DE674312C - Handruebenhebegabel mit Stuetze - Google Patents
Handruebenhebegabel mit StuetzeInfo
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- DE674312C DE674312C DEW97746D DEW0097746D DE674312C DE 674312 C DE674312 C DE 674312C DE W97746 D DEW97746 D DE W97746D DE W0097746 D DEW0097746 D DE W0097746D DE 674312 C DE674312 C DE 674312C
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D11/00—Other hand implements
- A01D11/02—Other hand implements for lifting or cropping beet, potatoes or other root crops
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Sowing (AREA)
- Harvesting Machines For Root Crops (AREA)
Description
Die bekannten Handhebegabeln für Zuckerrüben haben den Nachteil, daß die Rübe beim
Heben nicht richtig erfaßt wird und die Gabel beim Niederdrücken des Stieles ausweichen
kann, weil sie im Erdreich kein genügendes Widerlager findet; nur die Spitzen des Geräts,
die nach dem Einstechen zutiefst im Erdreich liegen, finden einen ausreichenden Widerstand, so daß die Gabel beim Niederdrücken
des Stieles sich um ihre Spitze dreht. Diesem Übelstand versuchte man durch verschiedene
Vorschläge zu begegnen. Um das Drehen der Gabel um die Spitze zu vermeiden, ordnete man an der Gabelwurzel eine
Stütze an und bildete diese als wiegenartiges Querstück aus, so daß beim Senken des Gabelstiels
der Drehpunkt der Stütze auf dem Ackerboden fortschreitend nach rückwärts verlegt wurde. Diese Drehstütze drückte sich,
insbesondere bei feuchtem Boden, in das Erdreich ein. Die gewünschte Wirkung wurde
nicht erzielt, und daher wurde der Vorschlag gemacht, bei gabelförmigen Handrübenhebern
mit Drehstütze die letztere an ihrem Ende mit einem Auge zu versehen, durch welches eine die Stützfläche vergrößernde
Stange gesteckt wird. Es hat sich gezeigt, daß auch die Ausbildung der Stütze nach
diesem Vorschlag nicht genügt und ein wirksames Anheben der Rübe erst erfolgt, wenn..
der Stiel bereits mit ■ dem Ende den Boden berührt. Der weitere Vorschlag, an eine
Rübengabel einen Spaten anzulenken, konnte gleichfalls nicht zum Ziele führen. Das Einstechen
der Gabel zusammen mit dem herangeklappten Spatenteil macht selbst bei aufgeweichtem
Boden große Schwierigkeiten, und beim Anheben der Rüben · hält der schmale Spatenteil nicht stand.
Der Erfindung liegt nun der Gedanke zugründe, den Gabelrübenheber so auszubilden,
daß das Gerät leicht in den Boden eingestochen werden kann und andererseits zum leichten Anheben der Rübe eine genügende
Widerstandsfläche im Boden findet.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß die feste Stütze der Handhebegabel
als an der Gabelwurzel ansetzende, etwa das obere Drittel der Gabel unmittelbar deckende,
unten zugeschärfte Platte ausgebildet, die beiderseits über die Gabel hinausragt. Zum
besseren Eindringen des Geräts in den Boden ist außerdem die untere Kante der Platte
in der Mitte stumpf zugespitzt, und die Zinken der Gabel verlaufen in an sich bekannter
Weise parallel zueinander.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar.
In der Abbildung läuft die zur Aufnahme des Stieles dienende Tülle 2 in die Gabel mit
den Zinken 3 aus. An der Gabel 3 ist mittels der Niete 4 die Stützplatte 1 befestigt, deren
untere Kante zwecks Erleichterung des Einstechens zugeschärft und nach der Mitte hin
stumpf zugespitzt ist und deren obere Kante gleichzeitig als Auftrittssteg für den Fuß
benutzt werden kann. Die Stützplatte 1 überragt beiderseits die Gabel 3 beträchtlich und
deckt etwa das obere Drittel derselben ab.
Es kann auch umgekehrt die Stützplatte mit der Tülle versehen und die Gabel an der
Platte befestigt sein.
Die Wirkungsweise ist nun folgende:
Die Zinken 3 schieben sich beim Einführen des Geräts in den Boden infolge ihrer weiten
Stellung an beiden Seiten der Rübe vorbei. Gleichzeitig dringt aber auch die Stützplatte 1
in die Erde ein. Infolge der breiten. Ausbildung der Stützplatte 1 kann beim nunmehr
erfolgenden Niederdrücken des Stieles das Gerät nicht nach hinten ausweichen. Die
Platte ι bildet somit die im wesentlichen unverrückbare Dreh- oder Kippachse des Geräts
beim Heben.
Die Arbeit des Rübenhebens wird auf diese Weise ganz erheblich erleichtert.
Claims (3)
1. Hand-Rübenhebegabel mit Stütze, dadurch
gekennzeichnet, daß als Stütze eine an der Gabelwurzel ansetzende, etwa das obere Drittel der Gabel (3) deckende,
unten zugeschärfte " Platte (1) vorgesehen
ist,, die beiderseits über die unmittelbar mit ihr verbundene Gabel hinausragt,
2. Hebegabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zugeschärfte
untere Kante der Stützplatte (1) stumpfwinklig zugespitzt ist.
3. Hebegabel nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinken
der Gabel in an sich bekannter Weise parallel zueinander liegen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW97746D DE674312C (de) | 1935-12-19 | 1935-12-19 | Handruebenhebegabel mit Stuetze |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW97746D DE674312C (de) | 1935-12-19 | 1935-12-19 | Handruebenhebegabel mit Stuetze |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE674312C true DE674312C (de) | 1939-04-12 |
Family
ID=7614823
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW97746D Expired DE674312C (de) | 1935-12-19 | 1935-12-19 | Handruebenhebegabel mit Stuetze |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE674312C (de) |
-
1935
- 1935-12-19 DE DEW97746D patent/DE674312C/de not_active Expired
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