DE724656C - Vorrichtung zur Abschaltung eines Antriebes bei Getriebeueberlastung - Google Patents

Vorrichtung zur Abschaltung eines Antriebes bei Getriebeueberlastung

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Publication number
DE724656C
DE724656C DEW100032D DEW0100032D DE724656C DE 724656 C DE724656 C DE 724656C DE W100032 D DEW100032 D DE W100032D DE W0100032 D DEW0100032 D DE W0100032D DE 724656 C DE724656 C DE 724656C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gear
drive
switching
event
wheel
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Expired
Application number
DEW100032D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Gerhard Loebell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eugen Weisser & Co Komm Ges We
Original Assignee
Eugen Weisser & Co Komm Ges We
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05GCONTROL DEVICES OR SYSTEMS INSOFAR AS CHARACTERISED BY MECHANICAL FEATURES ONLY
    • G05G15/00Mechanical devices for initiating a movement automatically due to a specific cause
    • G05G15/08Mechanical devices for initiating a movement automatically due to a specific cause due to the load or torque on a member, e.g. if exceeding a predetermined value thereof

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)
  • Gear Transmission (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Abschaltung eines Antriebes bei Getriebeüberlastung Bei Getrieben, deren Belastung einen b:estimm:ten Grenzwert nicht überschreiten darf, ist die selbsttätige Abschaltung des Antriebes bei Überschreitung der Grenzlast erwünscht. Diese Aufgabe lösen verschiedene bekannte Anordnungen. Sofern diese im Gegensatz zu Rutschkupplungen u. dgl. eine vollständige Abschaltung des Antriebes bewirken oder im Gegensatz zu Abscherkupplungen u. dgl. in einsfacher Weise wieder einrückbar sind, haben sie folgende Merkmale ;gemeinsam: Ein Glied des Getriebezuges ist so angeordnet, ,daß es unter denn Einfuß der Belastung ausweichen kann. Bei Getriebeüberlastung überträgt sich die Ausweichbewegung über Zwischenglieder oder Relais auf eine Kupplung, die den Kraftfuß unterbricht. Bei normaler Kraftübertragung wird die Ausweichbewegung durch kraftschlüssige Maschinenelemente, z. B. Federn, ganz oder verhindert.
  • Die durch die kraftschlüseigen Maschinenelemente gegebenen Kräfte bestimmen also die Getriebebelastung, bei der die Ausweichbewegung des ausweichenden Getriebegliedes zur Abschaltung des Antriebes führt. Bei Getrieben. mit veränderlichen Betriebsverhältnissen kann gefordert werden, daß diese Getriebebelastung auf verschiedene jeweils: hestimmte Werte einstellbar ist. Deshalb. müssen auch die in den kraftschlüssigen Maschinenelementen wirkenden Kräfte auf verschiedene Werte einstellbar sein. Aus diesem Grunde ist man davon abgegangen, diese einzustellenden Kräfte an bewegte Maschinenteile zu binden, man hat diese vielmehr an ruhenden Maschinenteilen untergebracht.
  • Hierher gehören die Anordnungen zur selbsttätigen Abschaltung, bei denen das. ausweichende Getriebeglied als normalerweise ruhendes Glied :eines Planetengetriebes ausgebildet ist. Dadurch ist es möglich, die kraftschlüssigen Maschinenelemente im ruhenden Maschinenteil, also leicht nachstellbar einzubauen und sie ohne nennenswert reibungsbehaftete ZwischenglIeder auf den ausweichenden Getriebeteit wirken zu lassen. Solche Anordnungen bedingen jedoch eine erhöhte Anzahl von Zahneingriffen zwischen dem ausweichenden Getriebeglied und dem vor Überlastung zu schützenden Teil des Getriebes. Infolge dieses Weges zwischen dein Abschaltorga:n und der vor Überlastung zu schützenden Stelle wird, wenn das Abschaltorgan selbst stets bei dem gleichen Wert anspricht, die Kraft an der zu schützenden Stelle noch in nicht unerheblichen Grenzen schwanken. Diese Schwankungen haben ihren Grund in den zwischen beiden Stellen im Getriebezug auftretenden Reibungsverlusten. Es muß also angestrebt werden, diese möglichst klein zu halten..
  • Da die Reibung von Zahnradgetrieben mit der Zahl der Zahneingriffe als P'otenzexpanent zunimmt, ist die Zahl der Zahneingriffe zwischen dem, ausweichenden Getriebeglied und dem vor Überlastung zu schützenden Teil des Getriebes möglichst gering zu halten. Bei mit-Schneckengetrieben arbeitenden Ausrückvorrichtungen liegt der größte Teil des Reibungsverlustes zwischen Schnecke und Schneckenrad. Axial verschiebbare Schnecken, haben also den erwähnten Nachteil.
  • Die Erfindung beseitigt nun diesen Mangel für Schneckengetriebe dadurch, daß das Schneckenrad als ausweichendes Getriebeglied ausgebildet wird und die Schneckenradwelle um das im Getriebezug nächstfolgende Zahnrad, Kettenrad, Reibrad :o. dgl. schwenkbar angeordnet ist. 'Die Verschlechterung des Zahneingriffs beim Ausschwenken kann durch Beschränkung des Schwenkweges in zulässigen Grenzen gehalten werden und tritt bei normaler Kraftübertragung nicht auf.
  • Die Zeichnung zeigt :ein. Ausführungsbeispiel. Die Schneckea, angetrieben durch die Welle b, treibt das Schneckenrad c. Dessen Achse ist in einem Armd gelagert, der um die Achse e des, im Getriebezug f, g nächstfolgenden Zahnrades schwenkbar ist. Der Arm wird durch kraftschlüssige Maschinenelemente, z. B. Federn lt, i, bei normaler Kraftübertragung in der Mittellage gehalten. Erfolgt unter Überwindung der Federkraft ein Ausschwenken des Armes., so wird die Schwenkbewegung in irgendeiner Weise, z. B. durch Schubstangeh, auf eine Kupplung übertragen, die den Antrieb :abschaltet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Abschaltung eines Antriebes bei Getriebeüberlastung, bei der die Abschaltung .durch Ausweichen eines Getriebegliedes erreicht ;wird, dessen Schwenkbewegung während der normalen Kraftübertragung durch kraftschlüssige Maschineneleanente verhindert ist, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem. Schneckengetrieb:e die Schneckenradwelle um das nächstfolgende Zahnrad, Kettenrad, Reibrad @o. dgl. des Getriebezuges schwenkbar angeordnet ist.
DEW100032D 1936-12-06 1936-12-06 Vorrichtung zur Abschaltung eines Antriebes bei Getriebeueberlastung Expired DE724656C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1238280B (de) * 1958-02-10 1967-04-06 Renault Schaltvorrichtung fuer eine Klauenkupplung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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