DE695658C - Ruebenrodegabel mit Fuehrungsblech - Google Patents

Ruebenrodegabel mit Fuehrungsblech

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DE695658C
DE695658C DE1937C0052485 DEC0052485D DE695658C DE 695658 C DE695658 C DE 695658C DE 1937C0052485 DE1937C0052485 DE 1937C0052485 DE C0052485 D DEC0052485 D DE C0052485D DE 695658 C DE695658 C DE 695658C
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DE
Germany
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fork
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beet
beets
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Expired
Application number
DE1937C0052485
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Inventor
Heinrich Clausing
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D25/00Lifters for beet or like crops
    • A01D25/02Machines with rigid tools

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Rodegabel für Rübenerntemaschinen, die zum Roden bereits ■ geköpfter Rüben dienen soll. Die Rodegabel besteht aus zwei scbnabelartig zusaimmenlaufenden Zinken, die an einem aufrecht stehenden Stiel befestigt sind. «
Beim Roden bereits geköpfter Rüben wird das Arbeiten mit der Rodegabel dadurch erschwert, daß von dem aufrecht stehenden.
J0 Gabelstiel die zuvor geköpften Rübenblätter mitgenommen werden. Diese Blätter häufen sich, besonders wenn sie feucht sind, in derartigen Mengen vor deim Stiel an, daß ein Arbeiten unmöglich wird bzw. ständig unter-
ig brochen werden muß, um die Rühenblätter wieder zu beseitigen.
Es ist bereits bekannt, mit. einem Rübenheber einen Blatträumer zu verbinden. Ein solcher Blatträumer besteht aus einem Haltestiel zur Befestigung des Räumers, am Grindel und aus einem den Stiel wttlstföarmig umgebenden Blech, das landsieitig· ein schräg zur Arbeitsrichtung verlaufendes Ablenkblech für die Rübenblätter der benachbarten Reihe bildet. Die Vorderkante des wulstförimigen Blechteils steht annähernd senkrecht; das Gesamtblech befindet sich oberhalb der Ackerkrume. Ein solcher Blatträumer ist jedoch, wie auch angestrebt, geeignet, beim Heben nichtgeköpfter Rüben die Rüben der benachbarten Rübenreihen beiseitezubringen; er ist jedoch· ungeeignet für das Anheben geköpfter Rüben, da hier das Blatträumerblech infolge seiner Form zum Anstauen der Rübenblätter voir dem wulstförmig gebogenen Teil das Blatträumers Anlaß geben -würde.
Um bei !geköpften Rüben das Anhäufen der Rübenblätter vor der Hebegabel zu vermeiden, ist bei 'einer Rodegabel mit aufrecht stehendem Stiel und -diesen mit dem hieran anliegenden Zinken verbindenden Führungsblech, das kurz hinter der Spitze des Gabelzinkenis. ansetzt und innerhalb der Arbeitsitief e schneidenartig ausgebildet ist, erfrndungsgemäß das. Führungsblech oberhalb der Arbeitetiefe wulstfönmig nach außen umgebogen.
Ferner ist das Führungsblech, von der Schneidkante ausgehend, zunächst allmählich und kurz vor dem Gabelstiel stark ansteigend, ausgebildet. - ■'■v..;
Durch die erfindungsgemäße Ausfeüdjdn|g des Führungsbleches wird erreicht, daß"iiiife." zunächst !mitgenommenen Rübenblätiter angehoben werden, worauf sie dann durch ihre eigene Schwere von dein wulstförmigen Teil to des Bleches abgleiten. Es. kann auf diese Weise nicht mehr zu Anhäufungen von Rübenblättern kurz vor der Rübenhebegabel kommen. ■
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar zeigen: Abb. ι die Rübenrodegabel in Seitenansicht und
Abb. 2 die Gabel in Draufsicht. Die Rübenrodegabel besteht aus einem aufrecht stehenden Stiel 1, der am Pfluggrindel befestigt ist. Die beiden Gabelzinken 3,4 sind an dam umgebogenen Stielende 5 des Stieles 1 befestigt. Der Zinken 3 liegt an der keilförmigen Fläche des mesiserartig ausgebildeten Stieles 1 an. Die Gabelzinken 3, 4 öffnen sich nach vom schnabelfOFmig und sind seitlich 'und nach hinten stumpfwinklig abgebogen, um 'das seitliche Ablegen der Rüben zu ermöglichen. Für das Ablegen dienen .die mit 6 bezeichneten, an der hinteren Stirnseite des Stieles befestigten Stäbe, die oberhalb der Gabelzinken angeordnet sind und die auf den Zinken 3,4 geführten Rüben seitlich ablegen.
3S Am Stiel 1 und am Gabelzinken 3 ist ein Blech 7 befestigt, das gleichzeitig zum Ableiten der Rübenblätter und zur seitlichen Führung der Rüben dient.- Das Blech 7 ist am vorderen, Ende0 mit dem Gabelzinken 3 verbunden und bildet an der vorderen Stirnseite eine mesiserartige Schneide 8. Oberhalb der ^j-beitstiefe ist das Blech wulstartig nach außen gewölbt, so daß ein Sattel 9 entsteht. Dieser Sattel steigt zunächst langsam nach hinten an, um dann kurz vor dem Führungsstiel ι steil nach oben zu verlaufen. Die hintere Schmalseite des Führungsbleches ist auf der keilförmigen Fläche des Haltestieles 1 befestigt. 'Das Blech ist als Ganzes so gewölbt, daß die nach dem Gabelzinken hin gerichtete Fläche eine gute seitliche Führung für die angehobenen Rüben abgibt.
Beim Arbeiten werden die Rübenblätter durch den wulstförmigen Teil des Bleches 7 aufgenommen und angehoben und fallen dann durch die eigene Schwere seitlich ab.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Rübenrodegabel mit aufrecht stehendem Stiel und mit einem diesen Stiel mit dem hieran anliegenden Gabelzinken verbindenden Führungsblech, das kurz hinter der Spitze des Gabelzinkens ansetzt und innerhalb der Arbeitstiefe schneidenartig ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsblech oberhalb der Ar-, beitstiefe wulstförmig nach außen umgebogen ist.
2. Gabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsblech, von der Schneidkante ausgehend, zunächst allmählich und kurz vor dem Gabelstiel stark ansteigend ausgebildet ist. '
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1937C0052485 1937-02-14 1937-02-14 Ruebenrodegabel mit Fuehrungsblech Expired DE695658C (de)

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