DE69102341T2 - Bausatz für den Brückenbau. - Google Patents

Bausatz für den Brückenbau.

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DE69102341T2
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    • E01D15/12Portable or sectional bridges
    • E01D15/133Portable or sectional bridges built-up from readily separable standardised sections or elements, e.g. Bailey bridges
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Bausatz für den Brückenbau und vorzugsweise auf einen Bausatz für die Konstruktion einer Militär- oder Armeebrücke aus miteinander zu verspannenden Einzelteilen. An eine Militärbrücke können sehr viele verschiedene Anforderungen gestellt werden. Z. B. muß es möglich sein, die Brücke schnell unter Feldbedingungen und der Benutzung einer minimalen Anzahl von Arbeitern zusammenzubauen und aufzustellen, und es muß ebenso möglich sein, den Bausatz für den Brückenbau leicht zu dem Ort zu bringen, an dem die Brücke aufgestellt werden soll.
  • Neben anderen Dingen resultierten diese Anforderungen in der Konstruktion von Militärbrücken aus komplett transportablen, leichtgewichtigen Fachwerken aus Aluminiumträgern, die leicht durch das Personal getragen werden können. Solche Aluminiumfachwerke sind jedoch häufig aufgrund der Anforderungen durch die notwendige Tragfähigkeit der fertigen Brücke besonders kompliziert aufgebaut. Folglich ist die Produktion einer in dieser Weise aus Aluminium gefertigten Militär- oder Armeebrücke teuer. Die deutschen Patentschriften 2 540 267 und 2 812 531 zeigen zusammenlegbare Balkenkonstruktionen für den Gebrauch als Militärbrücken. Jeder Balken weist Platten auf, die miteinander durch in den Platten ausgebildete schwalbenschwanzförmige Kupplungen verbunden sind. Zwei solche Balken sind zueinander benachbart angeordnet und mittels Querverstrebungen verbunden, um ein Brückenelement zu bilden. Eine Vielzahl solcher Brückenelelmente ist vermittels Bolzen, die sich zwischen auf den Seitenwänden eines jeden Balkens montierten Blöcken erstrecken, zu einer Reihe zusammengefasst.
  • Der Nachteil dieser bekannten Konstruktionen besteht darin, daß sie lange Zeit und den Einsatz einer großen Anzahl Männer zum Zusammentragen und Zusammenfügen der Balken zur Ausbildung eines Brückenelementes und dann zur Verbindung der Brückenelemente untereinander bei der Errichtung der Brücke erfordern.
  • Die britische Patentschrift 2 038 391 beschreibt ein Beispiel einer Militärbrücke, die aus einem einzigen Stützweitenabschnitt besteht und auf einem Spezial-Fahrzeug transportiert wird. Der Nachteil der Verwendung solcher Spezial-Fahrzeuge für den Transport von Militärbrücken ist, daß das Fahrzeug nur für seinen beabsichtigten Zweck, z. B. den Transport von Militärbrücken, verwendet werden kann.
  • Ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, einen Bausatz für den Brückenbau bereitzustellen, der einen Kranwagen aufweist, der dazu dient, ein transportiertes Brückenelement in eine Position zu bringen, in der es mit dem vordersten Brückenelement verbunden werden kann.
  • Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, als Bestandteil des Bausatzes für den Brückenbau ein Brückenelement gemäß einer Fachwerkskonstruktion bereitzustellen, wobei jedes Brückenelement aus Stahl gefertigt ist und eine hohe Tragfähigkeit aufweist, die es ermöglicht, mehrere Brückenelemente in einer Reihe zusammenzufügen und damit eine freitragende Konstruktion zu bilden.
  • Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, einen Bausatz für den Brückenbau bereitzustellen, der einen besonders aufgebauten Fahrkorb beinhaltet, der auf der Brücke während der Konstruktion hin- und herbewegt werden kann, um weitere Brückenelemente aufzunehmen und diese zum äußeren Ende der Brücke zu bringen.
  • Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, einen Bausatz für den Brückenbau bereitzustellen, in welchem der Kranwagen mit Hebeeinheiten zum Transportieren von Brückenelementen auf der Brücke während ihres Aufbaus ausgestattet ist. Dieses ist sinnvoll, wenn kurze Brücken zu bauen sind.
  • Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, einen Bausatz für den Brückenbau bereitzustellen, mit dem die Brückenelemente in einer Reihe unter Zuhilfenahme eines Verriegelungsbolzens oder - stabes, der sich transversal über die Brücke erstreckt, verbunden werden.
  • Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, einen Bausatz für den Brückenbau bereitzustellen, der eine Vielzahl von Paaren von Stützschenkeln zum Stützen der Brücke in gleichmäßigen Abständen entlang ihrer Länge aufweist.
  • Diese und andere Ziele werden durch eine Bausatz für den Brückenbau mit den im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen erreicht. Andere charakteristische Merkmale der Erfindung sind in den Unteransprüchen niedergelegt.
  • Die Erfindung wird nun detaillierter mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.
  • Figur 1 ist eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Bausatzes.
  • Figur 2 ist eine perspektivische Ansicht einer Brücke während ihres Aufbaus.
  • Figur 3 ist eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Brückenelementes.
  • Figur 4 ist eine Oberansicht des in Figur 3 dargestellten Brückenelementes entlang der Linie IV-IV in Figur 3.
  • Figur 5 ist die Ansicht eines Längsschnittes entlang der Linie V-V in Figur 3.
  • Figur 6 ist eine Querschnittsansicht des in Figur 4 dargestellten Brückenelementes entlang der Linie VI-VI in Figur 4.
  • Figur 7 ist eine Schnittansicht ähnlich der Ansicht von Figur 4 und zeigt eine erste Art einer Kupplungsvorrichtung zum Verbinden zweier Brückenelemente miteinander.
  • Figur 8 ist eine Seitenansicht, in vergrößerndem Maßstab, einer ersten Art eines Kupplungsansatzes.
  • Figur 9 ist eine Seitenansicht entlang der Linie IX-IX in Figur 7 und stellt einen zweiten Typ eines Kupplungsansatzes, in einem vergrößernden Maßstab, dar.
  • Figur 10 ist eine Seitenansicht, teilweise geschnitten, eines zweiten Typs einer Kupplungsvorrichtung zum Verbinden zweier Brückenelemente miteinander.
  • Figur 11 ist eine Vorderansicht, teilweise geschnitten, der in Figur 10 dargestellten Kupplungsvorrichtung.
  • Figur 12 ist eine schematische Vorderansicht eines im erfindungsgemäßen Bausatz enthaltenen Fahrkorbes.
  • Figur 13 ist eine perspektivische Ansicht eines im erfindungsgemäßen Bausatz enthaltenen Paares von Stützschenkeln.
  • Figur 14 ist ein Blockdiagramm, welches schematisch ein hydraulisches System darstellt, welches in jedem Stützschenkel des in Figur 13 dargestellten Stützschenkelpaares vorgesehen ist.
  • Figur 15 ist eine Seitenansicht, teilweise geschnitten, eines Stützschenkels, der mit unteren und oberen Verriegelungsvorrichtungen ausgestattet ist.
  • Figur 16 ist eine vergrößerte Querschnittsansicht der oberen Verriegelungsvorrichtung.
  • Figur 17 ist eine Schnittansicht von oben der in Figur 16 dargestellten oberen Verriegelungseinrichtung entlang der Linie XVII-XVII in Figur 16.
  • Figur 1 zeigt einen erfindungsgemäßen Bausatz für den Brückenbau. Der Bausatz weist eine Anzahl von Brückenelementen 1, zwei Rampen 2 einer ersten Art und zwei Rampen 3 einer zweiten Art auf. Der Bausatz beinhaltet weiter einen Kranwagen 4, der einen hydraulischen Kragarm 5 aufweist. Desweiteren gehört zu dem Bausatz ein Paar Stützschenkel 6 und, wenn sehr lange Brücken zu bauen sind, ein Fahrkorb 7, der in Figur 12 dargestellt ist. Die verschiedenen Komponenten des Bausatzes werden auf konventionellen Lastkraftwagen 8 und Anhängern 9 transportiert. Zweckmäßigerweise ist zumindest ein Lastkraftwagen mit einem hydraulischen Hebekran ausgestattet, wie dieses bei dem Fahrzeug auf der unteren Hälfte von Figur 1 dargestellt ist.
  • Die Komponenten können mittels eines konventionellen Traktors mit Hubgabeln von den Lastkraftwagen angehoben werden, wie dies in Figur 2 dargestellt ist.
  • In Figur 1 ist ersichtlich, daß jedes Brückenelement 1 und jede Rampe 2, 3 zwei zueinander parallele Fahrbahnen 10, 11 aufweist. Die Brückenelemente 1 und die Rampen 2, 3 sind Rahmenkonstruktionen und beinhalten einen ersten Abschnitt 12, der die eine Fahrbahn 10 trägt, einen zweiten Abschnitt 13, der die andere Fahrbahn 11 abstützt, und einen dritten Abschnitt 14, welcher den ersten und den zweiten Abschnitt miteinander verbindet.
  • Die Brückenelemente 1 und die Rampen 2, 3 sind mit Kupplungsvorrichtungen ausgestattet, welche es ermöglichen, die Brückenelemente untereinander und ebenso mit den Rampen zu verbinden. Diese Kupplungsvorrichtungen ermöglichen es weiterhin, eine Rampe der ersten Art mit einer Rampe der zweiten Art zu verbinden. Die Kupplungsvorrichtungen 15 und 16 sind schematisch in Figur 1 dargestellt. Die Kupplungsvorrichtungen sind an jedem Ende der jeweiligen Brückenelemente 1 und Rampen 2 angeordnet, während Kupplungsvorrichtungen nur an einem Ende der jeweiligen Rampen 3 angeordnet sind.
  • Figur 2 stellt die aufeinanderfolgenden Schritte zum Aufstellen einer aus zu verspannenden Einzelteilen zusammengesetzten Brücke dar. Im dargestellten Fall wurden vorher mehrere Brückenelemente 1 so miteinander verbunden, daß sie eine lange Linie bilden. Das äußerste Brückenelement ist mit 20, das innerste mit 21 bezeichnet. Der Kranwagen 4 hat ein Brückenelement 22 über die Fahrbahnen 10, 11 hinweggehoben und setzt ein angehobenes Brückenelement 22 vor das äußerste Brückenelement 20. In der Zwischenzeit hat der Kran des Traktors oder Lastkraftwagens ein weiteres Brückenelement 23 angehoben und auf dem innersten Brückenelement 21 abgesetzt. Sobald der Kranwagen 4 das Brückenelement 20 erreicht hat, senkt er das Brückenelement 22 vor diesem äußersten Brückenelement ab und bewegt sich leicht rückwärts, so daß der Kragarm 5 frei wird und das Brückenelement 22 leicht anheben kann. Der Kranwagen 4 wird dann ein wenig vorwärtsgefahren, und das Brückenelement 22 wird so abgesenkt, daß seine Kupplungsvorrichtungen mit denen des Brückenelementes 20 verbunden werden können. Die Kupplungsvorrichtungen werden dann miteinander verbunden, wobei das Brückenelement 22 nach Auslegerart abgestützt wird. Eine Vielzahl von Brückenelementen kann in dieser Weise nach Auslegerart miteinander verbunden werden, bevor eine Abstützung der Brücke mit einem Paar Stützschenkel 6 notwendig wird. Der Abstand zwischen zwei solchen Paaren von Stützschenkeln 6 wird Spannweite genannt. Die Länge einer Spannweite hängt, neben anderen Dingen, von der auf die Brücke aufgebrachten Belastung ab und kann variieren.
  • Ein Brückenelement 1 wird nun anhand der Figuren 3 bis 5 detaillierter beschrieben. Der erste Abschnitt 12 ist identisch mit dem ersten Abschnitt 13, so daß nur der erste Abschnitt 12 genauer beschrieben werden wird. Der erste Abschnitt weist ein Paar parallele, sich in Längsrichtung erstreckende Unterbalken 30, 31 auf, welche sich in kurzem Abstand voneinander in einer ersten Ebene befinden. Die gegenüberliegenden inneren Oberflächen der Unterbalken sind fest mit dem unteren Ende der Verstrebungen 32 verschweißt, welche sich vertikal im Querschnitt des Brückenelementes erstrecken und sich, im Längsschnitt dieses Elementes, diagonal zwischen den Unterbalken und einem oberhalb angeordneten Mittelbalken 33 erstrecken. Dieser Mittelbalken wird noch detaillierter beschrieben werden. Der Mittelbalken wird durch die Verstrebungen 32 gestützt.
  • In einer sich oberhalb der ersten Ebene befindenden Ebene sind drei Oberbalken angeordnet, bestehend aus zwei äußeren Balken 34, 35 und dem bereits genannten Mittelbalken 33. Die Oberbalken 33, 34, 35 verlaufen parallel zueinander, und der Abstand zwischen ihnen ist größer als der Abstand zwischen den zueinander parallelen Unterbalken 30, 31. Auf der oberen Oberfläche der jeweiligen Oberbalken 33, 34, 35 ist eine Fahrbahn 10 angeordnet, welche eine Bodenplatte und einen hochstehenden Seitenstreifen 36 aufweist. Die äußeren Balken 34, 35 werden durch äußere Verstrebungen 37, 38 gestützt. Die äußere Verstrebung 37 erstreckt sich vom Unterbalken 30 zum äußeren Balken 34, während sich die äußere Verstrebung 38 vom Unterbalken 31 zum äußeren Balken 35 erstreckt. Im Querschnitt des Brückenelements und in der in Figur 6 angezeigten Richtung bilden die äußeren Verstrebungen 37, 38 ein V. Im Längsschnitt des Brückenelementes erscheinen die äußeren Verstrebungen 37, 38 vertikal aufrecht, wie dies in Figur 3 dargestellt ist.
  • Der dritte Abschnitt 14 befindet sich zwischen dem ersten und zweiten Abschnitt 12, 13 und weist eine Vielzahl von Querbalken 39 auf, welche gleichmäßig über die Länge des Brückenelementes verteilt angeordnet sind. Diese Querbalken 39 erstrecken sich quer zur Erstreckung der Brücke in Längsrichtung, und zwar zwischen den benachbarten äußeren Balken 35 des ersten und des zweiten Abschnittes 12, 13, und sind sowohl damit, als auch mit den Versteifungsplatten 40 verschweißt.
  • In einer Ansicht von oben und in der in Figur 4 angezeigten Richtung liegen die äußeren Verstrebungen 37, 38 in einer Linie mit einem Querbalken 39. Eine Versteifungsplatte 40 erstreckt sich zwischen dem oberen Teil der äußeren Verstrebung 38 und dem Querbalken 39.
  • Wie in Figur 6 und 4 zu sehen ist, sind zusätzliche Versteifungsplatten 41 zwischen der inneren Oberfläche der äußeren Verstrebungen 37 und 38, im oberen Bereich, angeordnet. Die oberen Bereiche der jeweiligen Versteifungsplatten 41 sind in der in Figur 6 dargestellten Weise mit den Oberbalken 33, 34, 35 verschweißt.
  • Die gesamte Rahmenkonstruktion ist geschweißt und weist Stahlplattenbalken auf.
  • Entsprechend einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist jedes Brückenelement eine Länge von ungefähr 8 m, eine Breite von 4 m und eine vertikale Erstreckung oder Höhe von ungefähr 1,5 m auf. Jede Fahrbahn hat eine Breite von ungefähr 1,8 m.
  • Wie in Figur 6 und in gewissem Maße in Figur 1 zu sehen ist, liegt zwischen dem ersten, zweiten und dritten Abschnitt ein sich längs erstreckender, durch die gestrichelte Linie 42 in Figur 6 angezeigter Raum, welcher im Querschnitt die Form eines umgekehrten V mit abgeschnittenem Scheitelpunkt aufweist. Bei Betrachtung in Längsrichtung des Brückenelementes ist dieser Raum frei von Hindernissen.Damit ist es möglich, den Kranwagen 4 oder den Fahrkorb 7 unterhalb des Brückenelements zu verfahren, wie dies in Figur 12 dargestellt ist, um das Element anzuheben und zu transportieren.
  • Bei dem in den Figuren 3 bis 6 dargestellten Brückenelement liegen die Oberbalken 33, 34, 35 in einer Ebene, die parallel zu der Ebene liegt, in welcher sich die Unterbalken 30, 31 befinden. In der Rampe 3 der zweiten Art liegt die Ebene, in welcher die Oberbalken liegen, geneigt zu der Ebene der Unterbalken. In der Rampe 2 der ersten Art liegen die Oberbalken gemeinsam in einer Ebene, während die Unterbalken 30, 31 in der dargestellten Weise winklig zueinander liegen, so daß sie in unterschiedlichen und zueinander parallelen Ebenen liegen, welche ebenso parallel zur Ebene der Oberbalken verlaufen. Wie zu sehen sein wird, fungieren die Rampen 2 und 3 als Auffahrts- und Abfahrtsrampen an beiden Enden der Brücke.
  • Zwei Brückenelemente werden miteinander mittels Kupplungsvorrichtungen verbunden, wobei es eine erste Kupplungsvorrichtung 15 und eine zweite Kupplungsvorrichtung 16 gibt. Die Kupplungsvorrichtungen 15 sind an den jeweiligen Endoberflächen der Oberbalken 33, 34, 35 angeordnet, während die Kupplungsvorrichtungen 16 am Ende der Oberflächen der Unterbalken 30, 31 angeordnet sind. Der erste Typ der Kupplungsvorrichtung 15 ist eine männliche und weibliche Kupplung, genauso wie der zweite Typ der Kupplungsvorrichtung 16. Der weibliche Teil der Kupplungsvorrichtungen 15, 16 ist an dem einen Ende des Brückenelementes angeordnet, während sich der männliche Teil der Kupplungsvorrichtungen 15, 16 auf dem entgegengesetzten Ende des Brückenelementes befindet. Somit weist das Brückenelement eine männliche Kupplungsseite und eine weibliche Kupplungsseite auf, wie dieses in den Figuren 3 bzw. 4 dargestellt ist.
  • Der erste Typ der Kupplungsvorrichtung 15 beinhaltet einen Kupplungsansatz, während der zweite Typ der Kupplungsvorrichtung 16 eine Kupplungszunge aufweist. Die Kupplungsvorrichtungen auf der männlichen Seite eines Brückenelementes passen in die Kupplungsvorrichtungen auf der weiblichen Seite eines anderen Brückenelementes.
  • Wie in den Figuren 3, 4 und 8 zu sehen ist, besitzt jeder erste Typ der Kupplungsvorrichtung auf der männlichen Seite des Brückenelementes einen Kupplungsansatz 50, der sich auf einer Ebene mit einer Seitenoberfläche des äußeren Balkens 34 befindet und einen weiteren Kupplungsansatz 51, der sich auf einer Ebene mit der gegenüberliegenden Oberfläche desselben äußeren Balkens befindet. Dementsprechend sind Paare solcher Kupplungsansätze 50, 51 auf dem verbleibenden Mittelbalken 31 und äußeren Balken 35 angeordnet. Eine Anzahl von weiblichen Kupplungsansätzen 52, 53, 54, 55 sind auf der weiblichen Seite des Brückenelementes angeordnet. Die Kupplungsansätze 52, 53 formen Paare von Ansätzen, welche dazu dienen, einen männlichen Kupplungsansatz 50 dazwischen aufzunehmen, während die Kupplungsansätze 54, 55 ein weiteres Paar von Ansätzen bilden, welche dazu dienen, den Kupplungsansatz 51 dazwischen aufzunehmen. Dementsprechend ist jeder der verbleibenden Oberbalken mit einem Quartett der weiblichen Kupplungsansätze 52 bis 55 versehen. Die Kupplungsansätze 52, 53 sind versetzt zur Seitenoberfläche des äußeren Balkens 34 angeordnet, während die Kupplungsansätze 54, 55 versetzt zur entgegengesetzten Seitenoberfläche desselben oberen Balkens 34 angeordnet sind.
  • Alle Ansätze 50 bis 55 weisen Metallplattenteile auf, die mit den Seitenoberflächen der Oberbalken verschweißt sind. Die männlichen Kupplungsansätze 50, 51 weisen eine durchgehende Öffnung 60 auf, wie dieses in Figur 8 dargestellt ist, und die weiblichen Kupplungsansätze besitzen eine entsprechende durchgehende Öffnung 60 sowie zusätzlich eine durchgehende Öffnung 61 und eine längliche dritte Öffnung 62, die durch die Platte verläuft und die Öffnungen 60 und 61 miteinander verbindet. Die Ansätze 52, 54 auf der weiblichen Seite weisen auch einen Führungsring 63 auf, der die Öffnung 60 umgibt und einen sich axial erstreckenden Schlitz 64 aufweist.
  • Als Vorbereitungsschritt vor der Verbindung zweier Brückenelemente wird eine Schließstange 70, in Figur 7 dargestellt, durch die Öffnung 61 des weiblichen Kupplungsansatzes eingeführt. Mit der Schließstange ist eine Anzahl von Anschlagelementen 71, 72 verschweißt, die sich unter dem gleichen Winkel radial von der Stange weg erstrecken oder, in anderen Worten, liegen die Anschlagelemente 71, 72 in einer Linie. Am Ende eines jeden Anschlagelementes 71, 72 ist ein Verriegelungsbolzen 73 angeordnet. Die Anordnung ist so, daß sich der Verriegelungsbolzen 73 in den Führungsring 63 und durch die Stärke des Kupplungsansatzes 52 bzw. 54 erstreckt. Somit befindet sich die Endoberfläche des Verriegelungsbolzens 73 in einer Ebene mit der Wandoberfläche 74 des Ansatzes 52. Die Endoberfläche des Verriegelungsbolzens 73 auf dem Anschlagelement 72 befindet sich ebenso in einer Ebene mit einer entsprechenden Wandoberfläche 74 des Ansatzes 54. Zur gleichen Zeit liegt der stachelartige Teil des Anschlagelementes 72 innerhalb der Öffnungen 60, 61 und 62 des Ansatzes 53. Das Anschlagelement 71 weist Metallplattenteile auf, deren Stärke mit der Breite der länglichen Öffnung 62 übereinstimmt.
  • In Vorbereitung auf das Kuppeln zweier Brückenelemente miteinander wird die Schließstange 70 durch die Öffnung 61 der weiblichen Kupplungsansätze geführt, womit die Anschlagelemente 71, 72 und der Verriegelungsbolzen 73 durch die Öffnung 62 bzw. 60 geführt werden. Die Einstellung der Schließstange 70 wird dann gemäß der in Figur 7 dargestellten vorgenommen. Sobald die männlichen Kupplungsansätze 50, 51 eines weiteren Brückenelementes zwischen den weiblichen Kupplungsansätzen eingeführt und so eingestellt worden sind, daß die Öffnungen 60 auf den Ansätzen 50, 51 mit der Öffnung auf den Ansätzen 52 bis 55 übereinstimmen, können die Brückenelemente miteinander verriegelt werden. Dieses wird durch Bewegen der Schließstange 70 in Richtung des Pfeils 75 in Figur 7 bewirkt, womit die Verriegelungsbolzen vollständig die Öffnung 60 der Vorrichtungen 50, 51 passieren und sich leicht in die Wand der Ansätze 53 bzw. 55 erstrecken. Dieses bewirkt eine feste Verbindung der Brückenelemente.
  • Wenn zwei Brückenelemente in dieser Weise miteinander verbunden worden sind, kann das äußerste Brückenelement um die Symmetrielinie 76 der Verriegelungsbolzen 73 in eine Stellung verschwenkt werden, in der die zweite Art einer Kupplungsvorrichtung 16 auf der männlichen Seite des äußersten Brückenelementes so verschwenkt wird, daß sie in die zweite Art eines Kupplungselementes 16 auf der weiblichen Seite des ortsfesten Brückenelementes greift.
  • Die Kupplungsvorrichtungen 16 der zweiten Art besitzen eine Konfiguration, die an die eines konventionellen Papierlochers erinnert. Die männliche Seite (Figur 3) besteht aus einer Kupplungszunge 80, in der eine Anzahl von durchgehenden Öffnungen 81 ausgebildet ist; in der dargestellten Ausführungsform handelt es sich um vier Öffnungen 81 (Figur 5). Die Kupplungszunge 80 ist mit den Unterbalken 30, 31 mit Hilfe von Montageplatten 82, 83 verschweißt, welche wiederum mit der oberen und unteren Oberfläche der Unterbalken verschweißt sind.
  • In ähnlicher Weise sind zwei Kupplungszungen 84, 85 (Figur 3) eine oberhalb der anderen auf der weiblichen Seite des Brückenelementes angeordnet. Diese Kupplungszungen 84, 85 weisen zusätzlich eine Reihe von Öffnungen 82 auf (Figur 5). Im dargestellten Fall handelt es sich um vier solcher Öffnungen, welche in vertikaler Richtung eine oberhalb der anderen in den beiden Kupplungszungen 84, 85 angeordnet sind. Diese Zungen 84, 85 bestehen ebenfalls aus Metallplattenelementen, welche mit der oberen bzw. unteren Seite der Unterbalken 30, 31 verschweißt sind. Die vertikale Erstreckung des Raums zwischen den Zungen 84, 85 stimmt mit der vertikalen Erstreckung der Zunge 80 überein. Die obere Zunge 84 weist eine Anzahl von Verriegelungsbolzen 87 (Figuren 10 und 11) und eine Halterung 88 zum Halten der Verriegelungsbolzen in einer vertikalen Lage auf. Die Halterung 88 liegt vor in Form eines Gehäuses, welches eine obere Wand 89, Endwände, seitliche Wände und eine langgestreckte Führungsplatte 90 mit Führungsöffnungen 91 vertikal oberhalb der Öffnungen 81 aufweist.
  • Jeder Verriegelungsbolzen 87 arbeitet mit einer auf der oberen Wand 89 angeordneten Betätigungseinrichtung 92 zusammen. Die Betätigungseinrichtung 92 ist vorzugsweise eine hydraulische Kolben-Zylinder-Einheit, wobei die Kolbenstange 93 mit dem Verriegelungsbolzen 87 verbunden ist. Die Verriegelungsstangen 87 können zwischen einer oberen, offenen Position, durch durchgezogene Linien in Figur 11 dargestellt, und einer niedrigeren, geschlossenen Position bewegt werden, in welcher sich die Bolzen durch die Öffnungen 81 auf der männlichen Kupplungszunge 80 und ebenso durch die Öffnungen 82 auf der unteren Kupplungszunge 85 erstrecken.
  • In dem Bereich, wo der Verriegelungsbolzen 87 mit der Kolbenstange 93 verbunden ist, befindet sich eine Stange 94, die durch die obere Wand 89 ragt und die Bewegungen des Verriegelungsbolzens mit ausführt. Diese Stange dient als visueller Hinweis dafür, daß der Bolzen wirklich seine untere, verriegelte Position eingenommen hat. Eine solche Stange 94 ist für jeden Verriegelungsbolzen 87 vorgesehen.
  • Figur 12 zeigt eine Querschnittsansicht eines Wagens 100, der ein langgestrecktes Fahrwerk 102 aufweist und als Fahrkorb 7 dient. Eine Anzahl von Rädern 103 sind auf beiden Seiten des Fahrwerks 102 angeordnet, wobei diese Räder auf den Fahrbahnen 10 und 11 laufen sollen. Das Fahrwerk trägt einen Antriebsmotor 104, vorzugsweise einen Verbrennungsmotor, der die Räder 103 mittels hydraulischer Motoren 105 antreibt. Wie in Figur 12 zu sehen ist, ist das Querschnittsprofil des Warens so niedrig, daß es dem Wagen ermöglicht, unterhalb des langgestreckten Raumes 42, der zwischen dem ersten und dem zweiten Abschnitt 12, 13 des Brückenelementes gebildet wird, bewegt zu werden. Der bisher beschriebene Wagen kann jetzt mit Hilfsmitteln ausgestattet werden, abhängig davon, ob der Wagen als Fahrkorb oder als Kranwagen genutzt werden soll.
  • Wenn der Wagen als Kranwagen genutzt werden soll, so ist er mit dem hydraulischen Hebearm 5 (in den Figuren 1 und 2 dargestellt) an einem Ende des Wagens 100 ausgestattet. Der Hebearm 5 hat zwei Enden, von denen eines so drehbar am Wagen oder seinem Fahrwerk gelagert ist, daß der Arm in einer vertikalen Ebene verschwenkt werden kann. Das andere Ende des Hebearms ist mit einer Hebevorrichtung 110 (Figur 2) ausgestattet, welche die Form eines am anderen Ende des Hebearmes drehbar gelagerten Rahmens aufweist. Eine Kolben-Zylinder-Einheit 111 ermöglicht es dem Hebearm 110, relativ zum Hebearm 5 verschwenkt zu werden. Um ein Umkippen des Kranwagens beim Anheben eines Brückenelementes zu verhindern, ist eine Vorrichtung zum Verhindern des Umkippens in Form zweier L-förmiger Profilleisten 114 (Figur 12) auf der Unterseite des Wagens angeordnet, wobei sich diese Profilleisten nach unten hin erstrecken und einander abgewendet sind. Der untere Bereich einer jeden L-förmigen Profilleiste erstreckt sich somit unterhalb der horizontal verlaufenden Platten 115, 116, welche innere Fahrbahnbegrenzungen bilden und ein wenig über die eigentlichen Fahrbahnen auf dem Brückenelement herausragen. Jede Fahrbahn besitzt eine äußere Fahrbahnseitenbegrenung 118 bzw. 119. Verständlicherweise können die unteren Abschnitte einer jeden L-förmigen Profilleiste mit unangetriebenen Rollen ausgestattet sein, welche so gegen die Unterseite der die innere Fahrbahn bildenden Vorrichtung abrollen, daß eine Vorrichtung zum Verhindern des Umkippens gebildet wird.
  • Wenn lange Brücken zu bauen sind, ist die Verwendung eines Fahrkorbes zusätzlich zu einem Kranwagen sinnvoll. In diesem Fall wird der Fahrkorb auf der Brücke vor- und zurückbewegt, um weitere Brückenelemente aus dem Vorrat zum Ende der Brücke zu transportieren. Der Fahrkorb weist einen Wagen 100 mit einem Fahrwerk 102, Rädern 103, einem Antriebsmotor 104 und Hydraulikmotoren 105 auf. Vier Hebeeinheiten, von denen nur Einheiten 112 und 113 in Figur 12 dargestellt sind, sind in den jeweiligen Ecken des Fahrwerkes 102 angeordnet. Die Hebeeinheiten 112, 113 beinhalten hydraulische Kolben-Zylinder-Vorrichtungen, die so angeordnet sind, daß sie einen Brückenabschnitt an zwei Querbalken anheben können. Diese zwei Querbalken sind vorzugsweise im gleichen Abstand vom Mittelpunkt des Brückenelementes angeordnet, so daß sich das Element beim Anheben in Balance befindet. Nachdem die Hebeeinheiten aktiviert und das Brückenelement 22 in die in Figur 12 dargestellte Position angehoben wurde, beginnt der Fahrkorb seinen Ablauf und befördert das Element sofort hinter den Kranwagen am vorderen Ende der Brücke. Die Hebeeinheiten 112, 113 verlassen ihre ausgefahrene Position, um das Brückenelement auf das vordere Brückenelement 20 abzusenken. Der Fahrkorb kehrt dann zum Land-Ende der Brücke zurück, um ein weiteres Brückenelement aufzunehmen.
  • Der Kranwagen senkt nun seinen Hebearm ab und bewegt sich solange rückwärts unterhalb des zuvor nach vorne transportierten Brückenelementes, bis das vordere Ende des Hebearmes das Brückenelement vollständig passiert hat und sich jenseits dessen befindet. Sobald der Hebearm vollständig frei ist, wird er vertikal angehoben, und die Hebevorrichtung 110 wird fest mit dem dritten Abschnitt verbunden. Der Hebearm wird dann leicht angehoben, und der Kranwagen wird solange vorwärtsgefahren, bis der Brückenabschnitt über dem vordersten Ende des vordersten Brückenabschnitts 20 hängt, woraufhin der Hebearm abgesenkt wird und die Kupplungsansätze 50, 51, 80 auf der männlichen Seite des Brückenelementes mit den Kupplungselementen 52 bis 55, 85 auf der weiblichen Seite des ortsfesten Brückenelementes verbunden werden.
  • Wenn nur eine kurze Brücke zu bauen ist, kann auf den Fahrkorb verzichtet und der Kranwagen mit vier Hebeeinheiten, den Hebeeinheiten 112, 113 entsprechend, ausgestattet werden. Der Kranwagen erfüllt dann zusätzlich die Funktion eines Fahrkorbes.
  • Wie in Figur 12 dargestellt, weisen der Kranwagen und der Fahrkorb Sitze entlang ihrer Seiten auf. Diese Sitze sind für Brückenmonteure oder Techniker gedacht. Dieses ermöglicht es den Monteuren, während des Transportes durch den Kranwagen und/oder den Fahrkorb zu sitzen, so daß sie kein Hindernis darstellen oder durch transportierte oder angehobene Brückenelemente verletzt werden. Die Sitze dienen damit zum Schutz des Personals.
  • Figur 13 ist eine perspektivische Ansicht eines Paars von Stützbeinen, das zum Abstützen einer Vielzahl miteinander verbundener Brückenelemente dient. Jedes Beinpaar beinhaltet zwei Stützbeine 120 und 121. Jedes Stützbein besteht aus einem äußeren zylindrischen Rohr 122 und einem inneren zylindrischen Rohr 123, welches teleskopartig in das äußere Rohr passt. Die Stützbeine 120, 121 sind durch einen Querbalken 124 miteinander verbunden. Die Unterbalken der ersten und zweiten Abschnitte des Brückenelementes ruhen auf diesem Querbalken 124. Der Querbalken 124 ist mit zwei Kupplungsansätzen 125, 126 ausgestattet, in welche die Hebevorrichtung 110 beim Anheben eines Paars von Stützbeinen in ihre Position eingreift. Oben an jedem Stützbein 120, 121 ist eine Hilfseinheit 130 angeordnet, die ein hydraulisches System zum Ausfahren und Einziehen des inneren zylindrischen Rohrs 123 beinhaltet. Wie in Figur 14 dargestellt, weist das hydraulische System eine hydraulische Kolben/Zylinder- Einheit 131 mit einem Kolben 132 und einer Kolbenstange 133 auf. Das untere Ende der Kolbenstange 133 kann mit dem inneren zylindrischen Rohr 123 mittels einer unteren Verriegelungseinrichtung 134, in Figur 15 dargestellt, verbunden werden. Sobald die Kolbenstange 133 im gewünschten Maße aus dem zylindrischen Rohr 123 als Resultat einer Widerlagerung mit einer Widerlager-Platte 160, die fest mit dem inneren Rohr verbunden ist, ausgefahren ist, wird das innere zylindrische Rohr 123 mittels einer in Figur 15 dargestellten Verriegelungsvorrichtung 135 mit dem äußeren Rohr 122 fest verbunden. Die untere Verriegelungsvorrichtung 134 wird dann gelöst und das hydraulische System aktiviert, um den Kolben 132 und die Kolbenstange 133 zurückzuziehen, so daß die Kolbenstange keiner Korrosion oder anderer Beschädigung während der weiteren Benutzung der Brücke ausgesetzt ist. Wenn die Brücke später demontiert wird, so wird das hydraulische System wieder aktiviert, um den Kolben solange auszufahren, bis das vordere Ende der Kolbenstange in Kontakt kommt und mit dem inneren Rohr 123 mittels der unteren Verriegelungseinrichtung 134 verbunden wird. Die obere Verriegelungseinrichtung 135 wird dann gelöst, und das Gewicht der Brücke wird durch das hydraulische System aufgenommen. In diesem Stadium wird das hydraulische System aktiviert, um das innere zylindrische Rohr 123 zurückzuziehen. Die Kolbenstange kann einen Arbeitshub von etwa 3 m aufweisen.
  • Aus Fig. 14 ist ersichtlich, daß jede Hilfseinheit 130 des hydraulischen Systems einen Vorratstank 140 für Hydraulikflüssigkeit und zwei hydraulische Pumpen 141, 142 aufweist. Die eine Pumpe, z. B. die Pumpe 141, dient zur groben Positionierung der Kolbenstange 133 und die andere Pumpe, z. B. die Pumpe 142, dient zur feinen Positionierung und Einstellung der Kolbenstange 133 und damit auch der Länge des Stützbeins. Zu diesem Zweck besitzt die eine Pumpe einen großen und die andere Pumpe einen kleinen Durchsatz. Beide Pumpen 141, 142 werden über einen gemeinsamen Motor angetrieben, um mechanische Arbeit in hydraulische Arbeit umzuformen. kDer Motor hat die Form eines Handrades 143. Ein Stellventil 144, das von außerhalb der Hilfseinheit 130 zugänglich ist, dient zur Anwahl, welche der Pumpen 141 oder 142 aktiviert werden soll. Das hydraulische System wird über ein Schaltventil 145, welches mit einem druckgesteuerten Rückschlagventil 146 verbunden ist, in die eingefahrende und die ausgefahrende Stellung betätigt. Um ein Stützbein schnell auszufahren kann der Mittelteil des Handrades 143 mit einem Sechkantloch versehen sein. Die Ausgangswelle eines von Hand gehaltenen Motors, angetrieben von dem Verbrennungsmotor 104 auf dem Wagen 100, trägt einen Sechskantbolzen, der in das Sechskantloch passt. Wenn der von Hand gehaltene Motor aktiviert wird, wird das Handrad 143 in schnelle Umdrehung versetzt, und somit wird auch die hydraulische Pumpe des hydraulischen Systems schnell angetrieben.
  • Die obere Verriegelungsvorrichtung 135 wird anhand der Figuren 15, 16 und 17 beschrieben. Sie weist einen Ring 147 auf, der drehbar auf dem äußeren Rohr angeordnet und mit nach innen gerichteten "Zähnen" oder ähnlichen Fortsätzen 148 versehen ist, die unterhalb des unteren Endes des äußeren Rohres 122 angeordnet sind und sich etwas nach innen zu der inneren Wand des äußeren Rohres erstrecken. Wie in Figur 17 zu sehen ist, sind diese Zähne oder Fortsätze 148 in gleichmäßigen Winkelabständen entlang der inneren Wandoberfläche des Ringes angeordnet. Der Ring 147 hat ebenso äußere, sich radial erstreckende Zähne 150, die mit einem Zahnrad 151 in Eingriff stehen, welches auf dem Ende einer Welle 152, die manuell von der Brücke aus gesteuert wird, angeordnet ist. Auf der äußeren Oberfläche des inneren zylindrischen Rohrs 123 ist eine Anzahl von sich axial erstreckenden Keilen 153 prismatischen Querschnittes angeordnet, wobei die Keile in gleichen Winkelabständen auf dem Umfang des inneren Rohres angeordnet sind. Die langgestreckten Keile 153 sind mit transversalen Nuten 154 versehen, die axial in gleichmäßigen Intervallen verlaufen. Die Nuten 154 eines Keils verlaufen bündig zu den entsprechenden Nuten des benachbarten Keils. Die Drehung der Welle 152 und damit die Drehung des Ringes 147 bewirkt eine Verdrehung der inneren Zähne 148 auf dem Ring 147 in die Nuten der entsprechenden Keile, und somit ein mechanisches Verschließen der Positionen der äußeren und inneren Rohre 122 bzw. 123 in Bezug aufeinander.
  • Wenn die Brücke zu demontieren ist und die Stützschenkel zurückgezogen sind, wird das hydraulische System aktiviert, um die Kolbenstange 133 aus ihrer zurückgezogenen in ihre ausgefahrene Position zu bringen, in welcher das untere Ende der Kolbenstange die in Figur 15 dargestellte Position einnimmt. Das untere Ende der Kolbenstange ist mit einer Umlaufnut 155 versehen, die mit einer auf einem Drehbolzen 157 innerhalb des inneren Rohres 123 angeordneten Klinke 156 zusammenarbeitet. Ein Betätigungsstift 158 erstreckt sich durch die Wand des inneren Rohres 123 und ist fest mit einem Ende der Klinke 156 verbunden oder bildet alternativ einen integralen Bestandteil der Klinke. Das entgegengesetzte Ende des Betätigungsstiftes weist eine Öffnung auf, die zur Sicherung eines Betätigungsseiles 159 dient. Die Kolbenstange 133 wird solange abwärts im Rohr 123 bewegt, bis ihre Umlaufnut 154 in Eingriff mit der Klinke 156 gelangt. Das hydraulische System wird dann umgekehrt, indem das Schaltventil 145 gleichzeitig mit dem Einziehen des Betätigungsseils 159 durch einen Monteur zurückgesetzt wird, worauf die Spitze der Klinke 156 in Widerlagerung mit der unteren Wandoberfläche der Umlaufnut 155 tritt. Die fortgesetzte Bewegung der Kolbenstange 133 nach oben hin bedingt das Anheben des inneren zylindrischen Rohres 123 und das Einführen dieses Rohres in das äußere Rohr 122.
  • Unten am inneren Rohr 123 eines jeden Stützschenkels 120, 121 (Figur 13) sind ein drehbarer Dreifuß 128 und Ösen 129 angebracht, an denen Abspanndraht 150' angebracht werden kann. Ein Abspanndraht erstreckt sich von der Öse bis zu einem geeigneten Befestigungspunkt auf der fertigen Brücke.
  • Es ist verständlich, daß die zuvor beschriebene Ausführungsform der Erfindung innerhalb des Schutzumfanges der folgenden Ansprüche in vielfacher Weise modifiziert und variiert werden kann.

Claims (25)

1. Bausatz für den Brückenbau, insbesondere für eine Brücke aus mehreren zu verspannenden Einzelteilen, mit folgenden Merkmalen:
- eine Vielzahl von Brückenelementen (1) mit Fahrbahnen (10, 11) und mit Kupplungsvorrichtungen (15, 16) zum Verbinden der verschiedenen Brückenelemente miteinander in Form einer Reihe,
- eine Mehrzahl von Rampen (2, 3) zum Auf- und Abfahren an der Brücke,
gekennzeichnet durch
- einen Kranwagen (4) mit Rädern (103) zum Verfahren entlang der miteinander verbundenen Brückenelemente, der ein transportiertes Brückenelement (22) in eine Position verfährt, in der es an dem vordersten Brückenelement (20) anschließbar ist,
- eine Mehrzahl von Anschlußelementen (70, 87), die mit den Kupplungsvorrichtungen (15, 16) zusammenarbeiten, wenn zwei Brückenelemente aneinander angeschlossen werden,
- eine Mehrzahl von Stützbeinpaaren (120, 121), um aneinander angeschlossene Brückenelemente zu tragen,
- eine Mehrzahl üblicher Lastkraftwagen (8), von denen einige insbesondere mit einem Kran ausgestattet sind, und
- Anhänger (9) zum Transportieren der Brückenelemente, der Rampen, der Schließstangen und der Stützbeinpaare.
2. Bausatz für den Brückenbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er einen als Fahrkorb fungierenden Wagen (100) mit einem Fahrgestell (102) aufweist, dessen Umriß auf das Profil des sich unterhalb eines jeden Brückenelementes in Längsrichtung erstreckenden Raumes (42) abgestimmt ist, wobei dieser Fahrkorb in bekannter Weise mit Rädern (103) ausgestattet ist, die am Fahrgestell angeordnet sind und auf den Fahrbahnen (10, 11) abrollen, und einen Antriebsmotor (104), Mittel zur Übertragung (105) des Antriebes auf die Räder und eine Hebeeinheit (112, 113) zum Anheben eines sich auf einem anderen Brückenelement befindenden Brückenelementes (23) aufweist.
3. Bausatz für den Brückenbau nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß er ein Gabelstaplerfahrzeug aufweist, welches dazu dient, Brückenelemente vom Lastwagen zu entladen, die Brückenelemente zum Brückenstandort zu bringen und ein entladenes Brückenelement (23) anzuheben und auf das Brückenelement (21), welches das rückwärtige Ende der Brücke bildet, abzusetzen.
4. Bausatz für den Brückenbau nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, wobei das Brückenelement zwei parallele Fahrbahnen (10, 11), eine Rahmenkonstruktion für die Fahrbahnen und Kupplungsvorrichtungen (15, 16, 79, 87) zum Verbinden mehrerer Brückenelemente miteinander in Form einer Reihe aufweist und
- die Rahmenkonstruktion des Brückenelementes folgende Merkmale besitzt:
i) einen ersten Abschnitt (12), der eine der Fahrbahnen (10) abstützt;
ii) einen zweiten Abschnitt (13), der sich parallel zu dem ersten Abschnitt erstreckt und die andere der Fahrbahnen (11) abstützt; und
iii) einen dritten Abschnitt (14), der den ersten mit dem zweiten Abschnitt verbindet, wobei der dritte Abschnitt eine Mehrzahl Querbalken (39) aufweist, die sich quer zwischen den ersten und zweiten Abschnitten (12, 13) erstrecken und einen sich längs erstreckenden Raum (42) bilden, der unter den Fahrbahnen angeordnet ist und der im Querschnitt die Form eines umgekehrten V mit abgeschnittenem Scheitel aufweist,
- und der erste Abschnitt identisch zu dem zweiten Abschnitt ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmenkonstruktion eine geschweißte, nicht-zusammenlegbare Konstruktion ist, deren erste und zweite Abschnitte folgende Merkmale aufweisen:
- ein Paar paralleler sich längs erstreckender Unterbalken (30, 31), die mit geringem Abstand in einer ersten Ebene angeordnet sind;
- drei Oberbalken (33, 34, 35) aus zwei äußeren Balken (34, 35) und einem Mittelbalken (33), die in einer zweiten Ebene oberhalb der ersten Ebene und parallel zueinander mit etwas größerem Abstand als die Unterbalken angeordnet sind;
- Paare von vertikalen Verstrebungen (37, 38), die sich zwischen den Unterbalken und den zwei äußeren Balken der drei Oberbalken erstrecken und eine V-förmige Gestalt bilden; und
- vertikale diagonale Verstrebungen (32), die sich zwischen den Unterbalken (30, 31) erstrecken und diese miteinander und mit dem Mittelbalken (33) der drei Oberbalken verbinden.
5. Bausatz für den Brückenbau nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ebene, in der die Oberbalken (33, 34,35) angeordnet sind, parallel zu der Ebene verläuft, in der die Unterbalken (30, 31) angeordnet sind.
6. Bausatz für den Brückenbau nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterbalken (30, 31) winklig sind und in zwei parallelen Ebenen liegen, die auf verschiedenen Höhen angeordnet sind und parallel zu der Ebene der Oberbalken verlaufen, sodaß damit eine Rampe (2) der ersten Art gebildet wird.
7. Bausatz für den Brückenbau nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ebene, in der die Oberbalken angeordnet sind, geneigt zu der Ebene verläuft, in der die Unterbalken angeordnet sind, sodaß eine Rampe (3) der zweiten Art als Auf- und Abfahrt gebildet wird.
8. Bausatz für den Brückenbau nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsvorrichtungen folgende Merkmale aufweisen:
- einen ersten Satz Kupplungsansätze (50, 51), die an den Endoberflächen der drei Oberbalken (33, 34, 35) an der einen Endoberfläche des Brückenelementes angeordnet sind und die männliche Seite des Brückenelementes bilden;
- einen zweiten Satz Kupplungsansätze (52, 53, 54, 55), die an den Endoberflächen der drei Oberbalken an der anderen Endoberfläche des Brückenelementes angeordnet sind und die weibliche Seite des Brückenelementes bilden;
- wobei ein Kupplungsansatz (50) auf der männlichen Seite des Brückenelementes zwischen zwei Kupplungsansätze (52, 53) auf der weiblichen Seite eines weiteren Brückenelementes passt, und
- eine Schließstange (70), die eine Vielzahl Verriegelungsbolzen (73) zum Verbinden des ersten Satzes Kupplungsansätze (50) an einem ersten Brückenelement mit einem zweiten Satz Kupplungselemente (52, 53) an einem zweiten Brückenelement durch eine Verschiebung der Schließstange aufweist.
9. Bausatz für den Brückenbau nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Kupplungsansatz (50 - 55) eine vertikal angeordnete und von der Endoberfläche jedes Oberbalkens abstehende Endplatte aufweist, die mit einer ersten Öffnung (60) versehen ist.
10. Bausatz für den Brückenbau nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsansätze auf der weiblichen Seite parallel zueinander und in einem der Dicke des Kupplungsansatzes (50, 51) auf der männlichen Seite entsprechenden Abstand sowie an solchen Stellen angeordnet sind, daß sie einen Kupplungsansatz an der männlichen Seite eines weiteren Brückenelementes aufnehmen können.
11. Bausatz für den Brückenbau nach einem oder mehreren der Ansprüche 8 - 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsbolzen (73) auf einem entsprechenden Anschlagelement (71) angeordnet sind, daß jedes Anschlagelement ein erstes und ein zweites Ende aufweist, daß die ersten Enden der Anschlagelemente mit der Schließstange so verschweißt sind, daß die Anschlagelemente rechtwinklig von der Schließstange abstehen und alle Anschlagelemente axial miteinander fluchten, und daß die Verriegelungsbolzen (73) in den zweiten Enden der Anschlagelemente verankert sind und einen äußeren Umriß aufweisen, der dem Umriß der Öffnungen (60) in den Kupplungsansätzen (50 - 55) entspricht.
12. Bausatz für den Brückenbau nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsansätze (52 - 55) auf der weiblichen Seite der drei Oberbalken mit einer zweiten Öffnung (61), die einen Durchmesser aufweist, der etwas größer als der Durchmesser der Schließstange (70) ist, und mit einer länglichen dritten Öffnung (62) versehen sind, die sich jeweils zwischen der ersten und der zweiten Öffnung erstreckt, wobei die dritte Öffnung (62) eine Breite aufweist, die etwas größer als die Dicke der Anschlagelemente (72) ist, sodaß die Anschlagelemente hindurchpassen, wenn die Schließstange durch die Kupplungsansätze auf der weiblichen Seite eingeschoben wird.
13. Bausatz für den Brückenbau nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Kupplungsansatz (52 und 54) an jedem Paar Kupplungsansätze (52, 53 und 54, 55) auf der weiblichen Seite einen Führungsring (63) aufweist, der die erste Öffnung (60) umgibt und zur Aufnahme und Führung eines entsprechenden Verriegelungsbolzens der Schließstange dient, wobei der Führungsring einen Schlitz (64) für den Durchtritt und die Aufnahme der Anschlagelemente (71) aufweist.
14. Bausatz für den Brückenbau nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsvorrichtungen (16) folgende Merkmale aufweisen:
- eine erste Kupplungszunge (80), die an beiden Unterbalken (30, 31) jedes Abschnitts angeordnet ist und von den Unterbalken auf der männlichen Seite des Brückenelementes absteht;
- zwei zweite Kupplungszungen (84, 85), die an den beiden Unterbalken (30, 31) jedes Abschnitts (12, 13) beabstandet übereinander angeordnet sind und von den Unterbalken auf der weiblichen Seite des Brückenelementes abstehen;
- wobei die Kupplungszungen (80) auf der weiblichen Seite zwischen die entsprechenden Kupplungszungen auf der männlichen Seite passen; und
- hydraulisch betätigbare Verriegelungseinrichtungen (87, 92).
15. Bausatz für den Brückenbau nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungszungen (80, 84, 85) jeweils eine Reihe Öffnungen (81) aufweisen, daß die obere Kupplungszunge (84) auf der weiblichen Seite die Verriegelungseinrichtungen (87) trägt, daß die Verriegelungseinrichtungen eine Mehrzahl Verriegelungsbolzen (87), eine Halterung (88, 90) zur vertikalen Führung der Verriegelungsbolzen und eine hydraulische Betätigungseinrichtung (92) zum Verschieben der Verriegelungsbolzen zwischen einer Offen- und einer Schließstellung aufweisen, wobei die Verriegelungsbolzen in der Offenstellung teilweise und nur in die Öffnungen (81) der oberen Kupplungszunge (84) und in der Schließstellung durch die Öffnungen (81) in der Kupplungszunge (80) auf der weiblichen Seite eines weiteren verbundenen Brückenelementes und auch durch die Öffnungen (81, 82) der oberen und der unteren Kupplungszunge (84, 85) reichen.
16. Bausatz für den Brückenbau nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, wobei der Wagen (100) ein längliches Fahrgestell (102), daran drehbar angeordnete und auf den Fahrbahnen (10, 11) laufende Räder (103), einen Antriebsmotor (104) und Übertragungsmittel (105) zum Antreiben der Räder des Wagens sowie einen langgetreckten und schwenkbar mit dem Fahrgestell verbundenen Hebearm (5) zur Bildung eines Kranwagens (104) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Wagen im Umfangsbereich eine Mehrzahl Hebeeinheiten (112, 113) zum Anheben eines auf den Fahrbahnen abgesetzten Brückenelementes (22) aufweist.
17. Bausatz für den Brückenbau nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, wobei das Stützbeinpaar zwei Stützbeine (120, 121) aus einem äußeren zylindrischen Rohr (122) mit zwei Enden, einem inneren, gleitend in dem äußeren Rohr gelagerten zylindrischen Rohr (123) mit zwei Enden und einen Stützfuß (128) am einen Ende des inneren Rohres aufweist, gekennzeichnet durch folgende Elemente:
- eine Hilfseinheit (130), die am anderen Ende des äußeren Rohres (122) angeordnet ist und ein hydraulisches System mit einem Kolben (132) und einer Kolbenstange (133) mit freiem Ende aufweist;
- eine untere Verriegelungsvorrichtung (134), die auf dem inneren Rohr angeordnet ist und dazu dient, die Verbindung des inneren Rohres (123) mit der Kolbenstange (133) aufzuheben, wobei das hydraulische System in aktiviertem Zustand die auf die Brücke einwirkende Last trägt;
- eine obere Verriegelungsvorrichtung (135), die an dem äußeren Rohr angeordnet ist und dazu dient, die Verbindung des inneren Rohres (123) zu dem äußeren Rohr (122) aufzuheben, wobei die inneren und äußeren Rohre in aktiviertem Zustand fest miteinander verbunden sind und die auf die Brücke einwirkende Last tragen.
18. Bausatz für den Brückenbau nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das hydraulische System folgende Elemente aufweist:
- zwei hydraulische Pumpen (141, 142), von denen die eine Pumpe (z. B. 141) einen großen und die andere Pumpe einen kleinen Durchsatz aufweist, und einen Antrieb (143) für die Pumpen;
- ein Stellventil (144) mit zwei Eingängen, von denen der eine mit dem einen hydraulischen Motor und der andere mit dem anderen hydraulischen Motor verbunden ist, und einem Ausgang; und
- ein Schaltventil (145) mit einem Eingang, der mit dem Ausgang des Stellventils verbunden ist, und mit zwei Ausgängen, von denen der eine mit dem einen Ende der hydraulischen Kolben/Zylinder-Einheit und der andere mit mit dem anderen Ende dieser Einheit verbunden ist.
19. Bausatz für den Brückenbau nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Verriegelungsvorrichtung (134) eine Widerlager-Platte (160), die in dem inneren zylindrischen Rohr angeordnet ist, wobei das freie Ende der Kolbenstange (133) sich beim Ausfahren der Kolben/Zylinder-Einheit an der Widerlager- Platte (160) abstützt, eine Umlaufnut (155), die sich um die Kolbenstange an ihrem freien Ende herum erstreckt, und eine Klinke (156) aufweist, die mit der Umlaufnut zusammenwirkt und schwenkbar in dem inneren Rohr angeordnet ist und dazu dient, mit dem Rohr vermittels eines Betätigungsstiftes (158) in Kontakt zu kommen, wenn die Kolbenstange zurückgefahren wird.
20. Bausatz für den Brückenbau nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Verriegelungsvorrichtung (135) eine Mehrzahl länglicher Keile (153), die prismatischen Querschnitt besitzen und auf der äußeren Wandung des inneren Rohres axial ausgerichtet und winkelabständig zueinander angeordnet sind, wobei die Keile mit quer verlaufenden Umlaufnuten (154) in regelmäßigen axialen Abständen voneinander versehen sind und die Umlaufnuten auf gleicher Höhe wie die Umlaufnut der benachbarten Keile angeordnet sind, und einen Ring (147) aufweist, der drehbar auf dem äußeren Rohr (122) gelagert und mit nach innen gerichteten Fortsätzken (148) versehen ist, die durch Öffnungen (149) in der Wandung des äußeren Rohres (122) reichen und durch eine Rotation des Rings in Kontakt zu den quer auf gleicher Höhe verlaufenden Umlaufnuten (154) der Keile kommen, sodaß die inneren und die äußeren Rohre mechanisch fest miteinander verbunden werden.
21. Bausatz für den Brückenbau nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring außen radial abstehende Zähne (150) aufweist, daß ein Zahnrad (151) mit den Zähnen in Eingriff steht und daß eine Welle (152) zum Verdrehen des Zahnrades und damit des Rings drehfest mit dem Zahnrad verbunden ist.
22. Bausatz für den Brückenbau nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß ein Querbalken (124) zwischen den Stützbeinen (120, 121) vorgesehen ist und die Stützbeine schwenkbar miteinander verbindet.
23. Bausatz für den Brückenbau nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Querbalken mit zwei axial beabstandeten Kupplungsansätzen (125, 126) versehen ist.
24. Bausatz für den Brückenbau nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß Ösen (129) für die Anbringung von Verbindungsseilen (150') am unteren Ende des inneren Rohres (123) vorgesehen sind.
25. Bausatz für den Brückenbau nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützfuß (128) drei Fortsätze aufweist und schwenkbar mit dem einen Ende des innerenn Rohres (123) verbunden ist.
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