DE710575C - Verfahren zur Herstellung eines antithyreoidalen Stoffes - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines antithyreoidalen Stoffes

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DE710575C
DE710575C DEB157654D DEB0157654D DE710575C DE 710575 C DE710575 C DE 710575C DE B157654 D DEB157654 D DE B157654D DE B0157654 D DEB0157654 D DE B0157654D DE 710575 C DE710575 C DE 710575C
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antithyroid
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GlaxoSmithKline Biologicals Dresden
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Saechsisches Serumwerk Dresden
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL, OR TOILET PURPOSES
    • A61K35/00Medicinal preparations containing materials or reaction products thereof with undetermined constitution
    • A61K35/12Materials from mammals; Compositions comprising non-specified tissues or cells; Compositions comprising non-embryonic stem cells; Genetically modified cells
    • A61K35/20Milk; Whey; Colostrum

Description

  • Verfahren zur Herstellung eines antithyreoidalen Stoffes Gegadstand des Hauptpatents 680 456 ist ein Verfahren zur Herstellung eines antithyr«eol,dalm Stoffes, das darin besteht, daß man aus Blut u. dgl. durch Koagulation des Eiweißes die antithyreoidale Komponenteaus ihrer Haftung befreit und dem Niederschlag durch geeignete Lösungsmittel die wirksame Komponente ientzi##ht, die Lösung nach Ab- trennen das Niederschlags konzentriert oder gegebenenfalls zur Trockne bringt.
  • Als Lösungsmittel zur Entziehung der wirksamen Komponente werden zweckmäßig mit Wasser mischbare Lösungsmittel, wie z. B. Alkohol und Aceton oder' Gemische dieser Lösungsmittel mitWasser,oder auchWasser allein, verwendet. Gegebenenfalls kann hierbei in Gegenwart von Säuren oder AlkalIen gearbeitet werden, die aus der fertigen Lösung des aritithyreoidalen Stoffes wieder entfernt werden.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine weitere Ausbildung des Verfahrens des Hauptpatents, das darin besteht, daß als Ausgangsmaterial im Verfahren des Hauptpatents Milch und Urin verwendet wird. Die hieraus isolierte und konzentrierte antithyreoidal wirkende Komponente stellt einen hochkonzentrierten, therapeutisch außerordehtlich wirksamen und wichtigen Schilddrüsenschutzstoff dar. Die Charakterisierung des Schutzstoffes erfolgt ebenso wie der aus Blut gewonnene auf biologischem Wege durch Aufhebung oder Abschwächung der Wirkung von Schilddrüsenpräparaten auf Amphiblen oder (im Grundumsatzversuch) auf Säuger. Beispiele i. i o 1 Milch werden, zweckmäßigerweise nach Entrahmung, mit einem zur Fällung ausreichenden Volumen Alkohol oder Aceton, z. B. i : i, oder mit anderen wassenniischbaren organischen Lösungsmittehi versetzt. Die Fällung wird wiederholt mit Wasser oder verdünnter Schwefelsäure bei leicht er, höhter Temperatur extrahiert. Die Filtrate werden mit dem vern Alkohol bzw. Aceton befreiten Rückstand des Alkohl- bzw. Acetonfiltrats vereinigte und die Schwefelsäure durch Bariumhydroxyd neutralisiert. DasFiltrat enthält die antithyreoidale Komponente und kann konzentriert und zur Trockne gebracht evtl. auch vorher durch Dialyse gereinigt werden.
  • 2. iol menschlicher Urin werden unter Zusatz eines Konservierungsmittels bis zur Salzfreiheit dialysiert. Hierauf wird bei 65' mit verdünnter Schwefelsäure versetzt und sofort mit Bariumhydroxyd neutralisiert. Nach Abtrennen des Bariumsulfats wird schonen4, bis auf i bis 21 konzentriert und mit A :4'-' ten, Alkohol oder mit anderen wasseriös' lichen Lösungsmitteln bis zur eingetretenen FÄllung versetzt. Nach Abtrennung der Fällung wird die Lösung vom Lösungsmittel befreit, weiter konzentriert und evtl. zur Trockne gebracht. An Stelle von menschlichem Harn kann auch tierischer Harn zur Herstellung der antithyreoid*-n Komponente verwendet wer-.den.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII Verfahren zur Herstellung eines antithyreoidalen Stoffes nach dem Verfahren des Hauptpatents 680 456, gekennzeichnet,durch die Verwendung von Milch oder Urin als Ausgangsstoff.
DEB157654D 1932-09-29 1932-09-29 Verfahren zur Herstellung eines antithyreoidalen Stoffes Expired DE710575C (de)

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