DE264197C - - Google Patents

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DE264197C
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DE
Germany
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potatoes
plow
plowing
fork
rakes
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Expired
Application number
DE1912264197D
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English (en)
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D13/00Diggers, e.g. potato ploughs

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 264197 -■ KLASSE 45 c. GRUPPE
RICHARD BÖTTGER in PLOSSIG, Kr.Torgau.
Vorrichtung zum Nachernten von Kartoffeln beim Pflügen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Juli 1912 ab.
Es sind Kartoffelerntemaschinen mit einem Wendeschar bekannt, bei denen auf der Seite, nach der das Schar wendet, hinter dem letzteren eine oder mehrere Harken o. dgl. angeordnet sind, welche die Kartoffeln an die Oberfläche des aufgeworfenen Erdreichs bringen, so daß sie aufgelesen werden können. Ferner ist es bekannt, die Harken von Kartoffelerntemaschinen seitlich und der Höhe
ίο nach einstellbar anzuordnen.
Die den Erfmdungsgegenstand bildende Vorrichtung hingegen soll nur zum Nachernten der Kartoffeln dienen, also dazu, die von der Kartoffelerntemaschine bei der Haupternte im Boden zurückgelassenen Kartoffeln aus dem Boden an die Oberfläche zu bringen, und zwar beim Umpflügen des Bodens. Zu dem Zweck sind verstellbare Harken an derjenigen Seite des Pflugkörpers angeordnet, nach welcher der Pflug nicht wendet, und zwar werden die Harken am Pflug so eingestellt, daß sie beim Pflügen in das noch ungepflügte Erdreich tief genug eingreifen, um die bei der Haupternte im Erdreich zurückgebliebenen Kartoffeln an die Oberfläche zu bringen. Zweckmäßig werden Harken von solcher Breite verwendet, daß sie sich über einen zwei Kartoffelreihen entsprechenden Teil des Ackers erstrecken und infolgedessen beim Pflügen jede Kartoffel reihe zweimal von den Harken durchzogen wird.
Dadurch soll ein Zurückbleiben von Kartoffeln im Erdreich möglichst ausgeschlossen werden.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in
einer beispielsweisen Ausführungsform an einem Pflug dargestellt.
Fig. ι zeigt den Pflug in Vorderansicht in Betriebsstellung.
Fig. 2 zeigt den Pflug mit ausgehobener Harke in Seitenansicht, und
Fig. 3 ist ein Grundriß zu Fig. 2.
In einem am Grihdel 1 seitlich befestigten Lager 2 ist eine Welle 4 gelagert, welche mittels Streben 3 zu einer Gabel vereinigte Zinken 6 trägt, die beispielsweise in zwei hintereinanderliegenden Reihen angeordnet sind. Die Welle 4 ist am freien Ende zu einem Handgriff abgebogen, durch dessen Niederdrücken man die Gabelzinken aus der in Fig. 1 ersichtlichen Gebrauchsstellung nach oben schwenken und sie außer dem Bereich des Erdbodens bringen kann. In der ausgeschwenkten Lage kann die Gabel in bekannter Weise mittels einer Kette 17 (Fig. 2 und 3) festgehalten werden, indem die am Grindel befestigte Kette um eine der Streben 3 herumgelegt und in einem am Grindel befestigten Haken eingehängt wird. Damit die Gabel während des Pflügens nicht aus der Gebrauchsstellung gedrückt werden kann, können entweder entsprechend feste Anschläge oder ein Stift 9 vorgesehen sein, welcher durch eine Bohrung der Welle 4 gesteckt wird. Der Abstand der Gabel von dem Pflugkörper 8 ist so bemessen, daß die Gabelzinken beim Pflügen in den neben der Bahn des Pflugkörpers liegenden, noch ungepflügten Boden eingreifen und die bei der Haupternte im Boden zurückgebliebenen Kartoffeln an die Oberfläche bringen. Die Gabelzinken haben eine solche Entfernung voneinander, daß auch kleinere
Kartoffeln nicht zwischen ihnen hindurchtreten können, sondern nur das Erdreich. Sollen die Gabelzinken in einem größeren Abstand vom Pflugkörper arbeiten, so wird der Durchsteckstift 9 nur herausgezogen und die Welle 4 mittels ihres Handgriffes so weit verschoben, bis die Nabe der nach dem Schar zu gerichteten Strebe 3 gegen das Lager 2 stößt. Alsdann wird der Durchsteckstift wieder in die Bohrung des Grindels 1 und in eine entsprechende Bohrung 10 der Welle 4 eingesteckt, so daß die Gabelzinken in der neuen Lage festgestellt werden. Die Entfernung zwischen dem Lager 2 und der Nabe der inneren Strebe 3 entspricht dem Abstand einer Kartoffelreihe von der anderen, so daß in der einen Endstellung die Gabelzinken in die benachbarte und in der anderen Endstellung in die zweitliegende Reihe eingreift.
Die von den Gabelzinken ausgehobenen Kartoffeln liegen frei auf der Oberfläche und können gleich hinter dem Pfluge aufgelesen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Nachernten von Kartoffeln beim Pflügen, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Pflug auf der Seite des Schars, nach der das Streichblech nicht wendet, Harken o. dgl. in solcher Höhe angeordnet sind, daß sie in das noch unpflügte Erdreich eingreifen und beim Pflügen die bei der Haupternte nicht aus dem Boden entfernten Kartoffeln an die Erdoberfläche bringen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1912264197D 1912-07-30 1912-07-30 Expired DE264197C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE264197T 1912-07-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE264197C true DE264197C (de) 1913-09-18

Family

ID=34624961

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1912264197D Expired DE264197C (de) 1912-07-30 1912-07-30

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE264197C (de)

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