DE719375C - Verfahren zur Herstellung von fluessigen Kohlenwasserstoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von fluessigen Kohlenwasserstoffen

Info

Publication number
DE719375C
DE719375C DEI44241D DEI0044241D DE719375C DE 719375 C DE719375 C DE 719375C DE I44241 D DEI44241 D DE I44241D DE I0044241 D DEI0044241 D DE I0044241D DE 719375 C DE719375 C DE 719375C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hydrocarbons
production
liquid hydrocarbons
oxygen
carbon
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEI44241D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Paul Feiler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by IG Farbenindustrie AG filed Critical IG Farbenindustrie AG
Priority to DEI44241D priority Critical patent/DE719375C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE719375C publication Critical patent/DE719375C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C2/00Preparation of hydrocarbons from hydrocarbons containing a smaller number of carbon atoms

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von flüssigen Kohlenwasserstoffen Es ist bekannt, Kohlenwasserstoffe, wie Methan und sehne Homologen Moder ungesättigte Kohlenwasserstoffe, durch Erhitzen auf hohe Temperaturen bei beliebigen Drucken in andere Kohlenwasiserstoffe umzuwandeln. Dabei erhält man z. B. ausgehend von Methan und seinen Homologen Athylenkohlenwassierstoffe sowie . flüssige, insbesondere aromatische Kohlenwasserstoffe, und ausgehend von gasförmigen ungesättigten Kohlenwasserstoffen, wie Äthylen und sehnen Homologen oder Aoetylen, flüssige, insbesondere aromatische Kohlenwasserstoffe. Zur Ausführung dieser Umsetzungen sind Temperaturen bis zu etwa i ioo° nötig. Führt man sie in Gefäßen aus Stahl oder Spezialstählen aus, so tritt immex eine Spaltung der Kohlenwasserstoffe unter Abscheidung von Kohlenstoff auf, was zu Betriebsstörungen führt und daher sehr nachteilig ist.
  • Es hat sich nun überraschenderweise gezeigt, daß man die genannten. Umsetzungen in allen. Fällen ohne KohleabscUeidung durchführen kann, wenn. man unter Zusatz von et',va 5 % Sauerstoff, bezogen auf die angewandte Kohlenwasserstoffmenge, bei Temperaturen oberhalb 6oo° arbeitet. Die Abscheidung von Kohlenstoff unterbleibt dann, weil anscheinend bei Zugabe dieser geringen Menge Sauerstoff in @erster Linie eine Verbrennung des entstehenden. äußerst fein verteilten Kohlenstoffs ohne wesentliche Verbrennung von Kohlenwasserstöffen eintritt.
  • Das Verfahren. kann bei beliebigem, insbesondere erhöhtem Druck und unter Zuhäfenahme von Katalysatornen ausgeführt werden. Durch das Arbeiten bei Temperaturen oberhalb 6oo° wird die Bildung sauerstoffhaltiger organischer Verbindungen weitgehend zurückgedrängt oder ganz vermieden.
  • Es ist zwar bekannt, aus Äthylen enthaltenden Gasen, die ,als Verunreinigung sehr geringe Mengen Sauerstoff enthalten (genarrt sind 0,5 %), bei Temperaturen von etwa ¢oo bis q.50° unter Druck in Gegenwart von Katalysatoren flüssige Kohlenwasserstofe herzustellen. Hierbei läßt sich jedoch eine Kohleabscheidung kaum vermeiden, so daß die Wirksamkeit der Katalysatoren rasch zurückgeht und Verstopfungen in der Vorrichtung eintreten.
  • Es ist ferner bekannt, Methankohlenwasserstoffe durch unvollständige Verbrennung mit Sauerstoff in Acetylen und Äthylen in der gleichen Weise in Butadien überzuführen. Flüssige Kohlenwasserstoffe entstehen dabei aber praktisch nicht, was darauf zurückzuführen ist, daß wesentlich größere Mengen Sanersto$ zur Verwendung gelangen als im vorliegenden Falle: Beispiel i Durch ein Rohr (1. W. 14mm) aus V2A-Stahl leitet man bei 8oo' (erhitzte Rohrlänge 6o cm) stündlich 201 eines Gases von folgender Zusammensetzung: 8 % Methan, 14,--0/0 Äthan, 5i,9 % Propan, i i,9 % Bu.-tane, 4,4010 Äthylen, 4,8% Propylen, i 0Io Butylene, 1,4 % Wasserstoff, 2,40/0 Stickstoff, dem vor Eintritt in das Reaktionsrohr stündlich 51 Luft zuge#rnischt werden. Man erhält aus i cbm dieses Gasgemisches 1,4 cbm eines Gasgemisches von folgender 1,4 % Kohlendioxyd, 6 % Propylen -(- Butylene, 29,40/0 Äthylen, i,2 % Kohlenoxyd, i 2 % Wasserstoff, 39,4% Cn FI2,1+ 2 (n = 1,4), i o,6 % Stickstoff und 6o g eines Kondensats (8o % bis 2oo° siedend); das größtenteils aus Benzol und geringen Mengen sauerstoffhaltiger organischer Verbindungen besteht, sowie 2o- aldehydhaltiges Wasser.
  • Das Rohr ist nach 14tägigem Betrieb noch vollkommen frei von Kahlenstoffabscheidungen, während es ohne Luftzusatz unter denselben Bedingungen nach 3 Stunden durch Kohle verstopft ist. Beispiel 2 Durch ein Rohr (1. W. 14 mm) aus V#_A-Stahl leitet man bei 8oo' (erhitzte Rohrlä -ige 6o cm) ein Gemisch von stündlich 2ö l Äthylen mit 51 Luft. Man erhält aus i cbm des Gasgemisches rund 1,3 cbm eines Gases von folgender Zu@samme nsetzung: 2,20%0 Kohlensäure, 58% Äthylen, 2,8% Kohlenoxyd, 6,8% Wasserstoff, 12,49 Methan. 17,8 % Stickstoff, außerdem 140 g flüssige Kohlenwasserstoffe (78% bis 200g siedend), die größtenteils aus Benzol, Toluol und Xylol bestehen, geringe Mengen Aldehyde und organische Säuren. und 30 g :aldehydhaltiges Wasser. `Nach 120 Stunden Betriebsdauer zeigt das Rohr noch keine schädliche Kohlenstoffabscheidung, während es unter denselben Bedingungen ohne Luftzusatz schon nach 2 Stunden verstopft ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von flüssigen Kohlenwasserstoffen durch Erhitzen von gasförmigen Kohlenwasserstoffen .auf Temperaturen oberhalb 6oo' in Gegenwart von Sauerstoff, dadurch gekennzeichnet, daß man unter Zusatz von etwa 5 % Sauerstoff, bezogen auf die Kohlenwasserstoffmenge, arbeitet.
DEI44241D 1932-04-17 1932-04-17 Verfahren zur Herstellung von fluessigen Kohlenwasserstoffen Expired DE719375C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEI44241D DE719375C (de) 1932-04-17 1932-04-17 Verfahren zur Herstellung von fluessigen Kohlenwasserstoffen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEI44241D DE719375C (de) 1932-04-17 1932-04-17 Verfahren zur Herstellung von fluessigen Kohlenwasserstoffen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE719375C true DE719375C (de) 1942-04-08

Family

ID=7191235

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEI44241D Expired DE719375C (de) 1932-04-17 1932-04-17 Verfahren zur Herstellung von fluessigen Kohlenwasserstoffen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE719375C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1180481C2 (de) Verfahren zum Erzeugen von methanhaltigen Gasen
DE719375C (de) Verfahren zur Herstellung von fluessigen Kohlenwasserstoffen
DE1166182B (de) Verfahren zur Herstellung von Acetylen durch thermische Umsetzung von Kohlenwasserstoffen
DE1568362A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Adamantan
DE677820C (de) Verfahren zur Herstellung von Blausaeure
DE550055C (de) Herstellung von Styrol
DE634330C (de) Verfahren zur Herstellung von niedrigsiedenden Kohlenwasserstoffen
AT159616B (de) Verfahren zur Herstellung von Kohlenwasserstoffen.
AT208990B (de) Verfahren zur Herstellung von methanreichen Gasgemischen
AT215435B (de) Verfahren zur Herstellung von Schwefelkohlenstoff
DE584762C (de) Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten aus aromatischen Kohlenwasserstoffen
DE646327C (de) Verfahren zur Herstellung von aromatischen Kohlenwasserstoffen und bzw. oder Acetylen
DE640827C (de) Verfahren zur Herstellung von Alkylenchloriden
DE369368C (de) Verfahren zur Herstellung als Sprengoele geeigneter Nitroverbindungen aus pyrogenen Zersetzungsgasen organischer Stoffe
AT201573B (de) Verfahren zur Herstellung von niedermolekularen ungesättigten Kohlenwasserstoffen
DE420441C (de) Verfahren zur Herstellung von AEthylchlorid aus AEthylen und Chlorwasserstoff
AT266793B (de) Verfahren zur Reinigung von Acetylen- und Acetylen-Åthylen-Gemischen
DE854512C (de) Verfahren zur Umwandlung von Kohlenwasserstoffen in Gegenwart fest angeordneter Katalysatoren
DE1222910B (de) Verfahren zur Herstellung von alkoholischen Diacetylenloesungen
DE1568362C (de) Verfahren zur Herstellung von Adaman tan
DE602584C (de) Verfahren zur Herstellung klopffester Brennstoffe
AT251557B (de) Verfahren zur Aufarbeitung von Mischungen aus m- und p-Xylol, die gegebenenfalls o-Xylol und/oder Äthylbenzol enthalten
DE1233090B (de) Verfahren zur Herstellung von methanhaltigen Gasen
DE899802C (de) Verfahren zur Herstellung von Phenol aus Benzol
AT246902B (de) Kontinuierliches katalytisches Verfahren zur Herstellung von methanhältigen Gasen