DE70853C - Sicherheitskurbel - Google Patents
SicherheitskurbelInfo
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- DE70853C DE70853C DENDAT70853D DE70853DA DE70853C DE 70853 C DE70853 C DE 70853C DE NDAT70853 D DENDAT70853 D DE NDAT70853D DE 70853D A DE70853D A DE 70853DA DE 70853 C DE70853 C DE 70853C
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- DE
- Germany
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- crank
- arm
- wheel
- axis
- safety
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- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
- B66D1/00—Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
- B66D1/02—Driving gear
- B66D1/04—Driving gear manually operated
- B66D1/06—Safety cranks for preventing unwanted crank rotation and subsequent lowering of the loads
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 3S: Hebezeuge.
MAX WAEGER in BERLIN. Sicherheitskurbel.
Nachstehend beschriebene Erfindung bezieht sich auf eine Kurbel an Windevorrichtungen,
Bohrratschen u. s. w., deren Hebelarm beim Leergang leicht verkürzt oder ganz in die
Mitte gestellt, oder deren Kurbel gänzlich von der Bewegung des Kurbelrades unabhängig
gemacht werden kann, indem sie bei der Rückwärtsdrehung des letzteren ihre Stellung
beibehält.
Bei der Befhätigung wird die Kurbel so gestellt, dafs ihr Hebelarm seine gröfste Länge
annimmt. Er lehnt sich dabei gegen einen Wulst am Kurbelrade und wird dadurch in
seiner Lage festgehalten.
Auf beiliegender Zeichnung ist die Sicherheitskurbel in verschiedenen Ausführungsformen
je in der Vorderansicht und im Querschnitt dargestellt.
Fig. i. k ist das Kurbelrad, mit welchem die Achse b für den drehbaren Kurbelarm a
fest verbunden ist. Zum Aufwinden der Last ist es nothwendig, das Rad im Sinne des Uhrzeigers
zu drehen. Dabei legt sich der Kurbelarm α gegen einen Wulst c, welcher mit dem
Rade in fester Verbindung steht.
Beim Niederwinden einer Last, wobei das Rad zu bremsen ist, würde die Kurbel schleudern
und für die Umgebung gefährlich sein. Um diese Uebelstände zu vermeiden, wird der
Arm α nach links herumgedreht, bis der Griff in die Achse des Kurbelrades zu liegen kommt,
in welcher Stellung, a2, er durch die Feder d
festgehalten wird.
Beim Leergange ist zur Drehung des Rades k keine so grofse Kraft nothwendig und man
kann für diesen Fall den Kurbelarm verkürzen, indem man ihn in die Stellung αl dreht, wo
er sich wiederum gegen den Wulst c anlegt.
Fig. 2. Der um die mit dem Rade fest verbundene Achse b drehbare Kurbelarm a hat
einen Ansatz e, mit welchem er sich gegen den ringförmigen Wulst am Umfange des
Rades k beim Aufwinden der Last anlegt. Sobald die Kurbel nicht gebraucht wird, stellt
sie sich selbstthätig in die Mitte, indem eine Feder d auf den Ansatz e drückt.
Die Kurbel bewegt sich bei dieser Drehung in der kreisförmigen Aussparung I des Verschlufsdeckels.
Fig. 3. Bei dieser Ausführungsform wird die Mitnahme des Rades beim Heben der Last
(Rechtsdrehung) durch die Kurbel gleichfalls durch den ringförmigen Wulst c am Radkranz
und den Ansatz e am Kurbelarm bewirkt. Bei der entgegengesetzten Bewegung des Kurbelrades,
wo weniger Widerstände zu überwinden sind, wird der Arm α durch Drehung um
i8o° in die Lage al gebracht und dadurch
der Hebel wesentlich verkürzt. In dieser Stellung kann der Arm durch einen Bügel d festgehalten
werden.
Fig. 4. Der Drehpunkt b des Hebelarmes a ist hier nicht mit dem Rade in starrer Verbindung,
sondern er ist mit der Achse bl des Kurbelrades drehbar befestigt, und zwar mittelst
des Armes h, der auf der entgegengesetzten Seite so weit an den Ringwulst c heranreicht,
dafs nur ganz geringes Spiel bleibt. An der Stelle, wo der Arm h um die Radachse herumgreift
, ist gleichfalls etwas Spielraum vorhanden.
Wird an der Kurbel nach rechts herum gedreht, so greift wiederum der Ansatz e des
Kurbelarmes α am Wulst c an und nimmt das Rad mit.
Der ganze Druck, welcher durch die Kurbel zu überwinden ist, würde nun sich auf die
Radachse übertragen. Um diese zu entlasten, hat der Arm h hier etwas Spielraum, so dafs
er sich mit seinem breiten Ende gegen den Wulst c am Kurbelradrande stützt.
Bei der entgegengesetzten Bewegung des Rades k wird durch Heben der Arm α etwas
gelüftet, so dafs sich das Rad unabhängig vom Kurbelmechanismus drehen kann.
Fig. 5. Die Mitnahme des Kurbelrades k durch den Kurbelarm α wird hier durch die
beiden Ansätze e am letzteren und den Ringwulst c am ersteren bewirkt. Der Arm h verbindet
den Drehpunkt b des Armes α mit der Achse des Kurbelrades, und die Verlängerung
desselben dient, wie beim vorigen Beispiel, dazu, die letztere zu entlasten. Da der Arm a
zwei Ansätze e hat, so findet bei einer Drehung desselben sowohl nach rechts als nach links
der Eingriff in den Wulst c statt.
Um den Hebelarm zu verkürzen, wird der Arm α bei b gelöst und um i8o° verdreht,
so dafs er die Lage al annimmt. Bei diesem
Beispiel sowohl als bei dem vorigen ist ein Bremsen des Kurbelrades k ermöglicht.
Fig. 6. Der Arm α ist hier zwischen zwei Rippen ρ verschiebbar, und zwar ist die Feder d,
welche an dem Zapfen g angreift, stets bestrebt, den ersteren so zu stellen, dafs sich die Kurbel
im Mittelpunkte des Rades k befindet. Beim Gebrauch wird der Arm a so weit verschoben,
dafs einer seiner Ansätze e sich auf die Sitzflächen η legt..
Das Rad k kann hier gleichfalls nach beiden Seiten hin bewegt werden.
Der Hebelarm der Kurbel läfst sich dadurch verstellbar einrichten, dafs man in den Rippen
noch mehrere solcher Sitzflächen η in verschiedenen Abständen vom Mittelpunkte des
Kurbelrades anbringt.
Die vorbeschriebenen Kurbelconstructionen können überall da Verwendung finden, wo
man im Maschinenbau Kurbeln, und zwar zu den verschiedensten Zwecken zu verwenden
pflegt; z. B. kann die in Fig. 4 dargestellte Construction in gleicher Weise wie eine Bohrratsche
benutzt werden, indem das Vorwärtsdrehen nur bei der Rechtsdrehung erfolgt, während bei Linksdrehung die Mittelachse d
stehen bleibt.
Claims (4)
1. Eine Sicherheitskurbel, dadurch gekennzeichnet, dafs der Hebelarm derselben nach
Erfordernifs verkürzt und der Kurbelgriff sogar bis in die Mitte des Kurbelrades gestellt
werden kann, wobei sich der bewegliche Kurbelarm bei seiner Bethätigung gegen einen Wulst oder Anschlag am
Kurbelrade legt und seine Mitnahme herbeiführt.
2. Die unter Anspruch 1. gekennzeichnete Sicherheitskurbel in der Weise, dafs der
Kurbelgriff an einem Arm α sitzt, .welcher
durch Drehung um einen Zapfen am Kurbelrade eine Verkürzung bezw. Verlängerung des Kurbelhebelarmes gestattet, wobei sich
der Arm α bei der Bethätigung der Kurbel gegen einen Wulst oder Anschlag am Kurbelrade
legt (Fig. i, 2 und 3), während die Kurbel in die centrale Stellung durch eine
Feder automatisch gedrückt und in derselben festgehalten werden kann (Fig. 1
und 2).
3. Für die durch Anspruch 1. gekennzeichnete Sicherheitskurbel eine Ausführungsform derart,
dafs der Kurbelgriff an einem Arm a sitzt (Fig. 4 und 5), welcher mit der Kurbelradachse
mittelst Zwischenstückes h und Zapfens b verbunden ist, und bei der Bethätigung
mit einem Ansatz e an einem ringförmigen Wulst c des Kurbelrades angreifend,
dieses mitnimmt, wobei ein Druck auf die Kurbelradachse wegen vorhandenen Spiels zwischen Stück h und Kurbelachse b
vermieden und durch das Zwischenstück h auf den ringförmigen Wulst c übertragen
wird, während beim Leergang oder Rückwärtslauf die Bewegung der Mittelachse auf die Kurbelachse nicht übertragen wird.
4. Eine Ausführungsform bei der im Anspruch ι. gekennzeichneten Sicherheitskurbel
in der Weise, dafs der Kurbelgriff an einem Arm α sitzt, welcher zwischen zwei Rippen
am Kurbelrade verschoben werden kann und beim Nichtgebrauch durch eine Feder in der centralen Stellung festgehalten wird,
während die Kurbel bei der Bethätigung durch Ansätze am Kurbelarm und entsprechende
Sitzflächen in den Rippen in verschiedene Entfernungen vom Kurbelradmittelpunkt gebracht und festgehalten werden
kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE70853C true DE70853C (de) |
Family
ID=344202
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT70853D Expired - Lifetime DE70853C (de) | Sicherheitskurbel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE70853C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1054326B (de) * | 1955-12-20 | 1959-04-02 | Neher Maschf A | Handspindelpresse |
| US3315540A (en) * | 1964-01-13 | 1967-04-25 | Hans Deckel | Handwheel for machine tools and the like |
-
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- DE DENDAT70853D patent/DE70853C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1054326B (de) * | 1955-12-20 | 1959-04-02 | Neher Maschf A | Handspindelpresse |
| US3315540A (en) * | 1964-01-13 | 1967-04-25 | Hans Deckel | Handwheel for machine tools and the like |
| DE1425927B1 (de) * | 1964-01-13 | 1970-08-20 | Friedrich Deckel Praez S Mecha | Sicherheitshandrad |
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