AT118197B - Antrieb für Haushaltungsmaschinen u. dgl. mit selbsttätiger Ausrückvorrichtung bei Überlastung. - Google Patents

Antrieb für Haushaltungsmaschinen u. dgl. mit selbsttätiger Ausrückvorrichtung bei Überlastung.

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AT118197B
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AT
Austria
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shaft
drive
intermediate shaft
household
machine
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Inventor
Hermann Ing Twerdy
Original Assignee
Hermann Ing Twerdy
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
Die Erfindung betrifft einen Antrieb, bei welchem von einer Antriebswelle aus mehrere Haushaltungsmaschinen   od.   dgl. angetrieben werden, deren jede für sich   ausrückbar   ist, um wahlweise eine Maschine allein oder mehrere oder sämtliche Haushaltungsmaschinen gemeinsam laufen lassen zu können. 



  Jede der einzelnen getriebenen Wellen ist mit der betreffenden Arbeitsmaschine in dauernd baulicher Verbindung und kann durch eine   Handausrückvorrichtung   nach Belieben in oder ausser Wirkungsverbindung mit der Antriebswelle gebracht werden. 



   Gemäss der Erfindung ist überdies für jede dieser Maschinen eine selbsttätig wirkende Vorrichtung vorgesehen, die bei irgendwie   herbeigefihrter Überlastung der   betreffenden Maschine ihre sofortige Abschattung bewirkt. Zu diesem Zweck ist zwischen der Antriebswelle und jeder Haushaltungsmaschinenwelle eine Zwischenwelle eingeschaltet, die mit der   Haushaltungsmaschinenwelle   normalerweise auf Drehung gekuppelt und bezüglich der Antriebswelle axial verschiebbar ist, wobei die Einrichtung zwischen Maschinenwelle und Zwischenwelle derart ausgebildet ist, dass bei Überschreitung eines bestimmten Arbeitswiderstandes die Zwischenwelle axial verschoben und dadurch die Arbeitsmaschine selbsttätig von der Antriebswelle abgeschaltet wird. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in Fig. 1 in einer teilweise geschnittenen Draufsicht und in Fig. 2 in einem Schnitt nach der Linie 2-2 in Fig. 1 dargestellt. Der Antriebswelle   1,   beispielsweise der Welle eines Elektromotors sind, mehrere Haushaltungsmaschinen, im dargestellten Falle drei, zugeordnet. Die Antriebswelle 1 trägt ein Kegelrad 2, mit welchem die die Antriebskraft auf die drei Haushaltungsmaschinen übertragenden drei Ritzel   3,   4 und 5 kämmen. Jedes der Ritzel 3, 4, 5 sitzt fest an dem einen Ende einer Zwischenwelle 6, deren anderes Ende in einer Büchse 7 verschiebbar gelagert ist. In diese Büchse ragt von der andern Seite her das Ende der Welle 8 der zugehörigen Haushaltungsmaschine hinein, welche mit der Büchse 7 durch einen Splint 9 verbunden ist.

   Die Zwischenwelle 6 ist mit der Welle 8 in weiter unten beschriebener Weise gekuppelt 
 EMI1.2 
 wird das von der Welle 6 getragene Ritzel. 3 in Eingriff mit dem von der Antriebswelle 1 getragenen Kegelrad 2 gehalten. Auf der Welle 6 ist ferner ein Bund 12 angebracht, welcher in eine die Drehung der Welle 6 nicht behindernde Ausnehmung 13 einer durch Betätigung eines   Handausrückhebels   15 in zwei Endstellungen verschiebbaren Schiene oder Stange 14 eingreift. In der dargestellten Lage des Handhebels 15 ist das Ritzel 3 im Eingriff mit dem Kegelrad 2, so dass die Zwischenwelle 6 und die Maschinenwelle 8 umlaufen.

   Um die eine oder die andere Haushaltungsmaschine vom Antrieb abzuschalten, wird durch Umlegen des zu der betreffenden Maschine gehörigen Handhebels 15 aus der Stellung I in die Stellung   11   die Stange 14 nach rechts verschoben, die mittels des Bundes 12 die Zwischenwelle 6 entgegen der Wirkung der Feder 10 mitnimmt und dadurch das an ihr befestigte Ritzel 3 ausser Eingriff mit dem Antriebsrad 2 bringt. 



   Wie ersichtlich, können durch die Handhebel 15 beliebige der Haushaltungsmaschinen   willkürlich   in und ausser Wirkungsverbindung mit der Antriebswelle gebracht werden, so dass bei der dargestellten Anordnung eine, zwei oder auch alle drei Haushaltungsmaschinen gleichzeitig arbeiten können. 



   Ausser der obenbeschriebenen   Handausrückvorriehtung   zum   willkürlichen   An-und Abschalten 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 die dann erfolgt, wenn der Arbeitswiderstand der betreffenden Maschine ein bestimmtes Mass überschreitet. Diese selbsttätige   Ausrückung   ist einerseits wichtig, um die Haushaltungsmasehine und   auch'   den Antriebsmotor vor Überlastungen und Beschädigungen zu schützen, insbesondere bezweckt sie aber, Gefährdungen der die Haushaltungsmaschine bedienenden Personen zu vermeiden.

   Es geschieht bekanntlich sehr oft, dass das von der   Hailshaltungs-Maschine   zu verarbeitende Gut, beispielsweise zu 
 EMI2.1 
 oder   nachgerückt   wird, wobei es vorkommen kann,. dass die Finger von'den arbeitenden Teilen der Maschine erfasst und verletzt werden. Dies wird nun durch die Erfindung auf die Weise vermieden, dass der durch den gefährdeten Finger od. dgl. selbst den arbeitenden Teilen der Maschine dargebotene erhöhte Widerstand die sofortige Ausrückung dieser Maschine bewirkt. 



     Zur Herbeiführung   dieser sofortigen Ausrückung   derMaschine beiErhöhung desArbeitswiderstandes   über ein vorbestimmtes Mass ist an der Zwischenwelle 6 eine schrägliegende, vorzugsweise schraubenlinienförmig ausgebildete Führungsnut 16 ausgebildet, in die ein von der Hülse 7 getragener Mitnehmerstift 17 eingreift. Solange der Aroeitswiderstand unter der zugelassenen Grenze bleibt, ist die Feder 10 imstande, das Ritzel 3 oder eine andere Kupplung im Eingriff mit dem Antriebsrad 2 zu halten. Sobald jedoch der Arbeitswiderstand das vorbestimmte Mass überschreitet, beispielsweise dann, wenn ein härterer Fremdkörper in die Maschine geraten ist, so tritt an der Welle 8 ein höherer Widerstand auf, der durch die Büchse 7 auf den Mitnehmerstift 17 übertragen wird.

   Dieser erhöhte Widerstand (die 
 EMI2.2 
 Zwisehenwelle 6 in bezug auf die   Büchse   7 verdreht. Da die Führungsnut 16 schräg liegt, hat diese Verdrehung auch eine-axiale Verschiebung der Welle 6 entsprechend der Steigung der Führungsnut zur Folge, wodurch das Ritzel 3 (Kupplung) ausser Eingriff mit dem Rad 2 gebracht und damit die Welle 8 stillgesetzt wird. Damit die erwähnte axiale Verschiebung der Zwischenwelle 6 in sehr kurzer Zeit erfolge, ist eine Feder 18 vorgesehen, welche die Zwischenwelle 6 ständig in die ausgerückte Lage zu drücken sucht, normalerweise aber wegen der Feder 10 keine Wirkung äussern kann.

   Sobald jedoch bei vergrössertem Arbeitswiderstand in der vorhin beschriebenen Weise die Wirkung der Feder 10 ausgeschaltet wird, d. h. die Ausrückbewegung der Zwischenwelle 6 eingeleitet ist, kommt die Feder 18 
 EMI2.3 
 letzungen der Bedienungspersonen noch weiter herabsetzt. 



   Die dargestellte Vorrichtung kann   verschiedentlich. abgeändert   werden, ohne dass vom Wesen der Erfindung abgegangen wird. So können statt der Zahngetriebe 2,   3'Klauenkupplungen, Reibungs-   getriebe, Kugelgelenke oder andere Verbindungselemente verwendet werden. Statt eines Antriebsrades 2 können auf der Antriebswelle mehrere solcher Räder vorgesehen sein, von denen jedes wieder mit einer Mehrzahl von getriebenen Rädern zusammenwirkt. Ferner kann die Führungsnut 16 in der Büchse 7 und der Mitnehmerstift 17 an der Zwischenwelle 6 vorgesehen sein, in welchem Falle die Neigung der Führungsnut entgegengesetzt zu der dargestellten gerichtet ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Antrieb für Haushaltungsmaschinen   od.   dgl., dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Antriebswelle   (1)   und jeder   Haushaltungsmaschinenwelle   eine Zwischenwelle (6) eingeschaltet ist, welche mit der Maschinenwelle normalerweise auf Drehung gekuppelt und bezüglich der Antriebswelle axial verschiebbar ist, wobei die Einrichtung zur   Kraftübertragung   zwischen Masehinenwelle und Zwischenwelle derart ausgebildet ist, dass bei Überschreitung eines bestimmten Arbeitswiderstandes die Zwischenwelle axial verschoben und dadurch selbsttätig eine Unterbrechung der Wirkungsverbindung zwischen Antriebswelle und Zwischenwelle herbeigeführt wird. 



   2. Antrieb für   Haushaltungsmaschinen nach Ansprueh 1, dadurch gekennzeichnet, dass   die Kupplung auf Drehung zwischen der Zwischenwelle   (6)   und   der-Haushaltungsmaschinenwelle durch   eine mit letzterer fest verbundene Büchse   (7)   und eine aus einer schrägliegenden, vorzugsweise schraubenförmig ausgebildeten Führungsnut   (16)   und einem in diese eingreifenden Stift   (17)   bestehende Mitnehmereinrichtung gebildet ist, wobei der eine Teil der Mitnehmereinrichtung (16 oder   17)   an der Hülse und der andere (17 oder   16)   an der Zwischenwelle vorgesehen ist.

Claims (1)

  1. 3. Antrieb nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen'der Zwischenwelle und der Haushaltungsmaschinenwelle eine Druckfeder f od. dgl. angeordnet ist, welche die Zwischenwelle normalerweiseinWirkungsverbindung mit der Antriebswelle hält, bei Überschreitung eines bestimmten Arbeitswiderstandes jedoch durch diesen überwunden wird, so dass sich die Zwischenwelle entsprechend der Steigung der schrägliegenden Führungsnut (16) in die ausgerückte Stellung verschieben kann.
    4. Antrieb für Haushaltungsmaschinen nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine Feder (18), die die Zwischenwelle (6) ständig in die ausgerückte Lage zu verschieben sucht und dazu dient, die bei Überschreitung eines bestimmten Arbeitswiderstandes durch das Zusammenwirken der schrägliegenden Führungsnut (16) und des Stiftes (17) herbeigeführte axiale Ausrückbewegung der Zwischenwelle zu beschleunigen, so dass die Abschaltung der betreffenden Haushaltumgsmaschine von der Antriebswelle sehr rasch erfolgt. <Desc/Clms Page number 3> '5.
    Antrieb für haushaltungsmaschinen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die für EMI3.1 welle verbunden ist, dass sie die Drehung dieser Zwischenwelle stets frei zulässt, so dass die Ausrückung jeder Maschine während ihres Stillstandes oder während ihres Arbeitens erfolgen kann. EMI3.2
AT118197D 1929-03-13 1929-03-13 Antrieb für Haushaltungsmaschinen u. dgl. mit selbsttätiger Ausrückvorrichtung bei Überlastung. AT118197B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN114946413A (zh) * 2021-02-19 2022-08-30 苏州宝时得电动工具有限公司 手推轮式车辆

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