DE703380C - Zentralweckanlage mit UEberwachungseinrichtung fuer Postaemter und Hotels - Google Patents

Zentralweckanlage mit UEberwachungseinrichtung fuer Postaemter und Hotels

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DE703380C
DE703380C DE1937R0100534 DER0100534D DE703380C DE 703380 C DE703380 C DE 703380C DE 1937R0100534 DE1937R0100534 DE 1937R0100534 DE R0100534 D DER0100534 D DE R0100534D DE 703380 C DE703380 C DE 703380C
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DE
Germany
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circuit
ringing
contact
contactor
alarm system
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Expired
Application number
DE1937R0100534
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English (en)
Inventor
Karl Goetz
Dr-Ing Friedrich Raab
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FRIEDRICH RAAB DR ING
Original Assignee
FRIEDRICH RAAB DR ING
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M19/00Current supply arrangements for telephone systems
    • H04M19/02Current supply arrangements for telephone systems providing ringing current or supervisory tones, e.g. dialling tone or busy tone

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Alarm Systems (AREA)

Description

  • Zentralweckanlage mit Überwachungseinrichtung für Postämter und Hotels Für Zentralweckanlagen sind mechanische Einrichtungen bekannt, die es ermöglichen, die menschliche Tätigkeit weitgehend auszuschalten, indem die Weckzeiten in :einer Zentrale für die einzelnen Weckstellen eingestellt und durch eine Uhr ausgelöst werden. Es ist auch bekannt, daß das Ankommen des Weckzeichens vom Fernsprechteilnehmer durch Betätigung eines Druckknopfes quittiert werden kann, und daß als Leitungen für die Wecker vorhandene Fernsprechanlagen benutzt werden können. Gegenüber diesen Einrichtungen ist durch die vorliegende Erfindung ein technischer Fortschritt insofern erzielt, als nicht nur das Anschalten des Rufstromes der Weckeinrichtung an die Fernsprechanlage, sondern auch eine Rückmeldung selbsttätig bewirkt wird. Die Rückmeldung erfolgt in der Weise, daß beim Unterbrechen des Rufstromes am Fernsprecher durch Abheben. des Hörers durch den geweckten Teilnehmer zwei Schauzeichen sichtbar gemacht werden; während wenn der Wecker lediglich in Tätigkeit getreten war, ohne daß der Fernsprechteilnehmer den Weckruf angenommen hat, nur ein Schauzeichen erscheint. Außerdem wird in jedem Fall selbsttätig der Rufstrom nach Ablauf einer bestimmten Zeit abgeschaltet und die Fernsprechanlage wieder eingeschaltet.
  • Die Einrichtung gemäß vorliegender Erfindung wird durch die nachfolgende Beschreibung erläutert: Zur Erreichung der gekennzeichneten Wirkung wird vermittels eines durch einen Synchronmotor oder eine Uhr u in Drehbewegung gehaltenen Kontakthebels k in regelmäßigen Zeitabständen ein Stromkreis I geschlossen. Dieser Stromkreis führt über ein Relais r1, das einen Stromkreis II schließt. Bei jedem Stromschluß im Stromkreis II wird ein Triebmechanismus, bestehend aus einem Elektromagneten e und einer Steuerklinke s betätigt, in der Weise, daß der Haken der Klinke ein Zahnrad z, das in der Darstellung in die Zeichenebene hereingedreht erscheint, entsprechend einem Winkel, der der Zahnteilung entspricht, verdreht. Auf derselben Achse a; auf der das Zahnrad z sitzt, sind Kontaktfinger /befestigt, die sich zwangsläufig mit dem Zahnrad drehen. Kommt beispielsweise die Einstellung der beabsichtigten Wirkungen in einem Zeitraum von 24 StUnden in Betracht, so ist der Stromschluß im Stromkreis I so einzurichten, daß sich das Zahnrad z und demgemäß auch der Kontaktfingen f in 24 Stunden um 36o° dreht. Die Umlaufzeit des Kontakthebels h kann entweder der kürzesten Zeitspanne, die zwischen zwei aufeinanderfolgenden Wirkungen des Gerätes beliebig festlegbar ist, entsprechen, oder es kann zur Erhöhung der Genauigkeit noch eine in der Zeichnung nicht dargestellte Zusatzeinrichtung bekannten Systems Verwendung finden, die bewirkt, daß 5 der Kontaktschluß im Stromkreis 1 beim Kontakt c" jeweils nach n-maliger Umdrehung des Kontakthebels k eintritt.
  • Zwecks Einstellung des Gerätes wird ein auf mit Skalen versehenen Einstellrädern l;, die wie z in die Zeichenebene gedreht dargestellt sind, befindlicher Kontakt o von einer Nullstellung aus in die Lage gebracht, die dem gewünschten Wirkungszeitpunkt entspricht. Diese Kontakte o schließen über die Kontaktfinger j Stromkreise IV, in welchen Magnetschalter,r, r" liegen. Jeder dieser Magnetschalter kann beispielsweise den zugehörigen Stromkreis eines elektrischen Weckers schließen, so daß im Falle des Kontaktschlusses bei f und o die Glocke des elektrischen Weckers ertönt. In der Zeichnung ist eine Doppelleiteng Va, die z. B. von einem Klappenschrank oder Fcrnsprccllautumaten nach einem Fernsprechapparat führt, dargestellt. Wenn der Kontakthebel k den Stromkreis I schließt, schließt er auch über eine Strombrücke cl einen Relaisstrom 1I1 und über das Relais r", den Stromkreis IV. Diese Stromkreise IV werden aber nur dann geschlossen, wenn die zugehörigen Kontaktfinger f die Kontakte o berühren. Die Stromkreise IV können die Wirkung unmittelbar auslösen. Die Wirkung wird aber bei vorliegender Erllndung vermittels Magnetschalter y#, r= ausgelöst, die die Leitung nach dem zu betätigenden Gerät in Stromkreise V legt. Über die Brücke t dieses Schalters führt ein Stromkreis V1, in dem ein Relais r., liegt. Bei Wirksamwerden des Stromkreises VI wird über das Relais r.; eine Wechselstrommaschine ii, für niedrige Frequenz in einen Stromkreis VII eingeschaltet. Im Stromkreis V wird dann Wechselstrom während der Zeit erzeugt, während der der Kontakthebel lt diesen Stromkreis VI über eine Strombrücke c., sowie den Stromkreis I I I Tiber die Kontaktbrücke cl geschlossen hält. Steht aber während des Stromschlusses in III der Kontaktfinger i nicht über einem Kontakt o, so ist während dieser Zeit Strom im Stromkreis V unnötig. Damit in diesem Falle die Wechselstrommaschine iv nicht in Betrieb gesetzt wird, ist der Stromschluß im Stromkreis V noch davon abhängig gemacht, daß der Magnetschalter y, r= denselben schließt, was nur bei Stellung eines Kontaktfingers/ über einem Kontakt o eintritt.
  • Um nun aber von der Zentrale aus die Bestätigung des Weckrufs durch den Hotelgast durch Abheben des Hörers des Fernsprechapparates feststellen zu können, liegt in dem Stromkreis V ein Magn et rl, vor dessen Pol ein Anker d drehbar gelagert ist. Eine Zugfeder g preßt den Anker am Hebel li gegen den Anschlag t, bis der Magnet r, durch die Leitung V Strom erhält, wodurch der Anker angezogen wird. Wird der Stromkreis V unterbrochen, wenn der Stromkreis IV, der durch h über das im Stromkreis 111 liegende Relais rr, eingeschaltet war, bereits bei cl unterbrochen ist, so verhindert ein Sperrdaumen i am Magnetschalter y den Hebel h daran, dem Zug der Feder g zu folgen und gegen t zu drücken. Nur dann, wenn man bei geschlossenem Stromkreis IV den Stromkreis V durch .Abheben des Hörers des Fernsprechers im Stromkreis V" unterbricht, wird, da die Sperrung durch i dann nicht vorliegt, der Hebel h durch die Feder g gegen den Anschlag t gezogen. Bringt man nun ein Schauzeichen p an einem Hebel x so in Verbindung mit dem Hebel h, daß x beim Abziehen des Hebels h und aufgehobener Sperrung bei inngestoßen wird, so fällt das Schauzeichen aus der Ruhelage in eine Endlage, in der es durch einen Kontakt q den Stromkreis IV öffnet; r2 wird stromlos, so daß der Anker y abfällt und damit die Leitung V", die anderen Zwecken dient, wieder frei wird. Um an einer Anzeigevorrichtung erkennbar zu machen, ob der Rufstromkreis V über V, überhaupt einmal geschlossen war, ist für den Fall, daß der Stromkreis V nach Aufhören des Kontaktschlusses bei c2, wobei die Energiequelle des Rufstromes abgeschaltet wird, unterbrochen wird und nicht durch Abheben des Hörers. des Fernsprechapparates, ein weiterer Hebel ii mit einem Schauzeichen nt angebracht. # Der Hebeln wird von dem unter dem Zug- der Feder g stehenden Hebel h in jedem Falle des Stromloswerdens von r4, also auch dann umgelegt, wenn der Weg des Hebels h durch den Sperrdaumen i begrenzt ist.
  • Auf der Achse a kann gemäß Zeichnung eine beliebige Zahl von Einstellrädern b mit Fingern/ und Kontakten o angeordnet sein, welche gemeinsam von dem Zahnrad z über die Achse a angetrieben sind. J e nach Bedarf können auch mehrere Achsen a mit Einstellrädern gekuppelt nebeneinanderliegen oder elektromagnetisch durch weitere "Triebmechanismen synchron gesteuert weiden. -

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜcHr: i. Zentralweckanlage mit ZYberwachungseinrichtung, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale: ein Kontaktgeber (u) schaltet in regelmäßigen Zeitabständen mit Hilfe einer Steuerklinke (s) und eines Zahnrades (z) eine Achse (a) mit einer beliebigen Anzahl von Kontaktfingern (f) fort; auf der Achse (a) sind Einstellräder (b) mit Kontakten (o) angeordnet, die zwecks Einstellung der Weckzeiten relativ zu den Kontaktfingern frei vierdrehbar sind; -ein Wirkungsstromkreis (IV) führt über die Einstellräder ein durch den Kontaktgeber (tt) betätigtes Relais (r,;) und einen Ruhekontakt (g); beim Schließen des Wirkungsstromkreises (IV) wird ein Rufstromkreis (V) über ein Relais (r.1) an die betreffende Teilnehmerfernsprechleitung (V") angeschaltet; von dem Relais (r4) des Rufstromkreises (V") werden zwei Schauzeichen (p, nt) beeinflußt, welche beide ausgelöst werden, sobald der geweckte Teilnehmer durch Abnehmen des Fernsprechhörers den Rufstromkreis unterbricht; hierbei wird durch ein Schauzeichen (p) der Ruhekontakt (g) im Wirkungsstromkreis (IV) geöffnet und damit der Rufstromkreis von der Teilnehmerfernsprechleitung abgeschaltet; reagiert der Teilnehmer nicht, so wird der Rufstromkreis nach einer gewissen Zeit vom Kontaktgeber (aa) unterbrochen und hierbei nur das zweite Schauzeichen (in') ausgelöst.
  2. 2. Zentralweckanlage nach Anspruch i, dadur ch gekennzeichnet, daß der Rufstrom im Rufstromkreis (V) vermittels einer Wechselstrommaschine (1v) nur dann erzeugt wird, wenn ein weiterer Stromkreis (VI) sowohl vom Kontaktgeber (tt) alsauch vom Wirkungsstrom (IV) durch einen Magnetschalter (r2, y) geschlossen ist.
DE1937R0100534 1937-10-17 1937-10-17 Zentralweckanlage mit UEberwachungseinrichtung fuer Postaemter und Hotels Expired DE703380C (de)

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