DE601219C - Synchronkleinmotor mit selbsttaetiger Anlassvorrichtung - Google Patents

Synchronkleinmotor mit selbsttaetiger Anlassvorrichtung

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DE601219C
DE601219C DEK124988D DEK0124988D DE601219C DE 601219 C DE601219 C DE 601219C DE K124988 D DEK124988 D DE K124988D DE K0124988 D DEK0124988 D DE K0124988D DE 601219 C DE601219 C DE 601219C
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K7/00Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
    • H02K7/10Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters
    • H02K7/118Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters with starting devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Permanent Magnet Type Synchronous Machine (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Synchronkleinmotore mit selbsttätiger Anlaßvorrichtung, wie sie z. B. zum Antrieb von elektrischen Uhrwerken Verwendung findet. Es wurde bereits versucht, selbsttätig Synchronmotore in der Weise zum Ahlauf zu bringen, daß zwei Stäbe aus Material von verschiedenen magnetischen Eigenschaften, unter einem kleinen Winkel am Rotor einer Synchronmaschine befestigt, bei Einschaltung· der Erregerspannung den Rotor in Drehung versetzen sollen. Diese Anordnung hat sich nicht bewährt, und darauf bezieht sich die Erfindung nicht, die im Gegensatz hierzu aus einer mechanischen Anschnellvorrichtung für den Rotor besteht, die durch die elektromagnetische Energie des Feldmagnetsystems ausgelöst wird. Es wurde bereits eine Anlaufvorrichtung vorgeschlagen, bei welcher der eine Schenkel des Feldmagnets drehbar gelagert ist und seine durch den magnetischen Zug eingeleitete Bewegung im Augenblick des Einschaltens auf den Läufer des Motors überträgt.. Diese Anordnung ist nicht Gegenstand des vorliegenden Patents.
Die Erfindung wird an einigen Ausführungsbeispielen an Hand der Zeichnung näher erläutert:
Bei der Darstellung der Erfindung sind lediglich die zur Erfindung gehörenden Teile des Synchronmotors gezeigt, während die durch derartige Motoren angetriebenen Uhrwerke und Laufwerke aller Art nur angedeutet1 sind und von irgendwelcher Beschaffenheit sein können. Auch für die Anwurfkonstruktion selbst können noch andere Ausführungen gewählt werden als die beiden gezeigten Beispiele.
In Fig. ι ist die Wechselstromzuleitung schematisch durch 1 bezeichnet. Die Zuführung zur Spule 3 geschieht durch die Leitungen 2. Die Spule besitzt einen Metallrohrkern 4, welcher an beiden Enden hinausragt und an die Magneteisen 6 angeschlossen ist. Diese Erregereisen sind Teile des Synchronmotors, bekannter Art mit zahnförmigen Ausschnitten 13, welche teilweise den gezahnten Läufer 12 umgeben, der seinerseits mit der Welle 15 durch die Uhrplatine 11 hindurchgeht. Auf dieser Welle befindet sich der Trieb 16, welcher das Uhrwerk antreibt.
Die Magneteisen 6 sind an ihrem der Spule zugewendeten Teil so ausgebildet, daß sie das Kernrohr 4 durch kleine Schellen 5 und mittels Schrauben α teilweise umfassen.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist ein Hebel 14 angebracht, welcher in einem Pföstchen 17 eingehängt und auf einem Butzen 19 drehbar gelagert ist. Das Pföstchen kann auf der Magnetfeldplatte ange-
bracht sein. Der Hebel 14 wird durch eine Feder 15°, welche bei i6a befestigt ist, so unter Druck gehalten, daß sie bei Fehlen von Strom den Hebel 14 nach der gestrichelten Stellung X bringt. Die Feder 15« hält auch den Hebel 14 mit seinem oberen Ende in dem Schlitz 10 des Endes 9 vom Magnetkern 7. Der Verbleib des Hebels 14 im Schlitz 10 hält den Kern 7 davon ab, in dem Kernrohr 4 ίο zu rotieren. Bei Stromeintritt wird der Kern 7 sich mit seiner Masse zentrisch zur Spule lagern, entgegen der Wirkung der Feder 15«. Setzt der Strom aus, so bringt die Feder 15° den Hebel 14 in die Stellung X und damit den Kern 7 nach der Stellung Y. Am Hebel 14 ist bei 20 eine entsprechend ausgebildete Klinke 21 angebracht, welche an ihrem anderen Ende einen Anreißzahn 21' besitzt. Die Klinke 21 ruht bei ihrer hin und her gehenden Bewegung auf einem Pföstchen 22'. Ein Zahnrad 14', auf der Welle τ-5 festgemacht, liegt der Bewegung der Klinke 21 so im Wege, daß, wenn der Eisenkern 7 sich in der Stellung Y befindet, diese Klinke 21 über dem Rade 14' in der gestrichelten Stellung amvurfsbereit ruht. Stromzutritt bringt den Eisenkern 7 plötzlich in die voll ausgezeichnete Lage nach Fig. 1 (ebenso wie Fig. 6). Der Klinkenzahn 21' reißt bei der dadurch für ihn erfolgenden Bewegung das Zahnrad 14' mit und bringt es und damit die Laufscheibe des Synchronmotors in eine Umdrehungsbewegung, die bei synchroner Drehzahl das Intrittfallen bzw. Imtrittbleiben des Motors bewerkstelligt.
Um das Vorhandensein von Strom und das ■ Ausbleiben desselben kenntlich zu machen und eine Unterbrechung der Zeitanzeige auch bei späterem Fortgang der Zeitanzeige zu demonstrieren, können verschiedene durch die Aufwurfvorrichtung betätigte Zeichen dienen. Ein Ziffernblatt D1 nur bruchstückweise dargestellt, hat einige Öffnungen, z. B. F, um ein Signal »Ein« .sichtbar werden zu lassen. Eine Öffnung E beispielsweise läßt das Zeichen : »Aus« sehen. »Ein«besagt: Strom ist eingeschaltet, »Aus« das Ausbleiben des Stroms und damit Stehen der Uhr. Die Zeichen »Ein« und »Aus« sind in nicht näher beschriebener Weise an den Enden des Eisenkerns 7 befestigt. Ein Zeichen »R«, wie es in Öffnung G in Fig. 1, übersichtlicher aber in Fig. 3, gezeigt ist, besagt, daß die Uhrzeiger gerichtet werden müssen.
Wenn der Eisenkern 7 bei Stromdurchfluß in der Mitte der Spule 3 gehalten wird, dann ist das Zeichen; »Ein« sichtbar, während »Aus« und »R« nicht erscheinen. Die Uhr geht. Sobald der Strom wegbleibt, geht der Eisenkern in die gestrichelte Stellung Y, wodurch »Ein« verschwindet und »Aus« siehtbar wird. Der Strom ist weg, die Uhr steht. In dem Augenblick, in' dem das »Aus«- Zeichen erscheint, wird auch das Zeichen »R« betätigt. Solange der Strom nicht wieder vorhanden ist, bleibt dieses Signal in Wartestellung und erscheint, wie nachher näher beschrieben, bei Rückkehr des Stromes in der öffnung G. Die Fortsetzung des Hebels 14 hinter seinem Drehpunkt 17 ist der Hebel 18, an dessen oberem Ende, drehbar angebracht, eine Klinke 2ia sich befindet, welche als »R«- Zeichen ausgebildet ist. Die untere, entsprechend geformte Schmalseite der Klinke 2ia läuft bei Bewegung des Hebels 14 bzw. 18 -75 über einen Führungsstift 24. Eine Blattfeder 22 hält die Klinke 2ia an ihrem in geeigneter Weise geformten Rücken 23, wobei die in Fig. 3 eingezeichneten drei Stellungen des »R«-Zeichens eintreten können. An der Scheibe R befindet sich ein Stellstift r, der durch Abwärtsführen ein Verschwinden der Scheibe R veranlaßt.
Fig. 6 und 7 zeigen ein anderes Ausführungsbeispiel, um die Bewegung des Eisenkerns 7 für den Anwurf der Lauf scheibe 12 nutzbar zu machen. Der Anwurf geschieht bei dieser Ausführung mehr in Art von Zurückschnellen. Der Eisenkern hat hierbei an seinen beiden Enden die Begrenzungsfiächen S go und 10. Eine Feder 8' wird im Ruhezustand bzw. beim Ausbleiben von Strom das Kernende 8 in die gestrichelte Stellung bringen. Die Signale »Ein« bei A und »Aus« bei B sind in der gleichen Weise jeweils sichtbar wie bei dem Beispiel nach Fig. 1 beschrieben. Auf den beiden einander gegenüberliegenden Magneteisen sind zwei Lager 25 angebracht, in denen einei zweckmäßigerweise quadratisch geformte Gleitschiene läuft, auf der ein Anreißzahn 34 ioo befestigt ist. An dem einen Ende der Gleitschiene 26 ist ein rechtwinklig befestigter Hebel 29, in dessen oberem; Teil ein; Schnappriegel 28 sich befindet. Dieser Riegel 28 hat nach unten eine stabartige Fortsetzung 31, die über den Hebel 29 hinausreicht und in einer kleinen Rolle 32 endigt. Diese Rolle 32 läuft auf einer (zweckmäßigerweise auf der Uhrplatine befestigten) entsprechend ausgebildeten Führungsleiste 33. Eine Feder 30 im Hebel 29 hält den Schnappriegel 28 nach oben. Eine Feder 35 ist an einem Punkt 36 befestigt und am Hebel 29 bei 37 eingehängt. Diese Feder hat das Bestreben, die Gleitschiene 26 in die in Fig. 6 voll ausgezeichnete Lage zu bringen.
Ruhestellung oder Ausbleiben von Strom veranlaßt die Feder 8', den Eisenkern 7 in die gestrichelte Stellung in Fig. 6 zu bringen. Hierbei legt sich die Begrenzungsplatte 10' hinter den Schnappriegel 28. Neudurchnuß von Strom durch die Spule 3 bringt den
Eisenkern 7 in die in Fig. 6 voll ausgezeichnete Stellung, wobei der Hebel 29 und die Gleitschiene 26 mitgenommen, und Feder 3 5 gespannt wird. Der Weg der Rolle 32 während dieser Bewegung über die Schräge der Laufschiene 33 veranlaßt eine Freigabe des Schnappriegels 28 unter gleichzeitiger Spannung der Feder 30. Nach Freigabe des Schnappriegels 28, wie es in der gestrichelten Stellung bei Fig. 6 gezeigt ist, schnellt die Gleitschiene 26 durch die gespannte Feder 35 in die in Fig. 6 ausgezeichnete Lage zurück. Der Anreißzahn 34 nimmt dabei das Rad 14' mit.
Das »R«-Signal ist bei diesem Ausführungsbeispiel nicht eingezeichnet. Seine Anbringung macht weiter keinel Schwierigkeiten. Es steht nichts im Wege, den Anreißzahn federnd oder als Feder ausgebildet unmittelbar in die Zähne des Rotors eingreifen zu lassen.
Beim erstmaligen Anlaufenlassen des Motors oder bei Ungeschicklichkeiten anläßlich des Zeigerrichtens kann sich die Notwendigkeit erweisen, ein künstliches Abreißen des Stromdurchflusses herbeizuführen. Dies geschieht mittels des Schalters S, der normalerweise in »Ein«-Stellung sich befindet. Erwähnt soll außerdem noch werden, daß die Anreißzähne für das Rad 14' bei Nichteingriffstellung so weit, ab vom Rad 14' sein müssen, daß Schwankungen im Stromnetz den Anreißzähnen keine Gelegenheit geben, mit; dem! Rad 14' in Eingriff zu kommen.

Claims (7)

  1. Patentansprüche:
    i. Synchronkleinmotor mit selbsttätiger AnI aß vor richtung, insbesondere zum Antrieb von elektrischen Uhrwerken, dadurch gekennzeichnet, daß eine mechanische Anschnellvorrichtung für den Rotor durch die elektromagnetische Energie des Feldmagnetsystems ausgelöst wird mit Ausnahme einer Anlaufvorrichtung, bei welcher der eine Schenkel des Feldmagneten drehbar gelagert ist und seine durch den magnetischen Zug eingeleitete Bewegung im Augenblick des Einschaltens auf den Läufer des Motors überträgt.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Nähe der Feldspule (n) magnetische Körper derart beweglich angeordnet sind, daß bei Anlegen der Spannung dadurch der Anlaßmechanismus ausgelöst wird.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch ii oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Feldspule als Tauchmagnet ausgebildet ist.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der die Spule durchquerende Teil des Magnetsystems als Rohr ausgebildet ist.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Achse des Rotors ein Klinkenrad sitzt, das in der Drehrichtung des Motors auf annähernd synchrone Drehzahl durch die Anreißbewegung des bei Anlegen der Netzspannung bewegten Magnetkerns beschleunigt wird.!
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß am beweglichen Teil ein federnder Anreißzahn befestigt ist, der durch unmittelbaren Eingriff in die Zähne des Rotors diesen bei Anlegen der Netzspannung auf mindestens synchrone Drehzahl beschleunigt.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß durch die elektromagnetischen Anlaßmittel Signale betätigt werden, die die Netzspannung oder ihr Ausbleiben und/oder stattgefundene Stromunterbrechungen anzeigen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEK124988D 1931-04-07 1932-04-07 Synchronkleinmotor mit selbsttaetiger Anlassvorrichtung Expired DE601219C (de)

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US601219XA 1931-04-07 1931-04-07

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DE601219C true DE601219C (de) 1934-08-10

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