DE403935C - Leitungsschutzschaltung mit UEberstromausloesern und Fallklappenrelais zum Anzeigen des gestoerten Leitungsteils - Google Patents

Leitungsschutzschaltung mit UEberstromausloesern und Fallklappenrelais zum Anzeigen des gestoerten Leitungsteils

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DE403935C
DE403935C DES62203D DES0062203D DE403935C DE 403935 C DE403935 C DE 403935C DE S62203 D DES62203 D DE S62203D DE S0062203 D DES0062203 D DE S0062203D DE 403935 C DE403935 C DE 403935C
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DE
Germany
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relay
drop
overcurrent
flap
protection circuit
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Expired
Application number
DES62203D
Other languages
English (en)
Inventor
Daniel Tute
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VEM Sachsenwerk GmbH
Original Assignee
Sachsenwerk Licht und Kraft AG
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H71/00Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
    • H01H71/04Means for indicating condition of the switching device

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  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 7. OKTOBER 1924
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 c GRUPPE
(S 62203 VIIl\2Jcz)
Sachsenwerk, Licht- und Kraft-Akt,-Ges. in Niedersedlitz b. Dresden*).
Leitungsschutzschaltung mit Uberstromauslösern und Fallklappenrelais zum Anzeigen des gestörten Leitungsteils.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Februar 1923 ab.
Die Verwendung von Fallklappen in Verbindung mit Schutzrelais verschiedener Art ist im allgemeinen bekannt. Es ist auch bekannt, bei Mehrphasenanlagen durch Fallklappenanzeige nach erfolgtem Auslösen eines Hlschalters nachträglich die Phase festzustellen, welche von einer Störung betroffen ist. Die Erfindung bezieht sich auf eine solche Schaltung von Fallklappen in Verbindung mit Überstromrelais in Leirungsanlagen zum An-
"■) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden :
Daniel Tute in Dresden-Laubegast.
zeigen der jeweils gestörten Phase bei Mehrphasenanlagen. Das wesentliche Kennzeichen der Erfindung besteht darin, daß die Fallklappenrelais zum Anzeigen der Störung eine doppelte Sperrung besitzen und die Schaltung so getroffen ist, daß beim Ansprechen eines die betreffende Leitung überwachenden, aber noch nicht deren x^usschaltung unmittelbar bewirkenden Überstromrelais die eine Sperrung ίο aufgehoben wird. Hält die Störung so lange an, daß das betreffende, die Leitung überwachende Zeitrelais zum Aussprechen kommt, so wird nach dessen Ablauf die zweite Sperrung des Fallklappenrelais aufgehoben und hierdurch angezeigt, in welcher Phase die Störung, die die Ausschaltung dar Leitung bewirkt hat, eingetreten ist. Auf diese Weise wird die betreffende Phase nur dann als gestört gemeldet, wenn der Störungszustand auch zur Abschaltung geführt hat.
Die Abb. ι stellt ein Ausführungsbeispiel bei Verwendung indirekter Relais dar. Es kommen einfache einpolige Relais in Frage, jedoch eine besondere Fallklappenausführung. Spricht das Relais (Abb. i) der Phase R infolge Überlastung an, so wird der Stromkreis durch den Überstromrelaiskontakt s über die Spule I des Fallklappenrelais f und der Zeitrelaisspule s geschlossen. Durch diesen Strom wird die eine Fallklappensperrung des Fallklappenrelais geöffnet, ein Fallen der Klappe kann jedoch nicht stattfinden, weil die zweite Sperrung noch nicht gelöst ist. Dauert der Überstrom so lange an, daß das Zeitrelais s zum Ansprechen kommt, so wird durch das Zeitrelais ζ der Stromkreis der Auslösungs-S£)ule geschlossen. Gleichzeitig erhalten die Spulen II der drei zugehörigen Fallklappenrelais / ebenfalls einen Strom. Durch diesen Strom werden die Anker gezogen. Das Anziehen der Anker bewirkt das Abfallen der durch die Spulen I freigegebenen Klappen, in vorliegendem Falle der Klappe der Phase R. Die anderen Fallklappen können nicht fallen, da sie durch die Spulen I gesperrt sind.
Es ist für die Schaltung gleichgültig, auf welche Art die Kontaktgebung für das Zeitrelais bzw. für die Fallklappenrelais erfolgt. So kann z. B. die Schaltung bei direkt aufgebauten Überstromauslösern mit einfachen Kontaktgebern erfolgen. Im Prinzip der Schaltung selbst wird gegenüber der Schaltung nach Abb. 1 nichts geändert. Es ist auch möglich, die gleiche Schaltung auch dann zu verwenden, wenn die Abschaltung durch besondere Stromrelais erfolgt.
Die Ausführung des Relais kann beispielsweise nach den Abb. 2 bis 7 erfolgen.
Durch die Spule I wird der Anker α angezogen; durch das Anziehen dieses Ankers wird die Sperrung am Punkt b des Fallklappenhebels c aufgehoben. Der Hebel c kann aber nicht abfallen, da er durch die Rast einer Feder d, welche ebenfalls am Sperrstift b eingreift, am Abfallen gehindert ist. Erhält die Spule II Strom, so wird durch das Anziehen des Ankers e die Federsperrung d überwunden. Der Fallklappenhebel c kann durch entsprechende Ausbildung der Kupplung zwischen Heibel c und Ankerhebel e frei abfallen. Das Zurückdrücken des Fallklappenhebels c erfolgt in der üblichen Weise durch Hand.

Claims (2)

-Ansprüche:
1. Leitungsschutzschaltung mit Überstromauslösern und Fallklappenrelais zum Anzeigen des gestörten Leitungsteils (Phase bei Mehrphasenanlagen), dadurch gekennzeichnet, daß die Fallklappenrelais eine doppelte Sperrung besitzen, von denen die eine beim Ansprechen des noch nicht die Abschaltung unmittelbar bewirkenden überstromrelais ausgelöst wird, während die zweite Sperrung erst mit der Abschaltung der betreffenden Leitung, z. B. nach Ablauf eines vom Überstromrelais ausgelösten Zeitrelais, abgehoben wird.
2. Fallklappenrelais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fallhe- g0 belfc/nach Lösung der ersten Sperrung (a) mit dem Ankerhebel (e) eines bei vollständiger Abschaltung der Leitung erregten Magneten bei Bewegung des Ankers gekuppelt wird und hierbei der Fallhebel an einer die zweite Sperrung (d) bildenden Federrrast vorbeibewegt, worauf er frei abfällt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DES62203D 1923-02-15 1923-02-15 Leitungsschutzschaltung mit UEberstromausloesern und Fallklappenrelais zum Anzeigen des gestoerten Leitungsteils Expired DE403935C (de)

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