DE705606C - Verfahren zur Gewinnung kotonisierter Fasern aus Bastfasern im fortlaufenden Arbeitsgang - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung kotonisierter Fasern aus Bastfasern im fortlaufenden Arbeitsgang

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DE705606C
DE705606C DEG97549D DEG0097549D DE705606C DE 705606 C DE705606 C DE 705606C DE G97549 D DEG97549 D DE G97549D DE G0097549 D DEG0097549 D DE G0097549D DE 705606 C DE705606 C DE 705606C
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Dr Emil Gminder
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01BMECHANICAL TREATMENT OF NATURAL FIBROUS OR FILAMENTARY MATERIAL TO OBTAIN FIBRES OF FILAMENTS, e.g. FOR SPINNING
    • D01B9/00Other mechanical treatment of natural fibrous or filamentary material to obtain fibres or filaments

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Verfahren zur Gewinnung kotonisierter Fasern aus Bastfasern im fortlaufenden Arbeitsgang Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Gewinnung kotonisierter Fasern aus Bastfasern im fortlaufenden Arbeitsgang.
  • Bei der Gewinnung solcher Fasern aus Bastfasern ist es entweder üblich, die aufzuschließenden Fasern den Behandlungsbädern in Wirrlage vorzulegen oder Kardenfaserbänder mit ausgerichteten Bastfasern mit den Naßbehandlungsmitteln zusammenzubringen. Auch ist es nicht neu, Bastfasern zum Aufschließen in Einzelzellen unter Zufuhr von Wasser oder chemischer Behandlungsflüssiggkeit zu quetschen oder zu schlagen, anschließend zur Lockerung der Elementarzellen zu verstrecken, mit Flüssigkeitsstrahlen zu behandeln, dann zu entwässern und zu trocknen. Endlich ist es bekannt, zur rein mechanischen Gewinnung von Einzelfasern aus Bastbändern diese Bänder in Kalandern zu zerquetschen. Um diese bekannten Verfahren zu vereinfachen und damit zu v«erbilligen, dabei aber dafür zu sorgen, daß sämtliche Fasern beim Aufschließen in fortlaufendem Arbeitsgang gleichmäßig behandelt werden, wird erfindungsgemäß unmittelbar vor den Blehandlungsbädem aus Bastwirrfasern ein Vließ gebildet, in dem die Fasern in Wirrlage liegen. Dieses Vließ wird durch die aufeinanderfolgenden Bäder durch gleich schnell angetriebene Quetschwalzenpaare geführt, zwischen denen es sich jeweils mit Flüssigkeit volle saugen kann. Anschließend wird das Vließ getrocknet und in verspinnbare., kotanisierte Fasern aufgelöst.
  • Ein Faservließ, in dem die Fasern in Wirrlage liegen, weist den Vorteil auf, daß das Fasergebilde gut zusammenhält. Ein solches gleichmäßig dickes Vließ saugt sich mit der Behandlungsilüssigkeit in der Art eines Schivammes absatzweise -leielimäl,')ig voll C und wird auch #ti)satn#-eise durch (.-in Quetschwalzenpaar wieder gleichmäßig zii!#-,gedrückt. J#
    Die Quetschivalzen können senkrecht 11##,
    '; eIM
    einander oder auf Lücken angeordnet ##ig
    Das Fasen-Iieß kann zi#ischen den Walzen hindurch- oder um diese herumgeführt werden. Dabei ist aber stets wesentlich, daß das Vließ neben den Abquetschstellen so mit Behand-Iungsflüssigkeit versorgt wird, daß sich die t' ZD Fasern unmittelbar nach dem Abquetschen wieder mit Flüssi-keit vollsau-en können.
  • l# C

Claims (1)

  1. PATEINTA.NSPRUCH : Verfahren zur Gewinnung kotonisierter Fasern aus Bastfasern im fortlaufenden Arbeitsgang, dadurch -ekennzeichnet, daß unmittelbar vor den Behandlungsbädern aus Bastwirrfasern ein Vließ gebildet rd, in dein die Fasern in Wirrlage liegen, und daß dieses Vließ durch die aufeinanderfolgenden Bäder durch gleich schnell angetriebene Quetscli%%#alzeiipaare geführt wird, zwischen denen es sich jeweils mit Flüssigkeit vollsaugen kann, worauf das Vließ anschließend getrocknet und in verspinnbare, kotonisierte Fasern aufgelöst wird.
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