AT28227B - Rahmenklopfmaschine. - Google Patents

Rahmenklopfmaschine.

Info

Publication number
AT28227B
AT28227B AT28227DA AT28227B AT 28227 B AT28227 B AT 28227B AT 28227D A AT28227D A AT 28227DA AT 28227 B AT28227 B AT 28227B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
frame
knife
hammer
machine
knocking machine
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
United Shoe Machinery Ab
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by United Shoe Machinery Ab filed Critical United Shoe Machinery Ab
Application granted granted Critical
Publication of AT28227B publication Critical patent/AT28227B/de

Links

Landscapes

  • Harvester Elements (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Rahmen klopfmaschine.   



   Vorliegende Erfindung bezieht sich auf   Rahmenklopfmaschinen0   Rahmen, wie sie zur Herstellung von   Rahmenschuhwerk gebraucht werden, bestehen aus   einem geraden Lederstreifen. Nachdem daher der Rahmen an das Oberleder und die Brandsohle angenäht ist. liegt derselbe nicht vollständig an, besonders nicht an den stark   gekrümmten Teilen, wie   
 EMI1.1 
 seinen äusseren Rand zu strecken, damit er vollständig in die Fläche. der   Brandsohle 1. 11   liegen   ommt.   



   Dieses Klopfen geschieht auf einer sogenannten Rahmenklopfmaschine.   Damait dur   äussere Rand des Rahmens genügend gestreckt wird, ist es bis jetzt immer notwendig gewesen, den Rahmen besonders an der Sohlenspitze wiederholt durch die   Rahmenklopfmaschinc   hindurch zu fuhren, so dass das Flachklopfen ziemliche Zeit in Anspruch nahm. Infolge   d < 'r   grossen Spannung, welcher der äussere Hand des Rahmens beim Flachklopfen ausgesetzt wird, zeigt der   Rahmen   eine Tendenz, sich in den gekrümmten Teilen der Sohle, also an der Spitze derselben zu verdichten oder   zusammenzuziehen,   so dass er an diesen Stellen schmäler und dicker wird als an den anderen.

   Um nun dies so viel als   möglich/. u \er-   meiden und das Anliegen des Rahmens zu erleichtern, ist es in   manchen   Fallen notwendig, den Rahmen an gewissen Stellen, besonders an der Sohlenspitze, zu schlitzen. Die Schlitze worden gewöhnlich mit der Hand u. zw. auf der Fleischseite des   Rahmens gemacht. Der   Rahmen wird dabei nicht durchgeschnitten, so dass die   arbcnseite unverletzt   bleibt. Dieses Schlitzen nimmt ziemlich viel Zeit in Anspruch und erfordert auch eine gewisse Geschicklich- 
 EMI1.2 
 der Sohlenspitze dick, so dass sich an dieser Stelle auf der Sohle eine Erhöhung bildet. 



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun eine   Rahmenktopfmaschine,   bei   welcher   der Rahmen während des Klopfens selbsttätig geschlitzt wird, so dass das   Flachklopfen   ou jede besondere Geschicklichkeit von Seiten des   Arbeiters,   und ohne dass der Rahmen an 
 EMI1.3 
 



  Wenn der Rahmen sich infolge des Klopfens streckt, gehen auch diese schrägen Schlitze nicht auseinander, wie es bei senkrechten Schlitzen der Fall ist, bei welchen sich Nuten im Rahmen bilden. Diese schrägen Schlitze werden auch auf der Fleischseite des Rahmens gemacht und durchschneiden den Rahmen nicht vollständig, da sonst die Narbenseite des   Rahmens verletzt,   und das Aussehen seiner Oberseite im fertigen   Schuh   verdorben sein würde.   Wenn gewünscht, können die Schlitze   den Rahmen am Rande vollständig durch- 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 anschaulicht, u. zw. ist Fig. l eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Vorderansicht und Fig. 3 eine Draufsicht dieser   Ausführnngsform.   Fig. 4 ist eine Draufsicht des Messers, Fig. 5 ist eine Seitenansicht und Fig.

   6 ist eine Endansicht desselben, von der linken Seite der Fig. 5 gesehen. Fig. 7 ist ein Querschnitt durch   Linie X-X   der Fig. 4. Fig. 8 ist eine Seitenansicht des Messers (im Begriff den Rahmen zu schlitzen).   Fig. K   ist eine Endansicht des in Fig. 8 veranschaulichten Messers und Rahmens von der linken Seite letzterer Figur gesehen, u. zw. ist der Rahmen im Schnitte veranschaulicht und Fig. 10 zeigt den geschlitzten Rahmenrand. 



   Die Unterfläche des   auf-und abwärts gehenden Hammers   ist mit einer Nut oder einem Einschnitt versehen, um dem Messer 20 zu gestatten, die Einschnitte in den auf dem Werkstückträger 15 liegenden Rahmen zu machen, während der Rahmen zwischen dem Hammer und dem Werkstückträger festgeklemmt ist. Der Hammer ist auf einem vom Hammerhebel 6 getragenen Stiel 3 angeordnet. Eine im Vorderende des   Hammerhebels   6 gelagerte Schraubenfeder 4 drückt gegen einen Ansatz des Hammers und bewirkt so die Abwärtsbewegung desselben. Diese Abwärtsbewegung wird durch einen verstellbaren Anschlag, bestehend aus einer auf das Oberende des Stieles 3 geschraubten, gespaltenen Mutter 5 begrenzt.

   Der Hammer ist mit einem Ansatze versehen, der in eine senkrechte Führung am Vorderende des Hebels 6'eingreift, wodurch jede Drehung des Hammers verhütet wird. 



  Der Hebel 6 ist in Lagern   8   des Maschinengestelles 9 drehbar und sein gabelförmiges Hinterende umgreift einen von einem auf der Hauptwelle 12 der   Maschine gelagerten Exzenter   getragenen Block 10. Die Zinken des   gabelförmigen   Endes des Hebels 6 können durch eine Schraube 13 gegeneinander und durch eine Schraube 14 auseinander gedrückt werden, um sie genau auf dem Blocke 10 einzustellen. Diese Einstellung wird bei der Einführung eines neuen Blockes oder durch die Abnutzung des Blockes und der Zinkenfläche nötig und ist bei sehr rasch arbeitenden Maschinen wie die vorliegende von   grosser Wichtigkeit, da bei den-   selben jeder Spielraum der Teile so viel als möglich vermieden werden muss. 



   Der Werkstückträger 15 ist an dem festen Teil 17 des Maschinengestelles durch eine
Schwalbenschwanzverbindung befestigt. Eine Schraube 19 geht durch eine Nut 18 des
Teiles 17 und schraubt sich in den Stiel 16 des   Werkstückträgers   15 ein. Hiedurch kann der Werkstückträger vorwärts und rückwärts geschoben werden, um ihn genau auf den
Hammer 1 einzustellen. Das Vorderende des Werkstückträgers 15 ist so geformt, dass es in die Rinne zwischen Oberleder und Rahmen eingreift, so dass der Rahmen auf der   O er-   fläche des Werkstückträgers liegt und der Werkstückträger den zu bearbeitenden Schuh währenddessenBearbeitungführt. 
 EMI2.2 
   eint'in der Führungsplatte   24 senkrecht und letzterer durch eine in dieser Platte   waagerecht   angeordnete Nut hindurch geht.

   Auf dem Bolzen   55   ist ein Exzenter   56 in   der wagerechten Nut drehbar angeordnet. Durch Lockern der Bolzen und Drehen des Exzenters 56 kann 
 EMI2.3 
 in den Rahmen gemachten Einschnitte zu regulieren. In dieser   Auf-und Abwärtsbewegung     \\ ird die Platte 24   durch einen auf derselben angebrachten und in eine in   dasMaschinen-   
 EMI2.4 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



    Wenn das Zahnrad 84' und die Kurvenscheibe 33 auf diese Weise miteinander gekuppelt sind, so dreht sich die Kurvenscheibe 32 mit dem Zahnrado 34 und betätigt so das Messer.   
 EMI3.1 
 gebracht wird, während sich das Zahnrad 34 weiter dreht.   Das Zurückgehen dos Kupplungs-   stiftes   86   geschieht mittelst eines in 50 am Maschinengestelle drehbaren Hebels 49, welcher durch eine Spiralfeder 51 gehoben und durch einen Tritthebel (nicht gezeichnet), mit welchem er   mittelst'einer Kette 52   verbunden ist, gesenkt wird. Das rechte Ende des Hebels 49 (Fig. 1) ist mit einem kreisbogenförmigen Ansatz 53 versehen, der oben keilförmig ausgebildet ist.

   Das Zentrum des Kreisbogens des Ansatzes 53 bildet auch das Zentrum der Achse 33, und das eine Ende des Ansatzes ist   abgeschärft,   so dass, wenn der Hebel 49 empor   geht,'also   die in Fig. 1 veranschaulichte Stellung einnimmt, die   keilförmige   Oberfläche des Ansatzes 53 mit einer entsprechenden keilförmigen Fläche des Kupplungsstiftes 36 in Eingriff tritt, den Kupplungsstift nach links verschiebt und das Zahnrad 34 von der Kurvenscheibe 32 entkuppelt. Nachdem der Kupplungsstift 36 durch den Keil 53 zurückgezogen worden ist, gleitet der Kopf desselben bei der Weiterdrehung der liurvenscheibe 32 an der Keilfläche des Ansatzes 53 entlang und gewährt so der   Kurvenscheibe genügend   
 EMI3.2 
 Stellung gehalten wird. 



   Wie aus Fig. 1 klar hervorgeht, ist die Kurvennut 31 so geformt, dass die Vorwärtsbewegung des Messers behufs Schlitzens des Oberleders in drei   Absätzen geschieht,   worauf das Messer auf einmal zurückgezogen, und dann während mehrerer Schläge des Hammers in   seiner rückwärtigen Stellung   gehalten wird. Die Kurvenscheibe 32 und der Exzenter 11 drehen sich so mit Bezug aufeinander und die Form der Kurvennut 31 ist'eine solche, dass die Absätze der Vorwärtsbewegung des Messers, während aufeinander folgender Hammer- 
 EMI3.3 
 findet statt, während der Hammer drei Schläge ausführt, worauf das Messer zurückgezogen und lang genug ausser   Berührung   mit dem   Rahmen gehalten wird, um   dem Arbeiter zu 
 EMI3.4 
 einander erhalten. 



   Das Messer besteht aus einer Stange   57,   deren eines Ende in 58   abgeschärft   ist, so dass eine Schneide entsteht. Diese Stange 57 ist in einer Nut des Messerhalters 22 behufs Einstellung   des Messers verschiebbar. Durch   einen   Klemmbolzen   23 wird die Stange in der gewünschten Stellung festgeklemmt.   Die Yorderfäche des Messers   ist   abgeschrägt,   so dass 
 EMI3.5 
 geneigt. Der Endteil 60 der Schneide steht dagegen nahezu senkrecht zur Längsrichtung des Messers (Fig. 5 und 6). die Unterfläche 61 des Messers ist etwas konvex, so dass das Messer etwas tiefer in den Rahmen einschneiden kann, ohne dass dadurch das   Unterende   des Schlitzes näher zur Unterfläche des Rahmens zu stehen kommt.

   Die Seiten 62 des Messers sind abgeschrägt, um die   Einführung   des Messers in die Maschine und dessen   Einstellung,   derart, dass die Schneiden 59 und 60 die richtige Neigung gegen das Werk- 
 EMI3.6 
 von welchen der Hauptteil schräg steht, so dass er scherenartig in das   Werkstück   einschneidet, während der andere Teil der Schneide einen rechten Winkel mit dem Hauptteile der Schneide bildet und nahezu senkrecht zur Bewegungsrichtung des Messers steht. Diese Form der Schneide hat zur Folge, dass das Messer Schlitze von derselben Länge und Tiefe in   Rahmen   der verschiedensten Dicke schneidet, u. zw. ohne jede   besondere EinsteDung   desselben. Dies ist besonders aus Fig. 8 und 9 ersichtlich.

   Der auf diesen Figuren ver- 
 EMI3.7 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 sein würde, da das Ende dos Schlitzes durch den senkrechten Teil 60 der Schneide gebildet wird, der fast gar nicht, wenn überhaupt, weiter vordringt als das Ende des Hauptteiles 59 der Schneide. 



   Das Messer 20 und der Messerträger 21 sind so eingerichtet, dass die Hin und Herbewegung des Messers senkrecht zur Vorschubrichtung des Werkstückes und in der Ebene des Rahmens stattfindet, während das Messer so mit Bezug auf die Oberfläche des   Werkstück-   trägers eingestellt ist, dass die Schlitze gegen die Fläche des Rahmens geneigt sind und den Rahmen nur teilweise durchschneiden. Sie durchschneiden aber gerade denjenigen Teil des Rahmens, der sich am schwersten streckt, der dem Flachklopfen den grössten Widerstand leistet, denn die Narbenseite des Rahmens streckt sich leicht. 



   Die Gebrauchsweise ist leicht verständlich : Der Arbeiter bringt das eine Ende des Rahmens zwischen dem   Werkstückträger   und dem Hammer und dreht dann den Schuh allmählich, so dass alle Teile des Rahmens nacheinander ausgeklopft werden. Wenn er den Zehenteil des Schuhes erreicht, setzt er das Messer in Gang und sobald derselbe bearbeitet ist, setzt er das Messer wieder ausser Tätigkeit. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Rahmenklopfmaschine mit einem   Werkstückträger   und einem   Rahmenldopfbammer.     dadurch gekennzeichnet, dass, während   der Rahmen von dem Hammer geklopft wird, ein   Messer (20)   eine Reihe von Schlitzen in den Rahmen macht.

Claims (1)

  1. 2. Rahmenklopfmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Messerantrieb das Messer (20) in derselben Ebene, in welcher der Rahmen liegt und quer zu letzterem hin und her bewegt.
    3. Rahmenklopfmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Messer so gestaltet ist und durch seinen Antrieb derart betätigt wird, dass es schräge, gegen die Ih'eitftiicbss des Rahmens geneigte Schlitze in den Rahmen schneidet.
    4. Rahmenklopfmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schneidebub desMessersinmehrerenAbsätzenstattfindet.
AT28227D 1904-11-21 1904-11-21 Rahmenklopfmaschine. AT28227B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT28227T 1904-11-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT28227B true AT28227B (de) 1907-04-25

Family

ID=3540841

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT28227D AT28227B (de) 1904-11-21 1904-11-21 Rahmenklopfmaschine.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT28227B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE602004010334T2 (de) Schlittengeführte Gehrungssäge
AT28227B (de) Rahmenklopfmaschine.
DE166418C (de)
EP0524270A1 (de) Veredelungsvorrichtung zum geissfussveredeln.
DE901620C (de) Maschine zur Herstellung von Kopfschrauben mit Walzgewinde
EP0014270B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Erzeugen von Flächen eines Schneidekopfes an einem gehärteten Messerstahl
DE955106C (de) Steppstichnaehmaschine
DE2552840A1 (de) Zerspanmaschine
DE510997C (de) Maschine zum Abschneiden und Befestigen des Rahmenendes
DE590835C (de) Schraenkapparat fuer gehaertete Saegeblaetter
DE394966C (de) Verfahren und Maschine zur Herstellung von Holzgelenkstuecken fuer Schuhe
AT39179B (de) Maschine zur Vorbereitung von Schuhwerkteilen für das Überholen und Aufzwicken.
DE23734C (de) Verfahren zur Herstellung federnder Hufeisen
DE192829C (de)
DE675753C (de) Enthaeutungsmesser
DE262127C (de) Maschine zur Herstellung von Holznägeln
DE495479C (de) Kimmhobel
DE335713C (de) Typengestaenge fuer Schreibmaschinen
DE153564C (de)
AT51779B (de) Universalmaschine zur Herstellung von Faßteilen.
DE492296C (de) Zufuehrungseinrichtung an Maschinen zur Bearbeitung von Holzschrauben
DE834563C (de) Abschneidevorrichtung fuer Draht oder aehnliches Behandlungsgut
DE10627C (de) Neuerungen in der Herstellung von Hufeisen und an den dazu verwendeten Maschinen
DE692274C (de) Vorrichtung zum Schaerfen von Feilen
AT39965B (de) Rahmennähmaschine.