DE192829C - - Google Patents

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DE192829C
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Germany
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saw blades
nuts
bushes
bushings
groove
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27GACCESSORY MACHINES OR APPARATUS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; TOOLS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; SAFETY DEVICES FOR WOOD WORKING MACHINES OR TOOLS
    • B27G17/00Manually-operated tools
    • B27G17/02Hand planes
    • B27G17/025Hand planes for forming profiles on wood; for trimming or chamfering edges

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 192829 KLASSE 38 β. GRUPPE
GARL MERK und AUGUST RENTMEISTER ' . in DÜSSELDORF.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Oktober 1906 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Nutenhobel, durch welchen die Nuten, die rechtwinklig oder auch schwalbenschwanzförmig gestaltet sein können, durch einen Arbeits-Vorgang bis auf geringe Nacharbeit fertiggestellt werden. Dies wird dadurch erreicht, daß an einem mit Griff versehenen Körper zwei gegeneinander und auch durch Drehen schräg zueinander einstellbare Sägeblätter angebracht sind, die dazu dienen, in bekannter Weise Einschnitte für die zu bildende Nut herzustellen, während das zwischen diesen stehengebliebene Material durch ein Hobelmesser fortgenommen wird.
Das Neue dem Bekannten gegenüber beruht bei der vorliegenden Erfindung hauptsächlich in ■ der genauen Einstellbarkeit der einzelnen Sägeblätter und in deren Verstellung, da mit dieser Einrichtung auch schräg verlaufende, keilförmige Nuten hergestellt werden können.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in den Fig. 1 bis 4 dargestellt. Fig. 1 zeigt den Hobel in Seitenansicht und Fig. 2 von vorn bei der Herstellung rechtwinkliger Nuten. Die Fig. 3 und 4 stellen den Hobel ebenfalls von vorn, jedoch bei der Herstellung von unterschrittenen Nuten dar.
Der Körper 1, der den Griff 2 trägt, ist mit einer Führungsnut '3 für die die Sägeblätter 4 haltenden Schlittenstücke, die als Muttern 5 ausgebildet sind, versehen. Die Muttern 5, von welchen die eine Rechts- und die andere Linksgewinde trägt, können mit den Sägeblättern durch die ebenfalls Rechts- und Linksgewinde tragende Spindel 6 gegeneinander hin- oder voneinander weggeschraubt werden, je nachdem dies die Breite der herzustellenden Nuten erfordert. Die Sägeblätter oder Sägeblätterhalter können für rechtwinklige Nuten unmittelbar an den Mut- · tern festsitzen, für Herstellung unterschnittener Nuten aber werden, wie Fig. 2 zeigt, besondere, auf den Muttern 5 durch Stellschrauben 7 feststellbare Hülsen 8 aufgesetzt, die die Büchsen 10 tragen und in der Führung 3 geführt sind. Wenn unterschnittene Nuten hergestellt werden sollen, so dreht man die Muttern 5 nach Lösung der Stellschrauben 7 auf den Spindeln 6 zurück, so daß sich nunmehr die Büchsen 8 mit den Sägeblättern frei in der Führung verschieben können, zu welchem Zwecke für die Stellschrauben 7 .Schlitzlöcher im Körper 1 vorgesehen sind.
Nun werden die mit ihren Zapfen 9 in den Büchsen 10 ruhenden Sägeblätter im · Winkel zueinander eingestellt, und zwar derart, daß die Entfernung der Schneiden der Anfangsbreite der Nut entspricht, worauf sie durch die Stellschrauben 11, die vorher gelockert waren, festgestellt werden. Die Büchsen 10 selbst sind fest mit den Büchsen 8 verbunden.
Auf das zu bearbeitende Holz 12 setzt man zweckmäßig da, wo die Sägeblätter bei Be-
ginn des Arbeitsvorganges ansetzen, Führungsleisten 13 auf, so daß die Blätter die richtige Stellung einnehmen. Haben die Blätter gefaßt, so schieben sie sich in. der Weise, wie sie eingestellt sind, selbsttätig der im Grunde sich erweiternden Nut entsprechend auseinander, was die lose in der Führung 3 gehaltenen Büchsen 8 gestatten.
Die Verschiebung der Sägeblätter ist, wie besonders Fig. 3 und 4 zeigen, erforderlich, da, wenn die Einschnitte tiefer werden, die Blätter sich selbsttätig allmählich nach außen schieben, was die Muttern 5, falls sie nicht entsprechend verschoben werden, hindern wurden; ferner gestattet diese Einrichtung auch die getrennte Verstellung der Sägeblätter.
Sowie die Sägeschnitte eine bestimmte Tiefe erreicht haben, beginnt das an dem Körper 1 angebrachte Messer 14, das zwischen den Einschnitten stehenbleibende Material abzustoßen und auszuwerfen, bis die Nut beim weiteren Fortschreiten der Arbeit die gewünschte Tiefe erreicht. Das Messer 14 kann gegen die Sägeblätterschneiden in beliebiger Höhe eingestellt werden; auch ist es je nach der Gestalt und Breite der herzustellenden Nut auswechselbar.
Zur Begrenzung der Nuttiefe ist die auf- und abstellbare Anschlagleiste 15 vorgesehen. Die zur festen Einstellung der Führungsstücke 8 dienende Spindel 6 könnte auch fort fallen, und es könnten diese Führungsstücke 8 z. B. mit einer durch ein Schlitzloch im Körper ι hindurchgreifenden Schraube verbunden sein, deren Mutter beim Anziehen sich gegen den Körper 1 preßt, so daß die Führungsstücke 8 in die Führung 3 durch Reibung festgehalten werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Nutenhobel zur Holzbearbeitung mit zwei mittels rechts- und linksgängiger Schraubenspindel verstellbaren Sägeblättern, dadurch gekennzeichnet,' daß die Muttern (5) in besondere Büchsen (8) eingeschoben werden, die entweder die Sägeblätter direkt halten, oder die mit besonderen Büchsen (10) zum Halten der Sägeblätter versehen sind, zum Zwecke, die Blätter einzeln einstellen zu können und und bei der Herstellung keilförmiger Nuten die Muttern von den Büchsen zu lösen und zur Seite zu schieben, damit sich die Büchsen (8) mit den Sägeblättern frei verschieben können.
2. Nutenhobel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sägeblätter mittels Zapfen in den an den Büchsen (8) festen Büchsen (10) drehbar und durch Stellschrauben feststellbar ruhen, so daß sie der herzustellenden Nut entsprechend in die richtige Winkelstellung zueinander eingestellt werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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