DE809086C - Zeitrelais mit einstellbarer Kontakteinrichtung - Google Patents

Zeitrelais mit einstellbarer Kontakteinrichtung

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Publication number
DE809086C
DE809086C DEP3223A DEP0003223A DE809086C DE 809086 C DE809086 C DE 809086C DE P3223 A DEP3223 A DE P3223A DE P0003223 A DEP0003223 A DE P0003223A DE 809086 C DE809086 C DE 809086C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
time
stop
contact device
time hand
axis
Prior art date
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Expired
Application number
DEP3223A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Bollmann
Richard Pudelko
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Landis and Gyr AG
Original Assignee
Landis and Gyr AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Landis and Gyr AG filed Critical Landis and Gyr AG
Application granted granted Critical
Publication of DE809086C publication Critical patent/DE809086C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04FTIME-INTERVAL MEASURING
    • G04F3/00Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork
    • G04F3/06Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork with electric driving mechanisms

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Unknown Time Intervals (AREA)

Description

  • Zeitrelais mit einstellbarer Kontakteinrichtung I)ie E,rfindung betrifft ein Zeitrelais mit einstellbarer Kontakteinrichtung, bei der auf der Zeitzeigerachse zwei hiitnehmereinrichtungen vorhanden sind, deren eine auf die Kontakteinrichtung wirkt und deren andere die durch den Anker des Relais erfolgende Kupplung des Zeitzeigers mit dem Zeitelement beeinflußt, das Ganze so, daß die Unterbrechung des Relaisstromkreises am Ende der eingestellten Schaltzeit bis annähernd der Erreichung der Nullage des Zeitzeigers dauert und ein Wiederkuppeln des Zeitelementes mit der Zeitzeigerachse bis zur Erreichung der Nullage des Zeitzeigers verhindert ist.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in schematisch-schaubildlicher Darstellung. Mit i ist die.Spule und mit :2 der Anker eines kelais bezeichnet. 3 ist ein Zeitelement, das durch einen Synchronmotor dargestellt ist, und 4 ist eine Kontakteinrichtung, die als Umschalter angenommen ist, wobei eine Kontaktfederzunge 5 mit dem einen oder dem anderen Außenkontakt Stromschluß bewirken kann. 6 ist die Zeitzeigerachse, auf der der Zeitzeiger 7 festsitzt, den eine Rückzugfeder S in der Nullage auf einer Skala 9 an einem Anschlag io anliegend zu halten sucht. Auf der Zeitzeigerachse 6, die als Hohlachse auf einer fest im nicht gezeichneten Gehäuse der Apparatur angeordneten Achse i i drehbar ist, sitzen ein Stirnrad i2, ein Anschlag 13 und ein Kronrad 14 fest. Weiter sitzt auf ihr ein Hebelarm 15 lose drehbar, der mit einem Stift 16 die Kontaktfederzunge 5 untergreift und nahe der Achse 6 einen Anschlag 17 aufweist, der im Bewegungsbereich des Anschlages 13 liegt. Hebelarm 15 mit Anschlag 17 und Anschlag 13 bildet eine Mitnehmereinrichtung der Zeitzeigerachse.
  • Das Stirnrad 12 kämmt mit einem Stirnrad 18, das mit dem einen Sonnenrad i9 eines Differentialgetriebes 19, 20, 21 ein festes Ganzes bildet, wobei 2o das zweite Sonnenrad und 21 das Planetenrad ist. Das Sonnenrad 20 bildet ein festes Ganzes mit einem Stirnrad 22, und dieses steht über ein Getriebe 23 mit einem Zahnrad 24 in Verbindung. Das Zahnrad 24 sitzt unter Friktion auf der Achse i i und trägt einen Zeiger 25 zum Einstellen der Zeit auf der Skala 9, nach welcher das Relais wirksam werden soll.
  • Auf der Achse26 desDifferentialgetriebessitztein Mitnehmer 27 fest, der mit einem Anschlag 28 eines Klinkgliedes 29 zusammenwirkt, welches Klinkglied 29 lose drehbar auf der Achse 26 sitzt und unter der Wirkung einer kleinen Zugfeder 30 steht, die das Klinkglied mit einer Nase 31 unter einem Ansatz 32 der Kontaktfederzunge 5 liegend zu halten sucht. Die Kontaktfederzunge 5 ist gegen den Hebelarm 15 wie gegen das KI-inkglied 29 hin isoliert zu denken.
  • Der Synchronmotor 3 treibt über Reduziergetriebe 33 eine Kuppelachse 34 an und kann, wie in der Zeichnung gestrichelt angedeutet, gleichzeitig ein Zählwerk 35 betätigen. Ein Stirnrad 36 der Kuppelachse 34 wirkt mit einem Stirnrad 37 zusammen, und ein mit diesem ein festes Ganzes bildendes Stirnrad 38 kämmt mit dem Kronrad 14.
  • Die Kuppelachse 34 ist nahe dem Stirnrad 36 in einem Schwenkhebel 39 gelagert, der unter dem Zug einer Feder 40 einem auf dem Anker 2 des Relais festsitzenden Stift 41 anliegt. Eine Feder 42, die stärker ist als die Feder 40, hält bei entregter Relaisspule i den Anker 2 an einem Anschlag 43 anliegend und damit die Achse 34 in der entkuppelten Lage.
  • Am Kronrad 14 ist ein Anschlagstift 44 angeordnet, unter dessen Einfluß ein Sperrteil 45 steht, der seinerseits mit einer Nase 46 auf das abgewinkelte Ende 47 des Schwenkhebels 39 wirkt und den eine Feder 48 in einer Lage zu halten sucht, in der er das Ende 47 gegen Einkuppeln der Zahnräder 36, 37 sperrt. Anschlagstift 44 und Sperrteil 45 bilden eine zweite Mitnehmereinrichtung der Zeitzeigerachse.
  • Das Zeitelement 3 treibt konstant die Kuppelachse 34 an, ist jedoch die Spule i des Relais nicht erregt, so ist keine Kupplung zwischen der Achse 34 und der Zeitzeigerachse 6 vorhanden, und diese steht mit dem Zeitzeiger 7 auf der Zeitskala 9 auf Null. Ist diese Lage erreicht, dann ist der Hebelarm 15 durch die Anschläge 13, 17 gehoben, und sein Stift 16 drückt die Federkontaktzunge 5 nach oben, so daß deren Ansatz 32 außerhalb des Bereiches des Klinkgliedes 29 und dessen Nase 31 liegt und in der Umschaltkontakteinrichtung 4 der Stromkreis der Relaisspule i, d. h. der@nach der Zeichnung oben liegende Stromkreis, geschlossen ist. In der Zeichnung ist der geschilderte Moment angenommen, in dem der Zeitzeiger 7 in die Nullage gekommen ist, wobei das Relais aber noch nicht angesprochen hat.
  • 'Die Zeiteinstellung mit dem Zeiger 25 auf der Skala 9 ist in der Darstellung mit einer Stunde angenommen, und der Mitnehmer 27 liegt dementsprechend weit vom Anschlag 28 des Klinkgliedes 29 entfernt, und dieses wird durch die Feder 30 mit der Nase 31 unterhalb des Ansatzes 32 liegend gehalten.
  • Durch den genannten Stromschluß wird also die Relaisspule i erregt, und da in diesem Moment der Sperrteil 45, vom Anschlagstift 44 beeinflußt, mit der Nase 46 außerhalb der Bewegungsbahn des Endes 47 liegt, folgt der Schwenkhebel 39 der Erregungsbewegung des Ankers 2, und es erfolgt Kupplung der Kuppelachse 34 über die Räder 36, 37 mit der Zeitzeigerachse 6, und diese beginnt zu laufen. Hierbei gibt der Anschlagstift 44 den Sperrteil 45 frei, und. dessen Nase 46 legt sich unter dem Zug der Feder 48 von der Seite an das Schwenkhebelende 47 an. Gleichzeitig senkt sich der Hebelarm 15, so daß sein Stift 16 die Federzunge 5 sinken läßt und diese mit dem Ansatz 32 auf die Nase 31 aufzuruhen kommt. Die Verhältnisse an der Kontakteinrichtung ,4 sind so, daß hierdurch der Stromschluß der Relaisspule i nicht beeinflußt wird. Beim Weiterdrehen der Zeitzeigerachse 6 liebt sich deren Anschlag 13 vom Anschlag 17 des Hebelarmes 15 ab, und dieser bleibt mit seinem Stift 16 vom Ansatz 32 oder einem ortsfesten Anschlag gehalten in wirkungsloser Stellung.
  • Solange der Zeitzeiger 7 die Einstellung des Zeigers 25 nicht erreicht hat, läuft der Mitnehmer 27 ohne Belastung des Zeitelementes 3 gegen den Anschlag 28 hin. Erreicht der Zeiger 7 annähernd die Einstellung des Zeigers 25, so trifft der Mitnehmer 27 auf den Anschlag 28 und dreht das Klinkglied 29, so daß dieses nach wenigen Graden Drehung mit der Nase 31 von dem Ansatz 32 ausgeklinkt wird und dieKontaktfederzunge5 denRelaisstromkreis unterbricht und den unteren Stromkreis der Kontakteinrichtung 4 schließt, der irgendeine Schaltung bewirken, beispielsweise eine Signaleinrichtung betätigen oder Apparate schalten kann. .
  • Das Abfallen des Relaisankers 2 hat die Wirkung, daß der Schwenkhebel 39 die Kuppelachse 34 von der Zeitzeigerachse 6 entkuppelt und die . Nase 46 unter das Schwenkhebelende 47 schnappt und die Kuppelachse 34 in der entkuppelten Lage sichert. Mit dem genannten Entkuppeln kommt die Rückzugfeder 8 zur Wirkung und beginnt die Zeitzeigerachse 6 zurückzudrehen. Dieser Rücklauf hat zunächst nur zur Folge, daß der Mitnehmer 27 vom Anschlag 28 wegläuft, wobei letzterer durch die Verklinkung der Nase 31 des Klinkgliedes 29 mit dem Ansatz 32 in Stellung verbleibt. Nähert sieb der Zeitzeiger 7 der Nullage, so trifft der Anschlag 13 auf den Anschlag 17 und hebt den Hebelarm 15, so daß dessen Stift 16 die *Kontaktfederzunge 5 anhebt. Dabei wird der Ansatz 32 von der Nase 31 entklinkt, das Klinkglied 29 kehrt in seine ursprüngliche Lage zurück, und es wird der untere Stromkreis der Kontakteinrichtung geöffnet und im :Moment der Erreichung der Nullage des Zeigers 7 der Relais-
    stromkreis in der Kontakteinrichtung geschlossen.
    Am Ende der Rücklaufbewegung der Zeitzeiger-
    achse f> trifft der Anschlagstift 44 auf den Sperrteil
    45 und bewegt dessen Nase 46 aus der Bahn des
    Endes .47, so (1a1.1 im Moment der Erreichung der
    Nullage des Zeitzeigers 7 der Schwenkhebel 39
    wieder zur Einkupplung frei wird.
    Durch die auf die Kontakteinrichtung 4 wirkende
    Mitnehmereinrichtung, wie sie nach dem beschrie-
    benen Beispiel durch den Hebelarm 15 und die mit
    diesem wirksamen Teile dargestellt ist, wird die
    Rückschaltung in der Kontakteinrichtung erst im
    letzten Moment der Rücklaufbewegung des Zeit-
    zeigers, also erst wenn dieser seine Nullage an-
    n 2 hernd erreicht hat. erzielt, und damit wird die
    Schließzeit des am eingestellten Zeitpunkt wirk-
    samen Stromkreises (Signal- oder Apparatestrom-
    kreises) um die Rückstellzeit des Zeitzeigers in
    seiner Nullage verlängert, was für schalttechnische
    Funktionen vorteilhaft ist. Für solche Funktionen
    und gegebenenfalls zusätzliche Relais ersparend, ist
    auch die zweite Mitnehmereinrichtung, nach der
    Darstellung den Anschlagstift an der Zeitzeiger-
    achse aufweisend, von großer Bedeutung, da sie
    durch die Verriegelung der Kuppelachse gegen ein
    Kuppeln bis annähernd der Erreichung der Nullage
    des Zeitzeigers eine Fehlschaltung, wie sie bei Er-
    regung des Relais von anderer Seite her als be-
    schrieben und dargestellt eintreten könnte, aus-
    schließt.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRI"CIIE: t. Zeitrelais mit einstellbarer Kontakteinrich- tung, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Zeit- zeigerachse zwei Mitnehmereinrichtungen an- gordnet sind, deren eine auf die Kontakteinrich- tung «wirkt und deren andere die durch den Anker des Relais erfolgende Kupplung des Zeitzeigers mit detnZeitelement beeinflußt,dasGanzederart, daß die Unterbrechung des Relaisstromkreises atn Ende der eingestellten Schaltzeit bis an-
    nähernd der Erreichung der Nullage des Zeitzeigers dauert und ein Wiederkuppeln des Zeitelementes mit der Zeitzeigerachse bis zu diesem Zeitpunkt verhindert ist. a. Zeitrelais nach Anspruch i mit Verriegelung der Konakteinrichtung durch ein Klinkglied, das über ein Differentialgetriebe vom Zeitzeiger gesteuert wird und das am Ende der Schaltzeit die Kontakteinrichtung zur Schaltung kommen läßt, dadurch gekennzeichnet, daß die auf die Kontakteinrichtung wirkende Mitnehmereinrichtung einen lose auf der Zeitzeigerachse sitzenden Hebelarm aufweist, der mit seinem freien Ende einen Teil der Kontakteinrichtung untergreift und nahe der Zeitzeigerachse einen Anschlag besitzt, der mit einem Anschlag auf der Zeitzeigerachse zusammenwirkt, (las Ganze derart, daß am Ende der Schaltzeit beim Rückkehren des Zeitzeigers in die Nullage der Anschlag der Zeitzeigerachse nahe der Erreichung der Nullage über den Anschlag am Hebelarm diesen hebt und der Hebelarm die Rückstellung und neuerliche Verriegelung der Kontakteinrichtung bewirkt. 3. Zeitrelais nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Kupplung des Zeitzeigers mit dem Zeitelement durch das Relais beeinflussende Mitnehmereinrichtung einen mit der Zeitzeigerachse fest verbundenen Anschlag und einen unter Federwirkung stehenden Sperrteil hat, welcher Sperrteil unter dem Einfluß des Anschlages steht und seinerseits auf einen Schwenkhebel wirkt, der vom Anker des Relais gesteuert wird und die Kuppelachse zwischen Zeitelement und Zeitzeigerachse trägt, das Ganze so, daß bei entregter Relaisspule die Zeitzeigerachse vom Zeitelement durch den Sperrteil entkuppelt gehalten ist und der Anschlag nahe der Erreichung der Nullage des Zeitzeigers den Sperrteil außer Wirkung auf den Schwenkhebel bringt.
DEP3223A 1948-08-19 1949-06-15 Zeitrelais mit einstellbarer Kontakteinrichtung Expired DE809086C (de)

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