DE13800C - Drehmeifsel zum Schneiden und Fräsen von Knöpfen und dergleichen - Google Patents
Drehmeifsel zum Schneiden und Fräsen von Knöpfen und dergleichenInfo
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- DE13800C DE13800C DENDAT13800D DE13800DA DE13800C DE 13800 C DE13800 C DE 13800C DE NDAT13800 D DENDAT13800 D DE NDAT13800D DE 13800D A DE13800D A DE 13800DA DE 13800 C DE13800 C DE 13800C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29D—PRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
- B29D19/00—Producing buttons or semi-finished parts of buttons
- B29D19/04—Producing buttons or semi-finished parts of buttons by cutting, milling, turning, stamping, or perforating moulded parts; Surface treatment of buttons
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)
Description
PATENTAMT.
Der Zweck des vorliegenden Drehmeifsels ist, Holzknöpfe von ovalem Querschnitt und überhaupt
verschieden gestaltete Figuren mit regelmäfsig oder unregelmäfsig geformter Oberfläche
und mit runden, geschweiften oder kantigen Rändern zu schneiden.
Dieses Werkzeug kann in jeder Holzdrehbank angewendet werden; dasselbe ist in Fig. 1 in
der Vorderansicht, in Fig. 2 in der Seitenansicht (von links der Fig. 1), in Fig. 3 in der
Ansicht von oben, in Fig. 4 im Schnitt nach der Linie x-x der Fig. 1 und in Fig. 5 im Betrieb
dargestellt. Fig. 6 ist eine perspectivische Ansicht. A ist der Stiel und JB der Arbeitsseil des
Meifsels. Dieser Arbeitstheil ist gegen den Stiel im rechten Winkel gedreht und mit einer
scharfen Schneide a, einer Meifselschneide g und zwei Schneideplatten b und c von verschiedener
Länge versehen, zwischen denen eine Rinne d läuft. Die Rinne d erstreckt sich vom
hinteren Ende des Arbeitstheiles' B bis zum vordersten Rande der hohlen Schneide α und
ist so 'gekrümmt, dafs der Boden am Vorderende der Schneide α etwas tiefer und am hinteren
Ende des Werkzeuges etwas höher liegt, als in der Mitte.
Die längere Schneideplatte c hat auf ihrem oberen Rande eine doppelte Reihe von Sägezähnen
e e, zwischen welchen eine kleine Rinne/, Fig. i, läuft, durch die das beim Schneiden
weggenommene Holz herausfällt, ohne die Schneide zu verstopfen. Die an der äufseren,
d. h. dem zu schneidenden Holze abgewendeten Seite der Schneideplatte c stehenden Zähne sind
etwas gröfser und höher, als die auf der inneren Seite der Platte. Hierdurch wird vermieden,
dafs das auszuschneidende Oval abbricht, bevor es völlig an seiner Basis durchschnitten ist, und
dafs durch das Abbrechen rauhe Flächen entstehen, welche mit der Hand nachgeschnitten
werden müfsten.
Der vordere Theil der Schneideplatte c bildet
die Meifselschneide g, und sie hat aufserdem eine Einkerbung i} welche bewirkt, dafs die
Schneide g bei Beginn der Arbeit glatt in das Holz eindringt. Um diese Wirkung noch mehr
zu sichern, ist die Einkerbung i am hinteren Ende mit einer Schneide k versehen, welche
der doppelten Zahnreihe e e als Vorschneider dient und das Eindringen erleichtert; die Einkerbung
2 läuft gegen den Punkt/ der Schneide g scharf zu und bildet dadurch einen Theil der
letzteren.
Die Länge der gröfseren Schneideplatte c kann nach Belieben, je nach der Gröfse des
zu schneidenden Knopfes oder Ovals, variirt werden; als Regel kann gelten, dafs der Abstand
zwischen dem Boden der Rinne d bis zu den Spitzen der Zähne e e halb so grofs
sein mufs, als die Breite der zu schneidenden Form. Die Länge des zu schneidenden Ovals
oder Knopfes ist unabhängig von der Länge der Schneideplatte c und kann bedeutend gröfser
sein als die Breite. Die Schneideplatte c kann auch in ihrer Breite und Stärke beliebig variirt
werden.
Die vordere Schneide b1 der zweiten, kürzeren
Schneideplatte b wird von der Seite der vorspringenden hohlen Schneide α gebildet, und
ihr oberer Rand besteht in der einfachen Zahnreihe h, welche Zähne sich an der Aufsenseite
der Schneideplatte herab verlängern und die
Stufenfläche η bilden; dieselbe dient dazu, das Holz beim Fräsen zu glätten, weil es sonst eine
rauhe Oberfläche erhalten würde. Die Form der Schneideplatte b, die Höhe der Grate η
und der Grad der Krümmung der Schneide a braucht nicht genau der Zeichnung zu entsprechen,
kann vielmehr nach Mafsgabe der zu verrichtenden Arbeit variirt werden. Es ist zweckmäfsig, dafs die Schneideplatte b seitlich
über den Rand des Stieles A hervorrage, damit die Spindel, in welcher das Werkzeug befestigt
ist, näher an das zu bearbeitende Holz gerückt werden kann, ohne die Thätigkeit des Werkzeuges
zu behindern.
Die Schneideplatten b und c sind nicht genau parallel, sondern divergiren ein wenig, um zu
verhüten, dafs das Holz sich dazwischenklemme und gerissen werde.
Das vorbeschriebene Werkzeug arbeitet bei Herstellung von Knöpfen und dergl. mit ovalem
Querschnitt in folgender Weise. Der Stiel A wird von dem Futter einer rotirenden Spindel
gehalten, und wird diese vor dem zu bearbeitenden Holze hin- und hergeführt. Bei der Vorwärtsbewegung
wird der Arbeitstheil B des Werkzeuges mit dem Holze, welches beständig rotirt, in Berührung gebracht. Die hohle
Schneide α greift zuerst an, und dann fräsen und glätten die Höhlung d und Schneide g und
die Schneideplatten b und c die Kanten des auszuschneidenden Ovals. Die Sägezähne h auf
der Platte b machen einen Einschnitt in das Holz, welcher die Trennungslinie zwischen einem
fertigen Oval und dem nächstfolgenden markirt.
Wenn das erste Oval gefräst und geglättet ist, so wird das Werkzeug durch die Hin- und
Herbewegung des Futters zurückgezogen, und wenn es wiederum vorrückt, so ist das Holz
so weit vorgeschoben, dafs die Zähne e der Platte c in den Einschnitt treffen, welcher von
der Schneideplatte b gemacht war, und das Oval nun vollständig abtrennen. Dieser Schnitt
ist glatt durch den Längenunterschied der Zähne der Reihen e e, wie oben erläutert. Zugleich
schneiden und glätten die Platte b und die Grate η eine neue Abtheilung auf dem Holze
vor, und das Fräsen und Glätten des Ovals geht vor sich wie vorher, worauf dann das
Werkzeug wieder zurückgezogen wird. Auf diese Weise wird bei jeder Vorwärtsbewegung
des Werkzeuges ein Oval abgeschnitten und das nächste geformt.
Die Form der mit diesem Werkzeuge zu schneidenden Knöpfe oder Körper kann noch
verschiedenartig dadurch variirt werden, dafs man dem bearbeiteten Holze verschiedenartige
Bewegungen anstatt der einfach rotirenden ertheilt.
Claims (2)
1. Ein Drehmeifsel, dessen Arbeitstheil mit einer der Länge nach geführten Rinne d
und mit zwei Schneideplatten b c von verschiedener Länge versehen ist. Die oberen
Schneiden h e dieser Schneideplatten bestehen in Sägezähnen; die vorderen Schneiden
b1 g sind Meifselschneiden, welche in der hohlen, vorspringenden Schneide α sich
vereinigen und also eine zusammenhängende Schneide bilden.
2. In einem Drehmeifsel die Verbindung eines Stieles A mit den beiden Schneideplatten b c
von verschiedener Länge, versehen mit Meifselschneiden Pg, einer doppelten ,Sägezahnreihe
e e und einer Einkerbung i am . oberen Ende der längeren Schneideplatte c,
sowie mit Graten n, welche in die Aufsenseite der kürzeren Schneideplatte b eingearbeitet
sind und in die Sägezähne h auslaufen.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE13800C true DE13800C (de) |
Family
ID=290932
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT13800D Active DE13800C (de) | Drehmeifsel zum Schneiden und Fräsen von Knöpfen und dergleichen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE13800C (de) |
-
0
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