DE69334C - Brennwerkzeug - Google Patents
BrennwerkzeugInfo
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- DE69334C DE69334C DENDAT69334D DE69334DA DE69334C DE 69334 C DE69334 C DE 69334C DE NDAT69334 D DENDAT69334 D DE NDAT69334D DE 69334D A DE69334D A DE 69334DA DE 69334 C DE69334 C DE 69334C
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- Germany
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- star
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D95/00—Shoe-finishing machines
- A43D95/16—Burnishing tools for shoemaking
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 71: Schuhwerk.
M. BERNDT in HANNOVER. Brennwerkzeug.
Das auf beiliegender Zeichnung in Fig. 1 und 2 in Vorder- und Seitenansicht dargestellte Schuhmacher-Brennwerkzeug
bezweckt, die vielen verschiedenen Brenneisen sowohl für Nagel- als auch für Näharbeit zu ersetzen.
Es besteht aus einem Halter A, der mit einer Angel A1 oder sonstwie im Griff G befestigt
ist, und aus einem Schnittstern B, der sich auf einer in A befindlichen Schraube C drehen
und in jeder Lage durch die Schraube D feststellen läfst. Die verschiedenen Strahlen B1
bis B6 unterscheiden sich in der Dicke und
sind abgerundet, wie die Fig. 3 und 4 zeigen. Neben dem Stern B liegt das Schnittblech E,
Fig. 5, oben mit dem offenen Schlitz e und unten mit dem länglichen Loch e0. Mit dem
Schlitz e wird es über C geschoben und durch das Langloch e0 die Schraube D zur Befestigung
von A und B geführt. Das Blech E ist dem Sternkreise nach abgerundet und mit einer
langen und einer kurzen Abfasung ex und e.2
versehen. Das Stück A hat am unteren Ende entweder eine gerade Fläche, oder es ist an
demselben noch ein Gelenkschnitt α für Näh- und Nagelarbeit angebracht. Im ersten Falle
bildet jeder Strahl des Sternes in Verbindung mit dem Schnittblech ein gewöhnliches Brenn-'
eisen, und zwar für Näharbeit, wenn das Schnittloch mit der langen Fase nach innen
liegt, dagegen für Nagel arbeit, wenn sich die kurze Fase innen befindet. Hat aber die untere
Fläche von A einen Gelenkschnitt a, so vervollständigt
derselbe in jeder Stellung des Sternes die bezüglichen, durch den jedesmaligen Strahl und das Schnittblech gebildeten Brenneisen
für Näh- oder Nagelarbeit.
Nimmt man das Schnittblech ganz weg, so bildet jeder Strahl des Sternes ein Brenneisen
zum Brennen des Keiles an den niedrigen Hacken der Damenschuhe, welches, je nachdem
die untere Fläche von A gerade oder mit Gelenkschnitten α versehen ist, durch diese wieder
zu einem besonderen Brenneisen ergänzt wird.
Der Gebrauch des Eisens ist folgender: Für die Gelenkschnitte α wird es in gewöhnlicher
Weise benutzt. Will man es als Brenneisen für die Hacken der Damenschuhe verwenden,
so löst man die Schrauben C und D so weit, dafs man das Blech E fortnehmen und den
Stern B drehen kann. Hat man den passenden Strahl eingestellt, so zieht man die Schrauben
C und D an und benutzt das Eisen wieder wie gewöhnlich.
Will man es aber zum Ausbrennen der Sohlenkanten benutzen, so stellt man B für
die Sohlendicke ein, schiebt das Schnittblech über C, aber so, dafs bei Näharbeit die lange
Fase innen liegt und ganz über den Sternrand vorsteht, während bei Nagelarbeit dies für die
kurze Fase gilt. Jetzt bringt man die Schraube D in e0 und zieht beide Schrauben C und D an
und gebraucht nun das Brenneisen in bekannter Weise für die Sohlenkanten. Es mufs besonders
darauf aufmerksam gemacht werden, dafs durch diese Einrichtung sich an beiden Seiten der Flächen b, also für alle Sohlenstärken
scharfe Haarkanten bilden, was bisher nicht erreicht ist.
Wie ersichtlich, ersetzt dies eine Werkzeug alle die verschiedenen, für die verschiedenen
Theile des Schuhwerkes, sowie für die ver-
schiedenen Stärken desselben nöthigen einzelnen Brenneisen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Brennwerkzeug mit einem aus Strahlen B verschiedener Dicke bestehenden, durch Kreisbogen begrenzten und der .Breite nach abgerundeten Schnittstern, welcher durch Schrauben C und D an dem unten flachen oder mit Gelenkschlitten α versehenen Halter A befestigt ist und welches ohne das durch C und D damit zu verbindende Schnittblech E als Brenneisen für die Keile der niedrigen Damenhacken dient, dagegen mit dem Schnittblech, je nachdem dessen lange oder kurze Fase auf dem bezüglichen Strahl liegt, diesen zu einem Brenneisen zum Ausbrennen der Sohlenkanten für Näh- oder Nagelarbeit ergänzt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE69334C true DE69334C (de) |
Family
ID=342806
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT69334D Expired - Lifetime DE69334C (de) | Brennwerkzeug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE69334C (de) |
-
0
- DE DENDAT69334D patent/DE69334C/de not_active Expired - Lifetime
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