DE69017486T2 - Plattenkassetten-Lademechanismus. - Google Patents
Plattenkassetten-Lademechanismus.Info
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Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Plattenkassetten-Lademechanismus, der eine Kassettenzurückzieheinrichtung aufweist, die mit einer eingeführten Plattenkassette in Eingriff steht und die diese autoinatisch in eine vorgegebene Position zurückzieht.
- In der jap. offengelegten Patent Nr. 63-71975 ist ein Plattenkassetten-Lademechanismus offenbart, bei dem ein Eingriffsteil eines Kassettenzurückzieharms in eine in Eingriff stehende Ausnehinung der Plattenkassette eingreift, wenn eine Plattenkassette in Richtung auf einen Plattenantrieb eingeführt wird, und dann wird der Kassettenzurückzieharm in eine Richtung verschoben, um die Plattenkassette mit Hilfe von einer motorangetriebenen Nockeneinrichtung zurückzuziehen. Damit wird die Plattenkassette in der Kassettenladeposition positioniert.
- Bei einem derartigen Plattenkassetten-Lademechanismus wird die eingeführte Plattenkassette in den Mechanismus zurückgezogen und automatisch in der Kassettenladeposition gehalten; die Plattenkassette kann jedoch nicht aus dein Mechanisinus herausgezogen werden, sondern nur bei einem regulären Auswurfbetrieb, nachdem der Motor zu drehen anfängt.
- Seit einiger Zeit besteht der Wunsch, eine eingeführte Plattenkassette zu wechseln, wenn die Plattenkassette sich im Mechanismus befindet, so daß der obige Plattenkassetten- Lademechanismus in der Handhabung unbequem ist.
- Die EP 0 156 569 A1 beschreibt einen Plattenkassetten-Lademechanismus, der eine Kassettenzurückzieheinrichtung aufweist. Bei diesem Mechanismus liegt die Kassette an einem von zwei Armen einer L-förmigen Zurückzieheinrichtung während des Einführens an, und die L-förniige Zurückzieheinrichtung wird dadurch gegen die Kraft einer Torsionsfeder gedreht. Am freien Ende des zweiten Arms der L-förmigen Zurückzieheinrichtung ist ein Ansatz vorgesehen. Durch die Drehung der Zurückzieheinrichtung greift der Ansatz in eine Ausnehmung ein, die in einer entsprechenden Position in der Kassette vorgesehen ist. Aufgrund des Eingriffs ist die Kassette nun durch Verschieben der Zurückzieheinrichtung zurückziehbar. Damit die L-förmige Zurückzieheinrichtung in der Ausnehmung der Kassette in Eingriff bleibt, ist ein verschiebbarer Bolzen vorgesehen, der nach oben von einer unteren Bolzenposition zu einer oberen Bolzenposition sich verschiebt, sobald die L- förmige Zurückzieheinrichtung damit begonnen hat, die Kassette in eine Endposition zurückzuziehen. Der Bolzen wird zusammen mit der Zurückzieheinrichtung verschoben, so daß diese mittels des Bolzens gegen die Kraft der Torsionsfeder gehalten wird. Zum Auswurf der Kassette wird diese zusammen mit der Zurückzieheinrichtung in eine Auswurfrichtung verschoben, wobei die Zurückzieheinrichtung noch immer durch den Bolzen gehalten wird, der ebenfalls gemeinsam mit der Zurückzieheinrichtung zurückgeschoben wird. Bei einer Auswurfposition wird der Bolzen zurück in die untere Bolzenposition verschoben, wobei die Zurückzieheinrichtung gelöst wird, um den Ansatz zu lösen. Gleichzeitig drückt der erste Arm der Zurückzieheinrichtung auf die Kassette nach außen, um den Auswurf zu beenden.
- Folglich ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Plattenkassetten-Lademechanismus bereitzustellen, bei dem ein Eingriffsbereich der Kassettenzurückzieheinrichtung, um automatisch eine eingeführte Plattenkassette in eine vorgegebene Position zurückzuziehen, zuverlässig von dem in Eingriff stehenden Bereich der Plattenkassette gelöst wird, sogar wenn die Plattenkassette manuell entgegengesetzt zu einer Richtung gezogen wird, um die Plattenkassette zurückzuziehen.
- Gemäß einem Gesichtspunkt dieser Erfindung ist ein Plattenkassette-Lademechanismus mit einer Zurückzieheinrichtung, die mit einer eingeführten Plattenkassette in Eingriff steht und diese automatisch in eine vorgegebene Position zurückzieht, vorgesehen, wobei die Kassettenzurückzieheinrichtung so ausgebildet ist, daß sie auf einem Zapfen drehbar ist, der in der Antriebseinrichtung vorgesehen ist,
- eine vorgespannte Antriebseinrichtung vorgesehen ist, um die Kassettenzurückzieheinrichtung drehend in einer Richtung anzutreiben, damit ein Eingriffsteil der Kassettenzurückzieheinrichtung in ein in Eingriff stehendes Teil der Plattenkassette eingreift,
- der Zapfen, der durch die Antriebseinrichtung angetrieben wird, in eine Richtung verschoben wird, damit die eingeführte Plattenkassette zurückgezogen wird, so daß die Plattenkassette in eine vorgegebene Position automatisch zurückgezogen wird, nachdem das Eingriffsteil der Kassettenzurückzieheinrichtung in das in Eingriff stehende Teil der Plattenkassette eingegriffen hat, und wobei
- eine Entriegelungseinrichtung zur Entriegelung des Eingriffsteils der Kassettenzurückzieheinrichtung des in Eingriff stehenden Teils der Plattenkassette vorgesehen ist, die einen stationären Anschlag aufweist, der an einen Teil der Kassettenzurückzieheinrichtung anstößt, so daß die Kassettenzurückzieheinrichtung drehend gegen die Vorspannkraft der Antriebseinrichtung mit einer Kraft verschoben wird, die auf die Kassettenzurückzieheinrichtung ausgeübt wird, wenn die Plattenkassette entgegengesetzt zur Richtung zum Zurückziehen der eingeführten Kassette gezogen wird.
- Aufgrund der Tatsache, daß während eines Auswurfs der Kassette die Zurückzieheinrichtung gegen den stationären Anschlag stößt, so daß die Kassettenzurückzieheinrichtung drehend gegen die Vorspannkraft der Antriebseinrichtung verschoben wird, wird das Eingriffsteil zu verlässig von einem in Eingriff stehenden Teil der Plattenkassette sogar dann gelöst, wenn die Plattenkassette manuell in einer Auswurfrichtung gezogen wird.
- Weiter ist bei einer bevorzugten Ausführungsform die Antriebseinrichtung so ausgebildet, daß sie auf einer Welle drehbar ist; die zweite Antriebseinrichtung ist so ausgebildet, daß sie drehend die Antriebseinrichtung antreibt, um den Zapfen in der Richtung zu verschieben, um die Plattenkassette zurückzuziehen; eine Verriegelungseinrichtung vorgesehen ist, um die Antriebseinrichtung in einer Position zu verriegeln, von der aus die Antriebseinrichtung damit beginnt, die Kassettenzurückzieheinrichtung zurückzuziehen; und wenn die Antriebseinrichtung entriegelt wird, wird der Zapfen, der einstückig mit Antriebseinrichtung ausgebildet ist, in die Richtung verschoben, um die Plattenkassette aufgrund der Kraft der zweiten Antriebseinrichtung zurückzuziehen. Die Antriebseinrichtung wird aufgrund einer Bewegung der Antriebseinrichtung entriegelt, die durch einen Stoß verursacht wird, der durch die eingefügte Plattenkassette abgegeben wird, und er ist im wesentlichen gleichzeitig mit dem Eingriff der Kassettenzurückzieheinrichtung mit Plattenkassette vorhanden. Weiter ist eine Blendenöffnungs- und Schließeinrichtung vorgesehen, um eine Blende zu öffnen, die an der Plattenkassette befestigt ist, wenn die Plattenkassette eingeführt wird, und um die Blende einerseits zu schließen und die Plattenkassette andererseits zurückzustoßen, wenn die Plattenkassette herausgeworfen wird; der in Eingriff stehende Teil der Plattenkassette steht in Eingriff mit dem Eingriffsteil der Kassettenzurückzieheinrichtung, und im wesentlichen zum gleichen Zeitpunkt wird die Verriegelungseinrichtung durch die Blendenöffnungs- und Schließeinrichtung in einer Richtung verschoben, um die Antriebseinrichtung zu entriegeln.
- Weiter ist im Plattenlademechanismus ein Schieber so vorgesehen, daß er durch die Antriebseinrichtung gleitend angetrieben werden kann, damit er von der oberen Position in seine untere Position abgesenkt werden kann, während die Antriebseinrichtung den Zapfen in der Richtung verschiebt, um die Plattenkassette zurückzuziehen, so daß in der unteren Position eine Aufzeichnungsplatte, die in der Plattenkassette untergebracht ist, auf einem Drehteller montiert wird und gleichzeitig einem Lesegerät gegenüberliegt.
- Die obigen und weiteren Aufgaben, Gesichtspunkte und Vorteile der Erfindung werden aus der folgenden ausführlichen Beschreibung von Ausführungsbeispielen deutlich, die in Verbindung mit den Zeichnungen zu lesen sind, wobei gleiche Bezugszeichen die gleichen oder ähnlichen Teile in mehreren Ansichten bezeichnen.
- Fig. 1 ist eine Draufsicht eines Plattenkassetten-Lademechanismus nach einer Ausführungsform der Erfindung;
- Fig. 2 ist eine Draufsicht, teilweise gebrochen, eines Plattenlademechanismus von Fig. 1;
- Fig. 3 ist eine Querschnittsansicht in einem vergrößerten Maßstab entlang der Linie III-III in Fig. 1;
- Fig. 4 ist eine Bodenansicht, teilweise abgebrochen, eines Plattenkassetten-Lademechanismus von Fig. 1;
- Fig. 5A bis 5F sind Draufsichten, um wiederum die Arbeitsweise des Kassetten-Lademechanismus von Fig. 1 aufzuzeigen;
- Fig. 6 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie VI-VI in Fig. 5F;
- Fig. 7 ist eine schematische Draufsicht, um die Positionen zwischen Hauptteilen des Plattenkassetten-Lademechanismus von Fig. 1 aufzuzeigen;
- Fig. 8 ist eine schematische Draufsicht, um einen Betrieb des Plattenkassetten-Lademechanismus von Fig. 1 in dem Zeitpunkt aufzuzeigen, wenn die Plattenkassette aus dem Mechanismus entgegengesetzt zu einer Richtung herausgezogen wird, wo die Plattenkassette zurückgezogen wird;
- Fig. 9 ist eine schematische Draufsicht, um einen Betrieb des Plattenkassetten-Lademechanismus von Fig. 1 in dem Zeitpunkt aufzuzeigen, wenn die Plattenkassette regulär entladen wird.
- In den Zeichnungen wird ausführlich ein Plattenkassetten-Lademechanismus nach der vorliegenden Erfindung beschrieben.
- Eine Plattenkassette 1, die zum Lademechanismus geliefert wird, weist eine flache Form auf und enthält eine Auf zeichnungsplatte 2, wie in Fig. 5F gezeigt ist. Eine Blende 3 ist gleitend an einem Ende der Plattenkassette 1 befestigt und in der geschlossenen Position durch eine Federeinrichtung (nicht gezeigt) gehalten, wie in Fig. 1 gezeigt ist. Wenn die Blende 3 in ihre offene Position verschoben wird, wird eine Öffnung 4, die im Boden der Plattenkassette 1 vorgesehen ist, geöffnet, und durch die Öffnung 4 ist die Aufzeichnungsplatte 2 offen.
- Die Bezugszeichen 5 und 6 in Fig. 1 bezeichnen eine Nut bzw. eine Ausnehmung. Auf eine weitere ausführliche Beschreibung der Plattenkassette wird verzichtet, da es kaum irgendeinen Punkt gibt, der im Zusammenhang mit Hauptsache der vorliegenden Erfindung steht (wenn nötig, siehe US-PS 4 746 013 z.B.).
- Wie in Fig. 1 gezeigt ist, sind auf einem Chassis 7 des Plattenkassetten-Lademechanismus ein Drehteller 8 befestigt, auf dem die Platte 2 befestigt wird, damit sie gedreht wird, eine optische Leseeinrichtung 9, um die Information aus der Platte 2 zu lesen, usw. Vier Führungstifte 10, die sich nach oben vom Chassis 7 aus erstrecken, sind in entsprechende Einfügungslöcher 14 eingepaßt, die in einem Kassettentisch 13 vorgesehen sind, so daß der Kassettentisch 13, der horizontal parallel zum Chassis 7 angeordnet ist, verschiebbar ist, damit er entlang der Führungsstifte 10 an das Chassis 7 herangeführt oder davon getrennt werden kann. Weiter sind vier Zugfedern 15 zwischen dem Chassis 7 und dem Kassettentisch 13 gespannt, so daß der Kassettentisch 13 in eine Richtung angetrieben werden kann, damit sich dieser dem Chassis 7 nähern kann. Es sei darauf hingewiesen, daß der Kassettentisch 13 im wesentlichen durch einen Kastenrahmen (Fig. 1) gebildet ist.
- Wie in Fig. 1 und 3 gezeigt ist, ist zwischen dem Chassis 7 und dem Kassettentisch 13 ein Schieber 45 angeordnet, der im wesentlichen durch einen Kastenrahmen gebildet ist, der aus zwei länglichen Schenkeln 47 und 48 und zwei Querschenkeln 46 und 49 besteht, und der durch eine Biegebearbeitung eines Blechs gebildet ist. Im Schieber 45 sind drei Langlöcher 50 angeordnet, die sich entlang der Längsschenkel 47 und 48 erstrecken, und in die Langlöcher 50 sind drei Führungsstifte 51, die sich nach unten vom Kassettentisch 13 aus erstrecken, jeweils lose eingepaßt, und die drei freien Enden der Führungsstifte 51 sind vergrößert ausgebildet, damit die Führungsstifte 51 nicht zurückkommen. Somit kann der Schieber 45 auf der oberen Fläche des Kassettentisches 13 innerhalb einer beweglichen Ausdehnung des Stiftes 51 im Langloch 50 gleiten.
- Wie in Fig. 1 und 3 gezeigt ist, weist der Schieber vier Winkelstücke 52 auf seiner unteren Oberfläche auf, an denen entsprechende Rollen 53 drehbar gelagert sind. Die Winkelstücke bestehen aus Kunststoff und die hinteren Flächen 52a der Winkelstücke 52 sind schräg ausgebildet.
- Die Rollen 53 rollen auf der oberen Fläche des Chassis 7, und, wie in Fig. 6 gezeigt ist, können sie auf den Schrägen 12 herunterrollen, die im Chassis 7 vorgesehen sind. Die Schrägen 12 sind so ausgebildet, daß sie nach unten in entsprechenden Langlöcher 11 geneigt sind, die im Chassis 7 (Fig. 1) vorgesehen sind. Wenn folglich die Rollen 53 sich nicht auf den Schrägen 12 (Fig. 3) befinden, wird der Kassettentisch 13, der auf dem Schieber 45 befestigt ist, in einer ersten Position angeordnet, die nach oben vom Chassis 7 aus beabstandet ist, und wenn die Rollen 53 sich auf den Schrägen befinden, wie in Fig. 6 gezeigt ist, befindet sich der Kassettentisch 13 in einer zweiten Position, die dem Chassis 7 benachbart ist.
- Ein in Fig. 1 gezeigtes Kassettenführungsteil 16 weist einen rechten und linken Führungsweg 17 auf, die miteinander über eine Verbindungsplatte 18 verbunden sind, und sie sind auf der oberen Fläche des Kassettentisches 13 angeordnet, um die Plattenkassette 1 zu führen, die zum Plattenkassetten-Lademechanismus geliefert wird. Ein Blendenöffnungshebel 19 ist drehbar an der oberen Fläche des Kassettentisches 13 an seinem unmittelbaren Ende befestigt, und er wird im Uhrzeigersinn in Fig. 1 aufgrund der Kraft einer Torsionsfeder 20 soweit angetrieben, daß der Hebel 19 gegen einen Anschlag 21 (Fig. 2) anstößt. In dieser Position ist der Hebel 19 nach innen wie in Fig. 1 gezeigt geneigt. Weiter ist eine Rolle 22 drehbar am abgewandten Ende des Hebels 19 befestigt.
- Eine Halteeinrichtung zum Halten der Kassette 1 weist einen Kassettenzurückzieharm 33 auf, der einen konvexen Ansatz 36 aufweist, der am freien Ende des Armteils 34 vorgesehen ist und in die Ausnehmung 6 der Kassette 1 eingreifen kann, einen Kassettenzurückziehhebel 24, der drehbar am Kassettentisch 13 befestigt ist und der einen Zapfen 32 aufweist, auf dem der Kassettenzurückzieharm 33 drehen kann, und einen Verriegelungshebel 40, um den Kassettenzurückziehhebel 24 zu verriegeln.
- Der Kassettenzurückziehhebel 24 besteht aus Blech, und hat im wesentlichen eine T-förmige Form, weiter einen zentralen Ansatz 25, einen rechten Ansatz 27 und einen linken Ansatz 26. Die Ansätze 26 und 27 sind in Richtung auf ihr inneres Ende allmählich breiter, so als wenn ein Eckblech zwischen dem zentralen Ansatz 25 und dem rechten und linken Ansatz 26 und 27 eingefügt wäre. Der Hebel 24 ist in der Zwischenposition des linken Ansatzes 26 durch eine Welle 28 drehbar gelagert, die sich von der oberen Fläche des Kassettentisches 13 aus erstreckt, und wird entgegen dem Uhrzeigersinn in Fig. 1 durch die Kraft einer Zugfeder 29 angetrieben, die zwischen dem freien Ende des zentralen Ansatzes 25 und dem hinteren Ende des Kassettentisches 13 gespannt ist. Das freie Ende des linken Ansatzes 26 des Kassettenzurückziehhebels 24 stößt an einen Stift 30, der sich nach oben vom Schieber 45 aus erstreckt, und es läuft durch einen Schlitz 31, der im Kassettentisch 13 vorgesehen ist.
- Der Kassettenzurückziehhebel 33 hat einen Ansatz 35 an seinem inneren Ende und wird im Uhrzeigersinn in Fig. 1 durch die Kraft einer Zugfeder 37 angetrieben, die zwischen dem freien Ende des Ansatzes 35 und einem Federanker 38 gespannt ist, der sich im wesentlichen von der Mitte des zentralen Ansatzes aus erstreckt, und zwar soweit, daß das freie Ende des Ansatzes 35 an einen Anschlag 39 anstößt. Die Federkonstante der Feder 39 ist wesentlich größer als die der Feder 37.
- Der Verriegelungshebel 40 ist drehbar durch eine Welle 41 in seiner Zwischenposition gelagert, und er wird im Uhrzeigersinn wie in Fig. 1 gezeigt durch die Kraft einer Torsionsfeder 42 angetrieben. Die Welle 41 ragt aus der oberen Fläche des Kassettentisches 13 heraus.
- Am hinteren Ende des Verriegelungshebels 40 befindet sich eine stufenförmige Ausnehmung 43, und am vorderen Ende des Verriegelungshebels 40 befindet sich ein Stift 44, der an den Blendenöffnungshebel 19 anstoßen kann. Wenn die Halteeinrichtung 23 sich in der in Fig. 1 gezeigten Ausgangsposition befindet, befindet sich der Stift 30 zwischen dem freien Ende des linken Ansatzes 26 des Kassettenzurückziehhebels 27 und der stufenförmigen Ausnehmung 43 des verriegelungshebels 40, und der Kassettentisch 13 befindet sich in seiner ersten Position, da die Rollen des Schieber 45 sich nicht auf den Schrägen 12 des Chassis 7 befindet.
- Wie in Fig. 1 und 4 gezeigt ist, ist am Kassettentisch 13 ein Dämpfer 57 befestigt, und an der Welle 57a ist ein Ritzel 58 befestigt, das sich vom Dämpfer 57 aus erstreckt. Das Ritzel 58 greift in eine Zahnstange 56 ein, die sich nach hinten vom hinteren Querschenkel 46 des Schiebers 45 aus erstreckt.
- Wie in Fig. 1 und 2 gezeigt ist, weist ein Entlademechanismus 59 ein Zahnrad 60 auf, das drehbar durch den Kassettentisch 13 gelagert ist, einen Motor 61, durch den das Zahnrad 60 angetrieben wird, und eine Umkehrnockeneinrichtung 54, die einen exzentrischen Stift 62 aufweist, der sich vom Zahnrad 60 aus erstreckt, und eine Nockenfläche 55, die im Schieber 45 vorgesehen ist. Die Nockenfläche 55 weist ein ersten geraden Bereich 55a auf, einen zweiten geraden Bereich 55b, und einen gekrümmten Zwischenbereich 55c.
- Es wird nun die Arbeitsweise des Plattenkassette- Lademechanismus beschrieben. Beim Laden wird die Plattenkassette 1 in den Kassettenführungsbereich 16 des Kassettentisches 13 eingeführt, wie in Fig. 5a gezeigt ist, und in diesem Zeitpunkt befindet sich der Kassettentisch 13 in seiner ersten Position. Wenn die Kassette 1 weiter bewegt wird, greift die Rolle 22 des Blendenöffnungshebels 19 in die Nut 5 der Kassette 1 (Fig. 5B) ein, um die Blende 3 in die Pfeilrichtung a zu verschieben. Gleich danach kommt der konvexe Teil 36 des Kassettenzurückzieharms 33 mit einer Ecke der Kassette 1 in Kontakt und wird durch die Kassette 1 gestoßen, so daß der Arm 33 ein wenig entgegen dem Uhrzeigersinn in Fig. 5C gegen die Kraft der Zugfeder 37 gedreht wird und an eine Seite der Kassette 1 anstößt, die parallel zur Vorwärtsrichtung der Kassette 1 sich befindet. Dann greift das konvexe Teil 36 des Kassettenzurückzieharins 33 in die Ausnehmung 6 der Kassette 1 (SD) ein und gleichzeitig stößt das freie Ende des Blendenöffnungshebels 19 an den Stift 44 des Verriegelungshebels 40 an.
- Wegen der danach folgenden Drehung des Blendenöffnungshebels 19 wird der Verriegeiungshebel 40 so gedreht, daß der die stufenförmige Ausnehmung 43 von dem Stift 30 löst, so daß der Schieber 45 und der Kassettenzurückziehhebel 24 der Halteeinrichtung 21 entriegelt werden (Fig. 5E). Damit wird der Kassettenzurückziehhebel 24 in die Pfeilrichtung c in Fig. 5E aufgrund der Kraft der Zugfeder 29 verdreht, und der Zapfen 32 wird um die Welle 28 gedreht, um die Kassette 1 in der Pfeilrichtung b durch den Kassettenzurückzieharm 33 (Fig. 5F) zurückzuziehen.
- Andererseits wird der Schieber 45 in die Pfeilrichtung b' gegenüber dem Kassettentisch 13 und dem Chassis 7 verschoben, da der Stift 30 des Schiebers 45 durch den Kassettenzurückziehhebel 24 gestoßen wird, so daß der Kassettentisch 13 in seine zweite Position abgesenkt wird, wie in Fig. 6 gezeigt ist. Wenn der Kassettentisch 13 seine zweite Position erreicht, ist die Blende 3 völlig durch den Blendenöffnungshebel 19 geöffnet. Als Folge davon ist die Platte 1 auf dem Drehteller 8 befestigt und die Leseeinrichtung 9 liegt der Platte 1 gegenüber, so daß der Kassettenladebetrieb abgeschlossen ist.
- Wenn die Kassette 1 entladen wird, wird das Zahnrad 16 in die Pfeilrichtung d in Fig. 2 in Abhangigkeit von einem Befehlssignal angetrieben, und der exzentrische Stift 62 kommt mit dem ersten geraden Bereich 55a der Nockenfläche 55 in Kontakt, wie durch die gestrichelten Linien in Fig. 9 angedeutet ist, und stößt den Schieber 45 in die Pfeilrichtung b durch die Umkehrnockeneinrichtung 54 des Schiebers 45. Somit verschiebt sich der Schieber 45 in Richtung auf die in Fig. 3 gezeigte Position, und der Kassettentisch 13 ist gegenüber dem Chassis 7 beabstandet.
- In diesem Zeitpunkt wird der linke Ansatz 26 des Kassettenzurückziehhebels 24 durch den Stift 30 des Schiebers 45 angestoßen, so daß der Kassettenzurückziehhebel 24 im Uhrzeigersinn in Fig. 9 angetrieben wird, um den Zapfen 32 um die Welle 28 zu drehen, und somit wird die Plattenkassette 1 in eine Pfeilrichtung b' durch den Kassettenzurückzieharm 33 verschoben, der durch den Zapfen 32 angetrieben wird.
- Wenn der Schieber 45 in die in Fig. 1 gezeigte Position zurückgekehrt ist, durchläuft der Schieber 45 die obige Position in einer kurzen Entfernung aufgrund des Kontaktes des Stiftes 60 mit dem ersten geraden Bereich 55a der Nockenfläche 55, und dadurch durchläuft der Kassettenzurückziehhebel 24, der durch den Stift 30 des Schiebers 45 angestoßen wird, die in Fig. 1 gezeigte Position in einem kurzen Abstand, so daß das freie Ende des Ansatzes 35 des Kassettenzurückzieharms 33 gegen den Anschlag 39 gestoßen wird und der Kassettenzurückzieharm 33 in die Pfeilrichtung e verdreht wird, wie durch die zweifach strichpunktierten Linien in Fig. 9 angedeutet ist. Somit wird der konvexe Teil 36 des Kassettenzurückzieharms 33 von der Ausnehmung 6 der Plattenkassette 1 gelöst.
- Danach wird die Plattenkassette 1 durch den Blendenöffnungshebel 19 herausgeworfen, der durch die Torsionsfeder 20 angetrieben wird. Der Stift 30 des Schiebers 45 greift in die stufenförmige Ausnehmung 43 des Verriegelungshebels 40 ein, da der exzentrische Stift 62 von der Nockenfläche 55 der Umkehrnockeneinrichtung 54 gelöst wird und kehrt zur in Fig. 1 gezeigten Position zurück.
- In der Zwischenzeit wird, wenn der konvexe Teil 36 des Kassettenzurückzieharms 33 in die Ausnehmung 6 der Plattenkassette 1 eingreift, wie in Fig. 7 gezeigt ist, und danach der Kassettenzurückzieharm 33 in der Pfeilrichtung b zurückgezogen wird, eine Kontaktkraft F an einem Kontaktpunkt der hinteren Seitenfläche 6a der Ausnehmung 6 mit dem konvexen Teil 36 erzeugt. Wenn man am Kontaktpunkt die Tangente 63 und die Normale 64 zeichnet, fällt die Normale 64 mit der Wirkungslinie der Kontaktkraft F zusammen, und wenn der Zapfen 32 des Kassettenzurückzieharms 33 nicht auf einer Seite ist in der Nähe zum Zentrum des Mechanismus der Normalen 64, wird der konvexe Teil 36 leicht von der Ausnehmung 6 gelöst, da ein Moment der Kontaktkraft F auf den Kassettenzurückzieharm 33 entgegen dem Uhrzeigersinn in Fig. 7 ausgeübt wird. Bei der vorliegenden Erfindung befindet sich jedoch der Zapfen 32 auf der einen Seite in der Nähe des Zentrums des Mechanismus der Normalen 64, so daß der konvexe Teil 36 nicht von der Ausnehmung 6 während des Zurückziehens durch den Kassettenzurückzieharm 33 gelöst wird.
- Bei dieser Erfindung sind der Anschlag 39 und der Ansatz 35 des Kassettenzurückzieharms 33 seitlich vorgesehen, so daß die Plattenkassette 1 aus dem Mechanismus sogar dann herausgezogen werden kann, nachdem der konvexe Teil 36 von der Ausnehmung 6 gelöst ist, da der Zapfen 32 in der Pfeilrichtung b' verschoben ist, wenn die Plattenkassette 1 manuell in der gleichen Richtung gezogen wird, so daß der Kassettenzurückziehhebel 24 in Fig. 7 gegen die Kraft der Zugfeder 29 verdreht wird, und wenn der Ansatz 35 des Kassettenzurückzieharms 33 gegen den Anschlag 39 anstößt, wird der Kassettenzurückzieharm 33 entgegen dem Uhrzeigersinn in Fig. 7 gegen die Kraft der Zugfeder 37 verdreht, so daß der konvexe Teil 36 des Kassettenzurückzieharms 33 von der Ausnehmung 6 der Plattenkassette 1 gelöst wird. Es sei angemerkt, daß die Ausnehmung 6 zwei Seitenflächen 6a und 6b aufweist, die einen Winkel von 15 zur Mittellinie bilden, wie in Fig. 2 gezeigt ist.
Claims (5)
1. Plattenkassette-Lademechanismus mit einer
Zurückzieheinrichtung (33), die mit einer eingeführten Plattenkassette (1)
in Eingriff steht und diese automatisch in eine vorgegebene
Position zurückzieht, wobei:
die Kassettenzurückzieheinrichtung (33) so
ausgebildet ist, daß sie auf einem Zapfen (32) drehbar ist, der in
der Antriebseinrichtung (24) vorgesehen ist,
eine vorgespannte Antriebseinrichtung (37) vorgesehen
ist, um die Kassettenzurückzieheinrichtung (33) drehend in
einer Richtung anzutreiben, damit ein Eingriffsteil (36) der
Kassettenzurückzieheinrichtung (33) in ein in Eingriff
stehendes Teil (6) der Plattenkassette (1) eingreift,
der Zapfen (32), der durch die Antriebseinrichtung
(24) angetrieben wird, in eine Richtung verschoben wird,
damit die eingeführte Plattenkassette (1) zurückgezogen wird,
so daß die Plattenkassette (1) in eine vorgegebene Position
automatisch zurückgezogen wird, nachdem das Eingriffsteil
(36) der Kassettenzurückzieheinrichtung (33) in das in
Eingriff stehende Teil (6) der Plattenkassette (1) eingegriffen
hat, und wobei
eine Entriegelungseinrichtung zur Entriegelung des
Eingriffsteils (36) der Kassettenzurückzieheinrichtung (33)
des in Eingriff stehenden Teils (6) der Plattenkassette (1)
vorgesehen ist, die einen stationären Anschlag (39) aufweist,
der an einen Teil der Kassettenzurückzieheinrichtung anstößt,
so daß die Kassettenzurückzieheinrichtung (33) drehend gegen
die Vorspannkraft der Antriebseinrichtung (37) mit einer
Kraft verschoben wird, die auf die
Kassettenzurückzieheinrichtung (33) ausgeübt wird, wenn die Plattenkassette (1)
entgegengesetzt zur Richtung zum Zurückziehen der
eingeführten Kassette (1) gezogen wird.
2. Plattenkassette-Lademechanismus nach Anspruch 1, wobei:
die Antriebseinrichtung (24) so vorgesehen ist, daß
sie auf einer Welle (28) drehbar ist;
eine zweite Antriebseinrichtung (29) vorgesehen ist,
um die Antriebseinrichtung (24) drehend anzutreiben, um den
Zapfen (32) in der Richtung zum Zurückziehen der
Plattenkassette (1) zu verschieben;
eine Verriegelungseinrichtung (40) vorgesehen ist, um
die Antriebseinrichtung (24) in einer Position zu verriegeln,
von der aus die Antriebseinrichtung (24) damit beginnt, die
Kassettenzurückzieheinrichtung (33) zurückzuziehen; und
wenn die Antriebseinrichtung (24) entriegelt ist, der
Zapfen (32), der einstückig mit der Antriebseinrichtung (24)
ausgebildet ist, in die Richtung verschoben wird, um die
Plattenkassette aufgrund der Kraft der zweiten
Antriebseinrichtung (29) zurückzuziehen.
3. Plattenkassette-Lademechanismus nach Anspruch 2, wobei die
Antriebseinrichtung (24) aufgrund einer Bewegung der
Verriegelungseinrichtung (40) entriegelt wird, die durch einen
Stoß verursacht wird, der durch die eingeführte
Plattenkassette (1) abgegeben wird.
4. Plattenkassette-Lademechanismus nach Anspruch 2 oder 3,
wobei eine Blendenöffnungs- und Schließeinrichtung (19)
vorgesehen ist, um eine Blende (3) zu öffnen, die an der
Plattenkassette (1) befestigt ist, wenn die Plattenkassette (1)
in den Mechanismus eingeführt wird, und wobei während eines
Auswurfs der Plattenkassette (1), um einerseits die Blende
(3) zu schließen und andererseits die Plattenkassette (1)
zurückzustoßen, im wesentlichen im gleichen Zeitpunkt, wenn das
in Eingriff stehende Teil (6) der Plattenkassette (1) in das
Eingriffsteil (36) der Kassettenzurückzieheinrichtung
(33)eingreift, die Verriegelungseinrichtung (40) durch die
Blendenöffnungs- und Schließeinrichtung (19) in einer
Richtung zur Entriegelung der Antriebseinrichtung (24) verschoben
wird.
5. Plattenkassetten-Lademechanismus nach einem der Ansprüche
1 bis 4, wobei:
ein Schieber (45) derart vorgesehen ist, daß er gleitend
durch die Antriebseinrichtung (24) angetrieben wird, damit
sie von der oberen Position zur unteren Position abgesenkt
wird, während die Antriebseinrichtung (24) den Zapfen (32) in
der Richtung zum Zurückziehen der Plattenkassette (1)
verschiebt, so daß in der unteren Position eine
Aufzeichnungsplatte (2), die in der Plattenkassette (1) untergebracht ist,
auf einem Drehteller (8) befestigt wird und gleichzeitig
einer Leseeinrichtung (9) gegenüberliegt.
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