DE702200C - Fernschalt- und Anzeigerelais - Google Patents

Fernschalt- und Anzeigerelais

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DE702200C
DE702200C DE1938L0095207 DEL0095207D DE702200C DE 702200 C DE702200 C DE 702200C DE 1938L0095207 DE1938L0095207 DE 1938L0095207 DE L0095207 D DEL0095207 D DE L0095207D DE 702200 C DE702200 C DE 702200C
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DE
Germany
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armature
remote switching
display
display relay
switch
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Expired
Application number
DE1938L0095207
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English (en)
Inventor
Oskar Luehn
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NSF NUERNBERGER SCHRAUBENFABRI
ELEKTROWERK GmbH
Original Assignee
NSF NUERNBERGER SCHRAUBENFABRI
ELEKTROWERK GmbH
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H50/00Details of electromagnetic relays
    • H01H50/08Indicators; Distinguishing marks

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Electromagnets (AREA)
  • Breakers (AREA)

Description

  • Fernschalt- und Anzeigerelais Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Fernschalt- und Anzeigerelais. Das Wesen der Erfindung besteht in einer Anordnung, bei der ein den Schaltanker in seiner angezogenen Lage verriegelndes Sperrorgan durch einen zweiten Hilfsanker verriegelt wird, der seinerseits durch den remanenten Magnetismus des Relais in seiner Sperrlage gehalten wird, während das Sperrorgan erst nach dem Abfallen des Hilfsankers, was durch einen schwachen Kompensationsstrom bewirkt wird, zur Freigabe des Schaltankers ausgelöst wird.
  • Gegenüber den bekannten Einrichtungen, bei denen das Sperrorgan entweder durch mechanische Kräfte in seiner Sperrstellung gehalten wird oder aber durch das magnetische Feld eines besonderen Haltestromes in seiner Verriegelungsstellung so lange- gehalten wird, bis der Haltestrom wieder ausgeschaltet ist, wird beim- Gegenstand der Erfindung der das Sperrorgan verriegelnde Hilfsanker lediglich durch, das remanente Magnetfeld festgehalten, so daß in der Verriegelungsstellung überhaupt kein Haltestrom fließt und auch zur . Entriegelung kein besonderer Erregerstrom nötig ist, sondern nur ein verhältnismäßig schwacher Strom zur Beseitigung des remanenten Magnetismus.
  • Ermöglicht wird diese empfindliche Verriegelungsschaltung durch die zweimalige Anwendung des an sich bekannten " Verriegelungsprinzipes, da hierbei die auf den Hilfsanker wirkenden mechanischen Kräfte so gering gehalten- werden können, daß zu ihrer Überwindung bereits das remanente Magnetfeld des Relais ausreicht. Die Festhaltung eines Relaisankers durch remanenten Magnetismus und Wiederfreigabe durch Kompensation des remanenten Magnetismus ist bekannt und für sich nicht Gegenstand der Erfindung.
  • Durch die -erfinderischen Maßnahmen wird die Sicherheit, Zuverlässigkeit und Empfindlichkeit der Relaiseinrichtung wesentlich gesteigert und tritt auch infolge der Vereinfachung -eine Verbilligung der Einrichtung ein. Zur Durchführung . dieser empfindlichen Verriegelungsschaltung sind an den freien
    Enden eines U-förmigen Joches zwei Schalt-
    anker federnd befestigt, die einem L-för
    ausgebildeten Polschuh, der an einem
    Joch angeordneten Eisenkern befestigt t=w
    gegenüberstehen, während eine drehbar ge= lagerte Sperrklinke ebenfalls unter der Einwirkung dieses Polschuhes steht. Die Bewegung dieser Sperrklinke zur Sperrung und Wiederfreigabe des Schaltankers wird durch den zweiten, mit Sperrstift versehenen Sperranker bestimmt, der nach Beendigung des Schaltvorganges infolge des remanenten Magnetismus am Polschuh und Anker klebenbleibt und erst nach Aufhebung dieses Magnetismus in seine Ausgangsstellung zur Freigabe der Sperrklinke zurückfällt, was somit. auch die Freigabe des unter Federwirkung stehenden Schaltankers zur Folge hat.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise schematisch dargestellt. In der Zeichnung ist i das Joch,- 2 ein Eisenkern mit der Wicklung 3, q. ein L-förmiger Polschuh, 5 der Schaltanker und 6 der zur Betätigung der Sperrklinke 7 dienende Hilfsanker. An dem Anker 6 ist ein als Sperranschlag für die Sperrklinke 7 dienender Sperrstift ä vorgesehen, während der Stift 9 als Begrenzungsanschlag dient. io ist eine Quecksilberschaltröhre, die auf dem Schaltanker 5 angeordnet ist. i i ist eine mit der Sperrklinke 7 in Verbindung stehende Anzeigevorrichtung. Die Einrichtung besteht ferner aus den Kontaktorganen 12- bis 17; die Schaltorgane 16 und 17 werden über die Schaltknöpfe 1S und i9 in der einen oder anderen Richtung betätigt. 2o ist ein Vorschaltwiderstand, über den der zur Aufhebung des Magnetismus bestimmte Strom fließt. ,Es können naturgemäß auf dem Eisenkern auch zwei Wicklungen vorgesehen werden, von denen die eine als Arbeitswicklung und die andere als Kompensationswicklung wirksam ist.

Claims (4)

  1. PA TLrr TANSPRÜCHL: i. Fernschalt- und Anzeigerelais, dadurch gekennzeichnet, daß ein den Schaltanker in seiner angezogenen Lage verriegelndes Sperrorgan durch einen zweiten Hilfsanker verriegelt wird, der seinerseits durch den remanenten Magnetismus des Relais in seiner Sperrlage gehalten wird, und daß das Sperrorgan erst nach dem Abfallen des Hilfsankers, was durch einen schwachen Kompensationsstrom bewirkt wird, zur Freigabe des Schaltankers ausgelöst wird.
  2. 2. Fernschalt- und Anzeigerelais nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an den freien Enden eines U-förmigen Joches zwei Schaltanker federnd befestigt sind, die einen L-förmig ausgebildeten Polschuh, der an einem in dem Joch angeordneten Eisenkern befestigt ist, gegenüberstehen, und daß eine drehbar gelagerte Sperrklinke ebenfalls unter der Einwirkung dieses Polschuhes steht.
  3. 3. Fernschalt- und Anzeigerelais nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Eisenkern zwei im entgegengesetzten Wicklungssinne angeordnete Wicklungen vorgesehen sind, von welchen die eine zum Anziehen der Anker und die zweite zur Aufhebung des remanenten Magnetismus bestimmt ist.
  4. 4. Fernschalt- und Anzeigerelais nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrorgan zur Betätigung einer Anzeigevorrichtung dient.
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