DE487371C - Zeigerstellvorrichtung fuer elektrisch ferngesteuerte Uhrwerke - Google Patents

Zeigerstellvorrichtung fuer elektrisch ferngesteuerte Uhrwerke

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DE487371C
DE487371C DEJ32020D DEJ0032020D DE487371C DE 487371 C DE487371 C DE 487371C DE J32020 D DEJ32020 D DE J32020D DE J0032020 D DEJ0032020 D DE J0032020D DE 487371 C DE487371 C DE 487371C
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DEJ32020D
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C11/00Synchronisation of independently-driven clocks
    • G04C11/06Synchronisation of independently-driven clocks with direct mechanical action on the time-indicating means

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

  • Zeigerstellvorrichtung für elektrisch ferngesteuerte Uhrwerke Die Erfindung bezieht sich auf elektrisch ferngesteuerte Uhrwerke, bei denen das üb:ertragungsglied der Regelimpulse unter Vermittlung eines Gesperres normalerweise verriegelt ist. Solche Vorrichtungen haben -den Nachteil, daß die die Kraftimpulse erteilende und übertragende Vorrichtung auch durch Erschütterungen, Wanderströme oder sonstige Ursachen beeinflußt werden kann, so daß eine unbeabsichtigte falsche Einstellung des Zeigerwerkes die Folge ist.
  • Die Erfindung bezweckt die Beseitigung einer solchen Möglichkeit und betrifft im wesentlichen eine Vorrichtung, bei der die von der Hauptwelle des Uhrwerkes übertragene Kraft zur Betätigung des ZeigersteIlwerkes während einer längeren Zeitspanne einem Kraftspeicher (Spiralfeder i) zugeführt wird, der die Sperrung des übertragungsgliedes erst bei Erreichen der zur Einwirkung auf das Stellwerk erforderlichen Triebkraft des Kraftspeichers freigibt. Auf diese Weise kann die Stellvorrichtung auch nur zu bestimmten Zeiten auf das Zeigerwerk einwirken, während außerhalb dieser Zeiten eventuell auftretende Störungsströme wohl die Stellvorrichtung selbst zur Auslösung bringen, aber das Zeigerwerk selbst nicht beeinflussen können. -Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung und den Ansprüchen. Die Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführungsform eines mit der Vorrichtung nach der Erfindung versehenen Uhrwerkes.
  • Alb. i zeigt die Vorderplatine mit der Vorrichtung, bei der die an der Rückplatine sitzenden Teile punktiert angedeutet sind.
  • Abb. z zeigt das Werk in der Oberansicht. Ab:b.3 und q. veranschaulichen die Sperrhebel an der Rückplatine in zwei verschiedenen Stellungen.
  • Albb.5, 6 und 7 zeigen das Federwerk des Gesperres in zwei Ansichten und im Querschnitt.
  • Abb. 8 und 9 stellen dasselbe Federwerk in größerem Maßstabe in der Innenansicht und im Querschnitt dar: Der zur Übertragung der Kraftimpulse dienende schwingbare Winkelhebel b1 b2 hat an seinem nach unten gerichteten Arm b.. eine stiftförmige Rast b3 (Abb. q.), vor die normalerweise die Gegenrast c3 eines Sperrhebels cl c.> zu liegen kommt, wodurch der Hebel b1 b2 in der Sperrlage, gegen Schwingung gesichert, gehalten wird (Abb.3). In der Mitte des Sperrhebels cl c2 ist ein zweiter, mit seinem Vorderteil dl unter dem Druck der Feder v gabelartig mit dem Hebel cl c2 zusammenwirkender Hebel dl d2 angelenkt, der in -der Ruhelage mit seinem Arm dl gegen einen Anschlag r der Werkplatine zur Anlage kommt und in der Arbeitslage von unten gegen den Stift b3 gedrückt wird, während der andere Arm d2 sich gegen einen Stift cl des Hebels c1 c2 legen kann. Die Drehachse c des Hebels cl c2 geht durch die Platinen hindurch und trägt an ihrem äußeren Ende an der Vorderplatine eine Nockenscheibe 1, gegen deren Nocken der seitlich vorstehende Anschlag k1 am Deckel k eines Federhauses e zur Anlage kommt (Abb. i und 6). Dieses Federhaus e sitzt drehbar auf einer Büchse g, die auf der Hauptantriebswelle f befestigt und rriit einer innen im Federhaus. seitlich angebrachten Scheibegl mit Stift g2 fest verbunden ist (Abb.8 und 9). Das innere Ende der Feder i ist an der Büchse angehängt, während das äußere Ende an einem Wulst hl des mit Reibung im Innern des Federhauses drehbaren Spreizringes h befestigt ist. Das Federhaus e hat einerseits einen gegen Verdrehen gesicherten Deckel k, an dem der in den Bereich des Nockens 1 hineinragende Arm k1 sitzt, anderseits einen Stift n (Abb. i und 6), über den der die Zeigereinstellung bewirkende Einfall- oder Kulissenhebel o greift. Dieser Kulissenhebel wirkt wie üblich vermittels seines Einfallarmes p auf die mit dem Minutenzeiger w verbundene Stellgabel u ein.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist nun folgende Bei der Drehung der Welle f dreht sich die Büchse g mit der Scheibe g1 und dem Stift g2 mit, dabei wird die Feder i gespannt, da das Federhaus e mit dem Spreizring 12 infolge seiner Sperrung durch den Nocken 1 bzw. infolge Sperrung der 'Hebel cll c2 und di d2 durch die Stiftenrast b3 festgehalten wird. Hat aber die Welle/ mit der Büchse g eine Drehung von 36o° ausgeführt, was einer Zeit von 6 Stunden entspricht, so trifft der Stift g2 der Scheibe g1 auf die Wulst hl am Ende des Ringes h und nimmt dieselbe sowie durch Reibung das Federhaus e und den Arm k1 mit, welch letzterer den Nocken 1 dreht und damit den Hebel cl c2 nach oben schwingt, bis der Arm d2 des Hebels dl d2 am Stift c4 anschlägt und eine Weiterdrehung des Hebels cl c2, des Nockens 1 und damit des Federhauses e verhindert (Abb. q.), wogegen die Welle/ mit der Büchse g und der Scheibegl einfach unter überwindung der Reibung des Spreizringes h ungehindert weiterdrehen kann. In dieser Lage des Hebels cl c2 ist dessen Raste c3 von dem Stift b3 des Hebels b1 b2 abgehoben, so daß derselbe unter dem Einfluß des in Richtung des Pfeiles d kommenden Impulses nach der Seite ausschwingen kann, wobei der bisher durch das Federwerk e gegen den Stift b3 gedrückte Hebel dl 42 seine Stütze infolge Abziehens des Stiftes verliert. Das Federhaus schnellt nunmehr unter der Wirkung der gespannten Feder wieder um 36o° zurück, wobei durch Vermittlung des' Stiftes n außen am Federhaus der Kulissenhebel o einmal hin und her geschwungen wird und der Minutenzeiger u, durch Einwirkung des Einfallarmes p auf die mit ihm verbundene Stellgabel u riehtiggestellt wird. Während dieser Drehung des Federhauses fällt dann die Hebelvorrichtung cl c2, dl d2 mit dem Hebelarm dl auf den Anschlag Y zurück, wonach der Hebel bi b2 in seine Normallage zurückschwingt und der ganze Vorgang sich wiederholt.
  • Erreicht wird durch die vorstehende Anordnung einerseits, daß, alle, also auch etwaige unbeabsichtigt auf den übertragungshebel abgegebenen Impulse nur in den bestimmten Zeitpunkten wirksam werden können, in denen die Zeigereinstellung beabsichtigt ist, während anderseits die Zeiger -ohne die Vorrichtung irgendwie zu beeinflussen - selbst beliebig verstellt werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜci3E: r. Zeigerstellvorrichtung für elektrisch ferngesteuerte Uhren, bei denen das Übertragungsglied der Regelimpulse unter Vermittlung eines Gesperres normalerweise verriegelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die von. der Hauptwelle des Uhrwerkes übertragene Kraft zur Betätigung des Zeigerstellwerkes während einer längeren Zeitspanne einem. Kraftspeicher (Spiralfeder i) zugeführt wird, der die Sperrung des Übertragungsgliedes erst bei Erreichen der zur Einwirkung auf das Stellwerk erforderlichen Triebkraft des Kraftspeichers freigibt. z. Zeigerstellvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Gesperre aus einem Sperrhebel (cl c2) und einem an diesem angelenkten Gegenhebel (dl d2) besteht, der mit dem ersteren zusammen eine Art Gabel bildet, deren Schenkel (cl dl) mit einer Gegenrast (Stift bs) des die Impulse übertragenden Hebels (b1 b2) dadurch abwechselnd zusammenwirken, daß der Sperrhebel (cl c2) von einem unter der Wirkung eines Federwerkes (e) stehenden Nocken (1) betätigt wird. 3. Zeigerstellvorrichtung nach den Ansprüchen i und z, dadurch gekennzeichnet, daß. die mit der Hauptwelle (f) fest verbundene und das eine Ende der Feder (i) aufnehmende Büchse (g) eine Scheibe (g1) trägt, deren Stift (g2) nach einer gewissen Drehung der Scheibe (g1) gegen die Wulst (hl) eines die Verbindung zwischen dem Federgehäuse (e) und der Feder _(i) herstellenden Spreizringes (h) drückt und damit das Federgehäuse (e) und einen am Deckel (k) des Gehäuses (e) befestigten, mit dem Nocken (L) zusammenwirkenden Anschlag (k1) bewegt. q.. Zeigerstellvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Federgehäuse (e) beim Entspannen der Feder (i) auf den Einfall-oder Kulissenhebel (o) einwirkt, der in bekannter Weise durch Einfallen seines Armes (p) in die mit dem 'Minutenzeiger (w) fest verbundene Stellgabel (u) die Zeigerstellung herbeiführt.
DEJ32020D 1927-08-26 1927-08-26 Zeigerstellvorrichtung fuer elektrisch ferngesteuerte Uhrwerke Expired DE487371C (de)

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