DE68909367T2 - Vorrichtung zum Anbringen von Verschlüssen auf Behältern. - Google Patents

Vorrichtung zum Anbringen von Verschlüssen auf Behältern.

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DE68909367T2 DE89119159T DE68909367T DE68909367T2 DE 68909367 T2 DE68909367 T2 DE 68909367T2 DE 89119159 T DE89119159 T DE 89119159T DE 68909367 T DE68909367 T DE 68909367T DE 68909367 T2 DE68909367 T2 DE 68909367T2
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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Anbringen von Verschlüssen auf Behältern.
  • Insbesondere bezieht sich die vorliegende Erfindung auf Verschlüsse, welche eine Abgabevorrichtung aufweisen und nach unten hin mit einer Röhre zum Herausziehen der in den Behältern enthaltenen Flüssigkeit versehen sind.
  • In der nachfolgenden Beschreibung werden die in Rede stehenden Behälter als Flaschen bezeichnet, ohne daß jedoch hierdurch bewirkt wird, daß die Erfindung ihre Allgemeingültigkeit verliert.
  • Gemäß dem Stand der Technik ist es erforderlich, daß der tatsächliche Arbeitsvorgang des Aufbringens eines Verschlusses der wie oben erläuterten Art auf eine Flasche, was oftmals mittels Schrauben ausgeführt wird, dadurch erfolgt, daß die genannte Röhre durch den Hals der Flasche eingesetzt wird. Dieses Einsetzen ist schwierig, weil die an den Verschlüssen angebrachten Röhren üblicherweise aus einem dünnen, flexiblen Kunststoffmaterial hergestellt und oftmals nicht geradlinig sind, sondern bis zu einem größeren oder geringen Ausmaß gekrümmt sind. Diese Tatsache erlaubt es nicht, die genannten Röhren in die Flaschen dadurch einzusetzen, daß die Röhren in einfacher Weise oberhalb der genannten Flaschen angeordnet und dann in Axialrichtung nach abwärts bewegt werden, sondern erfordert besondere Maßnahmen.
  • Um das Einsetzen der Röhren innerhalb der Hälse der Flaschen zu erlauben, ist vorgeschlagen worden, ein geradliniges Führungselement transversal nahe an die genannten Röhren zu bringen, bevor die Einsetzung durchgeführt wird, wobei dieses geradlinige Element im wesentlichen durch ein röhrenförmiges Element gebildet wird, welches seitlich mit einem Schlitz für den Durchgang einer Röhre versehen ist. Dieses Führungselement wird angrenzend an eine jede Röhre gebracht, während diese Röhre oberhalb der Flasche angeordnet wird, in welche die Röhre eingesetzt werden muß, so daß eine Anpassung der genannten Röhre innerhalb des genannten Führungselementes durch den genannten Schlitz erfolgt und so daß diese Röhre verformt wird, bis sie im wesentlichen geradlinig wird. Das Führungselement und die darin enthaltene Röhre werden sodann um einen geringen Betrag abgesenkt und sobald als das freie Ende der Röhre in den Hals der Flasche eindringt, bewegt sich das Führungselement weg und das Einsetzen der Röhre in die Flasche kann in einfacher Weise dadurch vervollständigt werden, daß die Röhre abgesenkt wird.
  • Eine solche Lösung ist jedoch nicht immer dazu ausreichend, um zum Anfang ihres Einsetzens in eine Flasche eine jede Röhre im wesentlichen geradlinig zu machen, weil, wenn die genannte Röhre entlang einer Richtung gekrümmt ist, welche zu der Richtung des Eintritts in den genannten Schlitz entgegengesetzt ist, das Einsetzen in das genannte Führungselement nicht auf jede Weise die Krümmung der Röhre beeinflußt, welche somit nicht dazu befähigt ist, in richtiger Weise in den Hals der entsprechenden Flasche einzutreten.
  • Ein dreh- oder schwenkbares Eintauch-Röhren-Führungselement, welches entlang der Röhrenlänge von einer oberen Position bis zu einer unteren verschiebbar ist und welches mit einem gleichfalls dreh- oder schwenkbaren Verschluß-Aufbringungselement zusammenarbeitet, ist in dem Dokument US-A-3212175 gezeigt. Ein solches Führungselement ist jedoch entlang eines gekrümmten Weges gleit- oder verschiebbar, wobei die Wirksamkeit der Führung durch das Vorhandensein der Krümmung und durch die Elastizität der Röhre negativ beeinflußt wird.
  • Das Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung zum Anbringen von Verschlüssen auf Behältern, beispielsweise Flaschen, vorzusehen, wobei diese Verschlüsse von der Art sind, welche in Abwärtsrichtung mit einer Röhre zum Herausziehen der in den genannten Behältern vorhandenen Flüssigkeit versehen ist, wobei diese Vorrichtung die im Hinblick auf den Stand der Technik erläuterten Nachteile überwindet und, mit anderen Worten, es den genannten Röhren ermöglicht, in die genannten Behälter dadurch eingesetzt zu werden, daß sie einfach in Axialrichtung bewegt werden.
  • Dieses Ziel wird gemäß der vorliegenden Erfindung durch eine Vorrichtung zum Anbringen von Verschlüssen auf Behältern erreicht, wie diese in Anspruch 1 definiert ist.
  • Die vorliegende Erfindung wird nunmehr lediglich im Rahmen eines nicht einschränkenden Beispieles unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert, wobei zeigen:
  • Fig. 1: eine schematische Draufsicht auf einen Teil einer Flaschenfüllmaschine, wobei aus Gründen einer größeren Klarheit manche Teile weggelassen worden sind und wobei diese Maschine eine Vorrichtung mit einschließt, welche in Übereinstimmung mit den Lehren der vorliegenden Erfindung vorgesehen ist;
  • Fig. 2: eine Ansicht der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung im Längsschnitt;
  • Fig. 3: eine Seitenansicht einer Einzelheit der Vorrichtung gemäß Fig. 2 in einem ersten Betriebszustand;
  • Fig. 4: eine Draufsicht auf die Einzelheit gemäß Fig. 3.
  • Fig. 5: eine Seitenansicht der Einzelheit gemäß Fig. 3 in einem zweiten Betriebszustand; und
  • Fig. 6: eine Draufsicht auf die Einzelheit gemäß Fig. 5.
  • Unter Bezugnahme auf Fig. 1 wird erläutert, daß die Bezugsziffer 1 allgemein eine Vorrichtung zum Überführen von Produkten 2 bezeichnet, welche beispielsweise durch Flaschen gebildet sind, wobei diese Vorrichtung zu einer Füllmaschine gehört, welche lediglich teilweise veranschaulicht ist und allgemein durch die Bezugsziffer 3 bezeichnet ist.
  • Die Überführungsvorrichtung 1 umfaßt einen rotierenden Förderer 4 mit einer vertikalen Achse, wobei dieser Förderer über seinen Umfang mit gegenseitig gleichmäßig beabstandeten Festhalte-Ausnehmungen 5 versehen ist und dazu befähigt ist, Flaschen 2 in Aufeinanderfolge zu einem rotierenden Förderer 6 zu transportieren, der im nachfolgenden ebenfalls als eine Verschließeinheit bezeichnet und um eine vertikale Achse rotierbar ist; diese Verschließeinheit ist mit einer Vielzahl von kreisförmigen, am Umfang befindlichen Trägerplatten 7 versehen, welche in Bezug aufeinander einen gleichmäßigen gegenseitigen Winkelabstand aufweisen; der Förderer 6 ist andererseits dazu befähigt, die Flaschen 2 in Richtung zu am Umfang befindlichen Aufnahmen 8 eines weiteren rotierenden Förderers 9 zu transportieren, der um eine vertikale Achse rotierbar und dazu befähigt ist, die genannten Flaschen 2 zu einer Transfer-Strecke zu befördern, welche durch einen horizontalen Kettenförderer 10 definiert ist. Eine Vorrichtung 11 zum Überführen von Verschlüssen 12, welche zum Verschließen der Flaschen 2 geeignet sind, ist durch einen bekannten, nicht weiter beschriebenen, rotierenden Förderer 13 gebildet, der nahe an dem rotierenden Förderer 6 angeordnet ist, um die jeweiligen Verschlüsse 12 in Aufeinanderfolge zu Verschluß-Greifelementen 14 des genannten Förderers 6 zu transportieren. Diese Verschluß-Greifelemente werden nachfolgend beschrieben. Die Verschlüsse 12, wie sie in den Figuren 2 bis 6 gezeigt sind, sind in Abwärtsrichtung mit jeweiligen Röhren 15 versehen, welche dazu befähigt sind, die in den Flaschen 2 enthaltene Flüssigkeit in Richtung zu einer (nicht gezeigten) Abgabevorrichtung zu befördern, die an dem oberen Teil eines jeden Verschlusses 12 vorgesehen ist.
  • Wie aus Fig. 2 ersichtlich, weist der rotierende Förderer 6 im wesentlichen eine Trommel 16 mit einer vertikalen Achse auf, welche durch eine horizontale Wand 17 getragen wird, die ein Teil der Basis der Maschine 3 ist.
  • Die genannte Trommel 16 weist eine vertikale Welle 18 auf, die mit der genannten Wand 17 starr befestigt ist und eine mit ihr koaxiale Hülse 19 in rotierbarer Weise trägt, welche sich oberhalb der Wand 17 befindet. Die genannte Hülse 19 enthält eine Hülse 20, welche mit ihr an ihrem unteren Abschnitt starr verbunden ist und ebenfalls in Bezug auf die Welle 18 rotierbar ist; die genannte Hülse 20 springt von dem oberen Ende der Hülse 19 aus vor und erstreckt sich in Richtung zu dem oberen Ende der genannten Welle 18. Ein Zahnrad 21 ist auf dem unteren Ende der Hülse 19 befestigt und gelangt mit einem Zahnrad 22 in Eingriff, welches auf dem oberen Ende einer Welle 23 befestigt ist, die durch die Wand 17 hindurchgeht und in einer nicht dargestellten Art und Weise mit einer Quelle zur Erzeugung einer Rotationsbewegung verbunden ist, die ebenfalls nicht dargestellt ist.
  • Ein horizontales Trägerelement oder eine Scheibe 24 ist mit einem mittleren Abschnitt der Hülse 19 verbunden und seine oder ihre obere Oberfläche trägt die kreisförmigen Platten 7, von denen gemäß Fig. 1, sieben vorhanden sind, die einen gleichmäßigen Winkelabstand voneinander aufweisen und die dazu befähigt sind, die jeweiligen Flaschen 2 aufzunehmen und zu tragen, die aufeinanderfolgend von dem rotierenden Förderer 4 her ankommen.
  • Unmittelbar oberhalb der Hülse 19 trägt die Hülse 20 in rotierbarer Weise eine Kurventrommel 25, die in einer nicht dargestellten Art und Weise mit der Basis der Maschine 3 mit Hilfe eines Tragarmes 26 verbunden und somit stationär angeordnet ist.
  • Das obere Ende der Hülse 20 erstreckt sich in eine Scheibe 27 hinein, welche die untere Seite 27 eines im wesentlichen zylindrischen, kastenartigen Körpers 28 definiert, wobei diese Scheibe mit einer Vielzahl von kreisförmigen Löchern 29 versehen ist, die mit den genannten Platten 7 koaxial sind. Vertikale, in Axialrichtung verschiebbare Wellen 32 erstrecken sich durch die genannten Löcher 29 und durch eine gleiche Anzahl von Löchern 30 hindurch, die in der Oberseite 31 des kastenartigen Körpers 28 ausgebildet sind, und tragen an ihrem jeweiligen, innerhalb des genannten kastenartigen Körpers 28 angeordneten Abschnitt zwei Rollen 33 und 34, die in Bezug auf die jeweilige Welle 32 einander diametral entgegengesetzt angeordnet sind. Die Rolle 33 einer jeden Welle 32 gelangt mit einem jeweiligen, vertikalen Schlitz 35 in Eingriff, der in der zylindrischen Wandung des genannten kastenartigen Körpers 28 vorgesehen ist, und die Rolle 34 einer jeden Welle 32 gelangt mit Betätigungsmitteln in Eingriff, welche eine nockenförmige Nut 36 aufweisen, die an dem Umfang eines topf- oder napfartigen Körpers 37 vorgesehen ist, der eine nach abwärts gerichtete Rundhöhlung aufweist und innerhalb des kastenartigen Körpers 28 enthalten ist; der genannte napf- oder topfartige Körper 37 ist mit einem napf- oder topfartigen Körper 38 starr verbunden, der eine nach aufwärts gerichtete Rundhöhlung aufweist und dessen oberer Abschnitt starr mit dem oberen Abschnitt der Welle 18 verbunden ist.
  • Das untere Ende eines hohlzylindrischen Körpers 39 ist mit der oberen Oberfläche der Scheibe 27 starr verbunden, und zwar in einem Bereich der genannten Scheibe 27, der zwischen dem napf- oder topfartigen Körper 38 und der zylindrischen Wandung des kastenartigen Körpers 28 vorhanden ist, wobei sich der genannte Körper 39 in Vertikalrichtung nahe zu der Basis des topf- oder napfartigen Körpers 37 hin erstreckt.
  • Die Scheibe 27 ist in ihrem Bereich, der zwischen dem topf- oder napfartigen Körper 38 und der zylindrischen Wand des topf- oder napfartigen Körpers 37 vorhanden ist, mit einer Mehrzahl von Bohrungen 40 versehen, die in der Anzahl den Wellen 32 gleich und radial mit diesen ausgerichtet sind. Eine jede der genannten Bohrungen 40 ist in gleitbarer Weise durch eine jeweilige Welle 41 durchsetzt, die an ihrem oberen, innerhalb des hohlzylindrischen Körpers 28 enthaltenen Ende zwei Rollen 42 und 43 trägt, die in Bezug auf die genannte Welle 41 einander diametral entgegengesetzt sind. Die Rolle 42 einer jeden Welle 41 gelangt mit einem jeweiligen vertikalen Schlitz 44 in Eingriff, der in dem hohlzylindrischen Körper 39 vorgesehen ist, während die Rolle 43 einer jeden Welle 41 mit Betätigungsmitteln in Eingriff gelangt, die eine nockenförmige Nut 45 aufweisen, welche an dem Umfang des topf- oder napfartigen Körpers 38 vorgesehen ist.
  • Außerhalb des kastenartigen Körpers 28 trägt das untere freie Ende einer jeden Welle 32 eines der genannten Verschluß-Greifelemente 14, welche von einer bekannten Art sind und daher nicht im einzelnen beschrieben werden; die genannten Verschluß-Greifelemente sind dazu befähigt, einen Verschluß 12 von dem rotierenden Förderer 13 aufzunehmen und diesen Verschluß auf eine jeweilige Flasche 2 aufzuschrauben, wie weiter unten beschrieben wird.
  • Außerhalb des kastenartigen Körpers 28 trägt das untere freie Ende einer jeden Welle 41 Röhren-Greifmittel 46 für die Röhren 15, welche mit den Verschlüssen 12 starr verbunden sind; die genannten Röhren-Greifmittel sind im einzelnen in verschiedenen Arbeits-Zuständen in den Figuren 3 bis 6 veranschaulicht.
  • Wie sich aus diesen Figuren ersehen läßt, weist ein jedes der Röhren-Greifmittel 46 ein zylindrisches Element 47 mit einer vertikalen Achse auf, welches koaxial mit der jeweiligen Welle 41 und mit deren unterem Ende starr befestigt ist. Das zylindrische Element 47 ist durch eine Bohrung 48 durchsetzt, die horizontal und in Bezug auf die Welle 41 radial ist und die eine Welle 49 in verschiebbarer Weise aufnimmt; die genannte Welle 49 besitzt ein Ende, welches durch eine Schraubenfeder 52 einer Drehkupplung in Berührung mit der genannten Kurventrommel 25 gehalten ist, wobei die Drehkupplung eine Kugel 50 umfaßt, die innerhalb einer angepaßten Aufnahme, die an dem genannten Ende definiert ist, aufgenommen ist. Nahe an diesem Ende weist die Welle 49 einen Anschlag- oder Widerlager-Ring 51 für das eine Ende der Schraubenfeder 52 auf, die um die Welle 49 herumgewunden ist und sich mit ihrem anderen Ende gegen die Oberfläche des zylindrischen Elementes 47 abstützt.
  • Das andere Ende der Welle 49 trägt in drehbarer Weise mit Hilfe von zwei Drehzapfen 53 ein Paar von Röhren-Greifelementen 54 eines Klammerelementes 55. Ein jedes Röhren-Greifelement 54 umfaßt eine langgestreckte, horizontale Platte, die mit dem einen ihrer Enden an dem entsprechenden Drehzapfen 53 drehbar angelenkt ist und die jeweils in ihren Abschnitten, welche sich nahe an dem Drehzapfen 53 und nahe an ihrem freien Ende befinden, mit zwei im wesentlichen halbkreisförmigen Ausnehmungen 56 und 57 versehen ist, welche in Richtung zu der Achse der jeweiligen Welle 49 hin gerichtet sind. Die mittleren Bereiche der zwei Platten 54 stehen durch eine Schraubenfeder 58 in gegenseitiger Verbindung, die durch Zug wirkt und die genannten Platten 54 normalerweise aneinander angrenzend hält.
  • Ein Ende einer horizontalen Platte 59 ist mit der unteren Basis des zylindrischen Elementes 47 befestigt; die genannte Platte ist mit ihrem freien Ende unterhalb des Klammer-Elementes 55 angeordnet. Das genannte freie Ende ist mit dem unteren Ende eines Auseinanderspreiz-Elementes verbunden, welches einen vertikalen Stift 60 aufweist, der dazu befähigt ist, im Anschluß an die axialen Bewegungen der Welle 49 durch die Bohrung 48 in die eine oder die andere der im wesentlichen kreisförmigen Öffnungen 61 und 62 einzudringen, welche jeweils durch die zwei aufeinander zuweisenden Ausnehmungen 56 und durch die zwei aufeinander zuweisenden Ausnehmungen 57 des Paares der Platten 54 des Klammer-Elementes 55 definiert sind.
  • Bei Gebrauch führt der rotierende Förderer 4 die Flaschen 2 in Aufeinanderfolge oberhalb der Platten 7 des Förderers 6 zu, während die Vorrichtung 11 Verschlüsse 12, die in Abwärtsrichtung mit jeweiligen Röhren 15 versehen sind, zu den Verschluß-Greifelementen 14 in einer bekannten Art und Weise transportiert; während sie die Verschlüsse 12 aufnehmen, werden die genannten Verschluß-Greifelemente in ihrem maximal angehobenen Zustand durch die Wellen 32 aufgrund der Wirkung der Nocken-Nut 36 an den Rollen 34 gehalten. Wenn ein Verschluß 12 bei einem Verschluß-Greifelement 14 ankommt, nimmt das jeweilige Klammer-Element 55 seine angehobene Stellung aufgrund der Wirkung der Nocken-Nut 45 an den Rollen 43 ein und verbleibt bei dem maximal möglichen Abstand von der Röhre 15 des genannten Verschlusses 12 unter der Wirkung der Kurventrommel 25. In diesem Zustand des Klammer-Elementes 55 hält die Stange 59 den Stift 60 innerhalb der Öffnung 62 (siehe Fig. 3 und 4).
  • Wenn die Drehung des Förderers 6 fortgesetzt wird, wird das genannte Klammer-Element 55 durch die Kurventrommel 25 zu der in dem rechten Teil von Fig. 2 gezeigten Position bewegt. Während dieser Bewegung des Klammer-Elementes 55 springt der Stift 60 durch die Öffnung 62 hindurch vor und bringt die freien Enden der Röhren-Greifelemente 54 gegenseitig auseinander. An dem Ende des Hubes des Klammer-Elementes 55 gegen die Röhre 15 hin, welcher es gegenüber liegt, bewegen sich die Röhren-Greifelemente 54 in die in den Figuren 5 und 6 veranschaulichte Position und nehmen den oberen Abschnitt der genannten Röhre 15 innerhalb der Öffnungen 62 auf, während sich der Stift 60 in die Öffnung 61 hinein bewegt, um erneut die gegenseitige Annäherung der freien Enden der Röhren-Greifelemente 54 zu erlauben.
  • Die Nut 45 veranlaßt sodann die Welle 41 und dann das Klammer-Element 55 sich mit einer vertikalen geradlinigen Bewegung nach abwärts zu bewegen und eine Stellung zu erreichen (in Fig. 2 in gestrichelten Linien dargestellt), in welcher die Öffnung 62 einen unteren Abschnitt der genannten Röhre 15 umgreift. Die Welle 32, welche den Verschluß 12 mit Hilfe des Verschluß-Greifelementes 14 trägt, wird sodann aufgrund der Wirkung der Nut 36 in der jeweiligen Rolle 34 abgesenkt, und das Klammer-Element 55, nachdem es sich weiterhin nach abwärts bewegt hat, so daß ein teilweises Einsetzen der Röhre 15 innerhalb des Halses der Flasche 2 verursacht wird, öffnet sich erneut, wird von der genannten Röhre 15 durch die Kurventrommel 25 weg bewegt, und wird sodann durch die Nut 45 zu seinem maximal angehobenen Zustand zurückgebracht. Die Welle 32 wird sodann durch die Nut 36 weiterhin abgesenkt, bis die Röhre 15 vollständig innerhalb der Flasche 2 eingesetzt ist. Der Verschluß 12 wird sodann mit Hilfe des Verschluß-Greifelementes 14 in einer Art und Weise auf die Flasche 2 aufgeschraubt, welche nicht dargestellt ist, da sie bekannt ist. In einer abgewandelten Art und Weise kann dieses Schrauben in einer bekannten Weise mit Hilfe von rotierenden Elementen (nicht gezeigt) ausgeführt werden, welche dazu befähigt sind, auf die seitliche Oberfläche der Verschlüsse 12 einzuwirken und diese um ihre jeweiligen Achsen zu drehen.
  • Die Welle 32 wird sodann wieder unter der Einwirkung der Nut 36 angehoben und die verschlossene Flasche 2 wird zu dem Förderer 9 geschickt und sodann zu dem Kettenförderer 10 überführt.
  • Aus der vorangehenden Beschreibung wird augenscheinlich, daß die Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung dazu befähigt ist, die Nachteile zu überwinden, die unter Bezugnahme auf den Stand der Technik beschrieben sind. Die Klammer-Elemente 55 erlauben in der Tat in zuverlässiger Weise ein Geraderichten sämtlicher Röhren 15, bevor sie in die Flaschen 2 einsetzt werden.
  • Es können selbstverständlich zahlreiche Abänderungen an der beschriebenen Vorrichtung 1 ausgeführt werden, ohne hierdurch den Rahmen der vorliegenden Erfindung, wie diese beansprucht ist, zu verlassen.
  • Insbesondere kann der rotierende Förderer 6 und seine Betätigungs-Kinematik in irgendeiner äquivalenten Art und Weise ausgebildet sein und die Klammer-Elemente 55 können sich von denjenigen unterscheiden, welche beschrieben worden sind, so lange als sie dazu befähigt sind, die oberen Abschnitte der Röhren 15 zu ergreifen und entlang diesen nach unten zu gleiten, wie dies beschrieben worden ist, um diese gerade zu richten, bevor sie in die Flaschen 2 eingesetzt werden.
  • Wenn den in irgendeinem Anspruch erwähnten technischen Merkmalen Bezugszeichen nachgesetzt sind, so sind solche Bezugsziffern lediglich zum Zwecke der Erhöhung der Verständlichkeit der Ansprüche eingefügt worden und dementsprechend besitzen solche Bezugsziffern keinerlei einschränkende Wirkung in Bezug auf die Bedeutung eines jeden Elementes, welches durch solche Bezugsziffern beispielsweise gekennzeichnet ist.

Claims (7)

1. Vorrichtung zum Anbringen von Verschlüssen (12) auf Behältern (2), wobei jeder Verschluß mit einer nach unten vorspringenden, in einen entsprechenden Behälter (2) einsetzbaren Röhre (15) versehen ist und wobei die genannte Vorrichtung aufweist: Trägerstruktur-Mittel (17), welche eine Rotationsachse definieren, Förder-Mittel (6), welche durch die genannten Trägerstruktur-Mittel (17) getragen und um die genannte Rotationsachse drehbar sind, um in Aufeinanderfolge die genannten, zu verschließenden Behälter (2) und Verschluß-Greifelemente (14) zum aufeinanderfolgenden Aufnehmen der genannten Verschlüsse (12) aufzunehmen, Röhren-Greifmittel (46) zum verschiebbaren Ergreifen der genannten Röhren (15), erste Mittel (41 bis 45) zum gleitenden Bewegen der genannten Röhren-Greifmittel (46) in Bezug auf die genannten Röhren von einem oberen Abschnitt zu einem unteren Abschnitt der genannten Röhren hin, zweite Mittel (32 bis 36, 41 bis 45) zum Annähern der genannten Verschluß-Greifelemente (14) und der Röhren-Greifmittel (46) an die genannten Behälter, dritte Mittel (32 bis 36) zum weiterem Annähern der genannten Verschluß-Greifelemente (14) and die genannten Behälter und zum gleichzeitigen Einsetzen der Röhren (15) in dei Behälter (2), sowie vierte Mittel (16) zum Verursachen, daß die genannten Röhren-Greifmittel (46) die Röhren, nach Einsetzen des unteren Abschnittes der Röhren in die Behälter freigeben, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Mittel (41 bis 45) erste verschiebbare Wellen-Mittel (41) sowie erste Rollen-Mittel (43) aufweisen, die mit ersten Betätigungsnocken-Mitteln (45) in Eingriff gelangen, um hierdurch die genannten ersten verschiebbaren Wellen-Mittel (41) in einer Richtung, die im wesentlichen parallel zu der Rotationsachse verläuft, linear zu verschieben, und daß die genannten zweiten Mittel (32 bis 36, 41 bis 45) und die dritten Mittel (32 bis 36) ferner zweite verschiebbare Wellen-Mittel (32) und zweite Rollen-Mittel (34) aufweisen, welche mit zweiten Betätigungsnocken-Mitteln (36) in Eingriff gelangen, um hierdurch die genannten zweiten verschiebbaren Wellen-Mittel (32) in einer Richtung, die im wesentlichen parallel zu der genannten Rotationsachse verläuft, linear zu verschieben, wobei die genannten ersten (41) und zweiten (32) Wellen-Mittel mittels der genannten ersten (43) und zweiten (34) Rollen-Mittel jeweils durch kastenartige Haupt-Trägermittel (28) der genannten Vorrichtung in verschiebbarer Weise getragen werden, wobei die genannten Verschluß-Greifelemente (14) mit einem freien Ende der genannten zweiten Wellen-Mittel (32) fest verbunden sind und die genannten Röhren-Greifmittel (46) mit einem freien Ende der genannten ersten Wellen-Mittel (41) fest verbunden sind, wobei außerdem dritte Betätigungsnocken-Mittel (25) vorgesehen und seitlich in Bezug auf die genannten Röhren-Greifmittel (46) angeordnet sind, welche mit den genannten ersten Wellen-Mitteln (41) verbunden sind, um die genannten Röhren-Greifmittel (46) zu betätigen, um in einer aktiven verschiebbaren Weise die genannten vorspringenden Röhren (15) der Verschlüsse zu ergreifen und geradezurichten, und wobei die genannten ersten Betätigungsnocken-Mittel (45), die genannten zweiten Betätigungsnocken-Mittel (36) und die genannten dritten Betätigungsnocken-Mittel (25) zum wechselseitigen Funktionieren angeordnet sind, derart, daß ein genaues aufeinanderfolgendes Einsetzen von vorspringenden Röhren (15) der Verschlüsse in Behälter (2) verursacht wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Förder-Mittel (6) eine Vielzahl zon Trägerelementen (7) aufweisen, von denen ein jedes dazu befähigt ist, einen der genannten Behälter (2) aufzunehmen, wobei die Verschluß-Greifelemente (14) in Vertikalrichtung mit den genannten Trägerelementen (7) ausgerichtet sind, und wobei ferner ein jedes der genannten Verschluß- Greifelemente (14) mit jeweils einem der genannten Röhren-Greifmittel (46) verbunden ist.
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Röhren-Greifmittel (46) ein Paar von Röhren-Greifelementen (54) aufweisen, welche gemeinsam eine erste Öffnung (62) begrenzen, um hierin jeweils eine der genannten Röhren (15) in gleitender oder verschiebbarer Weise aufzunehmen, sowie Auseinanderspreiz-Mittel (60) zum selektiven Auseinanderspreizen und Schließen der genannten Röhren- Greifelemente.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Röhren-Greifelemente (54) an einem Ende von ihnen die genannte erste Öffnung (62) begrenzen, an dem gegenüberliegenden Ende von ihnen in einer drehbaren oder verschwenkbaren Weise (53) angelenkt sind und eine zweite Öffnung (61) begrenzen, welche zwischen der genannten ersten Öffnung und dem genannten gegenüberliegenden Ende von ihnen angeordnet ist, wobei ein federndes oder elastisches Element (58) vorgesehen ist, um die genannten Röhren-Greifelemente (54) nahe beieinander zu halten, wobei ferner die Auseinanderspreiz-Mittel einen Stift (60) umfassen, welcher zwischen den genannten Röhren- Greifelementen bewegbar ist und in selektiver Weise in Eingriff mit und außer Eingriff von den genannten Öffnungen (62, 61) gelangt, um jeweils die genannten Röhren- Greifelemente (54) nahe zueinander hin oder voneinander weg zu bewegen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Trägerstruktur-Mittel (17) eine vertikale Welle (18) umfassen, welche sich entlang der genannten Rotationsachse erstreckt, wobei die genannte Vorrichtung ferner eine vertikale Hülse (20) aufweist, welche in drehbarer Weise um die genannte vertikale Welle (18) herum angeordnet ist, wobei die genannten dritten Betätigungsnocken-Mittel (25) eine Kurventrommel (25) aufweisen, welche in drehbarer Weise um die genannte vertikale Hülse (20) herum angeordnet ist und welche mit Trägerbasis-Mitteln mit Hilfe von Tragarm-Mitteln (26) fest verbunden ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten dritten Betätigungsnocken-Mittel (25) mit den genannten Röhren-Greifelementen (54) zusammenarbeiten, um die genannten Röhren- Greifelemente abwechselnd in Richtung zu den genannten Verschluß-Greifelementen (14) hin und von diesen weg zu bewegen und um gleichzeitig zu verursachen, daß der genannte Stift (60) abwechselnd mit den genannten ersten und zweiten Öffnungen (62, 61) in Eingriff gelangt.
7. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei oder an den genannten Verschluß-Greifelementen (14) Mittel vorgesehen sind, um die genannten Verschlüsse (12) auf die genannten Behälter (2) aufzuschrauben.
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