei Stofflagen. bestehendes Gewebe, beispielsweise ein für Gummiregenmäntel bestimmtes Gewebe, hat sich zur Herstellung der neuartigen Steifkappen besonders bewährt. Dieses Gewebe wird mit einer geeigneten Versteifungsmasse getränkt, und die Steifkäppen werden schließlich aus dem steifgewordenen Gewebe herausgestanzt. Das Vorhandensein von Gummi verleiht der Steifkappe eine beträchtliche Nachgiebigkeit, und die so hergestellte Steifkappe ist auch hesonders dauerhaft. Die Steifkappe kann dann unter Anwendung von Hitze mit Druck behandelt werden, um die Versteifungsmasse aus dem Rand der Steifkappe herauszupressen.
- Durch Abschärfen der rückwärtigen Kante und durch Herauspressen der Versteifungsmasse entsteht ein dünner Rand, so daß die in den Schuh eingefügte Steifkappe keine sichtbare Marken oder Übergangsstellen in dem fertiggemachten Schuh hinterläßt. Gemäß der Erfindung wird diese dünne Kante des rückwärtigen Randes der Steifkappe noch besonders mit Gummi o. dgl. behandelt, beispielsweise durch Eintauchen dieser Kante in Gummimilch. Die auf diese Weise behandelte Steifkappe weist einen dünnen Rand an der rückwärtigen Kante auf. Dieser Rand ist jedoch biegsam und- dennoch dauerhaft und hinterläßt in dem fertiggemachten Schuh keinerlei Übergangsmarken.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Warm zu verarbeitende Steifkappe, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Versteifung des Grundstoffes benutzte Masse einen Zusatz von fein zerkleinertem Gummi enthält.
- 2. Steifkappe nach Anspruch i, die aus mehreren miteinander verklebten Schichten eines Grundstoffes besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Schichten zunächst durch Gummimasse miteinander verklebt und dann mit Versteifungsmasse getränkt werden. - -3. Steifkappe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Tränken der Steifkappe aus dem hinteren Rande derselben ein Teil der Versteifungsmasse herausgepreßt wird, worauf dieser Teil der Steifkappe mit -Gummi getränkt oder überzogen wird. °
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