DE690107C - Einstellvorrichtung an mechanischen und elektrischen Messinstrumenten - Google Patents

Einstellvorrichtung an mechanischen und elektrischen Messinstrumenten

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DE690107C
DE690107C DE1938H0155851 DEH0155851D DE690107C DE 690107 C DE690107 C DE 690107C DE 1938H0155851 DE1938H0155851 DE 1938H0155851 DE H0155851 D DEH0155851 D DE H0155851D DE 690107 C DE690107 C DE 690107C
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DE
Germany
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pointer
shaft
mercury
driver
mechanical
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Expired
Application number
DE1938H0155851
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Hildebrandt
Artur Metz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOHANNES HILDEBRANDT INH PAUL
Original Assignee
JOHANNES HILDEBRANDT INH PAUL
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H29/00Switches having at least one liquid contact
    • H01H29/20Switches having at least one liquid contact operated by tilting contact-liquid container

Landscapes

  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Description

  • Einstellvorrichtung an mechanischen und elektrischen fflinstrumenten Bei mechanischen und elektrischen Meßgeräten, bei denen mit Hilfe von mit dem Zeiger des Meßgerätes in Verbindung stehenden Quecksilberschaltröhren bei Erreichen eines bestimmten Höchst- oder Mindestwertes ein Schaltvorgang ausgelöst wird, ist es bereits bekannt, das Befestigen des Quecksilberringrohres auf .einer Zeigerwelle voTzunehmen, wobei sich das I'-.ingrohr entsprechend der Zeigerwelle dreht. Weiterhin sind auch Ausführungen bekanntgeworden, bei denen die Ringrohre gesondert vor dem Arbeitszeiger des Zeigerinstrumentes angeordnet ist, sie besitzen einen Anschlagstift und werden durch einen Mitnehmer am Arbeitszeiger fortbewegt. Zum Einstellen des Quecksilberringrohrkontaktes zur Kontaktgabe bei Erreichen eines gewissen Höchst- oder Mindestwertes des Instrumentes muß das Gehäuse desselben geöffnet werden. Dabei ist es entweder notwendig, -die verlängerte Zeigerwelle festzuhalten, um das Quecksilberrohr zu verstellen, oder es muß das Quecksilberringrohr selbst verlagert werden, um den Anschlagstift verstellen zu können. Das Hindernde und Unbequeme dabei ist der Umstand, daß zum Einstellen das Schutzgehäuse geöffnet werden muß. Dazu kommt nach, daß bei Anordnungen der erwähnten Art ein genaues Einstellen ,auf den gewünschten Skalenwert ,außerordentlich schwierig und zeitraubend ist und nicht von jedermann vorgenommen werden kann, weil ein öffnen des Instrumentes hierzu erforderlich ist. Durch die Erfindung soll das Einstellen von außen erfolgen und durch jedermann .ohne öffnen des Gehäuses geschehen.
  • Das wird dadurch erreicht, daß erfindungsgemäß drei koaxiale Wellen, von denen die äußere die Quecksilberkontaktröhre trägt, während an den beiden inneren je ein Mitnehmerzeiger befestigt ist, lösbar miteinander gekuppelt sind, und daß durch das .außerhalb des Meßgerätes ,erfolgende Entkuppeln der Wellen diese jeweils in ihrer Lage zueinander verstellt und damit die Mitnehmerzeiger unabhängig voneinander eingestellt werden können.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Auf einer Hohlwelle a sind .ein :oder mehrere Quecksilberringrohreoder Quecksilberschaltrohre in beliebiger Form fest angebracht. In dieser Welle a ist eine weitere Hohlwelle a1 geführt, die an ihrem einen Ende durch eine Art Kupplung b mit der Welle a verbunden ist. Durch eine an geeigneter Stelle angebrachte Rückzugfeder c erfolgt das Kuppeln zwischen a und a1. Am Kupplungsende trägt die Welle a, einen Mitnehm-erzeiger d. Ein weiterer Mitnehmerzeiger dl befindet sich an der Welle a2, die durch die Kupplung b, mit der Welle a, verbunden ist und deren Einkuppeln durch die Rückzugfeder cl erfolgt. In der Ruhelage sind danach die drei Wellenaa, a1 und a2 miteinander gekuppelt. Mit einer Handhabe e wird die Welle a2 in der Pfeilrichtung bewegt und damit die Kupplung b, mit der Hohlwella, gelöst. Durch weiteres Bewegen der Wellea2, wiederum in Pfeilrichtung, erfolgt eine neue Verbindung der Wellen a, und a2 durch die Kupplung b2 und hierauf ein Lösen der Kupplungb zwischen Wellea und a1. Während das auf der Welle a befestigte Ringrohr durch eine Federoder Gewichtsbelastung in seiner Lage verbleibt, wird durch Drehen der Handhabe e nach links oder rechts der auf der Welle a1 befestigte Zeigerd beliebig auf .einen bestimmten Punkt der Skala eingestellt. Durch Zurücklassen der Welle a2 wird dann die Kupplung b2 mit der Welle a1 wieder gelöst, und diese ist wieder mit der Welle u durch die Kupplung b verbunden. Frei ist nun noch die Welle a2, und es kann nun der ,an a2 befestigte Zeigerd, beliebig verstellt werden. Durch weiteres Zurücklassen der Haiidhabeme wird die Welle a2 nun ebenfalls wieder mit der Hohlwelle al über die Kupplung b1 verbunden. Das Betätigen der Quecksilberschaltrohre kann beispielsweise bei Zeigerinstrumenten durch einen Mitnehmerstift f erfolgen, der an dem Arbeitszeiger g angebracht ist, wobei sich einerseits des Mitnehmers der Mitnehmer-I zeiger -d und andererseits der Mitnehmerzeiger-'di befindet. Führt jetzt der Instrumentenzeiger g eine vor- oder rückläufige Bewegung aus, so legt sich der Mitnehmerstift f an einem der beiden Zeiger""l und @cll an und wird diesen fortbewegen. Da aber die Hohlwelle a, und die Welle a2, an denen die beiden Zeiger befestigt sind, mit der Welle a gekuppelt sind, auf der das Quecksilberschaltrohr fest angebracht ist, so wird auch dieses etwas gedreht und der an demselben eingeschmolzene Kontakt geschlossen oder geöffnet. Durch eine an dem Quecksilberschaltrohr befindliche Feder oder Gewichtsanordnung geht dasselbe, sobald der betreffende Zeiger von dem an dem Instrumentenzeiger angebrachten Mitnehmerstift freigegeben wird, in seine ursprüngliche Lage zurück.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einstellvorrichtung an mechanischen und elektrischen Meßgeräten, bei denen mit Hilfe von mit dem Zeiger des Meßgerätes in Verbindung stehenden Quecksilberschaltröhren bei Erreichen eines bestimmten Höchst- oder Mindestwertes der Meßgröße ein Schaltvorgang ausgelöst wird, dadurch gekennzeichnet, daß drei koaxiale Wellen (a, a1, 1(Z2), von denen die =äußere (a) eine oder mehrere Quecksilberschaltröhren (r) trägt, während an den beiden inneren (a1, a2) je ein Mitnehmerzeiger (1d, dl) befestigt ist, lösbar miteinander gekuppelt sind und daß durch das .außerhalb des Meßgerätes ,erfolgende Entkuppeln der Wellen (a, a1, a2) diese jeweils einzeln in ihrer Lage zueinander verstellt und damit die Mitnehmerzeiger unabhängig voneinander eingestellt werden können.
DE1938H0155851 1938-05-18 1938-05-18 Einstellvorrichtung an mechanischen und elektrischen Messinstrumenten Expired DE690107C (de)

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