DE69360C - Schutzvorrichtung an Schleifsteinen, Schmirgelscheiben und dergl - Google Patents
Schutzvorrichtung an Schleifsteinen, Schmirgelscheiben und derglInfo
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- DE69360C DE69360C DENDAT69360D DE69360DA DE69360C DE 69360 C DE69360 C DE 69360C DE NDAT69360 D DENDAT69360 D DE NDAT69360D DE 69360D A DE69360D A DE 69360DA DE 69360 C DE69360 C DE 69360C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B55/00—Safety devices for grinding or polishing machines; Accessories fitted to grinding or polishing machines for keeping tools or parts of the machine in good working condition
- B24B55/04—Protective covers for the grinding wheel
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Schutzvorrichtung an Schleifsteinen, Schmirgelscheiben
u. dergl., um den dabei beschäftigten Arbeiter bei eventuellem Zerspringen derselben
zu schützen. Dabei soll es nicht allein ermöglicht sein, die Schleiffläche je nach Erfordernifs
beliebig nach vorn oder oben verlegen zu können, sondern es soll auch die Einrichtung beim Kleinerwerden der Scheibe
u. s. w. durch Abnutzung ein entsprechendes Nachstellen gestatten.
Die Vorrichtung ist in Fig. 1 in Ansicht, in Fig. 2 im Längs- und in Fig. 3 im Querschnitt
nach der Linie x-x dargestellt; die Fig. 4 zeigt den Grundrifs, Fig. 5 die Anwendung
derselben bei einer kleineren Scheibe und die Fig. 6 eine Seiten- und Fig. 7 eine Rückansicht
einer Abänderung der Vorrichtung. Dieselbe besteht aus einem halbmondförmigen Gehäuse a, welches die untere Schleifsteinhälfte
einschliefst und mittelst Schwalbenschwanzes b an einem auf dem Arbeitstisch t
beweglich gelagerten Fufs c in der Richtung der 1 Kreislinie verschieb- und mittelst Stellschrauben
d feststellbar gelagert ist. Die obere Hälfte des Schleifsteines, der Schmirgelscheibe
u. s. w. j ist durch zwei scharnierartig verbundene, über das Gehäuse α greifende Schutzflügel
ef dagegen nur so weit eingeschlossen, dafs nach vorn bezw. oben noch eine entsprechende
Arbeitsfläche des Steines unbedeckt bleibt. Der Scharnierstift bezw. . Bolzen g
dieser Schutzflügel ist mit seinem Gewindetheil in einem Gewindeansatz h des Gehäuses α eingeschraubt,
wodurch letzteres mit den Flügeln nicht nur zu einem Ganzen verbunden, sondern diese, der Gröfse des Steines entsprechend,
durch Anziehen der Schraube g auch höher oder tiefer gestellt werden können. Der linke
Flügel e wird durch eine an dem Gehäuse befestigte Feder i oder dergleichen an die Gehäusewand
gehalten, während der andere, mit der Decke versehene Flügel/ zum Auswechseln
der Scheibe j nach rechts geöffnet werden kann, Fig. 4.
Dieses Oeffnen kann mittelst Hand oder automatisch von der Schleifmaschine aus geschehen.
Im ersteren Falle kann der Flügel während des Arbeitens durch einen Drehhebel oder dergleichen (in der Zeichnung nicht angegeben)
am Gehäuse festgehalten werden, während dies im letzteren Falle durch die den
Flügel öffnende Vorrichtung selbst geschehen kann, wozu an demselben eine Oese k vorgesehen
ist.
Am Flügel e ist innen am oberen Scharniertheil
eine abwärts stehende Zunge / angebracht, durch welche das Scharnier vor zurückfliegenden
Schleifabfällen geschützt ist. Letztere können eventuell durch Durchbrechungen m ιηΎ m2 des
Gehäusebodens, des Fufses c und des Arbeitstisches aus der Schutzvorrichtung herausgenommen
werden.
Soll die Oeffnung der Schutzvorrichtung bezw. der Schleiffläche nach vorn verlegt werden,
so dreht man nach Lösung der Schraube d die Schutzvorrichtung in die punktirte Stellung
Fig. ι und stellt sie durch Anziehen besagter Schrauben fest. Damit den zum Einspannen
dienenden Scheibenansätzen ρ beim Herausnehmen aus der Vorrichtung kein Hindernifs
entgegen steht, sind die Gehäusewände und
Flügel ef der Breite der Ansätze entsprechend bis zur Schleiföffnung parallel ausgeschnitten,
Fig. ι und 2.
Bei kleineren oder bereits stark abgenutzten Scheiben und Schleifsteinen dreht man das Gehäuse
α in die punktirte Stellung Fig. 1 und schiebt die Vorrichtung auf dem Arbeitstisch t
entsprechend zurück, Fig. 5. Hierauf stellt man nach Feststellung derselben durch Anziehen
der Schrauben g die Schutzvorrichtung zusammen. Die Flügel ef schieben sich über
das Gehäuse a. Die hintere, zu diesem Zwecke abgeschrägte Gehäusewand liegt hinter der
Zunge /, wodurch letztere auch ihre oben erwähnten Dienste leistet.
Bei der in Fig. 6 in Seiten- und in Fig. 7 in Rückansicht dargestellten Construction ist
der Flügel f nicht scharnierartig, sondern mittelst eines horizontalen Bolzens q drehbar
mit dem Flügel e verbunden und um denselben nach rückwärts umklappbar.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Schutzvorrichtung an Schleifsteinen, Schmirgelscheiben u. dergl., bestehend aus einer mit Ablauföffnungen (m) für die Schleifabfälle ver-' sehenen, in einem zu diesem Zwecke ebenfalls durchbrochenen Fufs axial verstellbar gelagerten Schale (a), an welcher zwei Deckflügel (ef) mittelst einer Schraube in der Höhenlage verstellbar angebracht sind, wovon der eine nach rückwärts (Fig. 6) bezw. seitlich (Fig. 3) zum Auswechseln der Schleifsteine u. s. w. geöffnet werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE69360C true DE69360C (de) |
Family
ID=342828
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT69360D Expired - Lifetime DE69360C (de) | Schutzvorrichtung an Schleifsteinen, Schmirgelscheiben und dergl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE69360C (de) |
-
0
- DE DENDAT69360D patent/DE69360C/de not_active Expired - Lifetime
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