DE688982C - Pendeluhr mit Schlagwerk - Google Patents

Pendeluhr mit Schlagwerk

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DE688982C
DE688982C DE1937J0057984 DEJ0057984D DE688982C DE 688982 C DE688982 C DE 688982C DE 1937J0057984 DE1937J0057984 DE 1937J0057984 DE J0057984 D DEJ0057984 D DE J0057984D DE 688982 C DE688982 C DE 688982C
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DE
Germany
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pendulum
lever
gong
hammers
safety
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Expired
Application number
DE1937J0057984
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English (en)
Inventor
Helmut Junghans
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Gebr Junghans AG
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Gebr Junghans AG
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B41/00Locking or holding devices for pendulums, chimes, or the like, for use during transport

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

  • Pendeluhr mit Schlagwerk Die Erfindung betrifft eine Pendeluhr mit Schlagwerk, die mit Transportsicherungen für das Pendel, die Schlaghämmer und die Klangkörper, - z. B. Gongstäbe, ausgestattet sind. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde; die Bedienung der Sicherungen zu vereinfachen. Eine Lösung dieser Aufgabe besteht gemäß, der- Erfindung darin, einen gemeinsamen Sicherungshebel für Pendel, Schlaghämmer und Klangkörper vorzusehen, eine andere Lösung darin, ein gemeinsames Einstellglied für die Einzelsicherungen anzuordnen. Beispielsweise kann man zur Verwirklichung der ersten Lösung einen Hebel anwenden, der außer einer Greiferklaue zum Erfassen der Pendellinse starre seitliche Arme trägt, deren einer in der Sicherstellung die Schlaghämmer gegen ihre Abfallbegrenzung drückt, während der andere die- Gongstäbe bis zur Anlage an ein Widerlager durchbiegt. Die praktische Durchführung der zweiten Lösung kann in der Weise erfolgen, daß nur eine der Einzelsicherungen, und zwar diejenige; die bei der Einstellung den längsten Weg zurückzulegen hat (z. B. die Pendelsicherung); zwangsläufig mitdem Einstellglied gekuppelt wird, die anderen Sicherungen (für die Hämmer und die Klangkörper) dagegen nach Maßgabe der Abweichung ihrer Einstellwege vom längsten Weg im Leergang zwischen Mitnehmeranschlägen gegenüber der ständig gekuppelten Sicherung beweglich angeordnet werden.
  • Die Erfindung befaßt sich weiterhin mit Einrichtungen zur Festlegung der Transportsicherungen in der Sicherstellung. Die Erfindung ist auf der Zeichnung in drei Ausführungsbeispielen veranschaulicht. Es zeigt Fig. i als erstes Ausführungsbeispiel ein Pendeluhrwerk mit Schlagwerk in Rückansicht mit einem einzigen Hebel zur Sicherung von Pendel, Hämmern und Gongstäben. Die Sicherung steht in der geschlossenen Stellung: Fig: a zeigt eine Einzelheit der Sicherung nach Fig.i von oben gesehen.
  • Fig.3 stellt ein zweites Ausführungsbeispiel dar, bei dem zwei verschiedene Wege zurücklegende Sicherungen vorgesehen sind. Die Sicherung- steht in der geschlossenen Stellung.
  • Fig. 4 ist die zu Fig. 3 gehörende Ansicht der Vorrichtung in der Entsicherungsstellung. Fig.5 ist das dritte Ausführungsbeispiel und stellt eine Transportsicherung mit zwei verschiedene Winkelwege zurücklegenden Sicherungshebeln in Sicherstellung dar.
  • An der nur schematisch angedeuteten Hinterplatine r (Fig. i und 2) ist am oberen Rand ein Plättchen 2 befestigt. Es dient der Welle 3 des Sicherungshebels 4. als Lager. Der Hebel ist an seinem freien Ende bei 421 gegabelt, damit er die Pendellinse 5 am Rande fassen kann. Der Gegenhalter 6, der eine Durchbrechung 6a besitzt, in die sich die Pendellinse einlegen kann, ist so angeordnet, daß sich der Schwerpunkt der Pendellinse in der Sicherungsstellung jenseits des einen Umkehrpunktes befindet. Infolgedessen kann beim Öffnen der Sicherung das Pendel genügend Schwung fassen; daß der Anker am Steigrad abfällt, und die Uhr geht: Am Sicherungshebel q. sind zwei starre Stifte 7 und 8 senkrecht zu seiner Schwingebene befestigt. Der Stift 7 dient zur Festlegung eines oder mehrerer Schlaghämmer g. Bekanntlich ist für den Abfall der Schlaghämmer eine Begrenzung vorgesehen; so daß sie nur unter Durchfederung die Gongstäbe berühren, sonst aber von diesen frei stehen. Der Stift 7 kann die Hämmer zwecks Festlegung gegen diese Abfallbegrenzung drücken, oder er kann die Hammerstiele ga so weit durchbiegen, daß die Hämmer selbst auf den Gongstäben ro zur Auflage kommen. Auf die Gongstäbe drückt der Stift 8, und zwar biegt er die Stäbe so weit durch, bis sie auf dem Widerlager i1, das mit einer elastischen Hülle 12 umkleidet ist, zur Auflage kommen.
  • Zur Festlegung des Sicherungshebels 4. in der Sicherungsstellung ist eine besondere Einrichtung getroffen: Die Welle 3 steht unter dem Einfluß der Wickelfeder 13, deren eines Ende am Stift 14 an der Welle 3 und deren anderes Ende bei 15 am Plättchen 2 eingehängt ist. Die Feder 13 ist mit Vorspannung eingebaut; derart; daß sie die Welle und damit den Hebel q. in die Hinterplatine i hineinzieht und gleichzeitig ein Drehmoment auf die Welle ausübt im Sinne ,einer Öffnung der Sicherung. Außerdem ist auf dem Plättchen 2 der Stift 16 und am Hebel 4 ein Loch 17 vorgesehen, in welches der Stift unter dem Druck der Feder 13 bei Sicherstellung des Hebels einspringt.
  • Die Zusammenwirkung.der Teile ist folgende: Angenommen die Uhr sei im Gang und soll stillgesetzt und transportiert werden. Zu diesem Zweck wird mittels eines Steckschlüssels der Vierkant 3a; der am Rande des Uhrzifferblattes vorstehen möge, erfaßt und die Welle entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht. Der Hebel q. erfaßt bei der Schwenkung mit seinem Gabelende 4a die Pendellinse und drückt sie in den Gegenhalter 6. Der Stift 7 drückt die Hämmer 9 gegen. ihre Abfallbegrenzung, gegebenenfalls auch bis zur Auflage auf den Gongstäben io nach abwärts. Der Stift 8 biegt die Göngstäbe soweit durch, bis sie auf dem Widerlager i1/12 zur Auflage kommen. Wenn der Hebel 4 in der Sicherungsstellung steht, drückt ihn die Feder 13 nach hinten, so daß selbsttätig der Stift 16 in das Loch 17 einspringen kann. Jetzt sind Pendel, Schlaghämmer und Gongstäbe unverrückbar festgelegt. Um die Sicherüngsvörrichtung zu öffnen, hat man nur nötig, einen axialen Druck auf die Welle 3 auszuüben, damit der Stift 16 aus dem Loch 17 austreten kann. Die Feder 13 bewirkt dann völlig selbsttätig die Verschwenkung des Sicherungshebels in die gestrichelt angedeutete Entsicherungsstellung.
  • Beim zweiten Ausführungsbeispiel (Fig.3 und 4) dient als gemeinsames Betätigungsorgan für die beweglichen Sicherungsteile ,eine Welle 50. Sie wird von einer Büchse 51 aus angetrieben, die auf einer Aufzugswelle 52 des Uhrwerks gelagert und bei 51" geschlitzt ist, damit sie mit der am üblichen Aufzugsschlüssel 53 zusätzlich angebrachten Schlüsselklaue 54. erfaßt werden kann. Über Zahnräder 55 und 56 wird die Welle 5o angetrieben. Sie trägt eine Scheibe 57, an die ein Lenker 58 artgelenkt ist. Der Lenker 58 steht seinerseits mit dem Sicherungsschieber 59 in Verbindung, der mittels Stift- und Schlitzführung 6o/6i waagerecht verschieblich ist.
  • Der untere Fortsatz 59a des Schiebers 59 ist mit einer Durchbrechung 59v und seitlichen Wangen 59c versehen, damit er die Pendellinse 5 fangen und festhalten kann. Als Gegenhalter für die Pendellinse ist eine Blende 62 vorgesehen. Sie ist gleichfalls mit einer Ausnehmung und Wangen 6211 versehen. Der Gegenhalter 62 stellt einen doppelarmigen, bei 63 drehbar gelagerten Hebel dar. Sein oberer Arm 62b steht im Bereich des Fortsatzes 59d des Sicherungsschiebers. Die Gewichtsverteilung am Gegenhalter und seine Anordnung in bezug auf das Schwingbereich des Pendels ist so getroffen, daß in der Entsicherungsstellung unter dem Gegengewicht der untere Arm des Gegenhalters aus dem Schwingbereich des Pendels ausschwenkt, in der Sicherungsstellung er dagegen an die Pendellinse herangeschwenkt wird, indem der Schieberfortsatz 5911 den oberen Arm 62b zu- rückdrängt.
  • Der Schieber 59 besitzt noch einen Fortsatz 59e mit einem senkrecht zur Hinterplatine i abstehenden Arm 59f, der in der Sicherungsstellung die Hämmer 9 nach unten, gegen ihre Abfallbegrenzung und gegen die Gongstäbe io drückt und sie dadurch festlegt.
  • Zur Festlegung der Gongstäbe dient folgende Einrichtung. Auf die Welle 5o ist eine der Länge nach aufgeschnittene Büchse 65 aufgesteckt und mit Reibung drehbar. An ihrem einen Ende ist eine Kurbel 66 befestigt. Mit einem Stift 67 greift diese in den Randausschnitt 68 der Scheibe 57 ein. Das andere Ende der Büchse ist mit der Greifergabel 68 vernietet. Deren Arme 6811 sind an entgegengesetzten Seiten rechenartig verzahnt, derart, daß die Gongstäbe in die Zahnlücken hineinpassen. In der Entsicherungslage liegt je ein Gabelarm 68 über und unter den Gongstäben (vgl. Fig. q.). Zur Sicherung der Gongstäbe wird die Greifergabel um ihre Achse gedreht. Die Arme 6811 legen sich dann gleichzeitig von oben und unten auf die Gongstäbe. Im Verein mit dem die Gongstäbe io tragenden Gongklotz ioa legt die Greifergabel die Stäbe im Raum unverschiebbar fest.
  • Die Greifergabel68 hat einen kleineren Winkelweg von der En:tsicherstellung in die Sicherstellung zurückzulegen als der Anlenkpunkt 5811 des Lenkers 58. Da beide Teile verschiedene Wege zurücklegen, ihre Bewegung aber von der gemeinsamen Welle 50 abgeleitet ist, rnuß eine Vorkehrung getroffen werden, welche der Kurbel 66 der Greifergabel einen dem Unterschied ihrer Bewegung von der des Sicherungsschiebers entsprechenden Leergang ermöglicht. Zu diesem. Zweck ist an der Scheibe 57 ein Ausschnitt 69 vorgesehen. Wird z. B. die Transportsicherung geöffnet, so bleibt die Kurbel66 zunächst stehen und wird erst von der Scheibe mitgenommen, wenn diese sich um einen dem Randausschnitt 69 entsprechenden Winkel gedreht hat, oder wenn die Reibung zwischen der Büchse 65 und der Welle groß genug ist, wird die Greifergabel zunächst mitgenommen, bis sie in der Entsicherstellung angelangt ist und ihre Weiterbewegung durch einen (nicht gezeichneten)i Anschlag begrenzt wird. Dann dreht sich Scheibe 57 und Welle 5o allein weiter, bis der Sicherungsschieber 59 in der Entsicherungsstellung steht.
  • Um die Vorrichtung in der Sicherstellung festlegen zu können, ist folgende Einrichtung getroffen: Der Lenker 58 ist so an die Scheibe 57 (die als Kurbel wirkt) 'angelenkt, daß die Verbindungslinie der beiden Anlenkpunkte 58u und 58b des Lenkers einerseits und die Verbindungslinie des Anlenkpunktes 58b mit dem Scheibenmittelpunkt kurz vor Eintritt in die Strecklage stehen, wenn der Sicherungsschieber 59 bereits in seiner Sicherunbsstellung angelangt ist. Die Eigenfederung des Systems ermöglicht, daß man, obgleich der Sicherungsschieber 59 in seiner Endlage steht, die Welle 5o hoch weiter durchdrehen kann, bis die Strecklage der genannten Verbindungslinien erreicht ist. Unter der Eigenfederung versucht nun der Anlenkpunkt 58b im Sinne einer Lbckerung der Klemmung nach unten aus der Strecklage auszuweichen. Diese Bewegung wird durch den Anschlag der Scheibe am Kurbelstift 67 der in Sicherstellung stehenden Greifergabel 68 begrenzt.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Angenommen" die Sicherungsvorrichtung befinde sich in geöffneter Stellung und soll geschlossen werden. In das Aufzugsloch der Uhr wird der Schlüssel 53 mit dem Teil 54 eingeführt bis zum Eingriff in die Schlitze 5ia der Büchse 5i und entgegen dem Uhrzeiger gedreht. Dabei bewegt sich (vgl. Fig. q.) der Sicherungsschieber 59 nach links, erfaßt mit seinem Fortsatz 59a die Pendellinse 5 und drückt sie in den Gegenhalter 62, der seinerseits durch den Druck des Schieberfortsatzes 5911 der Pendellinse genähert wird. Der seitliche Arm 59f des Sicherungsschiebers 59 kommt an den Hämmerdrähten 9a zur Anlage und sichert diese.
  • Die Kurbel 66/67 der Greifergabe168 befindet sich während der Anfangsbewegung des Sicherungsschiebers 59 noch in Ruhe oder wird allenfalls durch Reibung so weit mitgenommen, bis die Greiferarme68a an den Gongstäben zur Anlage kommen und die sich einstellende Gegenkraft die Reibungskraft aufhebt. Beim weiteren Durchdrehen der Welle 5o bleibt nun die Kurbel 66 stehen, bis der Randausschnitt 69 zu Ende ist und sie i zwangsläufig von der Scheibe mitgenommen wird und in ihre Sicherungsendlage kommt. Am Schlüssel 53 ist gegen das Ende ddr Bewegung ein gewisser steigender Widerstand fühlbar, der zu überwinden ist, bis der Len- i ker 58 in der oben beschriebenen Weise über den Totpunkt seiner Bewegung hinüberschnappt und dann die gesamte Vorrichtung verriegelt ist.
  • Beim dritten Ausführungsbeispiel (vgl. Fig. 5) sind zur Sicherung zwei doppelarmige Hebel ioo und ioi vorgesehen: Beide liegen zwischen der Schwungebene des Pendels 5 und der Hinterplatine i und sind auf gemeinsamer Achse io2 gelagert: An dem nach links ragenden Arm des Hebels ioo sind drei Zungen iooa, ioob, zooc vorgesehen, die die Pendellinse 5 umgreifen. Der- nach rechts stehende Arm des Hebels ioo besitzt einen senkrecht zur Ainterplatine verlaufenden Seitenarm iood, der sich von unten her an die Gongstäbe legt. Der zweite Hebel, mit ioz bezeichnet, besitzt Seitenarme ioia und ioib zur Sicherung der Gongstäbe io von oben bzw. zur Sicherung der Schlaghämmer g.
  • Der Hebel ioo hat einen größeren Winkelweg zurückzulegen als der Hebel ioi. Folglich muß sich der Hebel ioi um den Unterschied der Winkelwege gegenüber dem Hebel ioo im Leergang bewegen können. Zu diesem Zweck sind die beiden Hebel durch einen Stift io¢ am Hebel ioo gekuppelt, der in eine Öse io5 größeren Durchmessers am Hebel ioi eingreift. Die Anordnung von Stift und Öse ist-so getroffen, daß der 'Stift am Rand der Öse anliegt und also den Hebel iöi in der Sicherstellung hält, wenn der Hebel ioo selbst das Pendel sichert.
  • Hervorzuheben ist, daß der eine Arm des Hebels ioo so lang ist, daß er den Schwerpunkt der Pendellinse 5 in der Sicherungslage jenseits des linken Umkehrpunktes der Pendelschwingung hält, so daß bei der Entsiche= rung das Pendelgenügend Schwung faßt, damit der Anker am Steigrad abfallen kann.
  • Die Bedienung der Transportsicherung erfolgt nicht wie bei den vorhergehenden Ausführungsbeispielen unmittelbar mit der Hand, sondern mittelbar. An den Hebel iöo ist die Stoßstange io3 bei io3a angelenkt. Sie wird bei io6 am Gehäuseboden 107 geführt und ist am Unterende mit einem Fuß iö3b versehen. Beim Aufstellen der Uhr auf ihren Untersatz io8 wird die Stange 103 nach oben gestoßen. Entgegen der Wirkung der am Hebel ioo angreifenden Feder log bewegt zunächst der Sicherungshebel ioo in die Entsicherungsstellüng. Der Hebel ioi ist an dieser Bewegung zunächst unbeteiligt. Erst wenn der Stift 104 den unteren Rand der Öse 105 erreicht hat, wird er auch mitgenommen, und beide Hebel bewegen sich t gemeinsam in die in unterbrochenen Linien eingezeichnete Entsicherutigsstellung. Umgekehrt bewegt sich beim Abheben der Uhr von ihrem Untersatz zunächst der Sicherungshebel ioo mit seinem linken Arm nach unten, erfaßt die Pendellinse und bewegt sie nach links. Dann wird auch der Hebel ioi vom Stift 104 mitgenommen, und unter dem Druck der Feder log nehmen beide Hebel ihre Sicherungslage ein.
  • Bei den beschriebenen Ausführungsbeispielen sind stets nur zwei bewegliche Sicherungshebel, -schieber öder -zungen vorgesehen. Bei ungünstiger gegenseitiger Lage von Pendel; Schlaghämmern und Gongstäben könnte der Fall eintreten, däß man für jedes einzelne dieser Organe eine Sicherung vorsieht, also drei Sicherungen, wovon dann erfindungsgemäß für zwei die Bewegung vom Bedienungsglied der dritten Sicherung abgeleitet würde.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Pendeluhr mit Schlagwerk, die mit Transportsicherungen für das Pendel, die Schlaghämmer und die Klangkörper, z. B. Gongstäbe; ausgestattet ist, gekennzeichnet durch einen gemeinsamen Sicherungshebel für Pendel, Schlaghämmer und Klangkörper oder ein gemeinsames Einstellglied für die Einzelsicherungen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Sicherung ein Hebel (4) dient, der außer einer Greiferklaue (4a) zum Erfassen der Pendellinse starre seitliche Arme (7 und 8) trägt, deren einer (7) in der Sicherstellung die Schlaghämmer gegen ihre Abfallbegrenzung drückt, während der andere (8) die Gongstäbe bis zur Anlage an einem Widerlager (i2) durchbiegt (Fig. i und 2).
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungswelle (3) des Sicherungshebels unter der Einwirkung einer gleichzeitig einen axialen Druck und ein Drehmoment im Sinn einer Öffnung der Sicherungsvorrichtung ausübenden Feder (i3) steht und zur Festlegung des Sicherungshebels in der Sicherstellung ein ortsfester Fangstift (i6) vorgesehen ist, vor den er sich unter axialer Verschiebung seiner Welle legt _(Fig. i und 2).
  4. Pendeluhr mit Einzelsicherungen für das Pendel, die Schlaghämmer und die Klangkörper, z. B. die Gongstäbe, nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß nur eine der Sicherungen, und zwar diejenige, die bei der Einstellung den längsten Weg zurückzulegen hat (z. B. die Pendelsicherung), ständig zwangsläufig mit dem Einstellglied gekuppelt ist, die anderen Sicherungen (für die Hämmer und die Klangkörper) dagegen nach Maßgabe der Abweichung ihrer Einstellwege vom- längsten Weg im Leergang zwischen Mitnehmeranschlägen (69 bzw. 105) gegenüber der ständig gekuppelten Sicherung beweglich sind (Fig.3 bis 5).
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und q., dadurch gekennzeichnet, daß mit der gemeinsamen Einstellwelle (50) über Kurbel (57) und Lenker (58) ein parallel verschieblicher Hebel (59) gekuppelt ist, der die Einrichtungen (59d) zum Erfassen und Andrücken der Pendellinse an einen Gegengreifer.(62)1 und den Arm (59f) zum Festlegen der Schlaghämmer (9, 9a) besitzt, während zur Festlegung der Gongstäbe (io) eine Greifergabel (68) dient, die bei Drehung um ihre Achse die Gongstäbe an der Ober- und an der Unterseite erfaßt und vermittels einer Büchse (65) mit Reibung auf der Welle (50) gelagert ist, mit der sie durch eine Kurbel (66) und eine zur Erzielung des .begrenzten Leerganges am Rand ausgeschnittene Mitnehmerscheibe (57) gekuppelt ist (Fig.3 und 4).
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5" dadurch gekennzeichnet, daß zur Festlegung derSicherungseinrichtungen in der Sicherstellung die Kurbel (57) und der Lenker (58) unter Ausnutzung der Eigenfederung der Anordnung um ein kurzes Stück über ihre Strecklage hinüber bewegbar sind (Fig. 3 und q.).
  7. 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und q., gekennzeichnet durch einen doppelarmigen Greiferhebel (ioo), der sich mit seinem einen Arm von oben her über die Pendellinse legt, diese dabei über einen der Umkehrpunkte des Pendels hinüber in die Sicherungslage führend, während sein anderer Arm von der einen Seite auf die Gongstäbe drückt, und ferner gekennzeichnet durch einen zweiten, auf der gleichen Drehachse (io2) gelagerten, von der anderen Seite auf die Gongstäbe und mit einem zweiten Arm auf die Schlaghämmer drückenden Hebel (ioi), der mit dem den weiteren Weg zurücklegenden Hebel (ioi) zur Erzielung eines begrenzten Leerganges über einen in eine Öse (1o5) größeren Durchmessers eingreifenden Stift (io4) gekuppelt ist (Fig. 5).
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