AT277764B - Getriebeschnappschaltung - Google Patents

Getriebeschnappschaltung

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AT277764B
AT277764B AT332068A AT332068A AT277764B AT 277764 B AT277764 B AT 277764B AT 332068 A AT332068 A AT 332068A AT 332068 A AT332068 A AT 332068A AT 277764 B AT277764 B AT 277764B
Authority
AT
Austria
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sleeve
spring
groove
friction
action
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Application number
AT332068A
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English (en)
Inventor
Gottfried Ing Pammer
Original Assignee
Eumig
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Getriebeschnappschaltung 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Getriebeschnappschaltung, besonders für Reibradgetriebe, beispielsweise für Kinogeräte, mit einem ein Zwischenrad besonders ein Reibrad tragenden ein-und   ausrückbaren   Kupplungshebel. 



   Bei Reibradgetrieben tritt die Schwierigkeit auf, dass bei zu geringem Anpressdruck der Reibrolle ein Durchrutschen des Antriebes und bei geringer Exzentrizität der Reibrolle ein Rattern auftritt. Ein solcher Betriebszustand ergibt sich aber immer dann, wenn das Einschalten des Reibradantriebes langsam erfolgt. Zur Erzielung einer raschen Schaltung ist es zwar bekannt, Einrichtungen vorzusehen, bei denen eine Feder nach Durchlaufen einer Totpunktlage die Richtung ihrer Kraftwirkung ändert. Nachteilig bei solchen Schaltungen ist die geringe Justierbarkeit derselben. Besonders für Reibradgetriebe ist aber eine gewisse Justierbarkeit notwendig, da solche Getriebe rasch einer gewissen Abnützung unterworfen sind. 



   Durch die Erfindung sollen diese Nachteile vermieden werden und die Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass der Kupplungshebel mit einer an der Aussenseite eine Nut, zweckmässig mit keilförmigen Seitenwänden, aufweisenden Hülse verbunden ist, die innen etwa in der Mitte ihrer Länge, vorzugsweise im Bereich der Nut einen Flansch od. dgl. aufweist, an dessen beiden ebenen Seiten sich je eine Feder, vorzugsweise je eine Schraubendruckfeder abstützt, welche beide Federn an einer Betätigungsstange geführt sind und sich mit ihrem jeweils andern Ende an an dieser Betätigungsstange vorgesehenen, vorzugsweise einstellbaren, Anschlägen, Federtellern od. dgl. abstützen, wobei zumindest ein belasteter Halter an der Aussenseite der Hülse angreift, essen vorzugsweise justierbare Belastungseinrichtung so ausgelegt ist, dass der bzw.

   die Halter die Hülse in ihrer der Betriebslage des Kupplungshebels entsprechenden Endlage entgegen dem grössten Teil des Druckes der auf der Betätigungsstange sitzenden Federn klemmen. Auf diese Weise wird eine robuste Schnappschaltung geschaffen, die leicht hinsichtlich des notwendigen Anpressdruckes für eine Reibrolle anpassbar ist. Die erfindungsgemässe Schaltung kann aber auch für Getriebe anderer Art Verwendung finden, bei denen ein rasches Aus- bzw. Einkuppeln erwünscht ist. Zweckmässig ist die Bewegung der Halter auf die Hülse zu durch Anschläge begrenzt, die so angeordnet sind, dass die Halter im Bereich der Nut an der Hülse nicht zur Anlage kommen. 



   Um eine allzugrosse Abnützung der Hülse zu vermeiden, ist gemäss einer Weiterbildung der Erfindung die Belastung der Halter in Abhängigkeit von der Stellung der Betätigungsstange veränderbar. 



   Weitere Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles. 



   Von einer Antriebsrolle --1-- soll der Antrieb über eine   Reibrolle --2-- oder   eine weitere Reibrolle-3--auf eine   Trommel ---4-- abgeleitet   werden. Die   Reibrolle --3-- erhält   dabei einen Antrieb über die Reibrolle-2--, so dass je nachdem welche der beiden Reibrolle-2 bzw. 3-- an der   Trommel --4-- anliegt,   diese Trommel in der einen oder andern Richtung angetrieben wird. Beide Reibrollen sind über Lenker--5, 6-- an einen   Kupplungshebel ---7--   angelenkt, der seinen   Drehpunkt ---8-- zwischen   den beiden Anlenkpunkten der Lenker--5, 6-hat.

   Mit seinem freien Ende ist der Kupplungshebel --7-- mit einer   Hülse --9-- gelenkig   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 --9-- weistandern Enden stützen sich die   Federn-11, 12--   einerseits an einem Federteller --14-- und anderseits an einem einen Anschlag bildenden Steuerstift--15--ab. Beide Federn sind von einer Betätigungsstange --16-- durchsetzt, die an einem Ende den   Federteller --14-- trägt   und an ihrem andern Ende mit dem   Steuerstift--15--verbunden   ist.

   Der Steuerstift --15-- ragt zur Betätigung der   Stange --16-- in   eine   Steuerkurve-17--.   Am Aussenumfang der   Hülse-9-greifen   zwei   Halter --18-- an,   die durch justierbare   Federn --19-- belastet   und in   Führungen --20-- geführt   sind. 



   In einer Ruhelage, in der weder die   Reibrolle --2-- noch   die   Reibrolle --3-- am   Umfang der Trommel--4--anliegen, befindet sich die   Hülse--9--in   einer Stellung, in der die Halter --18-- in die Nut --10-- eingreifen. Die Bewegung der   Halter --18-- gegen   den Grund der Nut - ist dabei zweckmässig durch nicht dargestellte Anschläge begrenzt. Soll nun die Reibrolle   --3-   in Anlage an die   Trommel --4-- gebracht   werden, so wird die Steuerkurve-17- 
 EMI2.2 
 --16-- nach--18-- aus der Nut --10-- geschoben werden, verschiebt sich die   Hülse--9--nach   rechts und es wird die   Rolle-3-an   die   Rolle--4-zur   Anlage gebracht.

   Spätestens wird dies dann erfolgen, wenn die Windungen der Feder--11--eng aneinanderliegen, so dass die Bewegung der   Betätigungsstange --16--- über   die Windungen der Feder --11-- direkt auf die   Hülse-9-   übertragen wird. Sind aber einmal die Halter --18-- aus der Nut gedrängt, dann erfolgt die Schaltbewegung der   Hülse--9--in   gewünschter Weise sehr rasch. 
 EMI2.3 
 rechts verschoben ist und die   Reibrolle --3-- an   der   Trommel --4-- anliegt.   In dieser Stellung ist die Feder --11-- noch etwas gespannt. Dieser Spannung der Feder --11-- hält die von den   Haltern--18--ausgeübte   Reibkraft die Waage. Es sei hier erwähnt, dass die   Halter --18-- nicht   unbedingt schneidenförmig ausgebildet sein müssen.

   Sie können auch die Form von an der Hülse - anliegenden Bremsschuhen   od. dgl.   haben. Beim Verschieben der Betätigungsstange --16-- 
 EMI2.4 
    --11-- entlastet--12-   die statische Reibung der   Halter --18-- überwindet,   worauf dann die Schaltbewegung wieder sehr rasch erfolgt. Die Halter --18-- greifen schliesslich wieder in die Nut --10-- ein, 
 EMI2.5 
 erfindungsgemässe Schnappschaltung kann auch in diesem Fall so eingestellt sein, dass die Schaltbewegung in die Ruhestellung erst dann erfolgt, wenn die Windungen der   Feder --12-- eng   aneinanderliegen. 



   Eine über die Ruhelage hinausgehende Bewegung der   Hülse--9--nach   links bringt schliesslich die   Reibrolle --2-- in   Anlage an die   Trommel--4--,   wobei für das Schaltverhalten der erfindungsgemässen Schnappschaltung das gleiche gilt, wie dies oben in Zusammenhang mit dem Einschalten der Rolle --3-- beschrieben wurde. Selbstverständlich kann aber die erfindungsgemässe Schnappschaltung auch für Reibradgetriebe verwendet werden, bei denen die Drehrichtung des angetriebenen Rades nicht umkehrbar ist. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Getriebeschnappschaltung, besonders für Reibradgetriebe, beispielsweise für Kinogeräte, mit einem ein Zwischenrad, besonders ein Reibrad tragenden ein- und ausrückbaren Kupplungshebel, EMI2.6 <Desc/Clms Page number 3> Nut (10), zweckmässig mit keilförmigen Seitenwänden, aufweisenden Hülse (9) verbunden ist, die innen etwa in der Mitte ihrer Länge, vorzugsweise im Bereich der Nut einen Flansch (13) od. dgl. aufweist, an dessen beiden ebenen Seiten sich je eine Feder (11, 12), vorzugsweise je eine Schraubendruckfeder, abstützt, welche beide Federn an einer Betätigungsstange (16) geführt sind und sich mit ihrem jeweils andern Ende an an dieser Betätigungsstange vorgesehenen, vorzugsweise einstellbaren, Anschlägen, Federtellern od. dgl.
    (14, 15) abstützen, wobei zumindest ein belasteter Halter (18) an der Aussenseite der Hülse angreift, dessen vorzugsweise justierbare Belastungseinrichtung (19) so ausgelegt ist, dass der bzw. die Halter die Hülse in ihrer der Betriebslage des Kupplungshebels entsprechenden Endlage entgegen dem grössten Teil des Druckes der auf der Betätigungsstange sitzenden Federn klemmen. EMI3.1
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